Archiv ehemaliger Berichte

Auf dieser Seite finden Sie archivierte Berichterstattungen der Vorstandschaft aus den letzten Jahren:

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

war am Wahltag 24. September auch Zahltag? Bei genauer Betrachtung könnte man dies durchaus so deuten. Dies ist aber nicht unsere vordringliche Aufgabe, sind wir doch nach eigenem Selbstverständnis und nach unserer Satzung (§ 2 „… Dabei ist strenge Neutralität in allen religiösen und parteipolitischen Fragen zu wahren.“) zur Neutralität verpflichtet. Allerdings sind und bleiben wir kritische Beobachter des politischen Geschehens und halten uns mit unserer Meinung nicht hinter dem Berg. Nur wer sich am Willensbildungs-Prozess (auf kommunaler, landes- u. bundespolitischer Ebene der Parteien und Verbände) beteiligt, kann darauf hoffen, vielleicht ein klein Wenig mitzugestalten. Dass wir wahrscheinlich auch am 24. Dezember zu Weihnachten (nach dann bereits drei Monaten!) noch keine neue, sondern immer noch eine nur geschäftsführende Regierung haben werden und es sich bis ins Jahr 2018 hinein so gestalten wird, ist ein fragwürdiger Umstand für unser Land. Wer sich dadurch bestätigt und gestärkt fühlt, können Sie sich selbst klarmachen. Manche abgehobenen Spitzenpolitiker brauchen wegen ihrer offensichtlichen Realitäts-Ferne etwas länger, bis sie das Wahlergebnis in seiner Bedeutung verstanden haben. Mit einem lapidaren „Weiter so“ ist es jedenfalls nicht getan. Hoffentlich bleibt uns als Verein ein solch lähmender „Schwebe-Zustand“ einer nur noch geschäftsführenden Verwaltung bei bevorstehenden Jahreshauptversammlungen erspart.

Bei uns sollten sich auch einmal wieder jüngere Jahrgänge für die Vereins-Spitze zur Verfügung stellen. Die einstmals tatkräftigen zahlenmäßig starken Jahrgänge 1937/38 wurden in den 70/80/90er Jahren und danach durch die Jahrgänge 51/52/53 aufgefrischt, ergänzt oder abgelöst. In etwa diesem zeitlichen Abstand sollte die nächste Auffrischung, Ergänzung oder Ablösung erfolgen. In der Automobil-Industrie wird dies im Rahmen von Modell-Pflege in kürzeren (neudeutsch „Facelifting“), in längeren Abständen als Modell-Wechsel so gehandhabt. Bei angesehenen Marken wurden Modellwechsel einst auf ca. 10 Jahre geplant und durchgeführt. Heutzutage läuft dies alles in kürzeren Zyklen ab. Wir jedoch könnten es bei dem Turnus von 10 bis 15 Jahren beim „Modellwechsel“ in der Verwaltung belassen. Hierzu aufgerufen wären die starken Jahrgänge um die 68er herum, die demnächst fünfzig werden oder es bereits sind. Diese Fuffziger haben vieles in Beruf und Familie bereits erreicht, beherrschen die neuen digitalen Medien und könnten die nächsten Jahrzehnte der VTH zielstrebig und zuverlässig gestalten. Viele davon sind VTH-Mitglied von Kindesbeinen an, haben viele schöne Stunden mit ihren Eltern im Verein und zahlreichen Festen erlebt, kennen sozusagen den Laden in- und auswändig. Sie könnten es nun ihren eigenen Kindern zeigen, wie es unter ihrer Führung erfolgreich weitergehen kann.

Für mich ist dies ein Wunsch, der hoffentlich in Erfüllung gehen wird. Bereits im Hinblick auf das bevorstehende 125-jährige Jubiläum im Jahr 2020 (VTH 1895!) sollte sich bald eine neue jüngere Verwaltung formieren und einarbeiten. Vereinsarbeit kann, ja sollte (in erster Linie auch) Freude bereiten. Nicht immer, nicht durchgängig, aber sie kann! So wie sich das Wetter ändert, so ändern sich auch die Stimmungen in den Familien und natürlich auch die im Verein. Ein Verein ist Spiegelbild der Gesellschaft. Jeder weiß, wie das zu verstehen ist.

Immer mehr drängt sich in meinem geläuterten Alter (66) und der langen Amtszeit (seit 1974 im Vorstand, seit 1980 Vorsitzender) die Erkenntnis auf: … man muss gehen, solange man seinen Mitmenschen die Bekundungen des Bedauerns noch glauben kann.

Ich wünsche Ihnen auch namens der Verwaltung des Vereins eine ruhige Zeit der Besinnung auf das Wesentliche und einen guten Übergang in das Jahr 2018.

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

der Sommer ist vorbei, der Herbst hat begonnen, es mögen uns noch einige milde sonnige Tage im Oktober beschieden sein. Spätestens mit der bevorstehenden Zeitumstellung von MESZ zurück zur MEZ werden wir uns bewusst: bald ist auch dieses Jahr zu Ende.

In der zurückliegenden Ferienzeit war viel zu tun, wurde viel bewegt. Aus eigener Kraft heraus sind wir den Weg gegangen, mit neuester Energiespartechnik den Kostendruck zu verringern. Mehrere Jahre haben wir uns mit dem Thema befasst, haben Empfehlungen des Badischen Sportbundes, der Stadt Karlsruhe und der Stadtwerke Karlsruhe geprüft und hoffen, dass sich unsere aus Rücklagen finanzierten Investitionen rentieren werden.

Damit habe ich wieder genug berichtet und alle möglichen Ecken ausgeleuchtet. Schade ist, dass vielerorts zu erkennen ist, wie sich ehemals über Jahre intakte Gemeinschaften (Ehen, Partner- und Freundschaften, Familien, Kirchen, Vereine, Parteien, Stammtische etc.) spalten, zerstreiten oder sogar auflösen und sich selbst und dem Gemeinwesen damit einen Bärendienst erweisen.

Stellen wir den Turnerspruch dagegen: Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der (Urlaubs-) Ferne,

Stillstand bedeutet Rückschritt“ ist eine Aussage, die bei vielen Anlässen zu passen scheint. Dennoch sollte aber auch an Bewährtem festgehalten und blinder Aktionismus vermieden werden. Konservatives (i. S. v. vorsichtig, zurückhaltend) Denken und Handeln hat seit jeher gesellschaftliche Werte vertreten und erhalten. Heutzutage werden Konservative aber eher gescholten als geachtet. Progressiv, aggressiv, lautstark, schrill und militant muss man wohl sein, um an gesellschaftlichem Stellenwert zu gewinnen. Unsere erfolgreiche Maxime war wohl die ‚nationalliberal-konservative‘ der Turnbewegung im deutschsprachigen Raum, aber dennoch eine erfolgreiche und fortschrifttliche Handlungsweise, gepaart mit soliden Finanzen. Nur so kann man sich als Verein auf eine gedeihliche Zukunft in einem friedlichen Europa ausrichten. Die Finanzen stimmen bei uns, aber die Personal-Decke ist mittlerweile hauchdünn geworden. Die vielfältigen Aufgaben mit hoher persönlicher dauerhafter Verantwortung werden wohl von Jüngeren gescheut.

Wir Deutschen werden oftmals als verächtlich als „Vereinsmeier“ belächelt. Die Anekdote macht stets die Runde: Es treffen sich irgendwo mehr als eine Handvoll Deutsche. Was machen die? Sie gründen einen Verein! Die Frage sei gestattet: Muss das von Übel sein?

Denken Sie nur an die unzähligen Vereins-Gründungen früherer Jahrzehnte in wirtschaftlich sehr schlechten Zeiten: Naturfreunde-Häuser, Häuser des Schwarzwald-  und Alpen-Vereins, Odenwald-Club, Pfälzer Wald-Verein, Vereinsheime, Clubhäuser, Lokale der Gesang- und Sportvereine. Schlechte Zeiten waren wohl doch die guten Zeiten für die Vereinsgemeinschaft. Der Wohlstand vergällt dies alles.

Hierzu schreibt u. a. auch Matthias Schürer, Präsident des Baden-Württembergischen-Brauerbundes (BWB), in den BNN v. 9. Mai 2017, als er in einem Interview auf das Gaststätten-Sterben angesprochen wurde: „Wir (die Brauereien) sollten daher auf Vereine und Clubhausbetreiber zugehen. Die müssen mehr zu Gaststätten werden und nicht als Vereinslokal gesehen werden. Das Image muss sich ändern. Chancen sind da: genügend Parkplätze, Nebenräume, eine Grundauslastung durch Vereine und häufig ein Biergarten.“ Diese Erkenntnis des BWB-Präsidenten untermauert unsere bereits seit 1984 gefahrene Gaststätten-Strategie, indem wir auf meine Initiative hin bewusst dem VTH (Vereins-) Lokal nach einem offen ausgeschriebenen Wettbewerb den neuen, seit Jahren geschützen Namen Hagsfelder Stuben® (nach der bisherigen Turnhallen-Gaststätte seit 1953) mit örtlichem Bezug gaben, um damit auch nach außen zu dokumentieren, dass dies der multifunktionaleTreffpunkt (mit Veranstaltungs-Saal und Bühne) für den Karlsruher Nord-Osten sein soll. Schürer führt weiter aus, dass es ihm auch darum ginge, „sich gegen politische Bevormundung“ zu wehren. Da bin ich schon lange mit dabei. Mit Matthias Schürer stehe ich in häufigem Kontakt, ist er doch auch ein Absolvent der Universität Mannheim und wie ich ebenfalls Mitglied im Verein Absolventum der Universität, einem weltweiten Netzwerk ehemaliger Mannheimer. So bleiben Ehemalige mit einer der besten Universitäten Deutschlands in Verbindung und nutzen die vielfältigen Leistungen der mit 7249 Mitgliedern größten und ältesten Alumni-Vereinigung Deutschlands.

Natürlich ist nicht nur die Vereins-Landschaft im Umbruch. In der Wirtschaft fressen die Großen die Kleinen. Dabei hat sich aber gelegentllich mancher Große auch schon unverhofft verschluckt. Den Großen eilen dann die politisch Mächtigen zu Hilfe, vergessen aber dabei, dass es die Kleinen und Mittleren sind, die die verlässlichen Stütze(n) der Gesellschaft darstellen. Bei den eben genannten lässt es sich aber leichter abkassieren. Die Großen sind zu groß, um sie fallen zu lassen: „too big to fail“ sagt man Neudeutsch dazu: diese Wirtschaftssubjekte sind so groß, dass ihr Zusammenbruch das ganze System ins Wanken bringen könnte. Mit ‚System‘ kann man jedes beliebige System unterstellen.

Zum Ablauf der bemerkenswerten Geschehnisse:

Wir sind kein politischer Verein und grundsätzlich zur Neutralität verpflichtet. Aber Stellung zu beziehen zu gravierenden, auch unsere Mitglieder bewegenden Sachverhalten, ist turnerischeTradition. Denken Sie dabei an die berühmten vier F der Turnbewegung: frisch-fromm-fröhlich-frei

Das Hamburger G20-Spektakel hat nicht die Welt, wohl aber die innenpolitische Lage verändert. Wenn Max Weber recht hat, und „Staat diejenige menschliche Gesellschaft ist, welche innerhalb eines bestimmten Gebietes das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich beansprucht“, dann hat in Hamburg die Staatlichkeit einen gewaltigen unverzeihlichen Aussetzer gehabt. Was als Demonstration der Mächtigen gedacht war, endete in zweitägiger Anarchie (HB 11. Juli 2017)

Zum Thema Freiheit und freie Meinungsäußerung drückte sich der französische Politiker und Intellektuelle Alain Peyrefitte so aus:

Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun.“

Eine schöne Urlaubs- und Sommerzeit wünsche ich Ihnen, auch namens der Vereins-Verwaltung und ein Treffen sowohl in den Hagsfelder Stuben als auch auf der Hagsfelder Kerwe im Schnitzel-Zelt der VTH.

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 - daheim und in der Ferne,

die JHV im 122. Jahr der Vereinsgeschichte fand erstmals im Saal der Hagsfelder Stuben (= kleine Sporthalle) ohne Bewirtung durch einen Pächter statt: im April war die Übergangsphase vom langjährigen Pächter (Familie Chalupper) zur neuen Pächter-Familie Raptis. Der Auszug, die behutsame Renovierung und der Einzug mit der nachfolgenden Eröffnung am 3. Mai vollzogen sich planmäßig.

Die beauftragten Firmen

führten ihre Gewerke zuverlässig und termintreu aus. Natürlich war in dieser Zeit meine Präsenz sehr stark gefragt, weil stets schnelle Entscheidungen zu treffen waren. Wir haben für diesen Fall (des Pächter-Wechsels) längst Rücklagen gebildet, um auch diese Ausgaben in einem fünfstelligem Gesamtbetrag aus Eigenmitteln zu schultern. Die vorgezogenen Maßnahmen für das barrierefreie WC des Lokals und der kleinen Sporthalle verschafften uns mehr Spielraum im straffen Zeitplan der Renovierung. Die Hagsfelder Stuben® haben als Lokalität ihr bekanntes vertrautes Erscheinungsbild nicht nur gewahrt, sondern an einigen wichtigen optischen und nahezu allen technischen Punkten energetisch verbessert.

Zur Chronologie der Abläufe:

In der Vorschau auf unsere nächste 5. Blutspende-Aktion – voraussichtlich 2018 - darf ich auf den Stellenwert einer solchen Aktion an anderer Stelle (BNN) hinweisen: In Hagsfeld ist das Thema „Blutspende“ wohl mit Zweifel und/oder persönlicher Furcht behaftet. Wie sonst könnte man die Zurückhaltung beim Blutspenden in unserem Stadtteil erklären? „Wer Blut spendet und es anderen Menschen zur Verfügung stellt, macht etwas ganz Besonderes“, betonte der Durlacher DRK-Kreisvorsitzende Bernhard Walter, denn bis heute sei für komplexe medizinische Eingriffe oder Transplantationen kein Ersatzstoff für das menschliche Blut entwickelt worden. Aufgrund des demografischen Wandels sei ein Engpass an Blut aber absehbar, so Walter, deshalb bleibe Blutspenden eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nutzen Sie die nächste Gelegenheit bei uns in der Sporthalle. Was hält SIE davon ab?

Bald haben wir bereits die Jahres-Mitte erreicht. Andernorts Grund zum Feiern der „Mittsommernacht“ um den 21. Juni herum, bei uns in der Vergangenheit Anlass für wunderschöne Sommerfeste (Ochsenfest Nummer 1 bis 6). Leider ist uns sozusagen die Luft hierzu ausgegangen. Schade für alle Beteiligten. Was bleibt ist die schöne Erinnerung und ein Blick auf unsere Homepage. Dort kann man sehen, wie toll es mal war.

Den Schluss der Ausgabe 3 der VTH-Nachrichten 2017 will ich mit einem Zitat von Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller, Journalist, Erzähler und Theaterkritiker, 1819-1898, abrunden:

Die Fortdauer des Menschengeschlechts ist doch nun mal eine jener erhabenen Aufgaben, woran der einzelne mitzuarbeiten hat.

Arbeiten Sie an dieser erhabenen gesellschaftlichen Aufgabe im Rahmen Ihrer Möglichkeiten mit. Es gibt unendlich viel zu tun. Man wird es Ihnen zwar nicht danken - Sie werden aber ein hohes Maß an Zufriedenheit sich erarbeiten.

Eine schöne Urlaubs- und Sommerzeit wünsche ich Ihnen, auch namens der VTH-Verwaltung

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

 

Extra-Nachricht:
Gedanken zur Jahreshauptversammlung vom 28.04.2017

An diesem Abend fand die Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft Hagsfeld in der kleinen Turnhalle statt. Die Teilnehmerzahl war für mich beschämend. Von rund 600 Mitgliedern waren mal gerade 30 anwesend. Sicher für die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder deprimierend. Nur 5% der Mitglieder fanden den Weg zur Turnhalle und das als Dank dafür, dass sie sich das ganze Jahr über den A... aufgerissen haben, um den Fortbestand des Vereins zu garantieren.

Sei es in verschiedene Investitionen in der Turnhalle, Vermarktung der Hallenwerbung, Inserate in den Vereinsnachrichten, Kerwe, Neubesetzung des Vereinslokals und Renovierung, Hausmeisterpersonal, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle, Übungs- und Abteilungsleiter zu suchen und dauerhaft zu finden und viele andere Dinge, wie Buchhaltung und Steuer, Verbandsmeldungen, Versicherungen, Stadt Karlsruhe, Pflege der Rasenfläche und Reinigung der Hallenflächen, Instandhaltung aller Anlagen.

Dies alles sind Dinge, die gemacht und organisiert sein wollen. Dafür ein Dank und Anerkennung auf der JHV zu geben, ist bestimmt nicht zu viel verlangt und wäre Motivation für das kommende Jahr der Verantwortlichen.

Einmal an dieser interessanten Veranstaltung im Jahr in seinem Verein teilzunehmen, bei der man mehr über unsere auch wirtschaftlich erfolgreiche VTH erfährt. Wenn man will, dass die Vorstandschaft auch in Zukunft zur Verfügung steht, sollten wir alle darüber nachdenken, so meine ich,

Kurt Wörner,
Ehrenmitglied der VTH

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 - daheim und in der Ferne,

das erste Heft erntete recht schnell manches Lob: Aufmachung, Papier-Qualität, Bilder, Farbwiedergabe, Texte, schöne Inserate … Dieses Lob gebe ich gerne an alle Beteiligten – auch die Inserenten – weiter.

Flugs geht’s wieder an die Arbeit:

Anfang Mai wird der neue Pächter Emanuel Raptis die Hagsfelder Stuben® eröffnen. Die Suche nach fähigen Kandidaten und das Auswählen der Bewerber gestaltete sich sozusagen als Alleingang des Vorsitzenden. An klugen Ratschlägen mangelte es mir nicht, an der Bereitschaft der aktiven Mithilfe – mit Ausnahme des Beisitzers Siegfried Schlindwein - allerdings schon. Es wird so kommen wie immer: klappt’s, hat der Erfolg viele Väter; wenn nicht, hätte der Misserfolg nur einen. Ich bin mir aber der Sache sehr sicher und erwartungsvoll gespannt. Der Pächter hat – wie die Vorgänger auch – in uns einen starken Partner, der ihn nach Kräften unterstützen wird! Wir betrachten das Lokal schon immer im gleichseitigen Dreieck: Verein/Verpächter – Pächter – Brauerei. Gemeinsam sind wir stark. Auch da.

Wegen großer beruflicher Belastung bei dem für die Beitragseinzüge Verantwortlichen kam es leider zu einer Bugwelle unerledigter Vorgänge. Bei einigen Mitgliedern blieben manche Beitragsberechnungen zunächst unerledigt und mussten nun Zug um Zug in Wochenend-Schichten nachgeholt werden, weil eine Präsenz unter der Woche in seinem Job nicht möglich ist. Die Betroffenen (Mitglieder) bemerkten die „beitragslose“ Zeit offensichtlich nicht, sonst hätten wir bereits früher reagieren können. Jetzt sind wir aber bald wieder mit den Beitrags-Konten auf dem Laufenden. Wo Unstimmigkeiten aufgetreten sein sollten, kann sich jeder per @ an die VTH-Geschäftsstelle (vth1895-info@t-online.de) wenden. Bei der Gelegenheit haben wir eine Bitte: Senden Sie uns mit Angabe Ihres Namens und ggf. der Mitglieds-Nummer eine Mail an diese VTH-Adresse, dann können wir Ihre Datensätze um die Mail-Adresse ergänzen, auf Aktualität prüfen und ggf. korrigieren. Die Angabe Ihrer Mobil-Telefonnummer ist ebenso hilfreich. Wenn wir möglichst viele Mitglieder auf dem elektronischen Weg erreichen können, sparen wir Zeit und Porto-Kosten.

