Aktuell

Warum heißt der Boxring Box“ring“, wenn er doch quadratisch ist?

Der Boxring ist quadratisch und hat eine Kantenlänge von 16 bis 24 Fuß (488 bis 732 cm). Die Kantenlänge eines Standard-Boxrings beträgt 20 Fuß (610 cm). Der Kampfbereich wird von drei oder vier Seilen umspannt, die jeweils drei bis fünf Zentimeter stark sind und in den Höhen 40 – 80 – 130 Zentimeter (bei drei Seilen) oder 40 – 75 – 105 – 135 Zentimeter (bei vier Seilen) hängen. Der Bodenbereich außerhalb der Seile muss mindestens 50 Zentimeter breit sein. Der Ringboden ist elastisch und mit einer Zeltplane bespannt. In den Ringecken befinden sich Eckpolster, von denen eines rot, eines blau und zwei weiß sind. Das Wort „Ring“ in Boxring kommt von dem Ring/Kreis, den die Schaulustigen um die Kämpfer bilden, und existiert in dieser Bedeutung im Englischen seit dem 14. Jahrhundert. (Quelle: Wikipedia)

Der quadratische Boxring wurde 1838 eingeführt, durch eine Reform der London Prize Ring Rules. Der Boxsport ist allerdings fast zweihundert Jahre älter. Und in den Anfängen standen die Zuschauer tatsächlich meist in einem Kreis um die Kämpfer herum – ähnlich wie bei einem Straßen-Spektakel. Das Kampffeld war somit kreisförmig und die Grenze des Feldes wurde entsprechend Ring genannt. Als dann 1838 die neuen Regeln eingeführt wurden, war der Begriff Boxring gleichbedeutend mit der äußeren Abgrenzung des Kampffeldes – und die Tatsache, dass das Kampffeld plötzlich quadratisch wurde und mit Seilen umspannt war, hat daran dann nichts mehr geändert.

Die Sommerpause steht bevor und wir wünschen allen schöne Ferien und gutes Wetter.

So, das war´s mal wieder. Und wie immer: KucksDu montags abends ab 19:00 Uhr oder freitags abends ab 18:00 Uhr in der kleinen Halle vorbei.

Die Trainer Winny Butz und Michael Nagel

Wir über uns

Was ist Kickboxen überhaupt? Wie der Name schon sagt, wird bei dieser Kampfsportart mit Tritten (Kick) und Schlägen (Boxen) gearbeitet. Das Kickboxen ist sehr dynamisch und eine wettkampforientierte Sportart.

Entstanden bzw. entwickelt wurde das moderne Kickboxen in den 1970ern in den USA und wurde damals noch als Sportkarate oder auch als Allstylekarate bezeichnet. Ziel war es, die untereinander sich nicht gerade grünen traditionellen Kampfsportarten wie zum Beispiel die verschiedenen Karatestile (Shotokan, Kyokushin, Seidokan u. a.), Taekwondo oder Kung-Fu-Stile unter einheitlichen Regeln im sportlichen Vergleich gegeneinander antreten zu lassen. (Getreu nach der Devise: „Mein GungFu ist besser als Dein GongFu“).

Kickboxen ist dem klassischen Boxen oder auch dem Thaiboxen (Muay Thai) und dem französischen Boxen (Savate) näher als den traditionellen asiatischen Sportarten, da beim Kickboxen das Hauptaugenmerk nicht auf Tradition und Form liegt, sondern im (Wettkampf-)sportlichen Vergleich. Normalerweise gibt es auch keinen Formenlauf oder eine Kata. Kickboxen wird relativ „frei“ ausgeführt, d.h. formenfrei, aber natürlich nach festen Regeln. Wie bei den Traditionellen auch, wird im Pointfighting (Leichtkontakt), im Semi- und im Vollkontakt gekämpft, wobei dem Vollkontakt die größte Bedeutung zukommt. Daher werden hauptsächlich Techniken aus dem klassischen Boxen und dem Thaiboxen trainiert und eingesetzt. Eine sehr bekannte Variante des Kickboxens ist heute das sogenannte K-1. Entstanden als Turnier in Japan wird K-1 heute als ein weltweites Tournament mit Ausscheidungskämpfen und dem Finalturnier in Tokio sogar im TV weltweit übertragen. Seit einiger Zeit wird auch das sogenannte Fitnessboxen betrieben, eine Variante ohne Sparring und Kampf.