Unsere deutlich ältere östlich gelegene Nachbar-Großstadt Pforzheim feiert in diesem Jahr mit „250 Jahre Goldstadt“ handwerkliches Können, Kreativität, Tradition und Innovationsfähigkeit. Der Markgraf von Baden legte 1767 (!) den Grundstein für das bedeutendste Zentrum der Uhren- und Schmuckfabrikation in Deutschland. Karlsruhe, gegründet 1715, war zu dem Zeitpunkt gerade mal etwas über 50 Jahre alt! ‚Unsere‘ Brauerei Ketterer (gegr. 1888, dem sogen. „Drei-Kaiser-Jahr“) hat aus dieser Jubel-Freude heraus und zu diesem Anlass ein luxuriöses Schmuckstück kreiert – flüssig natürlich! Ein Imperial IPA (India Pale Ale): das Aroma betörend, die Textur komplex, die Farbe goldgelb funkelnd. Ein wahrlich würdiger Gratulant. Die Brauerei Ketterer ist stolz auf ihr Imperial Gold und die Goldstadt. Für Bier-Enthusiasten: gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot aus Brauwasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe; alc. 9,6 %, Stammwürze 22,5 %! (Ein klassisches India Pale Ale hat einen sehr kräftigen und intensiven Geschmack. Die fruchtige Note soll stark hervortreten und bereits beim Aromatest deutlich wahrnehmbar sein. Um das Hopfenaroma weiter zu erhöhen, werden diese Biere oftmals hopfengestopft. Dies bedeutet, dass während der Bierreifung eine weitere Hopfengabe getätigt wird, wobei sich insbesondere die ansonsten leicht flüchtigen Hopfenöle im Bier anreichern.)

Garantiert wird Pforzheim aus Finanzgründen trotz Jubel-Laune ohne einen Mikado-Pavillon für weit über eine Million Euro auskommen, der dann danach abgerissen und zu jämmerlichen unbequemen Bänken verarbeitet werden würde. Sie können entlang der alten Bach auf solchen „Bänken“ probesitzen und meine Einschätzung teilen.

Zum Schluss darf ich Sie alle an unsere Jahreshauptversammlung am 28. April erinnern und um Ihre Teilnahme bitten. Wenn Ihnen die Bezahlung einer Tätigkeit nicht zuvorderst wichtig ist, Sie vielmehr Freude an der Arbeit in und für die Vereinsgemeinschaft haben, dann sind Sie bei uns richtig.

In Anlehnung an ein berühmtes Kennedy-Zitat schließe ich
Frage nicht, was der Verein für dich tun kann, frage dich vielmehr, was du für den Verein tun kannst!“

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

PS: Viele fragen mich nach der weiteren Verwendung unserer Gutscheine der Hagsfelder Stuben®, die wir alljährlich z. B. an unsere Jubilare ausgeben. Ganz einfach: die gelten auch bei unserem neuen Wirt auf unserem öffentlichen Lokal, Emanuel Raptis, als Nachfolger von Mirko Chalupper.
Einlöse-Panik ist deshalb nicht angebracht! Der neue Wirt freut sich ebenso wie alle früheren Pächter über diesen durch die Gutscheine bewusst bewirkten Impuls.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2017

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 - daheim und in der Ferne,

Grundsteinlegung Turnhalle 1975der 49. Jahrgang der VTH-Nachrichten ist eröffnet; das erste von sechs Heften des Jahres 2017 liegt druckfrisch vor Ihnen. Aktueller geht’s im Verein nicht mit unserer schmalen Personaldecke. Wir bedanken uns bei allen Inserenten, die uns wieder – manche schon seit vielen Jahren ununterbrochen - unterstützen und so die Herausgabe unserer Vereinszeitung ermöglichen. Die Zahl der Leser ist um ein Vielfaches größer als die Auflage. Manche fruchtbare Diskussionen und (Nach-) Denkprozesse wurde durch unsere Publikation schon in Gang gesetzt.

Bald sind es 42 Jahre seit wir den Grundstein zum Bau des Sportzentrums gelegt und das Werk mit einem großen Fest 1979 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben haben! (she. Bild, 1. Reihe v.l.n.r: stv. Vorsitzender Bernd G. Weber, Vorsitzender Günter Bausch, Vorsitzender der Bürgerkommission Hagsfeld Fritz Meinzer, Oberbürgermeister Otto Dullenkopf, BKH-Schriftführer Walter Schmitt, Bauunternehmer Manfred Köhler, Erwin Seiter GmbH).

Die Chronik sagt hierzu: (15. März 1975) Grundsteinlegung zum Bau der neuen Sporthalle u.a. durch Oberbürgermeister Otto Dullenkopf, Fritz Meinzer (Vorsitzender der Hagsfelder Bürgerkommission), die VTH-Vorstandschaft und zahlreiche Gäste waren zugegen. Planer: Architektengruppe Garbarek-Stindt, Karlsruhe-Durlach, Bauvolumen incl. Sportgeräte ca. 2 Millionen DM.

Nach meinem Beitritt in die Turnerjugend der VTH 1966 trat ich bereits 1974 in den von Günter Bausch seit 1971 angeführten Vorstand der VTH zunächst als stv. Vorsitzender ein und bin seit dieser Zeit ununterbrochen -  seit 1980 als deren Vorsitzender - für diesen von mir hoch geschätzten Verein tätig. Als gelernter Versicherungskaufmann bei der Karlsruher Lebensversicherung AG und damals 23-jähriger Student der Betriebs- u. Volkswirtschaft, Versicherungsbetriebslehre und Wirtschaftspädagogik an der Uni Mannheim war es für mich eine Herausforderung und reizvolle Aufgabe, diese interessante und vielseitige Aufgabe zu übernehmen. Meinem Beruf und Karriere als Dipl.-Handelslehrer an einer kaufmännischen beruflichen Schule hat dies nicht geschadet, sondern mit zu großer Praxisnähe verholfen. Seit Jahren suche ich einen jüngeren engagierten Nachfolger, damit ich mich so allmählich auf’s Altenteil bei der VTH 1895 e. V. zurückziehen und evtl. als deren weiterhin aktiver Berater zur Verfügung stehen könnte. Bisher ist mir dies nicht gelungen …

122 Jahre Turnverein (seit 1949 als „Vereinigte Turnerschaft Hagsfeld“ nach dem Krieg neu gegründet) sind für mich eine große Verpflichtung für eine Vereinsgemeinschaft mit langer Tradition. Zu diesem Begriff zitiere ich George Bernard Shaw mit dem Ausspruch: „Traditon ist wie eine Laterne. Der Dumme hält sich daran fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“

Wer heute die VTH und ihre Liegenschaften betrachtet, wird feststellen, welche Dynamik in diesem Verein bisher den Weg zur jetzigen Situation bestimmte. Stillstand bedeutet Rückschritt! Von Stillstand kann bei uns nicht die Rede sein. Stets waren wir in der Lage, uns auf neue gesellschaftliche Gegebenheiten einzustellen und uns mit Optimismus auf die Zukunft auszurichten. Immer wieder war es uns gelungen, neue Leute mit Ideen in den Verein und dessen Verwaltung zu integrieren. Jetzt Namen zu nennen wäre fatal, weil so der eine oder andere unbewusst ‚vergessen‘ werden könnte. Die Chronik sagt vieles dazu aus.

Es geht uns bei aller Dynamik zwar nicht das Benzin für unseren „Zukunfts-Motor“ der VTH aus, sehr wohl fehlen uns aber zunehmend die Entwickler, Testfahrer und Mechaniker für die neuen Motoren-Generationen. Kurz gefasst: Wir haben spürbare Personal-Probleme und stoßen auf personelle und gesellschaftliche Widerstände, aber auch Gleichgültigkeit bei der Gewinnung von Führungspersonen an der Spitze des Vereins!

Ein großes Investitions-Projekt wird in diesem Jahr angegangen und realisiert: Für einen beachtlichen sechstelligen Betrag wird unsere Beleuchtung der großen und kleinen Sporthalle auf LED-Technik umgerüstet. Die Elektrotechnik stammt aus den 70er Jahren, ist nach über 40 Jahren versprödet, energie-intensiv und teilweise auch durch Kurzschlüsse gefährlich geworden.

Bis dahin fließt aber noch viel Wasser den Rhein hinunter“, sagt der Volksmund und hat wohl recht damit. Dass wir flexibel waren und es hoffentlich auch bleiben werden möchte ich mit einem Zitat des großen strategischen Genies Helmuth v. Moltke unterstreichen: „Kein Plan überlebt die erste Feindberührung.“ Das möge im übertragenen Sinn und nicht militärisch verstanden werden und soll für heute den Schluss bedeuten.

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

PS: Viele fragen mich nach der weiteren Verwendung unserer Gutscheine der Hagsfelder Stuben, die wir alljährlich an unsere Jubilare ausgeben. Ganz einfach: die gelten bei jedem anderen Wirt auf unserem öffentlichen Lokal als Nachfolger von Mirko Chalupper. Es braucht also keine Einlöse-Panik ausbrechen. Der neue Wirt freut sich auch über diesen durch die Gutscheine bewirkten Impuls.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2016

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 - daheim und in der Ferne,

die Jahres-Schluss-Rallye mit dem bekannten „Dezember-Fieber“ hat begonnen. Bekannt ist dieses hitzelose „Fieber“ insbesondere bei öffentlichen Haushalten, wo noch sogen. „Haushalts-Reste“ auf Teufel komm raus verbraucht werden müssen, um nicht der späteren Kürzung in folgenden Haushaltsjahren zum Opfer zu fallen. Die letzten Wochen des Jahres, die eigentlich in Ruhe angegangen werden wollen und der Besinnung auf das Wesentliche dienen sollten, sind in diesem Jahr in unserer Stadt („Karlsruhe ist best christmas city“) etwas ‚vergeigt‘. Autofahrer auf der Südtangente reiben sich verwundert die Augen, nachdem sie die neueste plakative Botschaft auf den bekannten XXL-Schildern gelesen haben. Ein Schreibfehler des Beschrifters? Eine Spleenige Idee aus dem Hause Stadtmarketing? Nachdem die den ursprünglichen Werbe-Spruch ganz weit unten unauffindbar in der Sprüchekiste des Stadtmarketing vergraben haben, waren selbige froh, sich mit dem Drais-Jahr, Heimattagen, der 300-Jahr-Feier und anderen „Events“ über die Runden zu retten. Jetzt müsste bald ein neuer Spruch kommen. Denn wenn die diversen Schichten der Überkleber entfernt würden, käme der alte Spruch wieder zum Vorschein. Zwar immer noch grammatikalisch falsch wie ehedem, aber …Seien wir aber froh und glücklich, dass sich die Stadt-Marketingler noch nicht an den angestammten Namen „Christkindlesmarkt“ herangemacht haben. X-mas market oder ein ähnlicher Blödsinn wäre sonst zu erwarten. „Xmas ist vor allem in der Werbesprache gängig, die den Menschen englische Wörter als modisches Outfit verkaufen möchte. Da gibt es jetzt in der Weihnachtszeit haarsträubende Angebote. Erträglich ist noch ein Soul- und Gospel-Chor namens „Xmas Project“. Doch für einen „Schlagermove“ mit 38 „Musik-Trucks“, der am Samstag vor Weihnachten in Hamburg stattfand, gibt es keine mildernden Umstände: Dort wird mit „Xmas-Kugeln“ Weihnachten gefeiert. Einen Tag zuvor konnte man sich für einen guten Zweck an einer „Xmas-Aktion“ beteiligen. Und „Bild“ lud zur „Xmas-Party“ in den „Fun-Parc“ Trittau, für die „heiße Xmas-Go-Gos“ versprochen wurden.“ (FAZ, 25.12.2008) Glücklicherweise haben wir in Karlsruhe das Marktamt und weitere Experten als Wächter des Brauchtums „Weihnachten“, die es mit einem Punkte-Katalog vermeintlich sicher festzulegen verstehen, was für uns Bürger weihnachtlich ist und was nicht. Insofern dürfen wir Stadt-Bürger beruhigt sein so von diesen Spezialisten umsorgt zu werden.
Beginnen wir mit dem Zurückliegenden:

Zur Vorschau:

Wenige Wochen trennen uns vom Jahreswechsel. Deshalb bedanke ich mich bei all denen, die die Verwaltung und den Verein in seiner Gesamtheit unterstützt haben.

Bei solchen Gelegenheiten wird mir bewusst, warum in letzter Zeit viele mir alles Gute, insbesondere stabile Gesundheit wünschen. Hat es vielleicht was mit dem Plutarch zugeschriebenen Satz zu tun?

Ein Fürst ist am glücklichsten, wenn er es dahin bringt, dass die Untertanen nicht ihn, sondern um ihn fürchten.“

Mit meinen bald 66 Lebensjahren, 50 Jahren Mitgliedschaft in der VTH, 42 Jahren im vertretungsberechtigten Vorstand, davon nun 36 Jahre als Vorsitzender unseres Vereins kann ich diesem Satz Sinn abgewinnen.

Gegen eine Ablösung mit zukunftsträchtiger Perspektive hätte ich nichts einzuwenden, würde auch einen Nachfolger in Ruhe einarbeiten, aber …

Mit einem Zitat des ehemaligen OB Manfred Rommel/Stuttgart beschließe ich diese Ausgabe:

Die guten Jahre sind vorüber, lägen sie vor mir, wär’s mir lieber.“

Ich meine dies ganz allgemein, weil ich bzgl. der Zukunft unseres Landes zunehmend skeptisch werde - Optimismus wäre mir lieber, den Pessimismus weise ich noch von mir. Die Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache.

 

Einen guten Abschluss des Jahres 2016 und einen furiosen Beginn 2017 wünsche ich Ihnen
Ihr

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Oktoberfest 2016

Altbayerische Musik, scharfe Suppe und ein Verein, der keine Monokultur pflegt
Zum 24.Mal feierte die VTH ihr Oktoberfest

Die Vereinigte Turnerschaft Hagsfeld ist als Verein ein „Gemischtwarenladen“ mit vielerlei unterschiedlichen Angeboten. Denn eine Monokultur ist in einem Sportverein nicht besser als in der Landwirtschaft. Das betonte der VTH-Vorsitzende Bernd G. Weber in seiner Moderation des 24. VTH-Oktoberfestes am 21. Oktober in jener Halle des Vereins, die Mitglieder nach dem Zusammenschluss der Freien Turnerschaft und der Turnerschaft Hagsfeld im Jahr 1953 auf freiem Feld in Eigenarbeit gebaut hatten. Eigentlich sollte es das 25. Oktoberfest sein. Aber 1996 - in der „Faustballkrise“ - ist die Veranstaltung einmal ausgefallen. Mittlerweile hatte sich der Verein wieder konsolidiert und dann in Folge jedes Jahr gefeiert. Und so wird es die 25. Ausgabe des Oktoberfestes im Oktober 2017 geben, dann freilich mit anderen Pächtern der öffentlichen Vereinsgaststätte. Denn Mirko Chalupper wird das Lokal zu Beginn des kommenden Jahres verlassen. Weber hatte eigentlich geplant, die neuen Pächter während des Oktoberfestes vorzustellen, auch wenn die Verträge noch nicht unterschrieben sind. Aber das Paar musste kurzfristig seine Teilnahme aus Gründen einer Erkrankung absagen. Weber ist zuversichtlich, dass es mit den Hagsfelder Stuben nach einer Renovierungs- und Umbauphase im zweiten Quartal 2017 weitergehen wird. Der Verein ist wirtschaftlich gesund, hat trotz eigenen Geländes und eigener Immobilien keine Schulden, sondern muss Geld anlegen. Da es von den Banken derzeit keine Zinsen gibt, soll in Sachwerte investiert werden. Und da bietet sich das Interim zwischen dem einen und dem anderen Pächter an, Geld in das Haus zu stecken.

Oktoberfest 2016

Geld investiert man aber auch in den Sport. Und da die VTH ein Gemischtwarenladen ist, gibt man Mittel auch für neue Sportangebote aus. So ist etwa jüngst eine Kickbox-Abteilung entstanden. Für diese hat der Verein einen mobilen Boxring mit stabilen Seilen, einem passenden Sportboden und in den Ecken vier „Galgen“ für lederne Trainingssäcke gekauft. Immerhin hat man in dieses Sportgerät rund 7.000 Euro investiert. Und erhofft sich vom städtischen Schul- und Sportamt einen gehörigen Zuschuss. Solange die Stadt solche Beiträge noch leisten kann und nicht alles dem angesagten Sparzwang unterliegt.

Oktoberfest 2016

Dass das Geld für den Boxring gut angelegt ist, zeigten die jungen Leute der Abteilung während zweier Demonstrationen auf der Bühne der Halle, wo der Ring aufgebaut war. Bevor die Oktoberfest-Suppe serviert wurde, haben drei Boxerpaare Einblicke ins Kickboxen – unter Einsatz von Fäusten und Füßen – und „normales“ Boxen – ohne Füße – gegeben. Dem einen oder der anderen unter den Oktoberfestgästen hat jeder Schlag und jeder Tritt weh getan, auch wenn er oder sie unten saß und nicht im Ring stand. Daher war es auch nicht wirklich klar, ob der Niederschlag im mittleren Kampf echt oder nur eine Demonstration war. Besser widmete man sich daher dem ersten Gang des traditionellen Menüs, einer bayerischen Krensuppe. Thema an den Tischen war es denn auch, ob die Schärfe nur vom Meerrettich („Kren“) kam, oder ob sie von zumindest einem Hauch Ingwer mitbestimmt war. Vor dem zweiten Gang die zweite Vorführung der Kickboxer. Sie zeigten verschiedene regelgerechte Schläge und Tritte und deren Kombinationen. Es folgte der „Schweinsbrodn“ mit Bayerisch Kraut und Püree, wie er seit Jahren traditionell immer beim VFH-Oktoberfest serviert wird. Ob es diese Speisenfolge beim 25. Oktoberfest unter der Ägide von deutsch-kroatischen Wirten auch noch geben wird, das wird sich erweisen. Aber es handelt sich dabei ja um traditionsreiche bayerische Kost. Wie auch die kredenzten Getränke Oktoberfest-Tradition haben: Die Maß und das Weißbier. Auch Winzer Martin Schweikart aus Godramstein in der Pfalz, Hauslieferant der VTH, stemmte einen Maßkrug, obwohl auch seinen Weinen und alkoholfreien Getränken gerne zugesprochen wurde.

Oktoberfest 2016

Einer gewissen Tradition entbehrt auch die Kleidung nicht, die beim VTH-Oktoberfest getragen werden soll: Dirndl und Krachlederne. Allerdings nur etwa die Hälfte der Besucher entsprach Webers Wunsch, sich so zu kleiden. Er selbst aber, seine Frau Heike, Martin Schweikart und Nicole Fauß von der Volksbank Karlsruhe aber schon. Sie war zudem nicht mit leeren Händen gekommen, sondern hatte einen Scheck über 300 Euro mitgebracht. Dies wurde ebenso mit Beifall bedacht wie der 2:0-Sieg des KSC bei den Würzburger Kickers, den Weber unmittelbar nach der Entgegennahme der Spende verkünden konnte.

Traditionell bayerisch gekleidet waren selbstverständlich die vier allesamt aus Bayern stammenden Musiker der „Boarisch – altbayerische Wirtshausmusik“, die in der Besetzung Flügelhorn, Basstrompete, Akkordeon und Taschentuba (gefertigt 1876!) zur Unterhaltung des Publikums bayerische Weisen, aber auch modernere Stücke in altbayerischem Arrangement zum Besten gaben.

Rüdiger Homberg

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2016

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,
Bahnhof bei Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof uns Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof versteht Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof man Bahnhof Bahnhof Bahnhof nicht Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof nur Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof! Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Hier Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof steht Bahnhof Bahnhof Bahnhof sehr oft Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Klartext! Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Das Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof schmeckt Bahnhof Bahnhof manchen Bahnhof Bahnhof Bahnhof nicht Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof und Bahnhof Bahnhof Bahnhof ist Bahnhof Bahnhof auch Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof so Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof beabsichtigt! Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Nach-Denken Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof ist Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof erwünscht! Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Oder Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof wollen Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof  hof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Sie Bahnhof Bahnhof Bahnhof künftig Bahnhof Bahnhof nur Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof Bahnhof  Bahnhof  verstehen?

Wollen Sie erfahren, was sich alles in einem ehrenamtlich geführten mittelgroßen Mehrsparten-Verein seit 1895 tut, dann lesen Sie gerne weiter:

Selbst wenn im Termin-Plan eine Zeitspanne (1. bis 28. August) für Hallenferien ausgewiesen war, darf man nicht meinen, es täte sich jetzt bei uns nichts (mehr). Bei Tennis und Beach-Volleyball geht die Saison munter weiter und manche Revisionsarbeiten standen im Sportzentrum an, weshalb auch stets ein hauptamtlicher Hausmeister wochenweise abwechselnd in Bereitschaft war.

Mit einem Zitat beende ich die Betrachtung vorerst:

Wer spare, analysierte der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU!) treffend, verlasse sich nicht auf Glück (Lottogewinne, Erbschaften), Staat (Sozialsysteme) und fremde Hilfe (Spenden), sondern treffe selbst Vorsorge. Der Sparer zeigt, dass er bei Katastrophen und Unglücken, wie etwa einer großen Flut, nicht sofort dem Staat und damit der Gemeinschaft zur Last fallen, sondern auch in solchen Fällen sein Schicksal selbst bestimmen möchte. Natürlich kann es dennoch Katastrophen geben, welche die Kraft des Einzelnen übertreffen. Für solche Fälle gibt es Versicherungen – oder es springt eben doch die Gemeinschaft solidarisch ein.

Ob das heute noch einer seiner Parteifreunde liest? Sollte jemand – mal wieder – mit meinem Geschriebenen nicht einverstanden sein, möge man es mir bitte widerlegen.

Gesetzesänderungen ab 1. Oktober:

Textform bei Kündigungen

Für Vertragskündigungen sind vom 1. Oktober 2017 an keine eigenhändig unterschriebenen Briefe mehr notwendig. Es gilt nur noch die "Textform". Das heißt: Jeder kann zum Beispiel seinen Handy-Vertrag auch per E-Mail oder Fax kündigen. Die sogenannte Schriftform, die aus Text und Unterschrift besteht, darf nicht mehr in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gefordert werden.

Da liegt allerdings der Knackpunkt: In unserer Satzung wird in § 7 (Verlust der Mitgliedschaft) festgelegt: „Die Mitgliedschaft endet durch Austritt. Dieser kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres mittels Einschreiben erfolgen, das spätestens am 30. September eines Jahres mit Wirkung für das folgende Jahr bei der Geschäftsstelle eingegangen sein muss…“. Insofern bleibt es bei uns bei der bisherigen satzungsgemäßen Regelung.

Kündigungen sind sogen. empfangsbedürftige Willenserklärungen. Nur mit Einschreiben gelingt dem Absender der glaubhafte Nachweis des rechtzeitigen Empfangs einer Postsendung. Bisher haben wir jedoch auch „normale“ unterschriebene Kündigungs-Briefe akzeptiert.

Der Gesetzgeber kann sich nach unserer Auffassung nicht über das geltende Satzungsrecht (geprüft und genehmigt durch das AG Mannheim, Vereinsregister) hinwegsetzen. Also: weiterhin gilt, dass satzungsgemäße Kündigungen nicht nur der Schriftform, sondern auch der (Original-) Unterschrift bedürfen.

Sie sehen wieder einmal, wie weit das Betrachtungsfeld eines Vereins-Vorsitzenden sein kann, zumal er wie ein Unternehmer handeln muss, um wirtschaftlich bestehen zu können. Auch der höchste Schulden-Berg taugt nicht zur Gestaltung von Berg-Freizeiten.

Das letzte Quartal 2016 ist angebrochen – 2017 wird uns manche Überraschung bringen. Suchen, finden und gehen wir den für uns sicheren Pfad. Ich wähle das Wort „Pfad“ deshalb, weil wir manches Stück auf dieser Tour alleine gehen müssen. Es wird in dieser Richtung keine Massen-Wanderung geben. Sie können gerne dabei helfen, sie müssen nur wollen.

Die Berichte aus den Sportbereichen empfehle ich Ihrer Aufmerksamkeit.

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht des Kerwe-Organisations-Teams 2016

Kerwe 2016 – ein voller Erfolg

Dieser Erfolg ist nur Dank der vielen freiwilligen Helfer möglich gewesen. Die Kerwe dauert nicht nur drei Tage, sondern man hat vor und nach der Kerwe jede Menge zu richten bzw. wieder zu verstauen. Der Auf- und Abbau hat auch in diesem Jahr so reibungslos geklappt. Hier zahlt es sich aus, dass ein eingespieltes Team am Werk ist, das sich fast blind versteht.

Ein besonderer Dank gilt unserm Richard Bohner, der seine Damentruppe für unseren selbst gemachten Kartoffelsalat fest im Griff hatte. Am Donnerstag wurde alles gerichtet, Freitag um 6 Uhr wurde begonnen die Kartoffeln zu kochen und um 9 Uhr waren die Damen zur Stelle, um die 4 Zentner Kartoffeln zu schälen und schneiden. Mit Sekt wurde der Endspurt eingeleitet und um 15.30 Uhr waren die Kartoffeln verarbeitet. Ein ganz besonderer Dank gilt unseren 3 Hausmeistern, die uns über die gesamte Kerwe unterstützt haben und immer dort eingesetzt werden konnten, wo ein Engpass entstanden war.

Wir hoffen alle Helfer an der Kerwe zu unserem VTH-Oktoberfest begrüßen zu können.

Am Samstag hatte noch alles recht entspannt angefangen, das Wetter war super, die Sonne hat nicht nur über Hagsfeld gelacht, der Fassanstich war ja recht spät. Kaum war das Freibier getrunken, gab es in unserer Küche keine ruhige Minute mehr. Wir mussten feststellen, dass unser Kerwe – Schnitzel immer noch der Renner ist. Am Sonntag haben wir darauf reagiert und Lemmi und ich haben für Sonntag und Montag Hilfe in unserem Freundeskreis verpflichtet, sonst hätte es nicht funktioniert.

Der Sonntag und Montag waren noch mal so gut, dass wir am Montag auf die große Nachfrage reagieren mussten und Fleisch nachgekauft haben. Wir haben über die Kerwe um die 290 kg Fleisch zu Schnitzel verarbeitet. Hier gilt unser Dank den vielen Helfern in der Vorbereitung, Ausgabe und dem Spüldienst. Ein besonderer Dank gilt auch unseren Schnitzelbrätern, denen es an den 3 Tagen bestimmt nicht kalt wurde.

Auch die Versorgung aus dem Getränkewagen mit den Angeboten der Brauerei Ketterer war wie immer ohne Probleme, so dass uns als Organisationsteam nur ein Fazit bleibt: Die Kerwe 2016 war rundum gelungen und wir bedanken uns bei allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Das Organisationsteam

Andreas Helm / Harald Kastner

PS: oder wie unsere Frauen gesagt haben „Die Kerwe WG“ (Wohngemeinschaft)

Kerwe 2016

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2016

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

ein Sommer, der keiner sein wollte: immer wieder kamen Regengüsse mit einhergehenden Abkühlungen. Es gab nur kurze Phasen mit Sonne und Wärme. Veranstalter im Außenbereich hatten ihre liebe Not. Manches Fest fiel sprichwörtlich ins Wasser. An den Pegelständen des Rheins bei Maxau konnten wir Karlsruher dieses Dilemma festmachen. Sehr viele Tage – mehr als in den zurückliegenden Jahren – wurde die Hochwasser-Marke I (HWI) und sehr oft auch die HWII erreicht. Sogar das Sperren des Hafen-Tores zur Sicherheit des Rheinhafens war mehrmals vonnöten. Im Keller der Hagsfelder Stuben setzte häufiger als früher die Tauch-Pumpe zur Abwehr eindringenden (Grund-) Wassers ein! Ob dies in einem Zusammenhang mit der großflächigen Versiegelung auf dem Harder-Hegele-Gelände steht, kann man (noch) nicht sagen. Nicht das gesamte Regenwasser wird dort in die Kanalisation geleitet. Große Auffangbecken als Versickerungs-Flächen sind auf dem Gelände angelegt worden. Wir müssen das aufmerksam beobachten.

Wenn sich jemals eine sogenannte „Gewitter-Zelle“ über diesem Gebiet abregnen sollte, dann dürfte wohl „Wasser-Alarm“ für die Nachbarschaft am Ruschgraben, Schäferstraße und An der Tagweide angesagt sein. Die schlimmen Bilder aus Gemeinden der Umgebung sind noch in guter Erinnerung.

Die drei großen „G“ (Geld-Gier-Geiz) beherrschen das Geschäft anderer großer Geschäfts-Banken, die einst die Strahlemänner der Banken-Wirtschaft waren. Ob die große Deutsche oder inzwischen staatliche Commerz-Bank, gerade die haben bewiesen, wie man es macht, Geld in Milliarden-Höhe lustvoll in den Sand zu setzen. Sie alle kosten den Steuerzahler Unsummen an ausgefallenen Steuergeldern und/oder Subventionen. Wer zieht wen zur Rechenschaft? Wo waren die Aufsichts-Räte?

Die Welt ist kein Boni-Hof sollte man meinen. Jedoch ist die Gier der großen Industrie-Kapitäne unermesslich. Trotz eingefahrener Verluste ihrer Unternehmen nach erwiesenen Betrügereien streichen dieselben Typen ihre stattlichen Sonderzahlungen ein. Von Haftung und Solidarität ist dabei keine Rede. Im Sport zeigt sich die gleiche Situation: die Altherren-Clubs von IOC, UEFA, FIFA und wie sie alle heißen mögen, verursachen bei mir nur noch tiefe Abscheu. Die ehrlichen Sportler tun mir leid. Die bekannten und überführten Staats-Doper dürfen weiter agieren. Da wird beschissen, dass die Schwarte kracht. Pfui Teufel! Bei den Olympischen Spielen werden sogar ca. 30 Länder zugelassen, in denen bestimmte Sportarten für Frauen verboten sind. Wo sind unsere Frauenrechtlerinnen? Oder sehen die nur noch verschämt schwarz und schwarzer?

Ein erfreulicher Termin steht uns demnächst bevor:
Auf der 2. TR-Sitzung am 27. Juni dieses Jahres fallen die Würfel zu Gunsten der Beteiligung der VTH an der 33. Hagsfelder Kerwe! Andreas Helm (Tennis) und Harald Kastner (Volleyball) machen sich ausdrücklich für die Kerwe stark und nehmen sich in die Pflicht. Einstimmig wird für die Kerwe votiert. Helfen und unterstützen SIE beide, damit auch die 33. Kerwe in ununterbrochener Reihe ein Erfolg wird!

So günstig im Preis-/Leistungsverhältnis wie bei uns auf der Hagsfelder Kerwe wird man andernorts oft nicht bedient! Die Gäste werden dies hoffentlich wieder honorieren. Unser bewährtes Speisenangebot bleibt im Kern, kleine Änderungen sind noch möglich:

Als frischen Fass-Ausschank aus dem Bierwagen gibt es das beliebte regionale KETTERER Edel-Pils, KETTERER Hefe-Weißbier und zudem KETTERER „Radler“ von der Privat-Brauerei aus der badischen Goldstadt Pforzheim, mit der wir seit 2006 sehr harmonisch zusammenarbeiten.
Für traditionsbewusste Schoppen-Schorle-Liebhaber oder Viertele-Schlotzer (0,2-Liter-Gläser gibt’s bei uns im Badischen nach wie vor nicht!) bieten wir die bekannten Qualitätsweine direkt vom Winzer (Weingut Martin Schweikart) aus Godramstein, zur Verdauung einen guten Schnaps aus der Brennerei Schweikart an. Mit der Winzer-Familie Schweikart verbindet uns eine über Jahrzehnte gewachsene erfolgreiche Geschäftsbeziehung.

Die alkoholfreien Getränke (Schwarzwald-Sprudel) und Lebensmittel, Zutaten und Helfer-Vesper liefert unser Webepartner Edeka Schier, die Brötchen kommen im Wechsel aus der Bäckerei Visel und/oder Nußbaumer.

Ein letztes Wort zur aktuellen Situation: „Um tolerant zu sein, muss man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.“ (Umberto Eco)
Und nicht nur zum (Vor-) Wahlkampf bei unseren amerikanischen Freunden über dem Atlantik, sondern auch für manch andere Zeitgenossen hier und heute, liefere ich ein amerikanisches Sprichwort:

Ein Stinktier kann man nicht überstinken!

Ich wünsche Ihnen auch namens der VTH-Verwaltung einen schönen Spät-Sommer.

Auf ein Wiedersehen auf der Hagsfelder Kerwe.

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2016

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,
wenn dieses 3. Heft des 48. Jahrganges zur Lektüre vor Ihnen liegt, stehen wir kurz vor der Sommer-Sonnenwende: am Johannis-Tag gilt ‚der längste Tag – die kürzeste Nacht‘. In den skandinavischen Ländern ist dieser Tag Anlass für ein berauschendes Fest. Bei uns hatten wir diese Wende im Himmelsjahr zum Anlass unserer Ochsenfeste mit Sonnwend-Feuer gemacht. Sechs Ochsenfeste konnten wir durchführen bis uns personell für das siebte in Folge die Luft ausging. Alle Ochsen-Feste sind uns noch in bester Erinnerung. Viele schwärmen noch von der einzigartigen Atmosphäre, aber …

Vielleicht gibt es doch noch ein weiteres dieser Vereins-Feste, wenn sich eine schlagkräftige engagierte Gruppe aus dem Verein herausschält, die es erneut anpacken will. Kerwe und Ochsenfest sind bei uns nachvollziehbar dokumentiert. Jeder künftig Verantwortliche wüsste sofort, worauf es ankommt und wie vorzugehen ist. Mit unserem in 6 Veranstaltungen angesammelten Fachwissen könnten wir es wagen, wenn …

Die Zeit vergeht. Die Mitglieder des Jahrganges 1951 kommen ins einst reguläre Renten-Alter und werden/wurden 65. Stellvertretend nenne ich Karl B. Erb, Arnold Malsch und Bernd G. Weber als die über Jahrzehnte Engagierten im Verein.

Aus dem Kreis der VTH-Mitglieder wurde ich – nicht nur bei der JHV – auf die neuesten Entwicklungen im Karlsruher (Vereins-) Sport angesprochen. Das Schul- und Sportamt mischt da auch kräftig mit. Es ging um Vereins-Kooperationen oder sogar angedachte oder vollzogene Fusionen. Beispiele aus Daxlanden, Durlach, Knielingen, Rüppurr wurden aufgeführt. Auch dazu haben wir uns sehr frühzeitig Gedanken gemacht und zahlreiche unverbindliche Gespräche in diese Richtung geführt. Nach allen gemachten Erfahrungen aus den Gesprächsrunden ist dafür in Hagsfeld die Zeit offensichtlich (noch) nicht reif.

Die Situation lässt sich mit Kurt Tucholsky gut bildlich beschreiben: „Zur Heirat gehören mehr als nur vier nackte Beine im Bett.

Mit dem Erfolg eines jeden ist es so eine Sache. Neid muss man sich mühsam erarbeiten – Mitleid bekommt man geschenkt. Oder um es mit Konfuzius zu sagen „Wenn ein Nagel herausschaut, dann zielt ein Hammer darauf.“ So spüren wir das auch.

Ich wünsche Ihnen auch namens der VTH-Verwaltung einen guten Start in den Sommer.

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2016

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

schon ist das erste Quartal zu Ende. Die Außensportanlagen werden nach der Winterruhe wieder für die Freiluft-Saison fit gemacht. 300 kg Rasendünger werden ausgebracht; die Brunnen werden wieder in Betrieb genommen, damit die Beregnungsanlagen bei Bedarf in der Sommerhitze zur Verfügung stehen. Alles kostet Zeit und damit auch Geld. Dies schreibe ich auch deshalb, damit es für alle Nutzer – ob Mitglieder oder Nicht-Mitglieder – klar wird, dass es nichts kostenlos geben kann.

Sie finden in dieser Ausgabe auch ein Luftbild, das unsere gesamte ca. 20.000 m² große Sportfläche und unsere gewaltig großen Immobilien zeigt. Die roten Flächen bezeichnen genau die Grenzen der Sportflächen in Pacht von der Stadt Karlsruhe. Das Grundstück der großen Sporthalle ist seit 2006 nach Ablauf des ersten Erbbaurechts auf weitere 30 Jahre in Erbpacht von der Stadt, die kleine Sporthalle mit Pächter-Wohnung und den Hagsfelder Stuben® ist unser „Juwel“ und wertvolles Eigentum des Vereins!

VTH

Die Pflege des gesamten Sportzentrums liegt in den Händen unserer Hausmeister Karl B. Erb, Anton (Toni) Rössner und Bozidar Vrataric. Ohne diese Mitarbeiter könnten wir sozusagen den Schlüssel rumdrehen und dichtmachen.

Ja, Sie hören/lesen richtig: Ich schreibe aus einer jahrzehntelangen Erfahrung und einer gewissen Enttäuschung heraus und sehe in unserem Land eine spürbare Abkehr der Wähler von der parlamentarischen Demokratie und eine Hinwendung zu vermeintlichen einfachen Lösungen. Erfreulich war die recht hohe Wahlbeteiligung. Es war dem Bürger also nicht egal, was geschieht. Er war nicht zu faul, sondern er marschierte als braver pflichtbewusster Bürger zum Wahllokal und gab seine Stimme nach freien Stücken den demokratisch zugelassenen Parteien ab. Sehr zum Verdruss mancher Etablierter. Waren nach der Wahl nicht wieder nur Sieger vor den Kameras? Haben die’s denn immer noch nicht verstanden wem diese Ohrfeige galt? Hat der (Wahl-)Denkzettel immer noch nicht gereicht? Muss es noch schlimmer kommen? Ich verachte schon immer den Radikalismus, den linken wie den rechten. Manche waren aber in der Vergangenheit auf einem Auge stets blind. Ich nicht.