Trotz der fehlenden Tradition sind Kickboxer/innen keine Straßenschläger. Kickboxen wurde schon bei den olympischen Spielen im alten Griechenland vor über 2500 Jahren ausgeübt. Der Name lautete damals Pankration und es wurde ohne jegliche Schutzausrüstung gekämpft. Im alten Siam (heute Thailand) wurde das Kickboxen als chinesisches bzw. siamesisches Boxen mit hanfbandagierten Händen ausgeübt. Sogar im alten Ägypten gab es vor 5000 Jahren bereits Boxveranstaltungen.

Diese Sportart verlangt von ihren Schülern viel Disziplin, Fitness, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Kraft und Ausdauer, aber auch körperliche Härte. Das Kickboxen kann in jedem Alter ausgeübt werden. Es eignet sich hervorragend zur Selbstverteidigung, kann aber natürlich auch als Wettkampfsport oder einfach zur körperlichen Ertüchtigung ausgeübt werden. Kickboxen bildet Taktik, Mut, Willen und Entschlossenheit.

Die Techniken des Kickboxens bestehen aus verschiedenen Boxschlägen wie Gerade- oder Hakenschläge, aber auch Drehschläge und Ellenbogenschläge aus dem Thaiboxen können zum Einsatz kommen. Bei den Bein- und Fußtechniken werden so ziemlich alle Arten von Kicks eingesetzt, wobei vorwiegend Lowkicks, also tiefe Tritte gegen den Oberschenkel des Gegners eine große Rolle spielen. Auch Knietechniken und Drehkicks werden ausgeführt. Im Training werden grundsätzlich Boxhandschuhe und Schienbein-/Fußprotektoren getragen. Es wird viel mit Schlagpolstern und Boxsäcken gearbeitet, die Feinheiten der verschiedenen Techniken werden durch das Schattenboxen verbessert. Im Sparring wird das Distanzgefühl trainiert.

Vorerst soviel von uns. Wer sich das Ganze mal anschauen will, ist herzlich eingeladen, montags ab 19:00 Uhr in der kleinen Sporthalle vorbeizuschauen.

Die Trainer Jürgen Reha und Winny Butz

Berichte

Die nachfolgenden Unterkapitel wurden meist aus ehemaligen Veröffentlichungen der VTH-Nachrichten entnommen, können aber auch aus dedizierten Internet-Artikeln stammen.

VTH-Nachrichten, September 2016

Neuer Boxring

Rate, rate, was ist das? Es ist kein Fuchs und ist kein Haas`…

Nein, es ist ein Boxring !!

Der steht nun in der kleinen Halle auf der Bühne. Die Kickbox-Abteilung konnte in den Sommer-Hallen-Ferien nach einigen Vorbereitungen den oben abgebildeten Boxring aufbauen und nun „sein Eigen“ nennen. Das Teil ist auch schon rege in Benutzung. Wie man auf den Foto´s erkennen kann, ist das nicht nur ein einfacher Trainings-Boxring, sondern hat eine gediegene Zusatzausstattung in Form von vier hochwertigen Leder-Box-Säcken und eines Sportbodens. [...weiter...]

VTH-Nachrichten, Juli 2015

So, jetzt isses raus: Die VTH beziehungsweise die Kickboxabteilung derselben ist offiziell Mitglied in der WKU/GCO World Kickboxing und Karate Union/Global Combatsports Organisation. Ein schönes bronzefarbenes Metallschild hängt im Eingangsbereich der Sporthallen. Und um unserem im letzten Jahr verstorbenen Trainer Jürgen Reha ein ehrenvoller Nachfolger zu sein, bin ich jetzt offiziell wieder Mastertrainer der WKU (Trainer-Urkunde im Eingangsbereich). Es geht aufwärts ;-).

Wir haben vor, in diesem Jahr noch an dem einen oder anderen Turnier der WKU teilzunehmen und werden darüber zu gegebener Zeit berichten. Auch ist, in Absprache mit unserem verehrten Vorstand, geplant, einen mobilen Studioboxring anzuschaffen. Das wird unsere Trainingsmöglichkeiten weiter aufwerten. [...weiter...]