Zum Abschluss noch ein paar Zahlen, die das Vereinsumfeld gut beleuchten:
Laufende mtl. Vorauszahlungen 2016 für (Strom, Wasser, Abwasser, Müll-Entsorgung Sportzentrum incl. Tennis-Anlage; separat Gas der Vereinsküche) stehen mit 1.695,00 € zu Buche. Das macht für diese Leistungen rund 20.000 € im Jahr! Überwiegend handelt es sich dabei um politisch durch mehrfache Steuern und Abgaben beeinflusste Preise.

Komplettiert wird der Ausgaben-Reigen für elektrische Energie um die Bezüge für Erdgas (2015) für 7 Abrechnungs-Perioden:

Das ergibt unsere original Erdgas-Kosten von 26.565,08 € für verbrauchte 422.552 kWh; insgesamt sind alljährlich zw. 45.000 € und 50.000 € für Energie zu veranschlagen! Damit hält unsere 1975 gebaute und 1979 eingeweihte Sporthalle jedem Vergleich mit anderen vergleichbaren (auch neueren städtischen) Hallen stand. Das wird von uns bewusst veröffentlicht, damit sich die Stadt, das Land, unsere Mieter (Betriebssportgruppen, Schulen, Vereine), aber auch unsere eigenen Mitglieder und ähnlich strukturierte Vereine ein Bild von der Kostenlage machen können. Unsere Banken-Disposition konnte bisher stets für ausreichende Zahlungsmittel sorgen.

Feststellung: Die wahren Preistreiber sind nicht die vielgescholtenen Öl-Förderer, auf die immer mit dem bösen Finger gezeigt wird, nicht die Verarbeiter (Raffinerien) und bösen Händler (Öl-Multis), es ist unser eigener Staat (= Parlament) bzw. die gewählte Regierung! Denken Sie nur an die EEG (erneuerbare Energie-Abgabe).

Die Personalkosten für das hauptamtliche Vollzeit-Hausmeister-Team kommen noch hinzu. Die allerdings unterliegen der gebotenen Diskretion.

Immer mehr werden wir auch von Mitgliedern um Bonus-Stempel-Dienste gebeten: Unterschiede bestehen zwischen gesetzlich Krankenversicherten (GKV) und privat Versicherten (PKV): Bonus-Hefte mit Stempel und Unterschriften und hohem bürokratischem Aufwand gibt es nur bei der GKV; gezielte Eigenverantwortung wird jedoch bei den Privaten groß geschrieben und ggf. mit Beitragsrückgewähr belohnt! Da wird nicht gestempelt.

Da der Vorstand und damit die VTH-Verwaltung auch in der Verantwortung für die Sicherheit innerhalb und außerhalb des Sportzentrums gerade steht, sind regelmäßige Wartungen durchzuführen:

Die geschilderten Aufgaben sind nicht erschöpfend, sondern noch viel umfangreicher und spannend. Man kann – so man will – stets was dazulernen. Man muss nur wollen. Kommen SIE -machen SIE mit. In diesem Sinn grüße ich aus der Geschäftsstelle und wünsche namens der VTH-Verwaltung zum Beginn des 121. Jahres der VTH 1895 e. V. ein gutes 2016!
Wir werden auf der nächsten JHV am Freitag, 29. April 2016, eine neue Verwaltung für die nächsten zwei Jahre zu wählen haben. Dass das eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit sein kann, erkennen Sie stets bei der Lektüre der VTH-Nachrichten. Das beste Mittel gegen Langeweile. Vielleicht sind SIE (wieder oder neu) mit dabei?

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Ordentliche Jahreshauptversammlung der VTH

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
AG MA VR 100070

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung

Freitag, 29. April 2016, 19.30 h c. t.,

HAGSFELDER STUBEN® (Saal),
Tel. +49(0)721- 68 94 86,
im Sport- und Kulturzentrum,

D-76139 Karlsruhe-Hagsfeld, Schäferstraße 26

Tagesordnung

Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernd G. Weber

Totenehrung

TOP 1: Bekanntgabe und Genehmigung des Protokolls der JHV 2015

Das Protokoll wird bereits ab 19.00 Uhr zur Einsichtnahme ausgelegt sein, weshalb auf das Verlesen verzichtet werden kann.

TOP 2: Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes

TOP 3: Berichte der Abteilungsleiter

... soweit diese nicht bereits in den Vereins-Nachrichten veröffentlicht wurden; danach ggf. Aussprache über die Berichte

TOP 4: Entlastungen

TOP 5: Neuwahlen (nach § 10 der VTH-Satzung auf zwei Jahre)

TOP 6: Investitionsvorhaben, Rücklagenbildung und -verwendung

TOP 7: Jahresprogramm 2016/2017

TOP 8: Verschiedenes/Anträge

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden. Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2014 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit."
(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – nach Satzung jedoch ohne aktives Stimmrecht - teilnehmen.

Die Teilnahme von Gästen ist möglich. Darüber befindet die Versammlung vor Eintritt in die Tagesordnung.

 

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Mobil D1 +49(0)151-174 30 895

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2016

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

die erste von insgesamt sechs Ausgaben des 48. Jahrganges liegt druckfrisch vor Ihnen. Unbestritten geben wir die älteste Vereins-Publikation heraus. Mit sechs Ausgaben im Jahr können wir dadurch auch recht aktuell sein. Von der ersten bis zur aktuellen Ausgabe befinden sich alle Exemplare in Jahrgangs-Bänden in der VTH-Bibliothek in der Geschäftsstelle. Die Hefte dienen gleichzeitig auch als Grundlage für die Vereins-Chronik. Was also nie oder nur sehr selten in den VTH-Nachrichten zu finden ist, geht deshalb leicht verloren.

Mühsam war es wieder einmal, diesen Jahrgang unter Dach und Fach zu bringen, zumal diese Tätigkeit alleine von mir als Vorsitzender – so nebenbei – zu schultern war. Natürlich hat das alles auch seinen gewissen Reiz, weil man bei der Gelegenheit mit unseren Inserenten ins Gespräch kommt. Dank all denen, die uns weiterhin unterstützen. Über viele Jahre verbindet der wechselseitige Geschäftskontakt und führt zu einem fruchtbaren Gedankenaustausch.

Klar, dass man auch auf Herrn Internet und Frau W-LAN zu sprechen kommt. Es wird stets lobend erwähnt, dass wir bei der Auftragsvergabe das Handwerk und den Handel der Region berücksichtigen. Angenehm wird empfunden, dass wir bei der Akquise sehr höflich und maßvoll vorgehen und nicht wie eine Drücker-Kolonne arbeiten.

Schön wäre es, wenn sich für diese alljährlich wiederkehrende, zeitlich begrenzte Tätigkeit künftig jemand mit engagieren würde.

Zur allgemeinen Kostenlage

Zum Thema Energieverbrauch kann ich nur so viel sagen: Mit moderner Technik steuern wir seit Jahren unseren Verbrauch und können die Abnahme (m³ Gas, kw/h, m³ Wasser) senken, müssen aber dennoch steigende Energiekosten hinnehmen! Wie funktioniert das? Der STAAT ist der große Preis-Treiber. Betrachten Sie einmal den hohen Anteil der Steuern und Abgaben an den Energiepreisen. Dann geht IHNEN ein Licht auf. Das aber wollen die Herrschaften der Politik nicht hören, sie selbst haben es nämlich so beschlossen. Deutschland, das Land der Dichter und Denker wird zum Land der Dichter und Dämmer! Die Folgen dieses Tuns sind – wie so oft - nicht zu Ende gedacht.

143 Milliarden m³ natürlichen Gases wurden z. B. 2012 als „Müll“ verbrannt! (Quelle: WamS, v.24.01.2016). Diese nutzlos verpuffte Energie ließe sich leichter einsparen als die Ersparnis durch fragwürdige Dämmungen.

Ausblick

Nach wie vor wird unser Verein überwiegend ehrenamtlich geführt. Noch lindern Zuschüsse der öffentlichen Hand die Last. Die Haushaltslage der öffentlichen Haushalte wird aber manchen Einschnitt bereiten!

Unsere moderaten Mitgliedsbeiträge decken auch nur einen Bruchteil der Ausgaben. Erfolgreiche Veranstaltungen (z. B. Kerwe, Ochsen- u. Backfischfest) leisten jedoch noch einen weiteren unverzichtbaren Beitrag. Spenden sind trotzdem unerlässlich, um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können. Deshalb bitten wir Sie, uns nach Möglichkeit mit einer Geld-Spende zu unterstützen:

IBAN: DE72 6619 0000 0000 2109 51

„Es hängt von jedem selbst ab, ob das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzt wird.“ (Henry Ford)

Um den Verein so schnell wie möglich von drückenden Zinslasten für Kredite zu befreien, haben wir flugs getilgt und konnten ab dem EURO-Jahr 2002 (seit 14 Jahren!) alle Investitionen vollständig aus Rücklagen finanzieren. Doch nun sitzen wir in einer anderen Zins-Falle: ließen sich in früheren Jahren beachtliche Zinserträge mit unserem Bank-Guthaben erwirtschaften, fallen diese nun nur noch sehr mickrig aus. Nutznießer dieser Situation ist wieder der STAAT: 193 Milliarden hat der Staat seit 2008 aufgrund der historisch niedrigen Zinsen gespart! Das zeigen Berechnungen der Bundesbank. Allein 2015 gaben Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen 43 Milliarden Euro weniger aus – verglichen mit dem Zinsniveau im Jahr 2007. (Quelle: WamS, 31.01.2016) Wo ist dieses nicht für Zinsen aufzuwendende Geld geblieben? Vermutlich wurde es andernorts großzügig verpulvert.

In diesem Sinn grüße ich aus der Geschäftsstelle und wünsche namens der VTH-Verwaltung zum Beginn des 121. Jahres der VTH 1895 e. V. ein gutes 2016!

Wir werden auf der nächsten JHV am Freitag, 29. April 2016, eine neue Verwaltung für die nächsten zwei Jahre zu wählen haben. Dass das eine sehr interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit sein kann, erkennen Sie stets bei der Lektüre der VTH-Nachrichten. Das beste Mittel gegen Langeweile.

Vielleicht sind SIE (wieder oder neu) mit dabei?

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

bald ist auch dieses Jahr zu Ende. Es war ein Jahr mit einem herrlichen langen Sommer – wir wurden von Sonne und Wärme verwöhnt!

Nach meiner Pensionierung zur regulären Altersgrenze und beinahe 50 (!) Jahren nach Beginn meiner Lehrzeit meinen wohl manche inner- und außerhalb des Vereins, dass ich mich nun noch mehr der VTH widmen werde. Zwangsläufig ist dies im Moment der Fall: wichtige Personalien im Hausmeister-Büro mussten geklärt, neu organisiert und eine Hausmeister-Stelle neu besetzt werden. Mit Bozidar Vrataric haben wir einen neuen Hausmeister gefunden, der bereits seinen Dienst bei uns aufgenommen hat. Wir wünschen uns eine störungsfreie, zielorientierte Zusammenarbeit.

Nach wie vor wird unser Verein überwiegend ehrenamtlich geführt. Zuschüsse der öffentlichen Hand lindern die Last. Unsere moderaten Mitgliedsbeiträge decken nur einen Bruchteil der Ausgaben. Erfolgreiche Veranstaltungen (z. B. Kerwe, Ochsen- u. Backfischfest) leisten einen weiteren unverzichtbaren Beitrag. Spenden sind jedoch unerlässlich, um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können. Deshalb bitten wir Sie, uns nach Wegfall der Einnahmen der herkömmlichen Weihnachtsfeier (Umsatzerlöse aus der Bewirtung und Tombola) mit einer Geld-Spende zu unterstützen:

Konto IBAN: DE72 6619 0000 0000 2109 51

Zur aktuellen Situation in unserem Land: Die Enttäuschung ist groß, wenn man liest, wie in den Kreisen der Wirtschaft weltweit getrickst, getäuscht, mit Zahlen manipuliert wird. Große Namen der Politik und der globalen Industrie verlieren ihren Glanz in der Zeit des schnellen Geschäfts. Der kurzfristige fragwürdige Erfolg zählt mehr als das nachhaltige Ergebnis! Das Wohl der eigenen Volkswirtschaft wird nachrangig. Nur so gibt es Raum für Manipulierer und Täuscher. Selbige werden aber nicht nach Recht und Gesetz spürbar abgestraft, sondern oft sogar mit einem goldenen Handschlag in eine sichere in Watte gepackte Zukunft verabschiedet! Ich stelle es jedem frei, sich seine eigene Vorstellung der handelnden Personen zu machen.

Mit Verachtung sollte man ihnen begegnen.

„Die Scheu vor der Verantwortung ist eine Krankheit unserer Zeit.“ (Reichskanzler Otto v. Bismarck, vor ca. 130 Jahren)

In diesem Sinn grüße ich aus der Geschäftsstelle und wünsche namens der VTH-Verwaltung zum Ende des 120. Jahres der VTH 1895 e. V. eine geruhsame Weihnachtszeit und einen guten Übergang in das neue Jahr 2016!

Wir werden auf der nächsten JHV im April 2016 eine neue Verwaltung für zwei Jahre wählen. Vielleicht sind SIE (wieder oder neu) mit dabei?

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Schenke Leben – spende Blut! (Januar 2016)

Blutspende 2016 Unter diesem Motto steht der Aktionstag „Tue Gutes und rede darüber“ der Vereinigten Turnerschaft Hagsfeld (VTH 1895 e. V.) als offener Blutspende-Termin am Dienstag, 5. Januar 2016 (15.00 h bis 19.00 h). Hagsfelder Vereine, Feuerwehr, Unternehmen, Schul-Kollegien, Elternbeiräte von Schulen u. Kindergärten, Kirchengemeinden, Parteien und Institutionen mit ihren Mitgliedern, Belegschaften und die Bevölkerung sind aufgerufen, diese lebenswichtige Aktion zu unterstützen.

Die VTH 1895 stellt für diesen Tag ihre große Sporthalle kostenlos zur Verfügung und wird aus der Vereinsküche die zur Ader gelassenen Spender aus Nah und Fern mit erfrischenden Getränken und einem herzhaften Imbiss versorgen. Mit diesem sozialen Engagement zeigt die VTH als Vereinsgemeinschaft deutlich ihre uneigennützige Hilfe.

Nahezu 50 (!) verwertbare Blut-Spenden waren bisher durchschnittlich bei vorherigen Spende-Terminen das Ergebnis. Man kann sich auch zur Stammzellen-Typisierung entscheiden. Manche frühere Spendenwillige schieden wegen Erkältungskrankheiten, erhöhter Temperatur, geschwächtem Allgemeinzustand, zurückliegenden Auslandsaufenthalten in Malaria-Gebieten etc. aus. Stets waren aber auch zahlreiche Erst-Spender zu verzeichnen, Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis! Der Termin nach Weihnachten und kurz nach dem Jahreswechsel ist für viele Spender ein guter Start ins neue Jahr!

Wie schnell kann es sein, daß jeder von uns dringend auf Blutkonserven seiner Blutgruppe angewiesen ist. Es liegt deshalb nahe, als Spender den eigenen rettenden Lebenssaft zur Verfügung zu stellen. Also, scheuen Sie sich nicht: Ein kleiner Nadelstich kann Leben retten!

Das Team des DRK KA-Ost wird die VTH 1895 beim Auf- und Abbau tatkräftig unterstützen, die DRK-Ärzte und die Rettungssanitäter sind dabei, wenn die Nadeln bei möglichst vielen Spendern von Sanitätern gefühlvoll gesetzt werden.

 

vth1895/bgw

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

nach der Kerwe ist vor der Kerwe! So ist es bei jedem Fest. An einem seidenen Faden hing bei uns die Bereitschaft, diese Traditions-Veranstaltung auch im 32. Jahr in nahtloser Folge durchzuführen: ein neues Team (an der Spitze Andreas Helm, Harald Kastner) hat sich mit hohem Engagement eingebracht und einen achtbaren Einstand geliefert! Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. Ein Resümee wird von den Verantwortlichen in der nächsten TR-Sitzung erfolgen, die zahlreichen Helfer werden zum 23. Oktoberfest (wie bisher) eingeladen.

Diesmal fällt – aus Zeitmangel – mein Bericht etwas kürzer aus und endet mit einem bezeichnenden Zitat:

Man muss einfach reden, aber kompliziert denken – nicht umgekehrt.“ (FJS)

Daran soll(t)en sich manche unserer großspurigen lautstarken Politiker erinnern und sich ein gutes Beispiel nehmen. An wichtigen Themen, die den Bürger bedrücken, mangelt es nicht. Hierauf werden schlüssige Antworten und Taten erwartet. Tumbe realitätsferne Sprüche hört man zuhauf.

Die nächsten Wahlen 2016 und 2017 werden es offenbaren. Mir ist jetzt schon unwohl.

In diesem Sinn grüße ich aus der Geschäftsstelle

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

rucki-zucki war das erste Halbjahr 2015 rum. Neben dem ‚unechten‘ Jubiläum unserer jungen ehemaligen badischen Residenz- und Landeshauptstadt mit einem enormen finanziellen Aufwand von offiziell 15 Millionen – inoffiziell dürften’s garantiert deutlich mehr sein – macht sich unser eigenes 120er Jubiläum recht bescheiden aus. Es soll im Rahmen des internen 23. VTH Oktoberfestes gewürdigt werden.

Es war abzusehen, dass die Strahlkraft des pepuschten 300er Ereignisses die zahlreichen Vereinsfeste überlagern wird. Bei unserer Personal-Knappheit können wir nur partiell beitragen: Als Helfer für den Turngau bei der Landes-Gymnaestrada und als Übungsleiter bei den Sport-Darbietungen am frühen Morgen im Schlossgarten beim Mikado-Pavillon. Zu mehr waren wir nicht in der Lage, kommen wir bei unseren eigenen Veranstaltungen nur mit aller Müh‘ und Not über die Runden! Hoffen wir auf genügend Helfer bei der Kerwe, beim Backfischfest und der Weihnachtsfeier.

Die Zeiten sind anders. Viele Vereine mussten längst traditionsreiche Veranstaltungen minimieren oder sogar ganz einstellen.

So preiswert wie bei uns auf der Hagsfelder Kerwe wird man andernorts nicht bedient! Die Gäste werden dies hoffentlich honorieren.

Unser bewährtes Speisenangebot bleibt im Kern, Änderungen sind noch möglich:

Als frischen Fass-Ausschank aus dem Bierwagen gibt es das beliebte regionale KETTERER Edel-Pils, KETTERER Hefe-Weißbier und zudem KETTERER „Radler“ von der Privat-Brauerei aus der badischen Goldstadt Pforzheim, mit der wir seit 2006 sehr harmonisch zusammenarbeiten.

Für traditionsbewusste Schoppen-Schorle-Liebhaber oder Viertele-Schlotzer (0,2-Liter-Gläser gibt’s bei uns im Badischen nach wie vor nicht!) bieten wir die bekannten Qualitätsweine direkt vom Winzer (Weingut Martin Schweikart) aus Godramstein, zur Verdauung einen guten Schnaps aus der Brennerei Schweikart an. Mit der Winzer-Familie Schweikart verbindet uns eine über Jahrzehnte gewachsene erfolgreiche Geschäftsbeziehung.

Die alkoholfreien Getränke (Schwarzwald-Sprudel) liefert unser Webepartner Edeka Schier, die Brötchen kommen im Wechsel aus der Bäckerei Visel und/oder Nußbaumer.

Zu guter Letzt:
Die Zeit läuft. So müssen wir uns in Bälde daran machen, die Nachfolge für unseren langjährigen Pächter Mirko Chalupper zu organisieren. Frühestens im April 2017 wird ein neuer Betreiber da sein müssen, um einen naht- und reibungslosen Übergang zu schaffen. SIE alle als besondere Experten mit Gastro-Erfahrung dürfen uns bei dieser eminent wichtigen Aufgabe unterstützen. Auch aus den Reihen der Gesangvereine Frohsinn 1890 und Liederkranz 1873 nehmen wir gerne verwertbare Tipps entgegen. Es dürfte auch in deren Interesse sein, einen guten Nachfolger für den jetzigen Pächter zu finden. Die Hagsfelder Stuben® gelten ja bekanntlich auch für diese beiden Vereine als sogen. „Vereinslokal“.

Für die bevorstehende Ferien- bzw. Urlaubszeit wünsche ich Ihnen die nötige Muße zur Entspannung und die Möglichkeit zum Auftanken Ihrer Tatkraft. Vielleicht lassen Sie etwas von Ihrer Tatkraft und verfügbaren Zeit der VTH zu Gute kommen? Melden Sie sich auf allen Ihnen bekannten Wegen. Sie sind herzlich willkommen!

Der Redaktionsschluss für die Ausgabe 5/2015 ist bereits der 10. September!

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

natürlich könnte ich es mir als Vorsitzender der VTH viel leichter, lockerer und unbeschwerter machen. Ich brauchte nur zu bestimmten Dingen einfach nichts (mehr) oder zu allem vorwiegend Ja und vor allem Amen zu sagen.

Dann gilt man als der gute „Versteher“, der scheinbar „Verständnisvolle“ oder aber der „Abnicker“ ohne klare Meinung; dann braust der Beifall derjenigen auf, die das Motto „Nehmen ist besser als Geben“ für sich in Anspruch genommen haben. Echte Partnerschaft ist aber keine Einbahnstraße. Jeder verantwortungsbewusste Vorstand hat sich in Erfüllung der Satzung verpflichtet, das Wohl des/seines Vereins in seiner Gesamtheit (= Vereinigte Turnerschaft) nicht aus den Augen zu verlieren, den Fortbestand der Gemeinschaft, das Vereinsvermögen zu sichern und Schaden von ihm abzuwenden. Auch die zukunftsfähige Ausrichtung des Vereins sollte stets im Fokus sein. Trends zu erkennen, zu analysieren und (zeitweilig) erfolgreich einzubinden ist auch Sache der gewählten Verwaltung. Hier sind bei uns Vorstand und Turnrat gemeint. Die Hauptversammlung hat darüber zu befinden, d. h. abzustimmen und den Weg für große Projekte (Investitionen) frei zu machen.

An dem haben sich auch alle Untergliederungen (Abteilungen, Ü-Gruppen) stets zu orientieren. Abteilungs-Egoismen haben da keinen Platz. Wir sind, was wir sind, nur im Rahmen einer beharrlichen unermüdlichen Gemeinschaftsleistung geworden. Wenn Sie an dieser sichtbaren Gemeinschaftsleistung aktiv beteiligt waren, wissen Sie, von was ich hier spreche.

Dass die Bereitschaft zur Mit-Arbeit und dem Tragen von Mit-Verantwortung bröckelt, ist nicht nur Ausdruck des sogen. Zeitgeistes, sondern auch längst schicke Bequemlichkeit und Desinteresse, eher selten eigenes Unvermögen. In jedem ist ein Potential zu wecken.

Schauen Sie sich nur das Hick-Hack innerhalb und zwischen den politischen Parteien an. Das ständige Hin und Her konnten Sie in unseren Räumen bei vielen Veranstaltungen der jüngsten Zeit verfolgen. Andere gesellschaftliche Gruppen sind davon auch nicht ausgenommen. Auch Nachbarn und Familien sind häufig uneins und sogar heftig zerstritten.

Insofern ist es kein leichtes Unterfangen, einen Verein bei diesen offensichtlichen Gegebenheiten über Jahrzehnte auf klarem Kurs zu halten. Viele wollen haben, aber nur wenig oder nichts dafür geben. Das ist wieder die erwähnte Einbahnstraße. Ich komme an verschiedenen Stellen nochmals darauf zurück.

So kann man erkennen, wie umsichtig bei uns die Konten disponiert sein müssen, damit wir jederzeit zahlungsfähig sind. Bei uns ist bisher noch keine Lastschrift mangels Konto-Deckung ‚geplatzt‘, das Wort Moratorium kennen wir nur vom Lexikon her! Mancher Verein hat diesbezüglich seine eigenen unangenehmen Erfahrungen machen müssen.

Die Liquidität ist nicht unser Problem. Wir haben mit personeller Ausdünnung an vielen Stellen zu kämpfen. Qualifizierte, belastbare Persönlichkeiten haben bei uns ein weites Betätigungsfeld. Interesse? Melden Sie sich! Nur keine Scheu!

Jetzt will ich mich für ein paar Tage gen Norden verabschieden.
Der Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/2015 ist bereits der 10. Juli!

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,
flugs nähern wir uns dem Ende des 1. Quartals. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Immer noch bereitet mir die Arbeit für die VTH Glück und Freude; ich würde allerdings sehr gerne auch andere an diesem Gefühl großzügig teilhaben lassen:

„Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ (Albert Schweitzer)

Die Berichte der Volleyballer und Taekwondo zeigen die Lebendigkeit der VTH. Die anderen Abteilungen und Übungsgruppen kommen demnächst – wohl nach Beendigung des Winterschlafes – zu Wort?
Der nächste Redaktionsschluss ist bereits der 10. Mai!

In diesem Sinne grüße ich aus der Geschäftsstelle und lade Sie alle zur Jahreshauptversammlung (JHV) am 17. April 2015 ein. Ehrungen werden diese Versammlung bereichern.

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Jahreshauptversammlung

 

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
VR 100070

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung

Freitag, 17. April 2015, 19.30 h c. t.,
HAGSFELDER STUBEN® (Saal),

Tel. 68 94 86,
im Sport- und Kulturzentrum,
D-76139 Karlsruhe-Hagsfeld, Schäferstraße 26

 

Tagesordnung

 

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

Feststellung der Beschlußfähigkeit

Ehrung der Verstorbenen

 

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden.
Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2015 nachweislich entrichtet hat. Stimmrechts-Übertragungen sind nicht zulässig.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes über 18 Jahre Mitglied, das seinen Beitragspflichten nachgekommen ist."
(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung v. 27. April 2007, zuletzt geändert auf der JHV v. 23. April 2010)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne aktives Stimmrecht – teilnehmen.

Bernd G. Weber
Vorsitzender

JHV 2015

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

nennen wir es einmal bildlich gesprochen „Geburtswehen“.

Der scharfsinnige und schelmenhafte Karl Valentin (1882-1948) formulierte einst auf seine ihm eigene Art „Hoffentlich wird es nicht so schlimm wie es schon ist!

Der 47. (!) Jahrgang der VTH-Nachrichten – älteste Vereins-Publikation im Stadtteil Hagsfeld – konnte nur mit Ach und Krach unter Dach und Fach gebracht werden. Ein aufzählbar kleiner Kreis (noch) Engagierter hatte alle Hände voll zu tun, um mit viel Überzeugungskraft Inserate einzuwerben. Schon an dem unüblich späteren Erscheinungstermin der ersten Ausgabe lässt sich erkennen, wie zäh und mühsam sich die Arbeiten des Akquirierens gestalteten. Manches Hagsfelder Unternehmen hat sich in diesen vielen Jahren für immer aus dem Handelsregister verabschiedet, andere Firmen-Inhaber fragen zu Recht nach der für Sie wichtigen Resonanz (Werbe-Erfolgskontrolle) bei unseren Mitgliedern und Lesern. WIR als Verein berücksichtigen bei allen Aufträgen nach Möglichkeit hiesige Selbständige, ich persönlich auch. Manche sehen dies wohl aus einer anderen Brille. Das ist für uns wenig hilfreich. Internet-Lieferanten haben bei uns keine Bedeutung, aber …

Zeitraum

Pächter(-familie)

Sonstiges

ab Eröffnung unter der Bezeichnung
„Turnhallen-Gaststätte“
Ausschank Brauerei Eichbaum/Mannheim

 

Elfriede Auer, geb. Wolf und Heini

Schwester von Herbert Wolf

1953-1954

Hans u. Gretchen Ditton, geb. Strenger

 

1954-1955

Rudi Stoll

Metzger

1955-1956

Hörner

Metzger, danach lange Jahre “Adler” Beiertheim

1956-1963

Hummel mit Edgar und Ernst

 

1963-1964

Herbert Erb

 

1964

Emil Eisele jun. & sen.

 

1965

Preißendanz

nach Heidelsheim Gasthaus“ Waldhorn“

1965-1967

Frau Hövermann

mit Schwester Evi

1967-1969

Erna und Heinz Schmitt

 

1969-1971

Elfriede u. Oskar Rothengaß

 

1972-1973

Marliese Heinrich

 

1973-1975

Else und Heinz Bausch

 

1975-1976

Wolfgang (Wuffi) Rinderle

später Gaststätte „Waldbrücke“, Weingarten

1976-1979

Wiltrud und Josef (Jupp) Piechotta

danach Gaststätte „Vogelpark“ Forst

1979-1981

Iris King

Tochter von HM Willi Rastetter

1981-1983

Rita und Hartmut Wurm

30.04. Abschiedsfeier und Schließung wg. Umbau

nach Aus- und Umbau der Gaststätte (1983 bis 1984) unter neuer Bezeichnung
Hagsfelder Stuben®
 Ausschank bis April 2000 Wolf Bräu/Karlsruhe; danach Brauerei Ketterer/Pforzheim

1984-1986

Rolf Dillmann

mit Susan Baines; Neueröffnung nach Umbau u. Renovierung

1986-1992

Aristotelis Athanasiadis

mit Maria u. Paul, Nopi u. Panagiotis (Panos) Pashalidis

1992-2000

Margarete Franken

mit Gerhard und Holger; danach „Adler“, Hagsfeld

2000-2005

Ursula Chalupper

Seppl, Mirko und Elke

2005-

Mirko Chalupper

Darija Bernhard

Das war‘s zum Auftakt des neuen 47. Jahrganges im Jubiläumsjahr 120 Jahre Vereinige Turnerschaft Hagsfeld. Die folgenden Ausgaben werden einiges zur Geschichte der traditionsreichen VTH 1895 berichten. Vielleicht hilft mir jemand dabei, indem der- oder diejenige etwas Redaktionelles aus seinem Fundus (Bild, Text) beisteuert.

Der nächste Redaktionsschluss ist bereits der 10. März!

Turnerspruch aus dem Turnerlied: „Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit!

In diesem Sinne grüße ich aus der Geschäftsstelle

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2014

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,
nichts ist so beständig, wie die Veränderung. Alles ist im Fluss. Die Formel panta rhei (gr. πάντα ῥεῖ, „Alles fließt“) ist ein auf den griechischen Philosophen Heraklit zurückgeführter, jedoch erst später von Platon geschaffener Aphorismus. Diese Erkenntnis gilt mehr denn je.

In unseren Vereinen (ich meine da wirklich alle Kultur- wie auch Sportvereine) wird sich demnächst Gravierendes ändern. (Verbindliche) Ganztagsschulen werden die jungen Schüler erst nach 16.00/17.00 h entlassen. Danach wird wenig Zeit bleiben, die diese Kinder dann bei Vereinen verbringen können. Jahrzehntelang war die Ganztagschule ein Schulversuch, jetzt ist sie im Schulgesetz verankert! Am 16. Juli 2014 haben die Abgeordneten des Landtags das Gesetz für die Ganztagsgrundschule und die Grundstufen der Förderschulen verabschiedet. Ein historischer Tag in der Bildungspolitik des Landes. Fürwahr ein historischer Tag. Warten wir mal ab, wie sich unter diesen neuen Voraussetzungen das Vereinsgeschehen im Kinder- und Jugendalter entwickeln wird. Ganztags-Kindertagesstätten führen zu ähnlichen Situationen. Werden sich die Angebote der Vereine an die Altersgruppen künftig auf die Abend-Stunden ab 17.00/18.00 h erstrecken müssen? Schon jetzt ähneln die Präsenz-Zeiten der Schüler an der Schule denen eines Berufstätigen im Betrieb.

Alles ist im Fluss.

Auf Samstag, 06. Dezember, hatten wir nach Diskussion im Turnrat (ursprünglich war das gewohnte 2. Dezember-Wochenende, 13. Dezember, eingetragen. Hier aber unverhofft in Termin-Konkurrenz mit anderen Veranstaltern) unsere traditionelle Weihnachtsfeier im VTH- Sportzentrum vorgesehen. An diesem Tag sollten nicht nur unsere Kinder u. Jugendlichen die Gelegenheit nutzen, sich mit Ausschnitten aus der Jahresarbeit vorzustellen, sondern auch andere neue, populäre Sportarten von Kick-Boxen bis Zumba hofften sich zu präsentieren.

Leider wird diesmal nichts daraus, weil zu viele Mitglieder mit den Namen „Keiner“, „Jemand“ oder „Niemand“ mittlerweile unter uns sind.

So musste die klassische Gemeinschaftsveranstaltung vom Turnrat leider abgesagt werden. Was uns bleibt, ist der Verlust einer schönen Veranstaltung und der Wegfall von Einnahmen.

Unser Verein wird immer noch überwiegend von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt. Trotz der Zuschüsse der öffentlichen Hand und unserer moderaten Mitgliedsbeiträge sind wir auf Spenden angewiesen, um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können. Deshalb bitten wir Sie, uns nach Wegfall der Weihnachtsfeier durch eine Geld-Spende zu unterstützen: Dafür haben wir das Konto 13.016.134 bei der Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen (BLZ 660 501 01) eingerichtet. Sie erhalten stets eine Spendenbescheinigung.

Wir hoffen, dass Sie uns unterstützen. Herzlichen Dank!

Alles ist in Fluss: Was es einst gab und heute nicht mehr gibt?

Diese Aufzählung ist nicht erschöpfend, schildert aber eine Entwicklung. Aus der früheren 48-Stunden-Woche der 50er/60erJahre ist längst die tarifliche aktuelle 38-Stunden-Woche für eine Vielzahl der Arbeitnehmer geworden. Wo sind die gewonnenen 10 Stunden geblieben?

Zur Chronologie der zurückliegenden zwei Monate und als Einblick in den Terminkalender für (künftige) Vorstände:

Jetzt noch ein paar Bemerkungen zur Organisation des Vereins:Sind Sie …

Haben Sie …

dann wenden Sie sich an die Geschäftsstelle der VTH.

Einen harmonischen Jahres-Ausklang wünsche ich namens der VTH-Verwaltung und Vergnügen beim Lesen der VTH-Nachrichten: Alles bleibt in Fluss!

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2014

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die Hallenferien im August waren in diesem Jahr auch für unsere beiden aktiven angestellten Vollzeit-Hausmeister Thomas Drotleff jun. und Karl B. Erb „Urlaubszeit“ ohne gravierende Unterbrechungen. Mit der Ausnahme: Die Fa. Cervinka GmbH installierte in der KW 35 zwei elektrische Tandem-Motoren als neue funkgesteuerte Antriebe des Bühnenvorhanges im Saal der Hagsfelder Stuben, kleine Sporthalle. Jetzt lässt sich der Vorhang auch vom Zuschauerraum aus bedienen. Wer als häufiger Nutzer des Saales einen eigenen Somfy Hand-Funksender haben möchte, bekommt einen solchen gegen eine Kaution von 125 € (EKP).

Die Personal-Probleme bleiben uns treu! Der Markt für qualifizierte Übungsleiter (mit Lizenz) ist wie leergefegt! Wir stehen dabei mit unseren Problemen nicht allein auf weiter Flur. Nein, auch andere Vereine kämpfen mit diesen Problemen. Wir sind in Gesellschaft.

Generell stellen wir in unserem Land eine Tendenz „weg von den Vereinen, raus aus der Kirche“ fest. Ausnahmen bestätigen dennoch die bundesrepublikanische Regel. Die Demografie (schwindende Bevölkerungszahl) hinterlässt hier wie dort Spuren. Ethik- statt Religionsunterricht. Tradierte Regeln, Gepflogenheiten gelten als verstaubt, von vorgestern. Studios füllen die Lücke, sind zwar teurer, aber dafür ungezwungen(er). Unser Wohlstand ist kein Verbündeter der Vereine.

Eine Vereinsgemeinschaft wie die VTH beruht auf der absoluten Freiwilligkeit der Mitgliedschaft und der Freiwilligkeit zur ehrenamtlichen (Mit-) Arbeit auf und in allen Ebenen. Unsere Versprechungen sind auf’s Diesseits bezogen. Konfessionelle (Steuer-/Beitrags-)Gemeinschaften zeichnen sich durch eine Art (Zwangs-) Gemeinschaft von Geburt an über das Diesseits hinaus aus. Aber auch da zeigen sich seit Jahrzehnten Erosionserscheinungen. In den fünf neuen Ländern finden wir – auch nahezu 25 Jahren nach der Wiedervereinigung – einen nach wie vor erschreckend geringen Anteil angestammter konfessioneller Gemeinschaften. Kirchengebäude werden aufgegeben, Kirchen-Gemeinden zu größeren (Seelsorge-) Einheiten zusammengelegt. Allerdings muss man in diesen Mitgliedsfällen zumindest ins Rathaus, um seine „Kündigung“ amtlich abzugeben und zu vollziehen.

Je nach Pressemeldungen zu Verfehlungen des „Bodenpersonals“ steigen auch dort die Kündigungen bzw. Austritte sprunghaft an. Bauwütige Bischöfe und strafbare Verfehlungen leisten dabei noch weiteren Vorschub.

Davon sind wir nicht betroffen.

Bei uns genügen schon kurzzeitige Unlust der Kinder, mit dem Sportplan konträre Stundenpläne der umliegenden Schulen, und schon flattern die Kündigungen bei uns ein.

Die Mitgliedschaft in einem herkömmlichen Sport- und/oder Kulturverein ist kurzlebiger geworden. Vereine fusionieren freiwillig oder nach sanftem Druck der Zuschussgeber. Auch unser Verein ging 1949 aus einer Vereinigung zweier Turnvereine (Turnverein und Freie Turnerschaft) hervor und wurde 1950 ins Vereinsregister eingetragen. Ca. 65 Jahre sind es. Sichtbare Wunden gab es keine. Die Vereinigte Turnerschaft ging gestärkt daraus hervor. Warten wir die langfristigen Ergebnisse der Fusionen in Karlsruhe ab. Identität bleibt häufig auf der Strecke. Lebenslange Vereinsmitgliedschaften sind eine Seltenheit geworden. Ex und hopp!

Dennoch ist bei uns das Glas immer noch halb voll, nicht halb leer! Optimismus sollte eine Vereinsverwaltung auszeichnen.

Mit einem Wort von Franz Kafka schließe ich:

„Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“

Für den beginnenden Herbst ist das wieder einmal genug der Informationen. Freuen wir uns auf das interne 22. Oktoberfest!