VTH-Nachrichten, März 2013

Ein kleiner Jahresrückblick 2012

Die Kickboxabteilung ist zwischenzeitlich auf ca. 26 (!) Sportler angewachsen. Auch beim Equipment hat es Zuwachs gegeben, uns stehen jetzt zusätzlich zwei richtig große Schlagpolster (Pratzen) für alle Arten von Bein- und Fußtechniken und zwei Paar ergonomisch geformte Handpratzen für schnelle Boxtechniken zur Verfügung. Zur körperlichen Ertüchtigung werden auch gerne die Medizinbälle der Turnabteilungen genutzt.

Im Sommer waren einige Sportler der Kickboxabteilung beim „Battle of Gladiators“ (hört sich echt martialisch an, oder?), einer Kampfsportveranstaltung der neuen Organisation WGL (World of Gladiators) und der GBU (Global Boxing Union) als Zuschauer zu Gast. Hier konnten sich diejenigen, die so was noch nie Live gesehen haben, mal anschauen, wie Kämpfe in verschiedenen Kampfsportarten im Ring ausgetragen werden. Vom klassischen Boxen über‘s Kickboxen, K-1 (eine Kickboxvariante) und Thaiboxen bis zur WGL-Europameisterschaft im Superschwergewicht hat man hier einen Überblick über einige verschiedene Varianten des Kampfsports erhalten. Bei der WGL kommt eine besondere Variante der „mixed martial arts“ (gemischte Kampfkünste) zur Anwendung: Die erste Runde dauert eine Minute, die zweite Runde zwei Minuten und in der dritten Runde wird dann ohne Zeitlimit solange gekämpft, bis ein Kämpfer gewonnen hat. Der Kampf kann nur durch den Ringrichter gestoppt werden, durch Aufgabe eines Kämpfers oder durch KO/TKO (sah sehr anstrengend aus).

Im Winter waren wir (die üblichen Verdächtigen) dann beim „Battle of Gladiators 2“ zu Gast. Dieses Mal waren unter anderem mehrere Titelkämpfe der WGL und der GBU anzuschauen. So konnte Markus Fuckner seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht der WGL verteidigen. Im Mittelgewicht sicherte sich Philipp Grieble den Welttitel. Im Profi-Boxen der GBU wurde der bekannte Münchner Boxer Alexander Petkovic durch vorzeitigen Sieg Weltmeister. Mal schau‘n, was die nächste Veranstaltung dieser Reihe am 11. Mai 2013 (wieder in der Ufgau-Halle Forchheim) bietet.

In diesem Jahr durften wir uns bei der VTH-Weihnachtsfeier dem „großen Rest“ der VTH-Gemeinde mit einer kleinen Vorführung präsentieren. Den Mitwirkenden hat es großen Spaß gemacht, ihr Können dem anwesenden Publikum zu zeigen.

So, das war‘s mal wieder. Und wie immer: KucksDu montags abends ab 19:00 Uhr oder freitags abends ab 18:00 Uhr in der kleinen Halle vorbei.

Die Trainer Jürgen Reha und Winny Butz

VTH-Nachrichten, Mai 2012

Entwicklung der Abteilung

Zwischenzeitlich sind wir in der Kickboxabteilung so zirka 20 Sportbegeisterte, fast sämtlicher Altersstufen. Von jugendlich bis fast schon ins gesetztere Alter ist alles vertreten, bei den Anfängern wie auch bei den Fortgeschrittenen. Wie auf den Fotos zu sehen, haben wir auch beim Equipment aufgestockt. So stehen uns jetzt zwei Standboxsäcke der Firma Hayashi mit je zirka 170 KG Standgewicht und ein Boxdummy der Firma TopTen (ein Standboxsack mit menschlichen Körperformen) zur Verfügung. Somit haben sich die Trainingsmöglichkeiten gut erweitert.

Auch die Fitness der Sportler wird immer besser. Bei gutem Wetter werden gerne die Außenanlagen der VTH für das Aufwärmprogramm und das Konditionstraining genutzt.

Nach Absprache mit dem Vereinsvorstand können wir seit Kurzem die kleine Halle auch freitags von 18:00 bis 20:00 Uhr nutzen, was wir natürlich auch gerne tun (sofern keine anderen Veranstaltungen in der Halle geplant sind).

Soviel von uns. Wer sich das Ganze mal anschauen will, ist herzlich eingeladen, montags abends ab 19:00 Uhr oder freitags abends ab 18:00 Uhr in der kleinen Halle vorbeizuschauen.

Die Trainer Jürgen Reha und Winny Butz

Sonstiges

Weitere Informationen zu Mitgliedsbeiträgen, der Vereinssatzung o.ä. sind ebenfalls verfügbar.