Herzlicher Gruß

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2014

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

die erste Hälfte des Jahres liegt hinter uns. Somit auch der längste Tag und die kürzeste Nacht (Juni-Sonnwende, Mittsommernacht), die normalerweise unser Ochsenfest bereichert hätte. Aber leider sind auch wir auf einem schwierigen Weg angekommen, den andere bereits vor uns gehen mussten: Die Bereitschaft, über einen zeitlich (un-) befristeten (Fest-) Zeitraum dem Verein mit spürbarer Tatkraft und Einsatz zuverlässig zur Verfügung zu stehen, schwindet. Der Zeitgeist fordert leider seinen Tribut. Der Bürger-Mensch hat zwar hohe Ansprüche entwickelt, das Anspruchsdenken ist ausgeprägt, man will aber selbst nicht eingespannt sein. Ein Leben ohne Pflichten in der Freizeit. „Chillen“ ist angesagt.

Die Obrigkeit (Staat, Verwaltung, Rechtsprechung) lebt aber wohl noch auf einem anderen erdenfernen Stern und bürdet den Ehrenamtlichen immer mehr Vorschriften und Haftung auf. Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften fallen nicht vom Himmel, sondern werden von Parlamenten, in denen gewählte „Volks-Vertreter“ sitzen, sogen. „bürgernahen“ Verwaltungen gemacht. Sie sind also Menschen-Werk! Sind diese „Macher“ Mitglieder in Vereinen, sind sie ehrenamtlich tätig? Wohl nicht. Sonst müsste Besseres auf dem Papier stehen.

Ich will meinen Ferien-Artikel nicht mit Pessimismus übersäuern. Bei mir ist das Glas immer noch halb voll und nicht halb leer! Wie sonst würde ich dem Verein seit Mitte der 60er Jahre angehören und über Jahrzehnte als Funktionär mit offensichtlichem Erfolg zur Verfügung stehen. An Anfeindungen aus vielen Ecken mangelte es mir nicht. Neid muss man sich eben mühsam erarbeiten, auf Mitleid kann ich verzichten.

Wir sind in einer Zeit des personellen Umbruchs. Zwei hauptamtliche Hausmeister, professionell arbeitendes Vereinsmanagement in der Geschäftsstelle mit dem Ziel eines hauptamtlichen Geschäftsführers (m/w) sind Marksteine dahin. Mit dem in Sprechblasen zu Polit-Wahlzeiten geschmeichelten Ehrenamt können wir diese Herkules-Aufgaben nicht mehr schultern. Hoch lebe das Ehrenamt. So hoch, dass es niemand mehr annehmen will! Da helfen auch keine (Landes-) Ehrennadeln und/oder Verdienst-Plaketten.

Wir bekommen nichts geschenkt und haben nichts zu verschenken. Wenn wir für unser selbst aufzubauendes und abzuräumendes Zelt zum mehrtägigen Ochsenfest (Grundfläche geringer als ein Drittel der Sporthalle) ohne Strom, Heizung, Toiletten, Möblierung einen stattlichen vierstelligen Betrag hinblättern dürfen, kann und darf unsere um ein Vielfaches größere Sporthalle mit Bühne und Profi-Küchentrakt incl. Gerätschaften, Geschirr, Besteck, Gläser etc. nicht für einen Appel und ein Ei zu haben sein. Das alles stellt VTH-Vereinsvermögen dar, das es als Vorstand pflichtgemäß zu wahren und/oder zu mehren gilt. Sonst wären wir eine schlechte Verwaltung. Für alle Beteiligten gilt: es gibt bei Partnerschaft ein Nehmen und Geben. Zu beider Vorteil, eine Symbiose sozusagen. Dazu haben wir eine transparente Preistabelle geschaffen. Jeder kann durch Zubuchen oder Weglassen seinen gewünschten Bündel-Preis selbst bestimmen.

Absagen von Vereinsfesten (z. B. Rettichfest MSC Grötzingen, Straßenfeste) beruhen aber auch auf tiefsitzendem Frust der im Zweifelsfall haftenden Vereinsverantwortlichen gegenüber Entscheidungen und Auflagen der wuchernden Verwaltung (früher BuS, „Bürgerservice“, jetzt wieder „Ordnungsamt“, Finanzamt).

Unsere Verwaltung ist wahrlich „schlank“, wenn auch die Personen etwas mehr als Twiggy hergeben. Bei dieser Verwaltung bedanke ich mich über alle Tätigkeitsfelder hinweg.

Das erste Halbjahr war wieder mal nicht langweilig. Immer wieder versuche ich neue Mitarbeiter zu gewinnen, sie zu begeistern. Denn Ehrenamt kann (noch immer) Freude und Genugtuung bereiten. Man muss nur aufmerksam und wehrhaft bleiben und darf sich nicht alles gefallen lassen. Dafür dürfte ich manchem bekannt sein. Das soll auch so bleiben. Geradlinigkeit und Zuverlässigkeit sollen unseren Verein und seine Verwaltung auszeichnen.

Hierzu fällt mir ein Zitat des Firmengründers Werner von Siemens ein:
"Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.“

Nun reicht’s, ich konnte mich diesmal nicht kürzer fassen, weil ich wieder für Sie viel zu berichten hatte. Die VTH lebt! Das freut mich immer wieder.
Herzlicher Gruß und schöne Tage über die Ferienzeit …

Bernd G. Weber,
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2014

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

die erste Sitzung unseres Turnrates (31. März) vor der JHV war dem Rückblick auf die 2013er Veranstaltungen, dem 46. Jahrgang der VTH-Nachrichten, der bevorstehenden JHV (mit Wahlen), dem Terminplan 2014-2015, geplanten Investitionen und der Rücklagen-Verwendung gewidmet. Es war ein kleines Häuflein, das sich da versammelte und verhieß wenig Optimismus für den 11. April, dem Tag der JHV.

Nun reicht’s, ich kann mich kürzer fassen, weil andere erfreulich viel zu berichten haben. Die VTH lebt! Das freut mich sehr.

Herzlicher Gruß
Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2014

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

Woddy Allen soll einmal gesagt haben „Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde“.

So denke ich in letzter Zeit häufig an die Zukunft der VTH. Seit 1965 gehöre ich diesem Verein an und kenne ihn mit allen Macken und Kanten. Was seit Mitte der 60er Jahre war und was bis heute realisiert wurde, ist bekannt und sichtbar. Jetzt geht’s an den gesicherten Fortbestand. Zuversichtlich bin ich immer (noch). Wenn’s auch zunehmend schwieriger wird. Manchmal sehe ich den Verein (oder allgemein: die Vereine) wie in einen Schraubstock eingezwängt. Wer da an der Schraube dreht, lassen wir mal offen. Jeder kann es sich aber denken.

Nach der Chronologie noch ein paar Bemerkungen zum allgemeinen Zustand um die VTH und deren Entwicklungs-Perspektiven auf sportlichem und gesellschaftlichem Gebiet:
In Gruppen (ab- und jenseits des organisierten Sports) werden allerorten „Konkurrenz“-Veranstaltungen feilgeboten: Atemgymnastik, Gymnastik, Krabbelgruppe, Senioren-Treff. Mit wenigen Ausnahmen gehören diese Angebote zur Grundversorgung, die Turnvereine seit Jahren im Programm in unseren zertifizierten Sporthallen haben. Spezielle Sportböden, geprüfte Sportgeräte und lizensierte Übungsleiter sind bei uns selbstverständlich.

Gegen Mitbewerber hat niemand was. Sollten aber Angebote – zumal in der Nachbarschaft – nicht zeitlich koordiniert und/oder miteinander abgesprochen werden? Mit Sorge beobachten wir diese Entwicklung. Ich wäre ein schlechter Vorstand, würde ich mich nicht um das sportliche und allgemeinbezogene Wohl und Wehe des Vereins kümmern. Das zählt nun mal zum Pflichten-Katalog aller Mitglieder. § 5 der VTH-Satzung formuliert … von den Mitgliedern wird erwartet, dass sie am Leben des Vereins regen Anteil nehmen, seine Arbeit fördern und Schädigungen seines Rufes, seiner Bestrebungen und seines Vermögens zu verhindern.

Die ernsthafte Wahrnehmung dieser Pflichten durch VTH-Funktionäre ist selten einfach und führt auf der anderen Seite nicht immer zu Beifalls-Stürmen! Konfliktscheu darf man dabei nicht sein. Hierzu meinen wir: Schuster bleib‘ bei deinen Leisten!

 

Herzliche Grüße
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Pressemitteilung VTH-Jahreshauptversammlung 2014

JHV 2014 Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft KA-Hagsfeld 1895 e. V. (VTH) im 119. Jahr seit der Gründung des Ursprungvereins standen Berichte über das Vereinsjahr 2013 mit Wahlen der kompletten Verwaltung auf dem Programm.

Alle Funktionäre wurden für die Arbeit im Berichtsjahr entlastet. Bernd G. Weber (im Vorstand seit 1974, Vorsitzender seit 1980), Andreas Bellm (Stellvertreter seit 1999) und Alexander Besserer (Schatzmeister) wurden für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Die Position des Schriftführers und Beauftragtem für das Miet-Management konnte mit der Wahl von Marcus Miss wieder besetzt werden.

Der Verein legte in Folge wieder ein gutes sportliches und finanzielles Ergebnis mit 1,5 Millionen € Bilanzsumme bei einem Jahresumsatz von etwa einer Viertelmillion vor. Eine externe Bürokraft entlastet die Ehrenamtlichen in der Geschäftsstelle. Die Stelle eines „Vereins-Managers“ ist ausgeschrieben und soll alsbald in Teilzeit besetzt sein.

Insgesamt war die JHV jedoch nicht vergnügungssteuerpflichtig, mutierte die Versammlung doch zu einer U-30-Party, weil noch nicht einmal 30 (!) Mitglieder der Einladung gefolgt waren. Es standen im Fokus des Abends „Wahlen“. Da bleibt man lieber unentschuldigt weg, um nicht Gefahr zu laufen, dass …

Der mittelgroße älteste Sportverein im Nordosten der Stadt mit eigenem Sport- und Kulturzentrum (1.500 m² Hallen- u. 20.000 m² Außenflächen) nach dem sogen. Karlsruher Modell ist einer der wenigen Vereine mit unbelasteten Immobilien und stellt sich entscheidungsfreudig den künftigen Herausforderungen.

Problematisch sind die seit 2002 kräftig beharrlich steigenden Kosten für Energie und die signifikante Personal-Not auf allen Ebenen. Hier werden eindeutig die Schmerzgrenzen überschritten. An der „Beitragsschraube“ ist bei den Mitgliedern nicht mehr zu drehen. Die vom Gemeinderat vorgeschriebenen monatlichen Mindestbeiträge von 10 € für Erwachsene und 5 € für Kinder/Jugendliche sind für viele Haushalte hoch genug. Fördermaßnahmen der Stadt durch Bildungsgutscheine für ALG II-Bezieher bringen dies klar zum Ausdruck und steigern zusätzlich den Bürokratie-Aufwand bei der Mitgliederverwaltung.

Die am Rande des Natur-Parks gelegene Sportanlage ist eine gepflegte Perle in der Sportlandschaft im Karlsruher Nordosten. Eigenfinanzierte Investitionen aus Rücklagen in das Sport-Zentrum und die bekannte Gaststätte Hagsfelder Stuben® in deren 30. Jubel-Jahr sichern die Zukunft der VTH. Kooperationen mit anderen (Kultur-)Vereinen werden gepflegt und weiter ausgebaut.

Besonderes Augenmerk will der Verein insbesondere auf die Förderung der jungen, aber auch auf die zunehmend älteren Mitglieder richten.

VTH – seit 1895 in Bewegung!

Gesundheit und Mobilität durch Sport vom Krabbel- bis ins hohe Senioren-Alter ist unser Kerngeschäft!
Bernd G. Weber, 17.04.2014

Jahreshauptversammlung

 

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
AG KA VR 70

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung

Freitag, 11. April 2014, 19.30 h c. t.,
HAGSFELDER STUBEN® (Saal),
Tel. 68 94 86,
im Sport- und Kulturzentrum,

D-76139 Karlsruhe-Hagsfeld, Schäferstraße 26

 

Tagesordnung

 

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

 

TOP 1: Bekanntgabe und Genehmigung des Protokolls der JHV 2013
(Das Protokoll wird bereits ab 19.00 h zur Einsichtnahme ausgelegt sein, weshalb auf das Verlesen verzichtet werden kann).

TOP 2: Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes
2.1 Vorsitzender und Stellvertreter (she. hierzu die bereits in den Vereins-Nnachrichten übers Jahr veröffentlichten ausführlichen Berichte)
2.2 Schatzmeister
2.3 Schriftführer / Mitgliederverwaltung / EDV (ELVIS)
2.4 Liegenschaften / Bau (erledigte, geplante Vorhaben, lfd. Betrieb, Hausmeister etc.)
2.5 Sport, Veranstaltungen / Feste, Förderverein
2.6 Revisoren (Vortrag des Prüfberichtes mit Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters)

TOP 3: Berichte der Abteilungsleiter, soweit diese nicht bereits in den Vereins-Nachrichten veröffentlicht sind. Aussprache über die Berichte

TOP 4: Entlastungen
4.1 des Vorstandes i. S. des § 26 BGB
4.2 der Verwaltung (Turnrat, Ältestenrat)

TOP 5: Neuwahlen (nach § 10 der  VTH-Satzung auf zwei Jahre)
5.1 Wahl eines Wahlleiters zur Durchführung der Wahl des 1. Vorsitzenden
5.2 Wahl des Vorsitzenden
5.3 Wahl der bis zu zwei stv. Vorsitzenden und des Geschäftsführenden Vorstandes, der Beisitzer, Sonderbeauftragten (Bau-, Festausschuss, Sportkoordinator, Redaktion VTH Vereins-Nachrichten, Sonderaufgaben, Revisor)
5.4 Wahl des Ältestenrates
5.5 Wahl bzw. Bestätigung der Abteilungs- und Übungsleiter, des Jugendleiters

TOP 6: Investitionsvorhaben (Renovierungen, Reparaturen), Rücklagenbildung

TOP 7: Jahresprogramm 2014 / 2015

TOP 8: Verschiedenes / Anträge

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden.
Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2014 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit."
(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – nach Satzung jedoch ohne aktives Stimmrecht – teilnehmen.

 

Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2014

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

der Jahresbeginn liegt schon einige wenige Tage hinter uns. Keiner spricht mehr davon. Gute Vorsätze sind bei manchen oft schon wieder Schall und Rauch.

Die erste Ausgabe unserer Vereinsnachrichten liegt im 46. Jahrgang druckfrisch vor Ihnen. Es war wieder eine starke Arbeit einer kleinen Gruppe, die sich um die Akquise der Inserate kümmerte. Gerhard Schork, Kurt Wörner (beide aus einem für die VTH sehr fruchtbaren und ehrenamtlich stark engagierten Jahrgang 1937) und der Vorsitzende nahmen sich der Sache an. Viele Telefonate wurden geführt, Überzeugungsarbeit geleistet. Zäh, aber dennoch erfolgreich konnte der neue Jahrgang finanziell abgesichert werden. Jüngere Mitarbeiter waren und sind (noch) nicht zu finden, behalten ihre guten Outlook-Kontakte lieber exklusiv für sich. Frau Amazon, Herr Zalando, Frl. Ebay oder generell die Web-Firma Internet sind nicht geneigt, uns zu unterstützen.

So bleiben uns nur die soliden, treuen Geschäftspartner, bei denen ich mich wieder sehr herzlich bedanke! Zahlreiche sind seit Jahrzehnten dabei. Respekt und Anerkennung dafür!

Kurz vor dem Jahresende schrieb ich an unsere Funktionsträger im VTH-Turnrat:

„Liebe Mitglieder des Turnrates, Abteilungs- und Übungsleiter,

ein ereignisreiches und turbulentes Jahr geht zu Ende.

Bald sind es 365 Tage, an denen unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ein überwiegend harmonisches Vereinsleben ermöglichten. Dass es im Sportgetriebe, insbesondere in den Montagsgruppen "Kinder-Turnen",  auch mal knirschte, ist nicht außergewöhnlich. Turnen ist unser Kerngeschäft und wichtiger Bestandteil unseres Vereinsnamens

VTH 1895 e. V..

Im Vereinswappen stehen bewusst die traditionsreichen vier Turner-F als Turner-Kreuz nach dem legendären Friedrich Ludwig Jahn: frisch – fromm – fröhlich – frei!

Dies ist unsere Leitlinie des Vereins, für die es in früheren politisch unruhigen Zeiten des 19. Jahrhunderts mit persönlichem Risiko zu kämpfen galt!

Jeder von uns möge sich selbstkritisch die Frage stellen: Habe ich mich wirklich dauerhaft um eine gute, gedeihliche Zusammenarbeit in der VTH auf allen Ebenen bemüht? Oder habe ich manches zwar kritisiert, aber keine allzu großen Anstrengungen unternommen, meine Hilfe für den Verein spürbar wirken zu lassen?

Im nächsten Jahr blicken wir auf 119 Jahre Turnverein VTH 1895 zurück.

Dass ich persönlich seit 1974 im VTH-Vorstand bin, seit 1980 als Vorsitzender ununterbrochen die Geschicke des Vereins mitgestalte, erfüllt mich mit großer Genugtuung. Während meines gesamten Schüler-, Studenten- und Berufslebens begleitet mich die VTH. Über diese lange Zeit hinweg fand ich immer genügend Zeit für den Verein. Ich habe in dieser Gemeinschaft sehr viel Lebenserfahrung gewinnen können.

Für Neue unter uns lohnt ein Blick auf die Vereinschronik in der Homepage, um etwas mehr über die VTH zu erfahren.

Sorgen bereiten mir die Personalien im Vorstand und auf der Ebene der Übungsleiter.

Dass der Verein schlechthin Spiegelbild der Gesellschaft ist, zeigt sich auch bei der Zurückhaltung mancher Mitglieder bei der notwendigen Mitarbeit auf Vereinsveranstaltungen. Manches beliebte Fest steht – nicht nur bei uns – auf der Kippe.

Vielleicht gelingt es unseren Funktionären als Vorbilder (Abteilungs-/Übungsleiter) durch ihren unmittelbaren Kontakt zu den Kindern, Eltern und allgemein den Sportlern, wieder mehr Begeisterung für die Gemeinschaft zu wecken?

Mit meinem nachhaltigen Optimismus grüße ich Sie auch im Namen meiner Vorstandskollegen und wünsche Gesundheit und etwas mehr Zeit mit Begeisterung ohne Vorbehalte für unsere VTH!

Bernd G. Weber, Vorsitzender“

Weiter geht’s mit Auszügen aus dem Terminkalender der Geschäftsstelle:

Ein „Blaues Wunder“ steht bald bei allen Haushalten zwangsweise vor der Tür: Ab 2015 will uns eine knappe Mehrheit der Gemeinderäte mit einer weiteren Mülltonne beglücken! Zu den bereits vorhandenen Tonnen mit schwarzem, rotem und grünen Deckel soll sich auch noch eine „verordnete“ Tonne mit blauem Deckel gesellen! Der Weisheit dieses Gremiums ist das jetzige Deckel-Trio zu wenig. Der zuständige Dezernent will ein Deckel-Quartett und eilt mit großen Experten-Stapfen voraus und beruft sich auf das „bundeseinheitliche“ Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Der Landkreis Karlsruhe jedoch (andere Landkreise und Städte übrigens auch) kommt allerdings zu einer bürgernäheren freiheitlicheren Weisheit und verzichtet auf das blaue Deckel-Wunder-Diktat. Gilt dort im großen Landkreis Bundesrecht nicht (mehr)? Oder sind dort klügere Kreisräte am Werk? Wurden unsere Gemeinderäte durch die Rüttel- und Schüttelmaschinen der U-Strab-Baustellen so durcheinander, dass sie nicht mehr ein noch aus wissen? Natürlich gibt’s auch in Hagsfeld Experten in Blau, die einst die allerdings durch und durch einheitlich blau gefärbte Tonne des privaten Entsorgers Kühl fürchteten wie andere Gläubige den Weltuntergang. Die damalige hektische Aufregung hat sich aber längst gelegt, nachdem sie da und dort in heimlichen privaten und gewerblichen Verstecken weitere schlaue blaue Großbehälter selbiger coolen Unternehmung (Fa. Kühl) entdeckt hatten. Es kommt nur darauf an, wer sie hat. Nach viel unnötigem Lärm und persönlicher Verunglimpfung ist inzwischen Gras darüber gewachsen und Oskar ist im bunten Jenseits der Presse-Toten verschwunden. Jetzt kommen aber die Regulierer, Protektionisten und Gut-Menschen, die uns das Papier-Heil einer angeblich kostenlosen weiteren Tonne verordnen wollen. Papier-Gier frisst Hirn. Die VTH jedenfalls wird sich von der bevorstehenden öko-diktatorischen Pflicht befreien lassen und das Papier nach wie vor im Sinne des KrWG in eigener Verantwortung entsorgen. Haben wir keine anderen Probleme?

Das blaue Wunder hatte jedenfalls für mich bisher eine andere Bedeutung: Als technisches Wunderwerk galt seinerzeit die 1891 bis 1893 errichtete Stahlfachwerk-Konstruktion zwischen Loschwitz und Blasewitz in Dresden, die ihrem hellblauen Anstrich den Namen »Blaues Wunder« verdankt, offiziell aber Loschwitzer Brücke heißt. Jedem Dresden-Besucher sei sie empfohlen.

Das „Blaue Wunder“ der VTH ist die Kühl‘sche „Blaue Tonne – schlaue Tonne“. Ausgerechnet beim Karlsruher Müll rangeln sich die gemeinderätlichen Experten: „Oh Herr, schick Hirn ra.“ Genug der bunten Wunder. Dafür ist ein anderer zuständig.

Jetzt warten wir (auf ein wahres Wunder?), ob sich bald eine fähige Person findet, um die Vorstandschaft der VTH zu entlasten und damit den gesicherten Fortbestand des Vereins ab dem 119. Bzw. 120. Jahr und darüber hinaus zu sichern. Die Stellen-Ausschreibung und Stellen-Beschreibung für die Position des künftigen VTH-Geschäftsführers (m/w) finden Sie in dieser Ausgabe.

Das, was da drin steht, ist die angestrebte Idealbesetzung in der höchsten Kenntnisstufe, die sogen. „Eierlegende Wollmilchsau“. Dass dies nicht alles sofort von einem Bewerber erwartet werden kann und darf, ist wohl jedem klar. Es sind schlicht nur die Tätigkeiten, die ich als Vorsitzender seit geraumer Zeit in Multifunktion und Omnipräsenz wahrnehme. Damit muss Schluss sein. Das hält ja keiner auf Dauer aus.

Auch mein/unser Tun und Wirken in der Verwaltung für die VTH ist endlich. Manche wollen’s nur nicht wahrhaben und sind der irrigen Meinung, dass es bis auf ewig so weiter geht. Den schlimmsten aller Fälle meine ich hiermit nicht.

Die bisher starken Jahrgänge der 1937/38er, 1950er stehen dem aufstrebenden Nachwuchs (ehemalige Baby-Boomer der 60er, die jetzt im besten Alter sind) nicht im Wege, sondern würden sehr gerne ihre Erfahrungen und Kenntnisse von Generation zu Generation weiterreichen. Gerne lassen wir harmonisch andere (starke) zielstrebige Personen mit VTH-Stallgeruch vor. Vorne weht stets eine frische Brise! Gegen den Wind zu segeln weist den wahren Könner aus. Ausdauer und Kontinuität sollten sie allerdings schon mitbringen. Kurzzeitige Posten-Hopper wären für die VTH und deren Vertragspartner (Pächter, Schulen, Gesang-Vereine GVF und GVL, Unternehmen und der Betriebssportgruppen) absolut schädlich. Man soll schon erkennen, wer was initiiert hat und wofür die jeweilige Person verantwortlich ist/war. Für so was braucht man Geduld und Zeit und reift erst mit der Erfahrung mancher Jahre. Die hinlänglich bekannte Definition von TEAM (Toll, ein anderer macht’s) führt nicht zum Erfolg! Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit sind gefragt.

Personalfragen werden uns stets begleiten, obwohl z. B. unsere Hausmeister (she. Willi Rastetter, Thomas Drotleff) bis ins hohe Alter für die VTH tätig waren. Auch im jetzigen Hausmeisterbüro (Karl B. Erb, Dieter Liebhart) ist irgendwann eine alters- und/oder gesundheitsbedingte Ablösung absehbar.

Die Übungsleiter-Situation ist ebenfalls Dauer-Thema.

Der Vertrag mit unserem Pächter hat trotz Verlängerung um weitere fünf Jahre auch ein (vorläufiges aber nicht von uns gewünschtes) Ablauf-Datum. Daran will ich noch gar nicht denken. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Rhein hinunter.

Wir werden die für beide Teile anerkannt erfolgreiche Partnerschaft mit Mirko Chalupper und Darija Bernhardt hegen, pflegen und fördern. Bei diesem Aufgaben-Bündel könnten auch Sie als Mitglieder, Gäste durch Besuche im Lokal Hagsfelder Stuben viel dazu tun. In 30 Jahren hat sich das Lokal einen hervorragenden Ruf in der Gastronomie geschaffen. Wann waren SIE zum letzten Mal dort und haben dazu beigetragen?

Ich höre jetzt schon das spätere Wehklagen all derjenigen, die nichts, aber auch gar nichts zum Gedeihen des Lokals beigetragen haben. Am 1. April feiern wir jedenfalls dort ein Jubiläum: 30 Jahre Hagsfelder Stuben, im 15. Jahr Pächter-Familie Chalupper! Sie werden noch davon lesen und hören.

Herzlicher Gruß des VTH-Optimisten im Jubeljahr 2014
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2013

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH 1895,

man mag sein Tagebuch bzw. den Terminkalender noch so genau führen, vor Unterlassungen schützt es dennoch nicht 100 %ig. So ist mir beim letzten Heft ein schönes Fest in unserer Sporthalle sozusagen ‚durch die Lappen gegangen‘:

In der Chronologie des Vereinsgeschehens gab’s natürlich weitere Meilensteine:

Schulbildung artet mittlerweile so aus, dass Schüler eine längere Verweildauer an ihren Schulen haben als die Eltern der Kinder in den Betrieben! Nachmittags- und „Abend“-Unterricht sind zur Regel geworden. Sport für Kinder und Jugendliche in den (früheren) Nachmittagsstunden wird nahezu unmöglich. Wo soll das noch hinführen? Der Vereinssport (und andere gewünschte Tätigkeiten) schaut dabei in die Röhre.

Wir, die wir alle einmal Schulen (ohne permanenten Nachmittags-Unterricht) je nachdem bis zum Abitur als Schüler besucht haben, müssen wohl alle mit auffällig mangelnder Bildung gestraft sein, weil wir keine Ganztags-, Gesamt- und/oder Gemeinschaft-Schulen besucht haben. Meine jahrzehntelangen Erfahrungen als Wirtschaftspädagoge an einer renommierten beruflichen Schule sagen allerdings etwas anderes.

Nach diesem unerwartet turbulenten Jahr (u.a. mit nicht mehr enden wollendem Ül-Tsunami) bleibt mir nur noch, Ihnen ein besinnliches, friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2014 zu wünschen!

Ihr
Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2013

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,
dass die VTH sinnbildlich als Vereinsschiff für den Kapitän, Offiziere und Mannschaften (= Verwaltung) nicht leicht zu steuern und dauerhaft auf (Erfolgs-)Kurs zu halten ist, dürfte wohl jedem klar sein. Wir verstehen uns als klassisches Segelschiff mit zahlreichen Masten (Abteilungen) und vielen Segeltüchern (Gruppen), das ggf. auch in der Lage ist, gegen harten Wind dennoch sein Ziel zu erreichen. Als U-Boot verstehen wir uns nicht. Wir zeigen Flagge und sind deshalb verlässlich und berechenbar. Das schätzen unsere Partner seit Jahrzehnten. Wenn aber das Schiff mit einem Übungsleiter-Tsunami bisher nicht bekannten Ausmaßes konfrontiert wird, dann heißt es für alle an Bord: nur äußerste Disziplin, Aufmerksamkeit, Pflichtbewußtsein und Mannschaftsgeist (nicht TEAM = toll, ein anderer macht’s) können das VTH-Schiff ohne Schaden aus diesem turbulenten Fahrwasser bringen!

Mit diesem Vergleich will ich Sie auf die derzeitige Situation im Bereich „Übungsleiter Kinder-/Jugend-Turnen montags“ aufmerksam machen. Zur Zeit herrscht hier ein heilloses Durcheinander. Hilfe von Seiten der Eltern ist nicht oder nur in geringem Maß zu verzeichnen. Umso mehr bedanke ich mich namens der Verwaltung bei den wenigen besonnenen Eltern/Müttern (z. B. Berna Karadaban) und ganz besonders bei den jungen Turnerinnen Alicia Dommer und Celina Weber, die sich mit konkreten Hilfe-Zusagen zur Verfügung stellten!

Andere Elternteile haben noch kräftig einen drauf gegeben. Zur Verbesserung der Gesamtsituation im Kernbereich Kinder-Turnen trug dies jedenfalls nicht bei. Mangelnde Kommunikation wird vorgeworfen. Haben diejenigen nicht die VTH-Nachrichten (she. unten v. 22. Juli, Ausgabe 4 der VTH-Nachrichten) der letzten Ausgaben gelesen? Haben die Übungsleiter bei der Schilderung der Lage nur in taube Ohren gesprochen? Wie kann es dann sein, dass eine wilde Kündigungsspirale – von wem auch immer – wissentlich und willentlich in Gang gesetzt wurde, die der ehrenamtlichen Verwaltung einen Berg zusätzlicher Arbeit bescherte und jetzt die Existenzmancher Gruppe bedroht. Lust am Untergang?

Dies gipfelte z. B. in serienweise gleichlautenden Kündigungen auf gleichem Schreibblock-Papier, sogar für Kinder, die nie als Mitglied angemeldet waren. Wer war hierbei der Spiritus Rector? Was sagen Sie als aufmerksamer Leser dazu? Im Berufsleben wäre eine Entscheidung sicherlich messerscharf, klar und eindeutig.

In vielen Sitzungen des Turnrates habe insbesondere ich auf die bedenkliche Situation hingewiesen, dass sich seit Jahren niemand als Sportkoordinator, Sportwart, Oberturnwart zur Verfügung stellt. Ein solcher muss natürlich bei Bedarf vor Ort sein, wenn dringender Informations- und Handlungsbedarf besteht. Dieser Funktionär wäre dann auch derjenige, der umsichtig neue ÜL anzuwerben und zu verpflichten hätte. Dies kann man nicht alleine exklusiv von Vorständen verlangen, zumal diese auch noch (auswärts) berufstätig sind! Alle ÜL waren zur TR-Sitzung eingeladen. Fragen Sie mal, ob die ÜL auch da waren. 30 Grad im Schatten sind keine Entschuldigung.

(Zitat VTH-N 4/2013;Seite 9) 22. Juli: 3. Sitzung des Turnrates. Ob wir schon eine Lösung unseres ÜL-Problems präsentieren können? Es ist der letzte Montag vor Ferienbeginn. Die erste Sportstunde nach den Ferien ist Montag, 9. September (Kerwe-Montag) bzw. Montag, 16. September. Ich kann nur hoffen, dass wir dieses Dilemma bewältigen können. Vielleicht sind uns auch Eltern der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei der Lösung des Problems behilflich?

In einem Elternbrief im September, also kurz nach den Sommerferien (den auch alle Montags-ÜL und Turnrat-Mitglieder erhielten), schilderte ich die Situation der ÜL-Suche. Hier der Original-Text:

 

„Liebe Eltern & Kinder,

wohl haben (zu) viele die letzten Ausgaben der VTH-Nachrichten nicht gelesen: Dass wir mit dem teilweise vorherzusehenden Weggang von sechs (!) ÜL vor Problemen stehen werden, dürfte wohl jedem klar gewesen sein.

Mit Simone Kindel haben wir eine hervorragende Nachfolgerin für Uwe Bäuerle gefunden. Sie hat auch interimsmäßig die Gruppe Kinder 3-5 Jahre übernommen.

Dank Frau Vogels schön gestaltetem Plakat konnten wir in die Werbung gehen. Hagsfelder Bürgerblatt, VTH-Nachrichten, Karlsruher Kurier, umliegende Schulen etc., Apelle in Turnrat-Sitzungen

--> Alles ohne Resonanz!

Erst unser "Job-Angebot" auf der Plattform des Studentenwerks zeigte Früchte: Vier Meldungen/Anfragen, davon nun zwei erfolgversprechende Bewerber.

Am Montagnachmittag wollen zwei ÜL kommen: Frau Biber und Frau Schlumberger. Damit wäre ein Anfang für einen Wiederaufbau dieser für die VTH so wichtigen Gruppen gemacht!

Dass manche Eltern dies alles ins Negative zerren, teilweise unsachliche Unterstellungen und üble Behauptungen in den Raum stellen, spricht nicht für eine zielführende und konkrete Hilfe aus der Elternschaft. Manche Mütter tun sich dabei besonders hervor. Ich kann nicht prüfen, inwieweit die Eltern über die (ausgeschiedenen) ÜL informiert wurden.

Im Juni (auf dem schönen Ochsenfest) war die Welt wohl noch in Ordnung. Frau Vogel verkündete von der Bühne aus die bevorstehende schwierige Suche nach neuen ÜL. Danach muss wohl bei manchen die Welt auf den Kopf gestellt worden sein.

Dies ist sehr schade und schmerzt die gesamte VTH-Verwaltung.

Eine große Ausnahme: Eine Mutter kam am Montag, 23. September, in die GSt und erkundigte sich vor Ort unmittelbar bei mir und wollte sich nicht auf die wabernde giftige Gerüchteküche verlassen. Das war ein seltenes gutes Beispiel!

Der VTH-Verwaltung zu unterstellen, sie wolle bewusst die „Nachwuchsarbeit" (montags) an die Wand fahren, halte ich für einen starken Tobak, um nicht Unverschämtheit zu sagen. Wie man solche üblen Unterstellungen mit seinem gelobten Miteinander unter einen Hut bringen will, ist und bleibt ein Rätsel. Helfende Hände wurden noch nie verschmäht.

Ich denke, dass Frau Vogel und Frau Kindel, am Montag die Situation im Sinne der VTH gut meistern werden. Darauf vertraue ich.

Sollten Sie über Erkenntnisse verfügen, die zu den aufgewühlten Emotionen insbesondere der Mütter geführt haben, lassen Sie es mich wissen.

Allerdings: Ich bin (noch) berufstätig, muss noch einige Brötchen verdienen und bin am Montag erst gegen Abend (19.00 h) zu sprechen.

Sie sehen, Untätigkeit ist nicht unser Ding. Vielleicht werden wir da verwechselt?

Bei Fragen wenden Sie sich an die VTH-Geschäftsstelle

oder

Für die VTH-Verwaltung

Bernd G. Weber, Vorsitzender (kein Zauberer!)

September 2013“

(Ende des Zitats)


Seit Wochen/Monaten bin ich exklusiv mit der ÜL-Suche befasst. Erste Erfolgsaussichten kann ich schon vermelden. Noch ist aber nicht alles geregelt und unter Dach und Fach. Die Ungeduld mancher Leute ist kontraproduktiv. Nicht schimpfen – helfen ist erwünscht. Da muss man aber etwas dafür tun. Bei Nachfragen höre ich immer wieder, dass man dafür keine Zeit habe. Andere sollen’s richten. Handlung nach dem sogen. „Schubgrafen-Prinzip“. Motto: „Geh‘ du mal vor – ich war schon gestern hinten.“ Oder: „Weit vom Schuss gibt alte Krieger.“

Ich bin jedoch immer noch zuversichtlich. Bald werden wir für alle ausgeschiedenen neue ideenreiche, motivierende und loyale Übungsleiter gewonnen haben. Dann kann’s wieder in ruhigerem Fahrwasser für unser Vereinsschiff einen Aufbruch zu neuen Ufern geben. Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Das ist mein erfolgreicher Arbeitsstil meiner jahrzehntelangen Arbeit im (pädagogischen) Beruf und in der sichtbar erfolgreichen 40jährigen Führungsarbeit in der VTH.

Mit manchen Fehleinschätzungen muss ich allerdings aufräumen: Unsere Satzung kann nicht nach Belieben verbogen werden wie ein Gummibaum. Sie sieht für alle Beteiligten klare Regelungen des Miteinander im Verein vor. Die Satzung wird nicht ohne Grund beim Amtsgericht nach gewissenhafter Prüfung ins Vereinsregister eingetragen. Insofern ist das Begehren mancher Eltern abwegig, ein „Sonder-Kündigungsrecht“ eingeräumt zu bekommen.

Auch ist die VTH als Verein generell kein „Dienstleister“ wie ein Sportstudio. Hierzu kann ich einen Beitrag leisten. Bereits im April 2000 habe ich hierzu eine grundsätzliche Klarstellung in einer Rede gegeben:


„Ist unser Verein ein Dienstleister?

Wenn ich von verschiedener Seite höre, die VTH sei doch längst kein Verein mehr, sondern ein mittelständisches Unternehmen, dann weiß ich nie genau, ob ich auf solche Bemerkungen traurig oder stolz reagieren soll. Stolz deshalb, weil wir ein gutes Management haben, das nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen handelt. Traurig aber dann, wenn Mitglieder meinen, unsere professionelle Abwicklung würde gleichzeitig bedeuten, die VTH sei ein Dienstleistungsbetrieb.

Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Die VT Hagsfeld ist und bleibt ein Sportverein! Was denn sonst?

Sicher gibt es auch bei uns Bereiche, die dienstleistungsorientiert arbeiten (müssen). Wenn wir „Sport für alle“ anbieten wollen – das ist nun mal unser gesellschaftspolitischer Auftrag – müssen wir in fast allen Segmenten des Sports präsent sein.

Und keine Angst: Natürlich dürfen wir Sprechzeiten in unserer Geschäftsstelle als Service anbieten, ohne gleich zum Dienstleister zu mutieren. Und unser Vorstand darf und soll weiterhin Werke wie „Sportmarketing“ oder „Der Vereins-Manager“ im Bücherregal stehen haben, ohne dass wir gleich um unsere Gemeinnützigkeit fürchten müssen.

Eines der größten Missverständnisse der heutigen Zeit ist jedoch, dass immer mehr Mitglieder glauben, mit der Zahlung eines Solidarbeitrages von nicht einmal 15 DM (vor der EURO-Zeit, Anm. d. Verf.) im Monat das Prinzip von Leistung und Gegenleistung einfordern zu können.

Deshalb muss ich klarstellen:

Die Mitgliedschaft in einem gemeinnützigen Sportverein ist grundsätzlich mit keinerlei Gegenleistungen verbunden.

Mit einer Mitgliedschaft werden „lediglich“ Rechte erworben.

Diese Rechte umfassen die Möglichkeit

Die Mitglieder dürfen und sollen auf die Gestaltung des Vereins Einfluss nehmen. Eine ganz wesentliche Einflussnahme ist die Möglichkeit, nicht nur die von anderen Mitgliedern initiierten Veranstaltungen zu besuchen, sondern an der Ausgestaltung der Aktivitäten mitzuwirken.

Viele meinen jedoch, es sei Aufgabe eines Vereines bzw. eines Vorstandes, Sport anzubieten oder zu organisieren. Das ist jedoch ein großes Missverständnis. Der Verein stellt den Mitgliedern einen organisatorischen Rahmen zur Verfügung, innerhalb dem sie ihren Sport ausüben können. Vorstand und Geschäftsleitung sind nicht in der Lage, alleine Veranstaltungen auszurichten, Übungsleiter, Mitarbeiter oder Sponsoren zu finden.

Die Vereinsführung hat die Aufgabe, eine Infrastruktur zu schaffen, die es den Mitgliedern ermöglicht, selbst Sportangebote zu entwickeln und deren Ausübung zu organisieren.

Meine Mitarbeiter in der Geschäftsstelle können und sollen uns von Verwaltungstätigkeiten entlasten. Die Dienstleistung, die „dort oben“ zweifelsohne erbracht wird, kann aber nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit und in jedem beliebigen Maße abgerufen werden. Auch da gibt es Grenzen; das muss uns allen klar sein.

Wir alle – auch der Vorstand – zahlen unseren Vereins-Beitrag. Es bleibt jedem Mitglied selbst überlassen, was es aus seinen daraus resultierenden Rechten macht.

Es geht im Verein nicht um Unverbindlichkeit oder Selbstbefriedigung. Der Verein lebt allein von der Bereitschaft und der Aktivität seiner Mitglieder. Wie ein Verein sinnvoll, erlebnisreich und genussvoll genutzt wird, fällt in die Verantwortung eines jeden einzelnen Mitgliedes selbst.

Auf jede Kritik oder Forderung aus den Reihen der Mitglieder, ob berechtigt oder unberechtigt, sei immer die Frage erlaubt:

„Was tust du, damit es besser wird?“

Redetext des 1. Vorsitzenden anl. Neueröffnung der HAGSFELDER STUBEN am 1. April 2000 und auf der VTH JHV am 14. April 2000

 

Damit ist jetzt wohl alles gesagt. Sie dürfen alle gerne mitmachen, damit es (wieder) besser wird!

So, das war’s an gewohnt ausgiebiger Kommunikation aus erster Quelle. Nur lesen muss man’s. Hoffentlich war’s jetzt nicht zu viel.

Wer einen Druckfehler findet, soll sich freuen. Er darf ihn behalten!

Herzlicher Gruß
Bernd. G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2013

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,
der (Hoch-)Sommer ist nun auch nach kräftigen wochenlangen Regen-Phasen mit Hochwasser und Bergrutsch z. B. im Pfinztal mit tagelangen Straßensperrungen der B 10 in Hagsfeld angekommen. Überflutete Keller sind ausgepumpt und trocken. Die Natur hat mal wieder gezeigt, wer Herr des Handelns ist. Unsere Flächenversiegelungen beim Erschließen neuer Baugebiete bekamen ihre Quittung. Jetzt ist wieder Ruhe und Entwarnung angesagt. Bis zum nächsten Jahrhundert-Hochwasser, das jetzt alle zehn Jahre eintritt. Eine neue Zeitrechnung. Wir sind noch einmal – auch mit unseren Immobilien – glimpflich davongekommen. 100%ige Sicherheit gibt’s nie, trotz der Vollkasko-Mentalität mancher Egomanen.

Der Redaktionsschluss der letzten Ausgabe vor Ferienbeginn steht vor der Tür. Es haben sich manche flinke Finger auf der Tastatur bewegt. Über viele interessante Dinge wird berichtet. Andere behalten ihre Nachrichten (noch) für sich, sind am Texten und warten einen günstigeren Zeitpunkt der Veröffentlichung ab. Sie dürfen aber dennoch gespannt sein.

Namens der VTH-Verwaltung wünsche ich Ihnen angenehme Ferien- und/oder Urlaubstage.

Wer einen Druckfehler findet, soll sich freuen. Er darf ihn behalten!
Herzlicher Gruß
Bernd. G. Weber, Vorsitzender

5. Ochsenfest Juni 2013

Am Donnerstag, 20. Juni, schrammten wir nach dem über Karlsruhe hereinbrechenden heftigen Unwetter zunächst an einer Katastrophe vorbei. Das gute stabile Festzelt hielt den orkanartigen Böen jedoch stand. Das Fest konnte am Freitag ohne nennenswerte Schäden beginnen. Mit dem Wetter über die drei Tage konnten wir sehr zufrieden sein, ideale Rahmenbedingungen also.

Noch nie war das Programm so vielseitig, bunt, kurzweilig und spannend: Bauchtanz, Beach-Volleyball, Boule, Dog-Dance, Freestyle Slalom Skater, das komplette Programm „Kinder-Turnen“, Taekwondo, Kick-Boxen – wer bietet mehr? Es war uns allen eine Freude, diese Quicklebendigkeit zu erleben. Viele Besucher waren von dem Gebotenen begeistert. Diese Rückmeldungen haben wir inzwischen auch schon von befreundeten Vereinen, Mandatsträgern und Verwaltungs-Leuten erhalten. Das ist eine große Genugtuung.

Volleyball

Wie viele Freiluftsportarten hatten auch wir unter dem verregneten Frühjahr 2013 zu leiden. Glücklicherweise haben sich die Mannschaften, die wir zum nunmehr 6. Dorfbeachcup eingeladen haben, davon nicht entmutigen lassen und auch dieses Jahr hat das Teilnehmerfeld mit 8 Mannschaften sein Maximum erreicht. Erfreulich ist, dass wir neben unseren Stammkunden VTH Kinderturnen (die haben als Erste nicht mal 48h zum Melden gebraucht), Feuerwehr (die waren bisher immer dabei), Villa Kunterbunt (die auch), einen Newcomer sowie mit dem ASV einen Wiedereinsteiger begrüßen durften. Hervorzuheben ist das Engagement von unserem SpielerInnenmann Alex Hofmann, dessen Initiative ist es zu verdanken, dass drei ASV-Mannschaften, die vorwiegend aus Jugendlichen bestanden, teilnahmen.

Am Freitag erreicht uns noch die Botschaft, dass der Sturm den Platz in Mitleidenschaft gezogen hat. Ein ziemlich dicker Ast einer Pappel war auf den Zaun gefallen. Dank an die fleißigen Mainzelmännchen, die das Gröbste schon am Freitag für uns beseitigt hatten. Zwei weitere Mainzelmännchen sorgen dann am Samstagmorgen dafür, dass auch die kleineren Zweige und Äste vor dem offiziellen Treffpunkt weitgehend beseitigt waren.

Nach einem schönen und spielerisch weitgehend ausgeglichenen Turnier, in dem sich am Ende alle Mannschaften als Sieger fühlen durften, konnte sich in einem spannenden Finale zweier ehemaliger Dorfbeachcup-Sieger am Ende die Feuerwehr gegen The Cronnings durchsetzen. Bemerkenswert, dass die Feuerwehr ihre Ankündigung, dass sie antrete um zu gewinnen, in die Tat umgesetzt hat. Im Laufe des Abends war zu beobachten, dass bei den Unterlegenen schon erste Pläne und Strategien ausgeheckt wurden, wie der Pokal im nächsten Jahr zurückgeholt werden kann. Schau ma mol, was davon in die Tat umgesetzt wird.

Am Abend stellten wir in gewohnt souveräner Weise die Getränkeversorgung der Festgäste sicher, was wie immer zur Folge hatte, dass die nötige Frische und Spritzigkeit am Sonntag beim Volleyballspielen ausbaufähig war.

Kinderturnen

Am Sonntag Nachmittag, während die Eltern und Großeltern ihren Kuchen verspeist hatten, wurde es auf der Bühne im Zelt quirlig. Die vier Kinderturngruppen der VTH standen bereit, um etwas vor dem Publikum aufzuführen.

Die Allerkleinsten fingen an. Sobald sie sich einigermaßen auf zwei Beinen aufrecht fortbewegen können, kommen die 1-3 Jährigen mit ihren Eltern oder Großeltern zum Eltern-Kind-Turnen. Zu ihrem Ritual jeden Montag gehören zwei Bewegungslieder, die sie gemeinsam singen und diesmal mit Unterstützung aus dem CD-Spieler im Zelt vorführen.

Als nächstes kam die Gruppe von Miriam Weislogel auf die Bühne. Das sind die 3-5 jährigen Mädchen und Jungen. Sie turnen jeden Montag von 15.00 – 16.00 Uhr. Die Kinder versammeln sich jedes mal um ein gemütliches „Lagerfeuer“, um anschließend mit bunten Materialien tolle Bewegungslandschaften zu erkunden. Da Miriam selbst für weiteren Turnnachwuchs sorgt, wird sie für eine längere Zeit ab September pausieren. Der Verein sucht jetzt jemanden, der Freude daran hätte, die Gruppe zu übernehmen. Vielen Dank an Miriam für die tolle Arbeit, die sie geleistet hat.

Der nächste Beitrag kam von den Mädchen der Gruppe von Bettina Specht unter Mithilfe von Christine Westphal. Die Mädchen sind 5 – 8 Jahre alt und turnen montags von 16.00-17.00 Uhr. Auch Bettina wird ab September die Gruppe nicht mehr betreuen können – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für den Einsatz für die VTH in den vergangenen Jahren.

Nach den jüngeren Kindern kam anschließend die Jugendturngruppe. Die Studentinnen Sarina Melcher und Kim-Laura Nehls haben im letzten Jahr die Gruppe übernommen und trainieren ebenfalls montags. Die beiden gehen ab Herbst in ein Auslandssemester – auch hier sagen wir vielen herzlichen Dank für den Einsatz für die Kinder und den Verein.

Für alle Kinder auf dem Ochsenfest startete nach den Aufführungen der Turngruppen auf der Wiese hinter dem Zelt eine Kinderolympiade. Kinder von 3-12 Jahren haben an sechs sportlichen Stationen ihr Können unter Beweis gestellt. Nebem einem Hindernislauf und Dosenwerfen war auf einer Bank die Balance gefragt und beim Gehirnjogging wurde die Merkfähigkeit getestet.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2013

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

wenn Heft 3 von insgesamt 6 Ausgaben eines Jahrganges „draußen ist“, dann haben wir sozusagen auch bald Halbzeit im Vereinsjahr. Zu diesem Zeitpunkt endet auch das Schuljahr. Und just zu diesem Termin tun sich für uns manche unliebsame Überraschungen auf. In diesem Jahr kommt es knüppeldick. Im Verlauf der nachfolgenden chronologischen Ausführungen komme ich darauf zu sprechen.

Diese oft sehr deutlichen und ausführlichen Darstellungen werden mir von manchen (i. d. R. vereinsinternen) Stimmen zum Vorwurf gemacht, weil diese klaren Äußerungen potentielle Nachfolger für Führungsämter abschrecken würden.

Viel großer wäre meiner Meinung nach allerdings der Schrecken, der die VTH zum Erstarren bringen würde, wenn ein blauäuig in ein wichtiges Funktionsamt (she. BGB § 26) gewähltes Mitglied wegen Überlastung, Unkenntnis oder Unvermögen oder was auch immer den Bettel hinschmeißen würde! Manche Vereine können davon ein Lied singen, die plötzlich vor dem Problem der „Führungslosigkeit“ standen, weil kein funktionsfähiger Vorstand mehr im Amt war. Ich kenne Vereine, wo man den ehemaligen (Ehren-)Vorsitzenden wieder bekniete, doch dem Verein zu Liebe das leckgeschlagene auf Grund gelaufene Schiff wieder flott zu machen.

Seit Jahren ist es mein Bestreben, durch Wahrheit, Klarheit und kontinuierliche Berichterstattung für mehr als ausreichende Informationen über die anfallenden Tätigkeiten eines gewissenhaften und pflichtbewussten Vorstands zu sorgen.

Diese detaillierten Schilderungen soll(t)en keinesfalls abschrecken, sondern Anreiz für eine hoch interessante verantwortungsvolle (ehrenamtliche) Aufgabe innerhalb dieses Super-Vereins VTH 1895 e.V. sein. Ernsthafte qualifizierte und Neuerungen gegenüber aufgeschlossene Bewerber sind stets willkommen. Bisher hat es die VTH immer wieder geschafft, eine geeignete Formation mit den Aufgaben zu betrauen.

Fortgeschrittenes Lebensalter, Gesundheitszustand, berufliche Belastung und gesetzgeberische Anforderungen (an den Verein) machen es aber zunehmend schwieriger, talentierte Nachwuchskräfte zu engagieren.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Wer einen Druckfehler findet, soll sich freuen. Er darf ihn behalten!

Herzlicher Gruß

Bernd. G. Weber, Vorsitzender

VTH-Jahreshauptversammlung 2013

Jahreshauptversammlung

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung
Freitag, 19. April 2013, 19.30 h c. t., Hagsfelder Stuben® (Saal),
VTH-Geschäftsstelle Tel. 68 81 10, mobil 01 51 / 17 43 08 95
Sport- und Kulturzentrum, Schäferstraße 26

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
VR 70
Tagesordnung

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

TOP 1 Bekanntgabe und Genehmigung des Protokolls der JHV 2012

(Das Protokoll wird bereits ab 19.00 h zur Einsichtnahme ausgelegt sein, weshalb auf das Verlesen verzichtet werden kann).

TOP 2 Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes

2.1 Vorsitzende(r) (siehe hierzu die bereits in den Vereins-Nachrichten übers Jahr veröffentlichten ausführlichen Berichte)

2.2 Schatzmeister

2.3 Mitgliederverwaltung (z.B. EDV mit ELVIS)

2.4 Liegenschaften/Bau (erledigte, geplante Vorhaben, lfd. Betrieb, Hausmeister etc.)

2.5 Festausschuss/Förderverein

2.6 Revisoren (Vortrag des Prüfberichtes mit Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters)

TOP 3 Berichte der Abteilungsleiter

soweit diese nicht bereits in den Vereins-Nachrichten veröffentlicht sind. Aussprache über die Berichte

TOP 4 Ehrungen / Auszeichnungen / Präsente

sofern vom Ältestenrat und/oder den Abteilungen begründet beantragt

TOP 5 Entlastungen

4.1 des Vorstandes i. S. des § 26 BGB

4.2 der Verwaltung (Turnrat/Ältestenrat)

TOP 6 Wahlen

6.1 Wahl eines ausgeschiedenen Ältestenrates

6.2 Wahl eines Mitarbeiters der GSt (Schriftführer)

6.3 Wahl eines Revisors für die Dauer von zwei Jahren (rollierende Amtszeit)

(auf der JHV 2012 wurden die Organe Vorstand, Ältestenrat und Turnrat auf zwei Jahre bis 2014 gewählt)

TOP 7 Investitionsvorhaben (Anschaffungen, Baumaßnahmen, Renovierungen, Reparaturen)

TOP 8 Umstellung auf SEPA-Lastschriften ab 2014

Beschluss und Stand der Vorbereitungen mit dem Orbit-Programm ELVIS

TOP 9 Jahresprogramm 2013/2014

TOP 10 Verschiedenes/Anträge

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden. Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2013 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes über 18 Jahre Mitglied, das seinen Beitragspflichten nachgekommen ist."

(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung v. 27. April 2007, zuletzt geändert auf der JHV v. 23. April 2010)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne Stimmrecht – teilnehmen.


Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2013

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

bald geht schon das 1. Quartal des neuen Jahres zu Ende. Vieles ist neu: ein neuer Papst, ein neuer Oberbürgermeister, ein neuer Kultusminister in Baden-Württemberg…

Was uns das neue Jahr noch alles bescheren wird? Es wird noch manche (politische) Sau sinnbildlich durch’s Dorf getrieben werden. Das ist so.

Was war – was ist – was wird sein?

Was bedeutet SEPA für Sie als VTH-Mitglied? Sie können auch zukünftig einfach und unkompliziert Überweisungen tätigen und/oder fällige Beiträge per Lastschrift von Ihrem Konto abbuchen lassen. Dabei werden Sie allerdings anstelle der gewohnten nationalen Kontonummer eine neue Kontonummer („IBAN“ = International Bank Account Number) angeben müssen. Gleichzeitig tritt an die Stelle der bisherigen Bankleitzahl (BLZ) ein Bank-Identifizier-Code („BIC“ = Bank Identifier Code). Ihre IBAN und BIC finden Sie bereits heute schon auf Ihrem Bank-Kontoauszug.

Die VTH bereitet sich z. Zt. in enger Abstimmung mit dem Karlsruher Software-Entwickler Orbit (ELVIS) auf die Umstellung vor. Dabei werden die mit uns bereits vereinbarten Einzugsermächtigungen automatisch auf SEPA-Lastschriftmandate umgestellt. Jedes Mandat wird zukünftig mit einer Mandats-Referenznummer versehen, um jederzeit eine eindeutige Zuordnung der Vereinbarung sicherzustellen. Gleichzeitig wird darauf die Gläubiger-Identifikationsnummer ausgewiesen, die die VTH eindeutig identifiziert. Diese ID-Nummer haben wir bereits bei der Deutschen Bundesbank online beantragt und wurde uns erteilt.

Auch nach der Umstellung werden wir fällige Beiträge wie gewohnt einziehen. Unsere (Beitrags-)Rechnungen beinhalten künftig unsere IBAN und BIC als Zahlungsempfänger. Sie müssen also fast nichts tun.

Wir kümmern uns um die SEPA-Umstellung, sodass Sie für die Zahlungsabwicklung mit der VTH (fast) nichts weiter unternehmen müssen. Allerdings bitten wir Sie, für den Fall, dass Sie zwar unser Mitglied sind, fällige Beiträge aber vereinbarungsgemäß von einer anderen Person gezahlt werden (z. B. Eltern zahlen für ihre erwachsenen Kinder weiter), diese und evtl. noch folgende SEPA-Informationen an die zahlende Person weiterzugeben.

Wir bereiten uns frühzeitig auf diese Neuerungen vor, damit wir kein blaues Wunder erleben.

Ein anderes blaues Wunder hat sich gerade erst vor wenigen Tagen vollzogen: aus der einst verfemten blauen Tonne wurde nun über Nacht die schlaue blaue Tonne. Wie sich doch die Sichtweisen ändern. Jetzt können alle ihre längst in aller Stille eingesetzten blauen Tonnen sichtbar zu ihrem Haus gesellen und müssen sie nicht in einer geschützten Ecke hinter diesem verstecken. Der mittelalterliche Pranger feierte wieder seine Einkehr.

Jetzt bleibt mir nur noch, Sie auf unsere Jahreshauptversammlung am 19. April hinzuweisen. Kommen Sie und gestalten Sie die Zukunft Ihres Vereins mit.

Zögern Sie nicht. Auch Ihre Meinung und Ihre konkreten Vorschläge bis hin zur tatkräftigen dauerhaften Mitarbeit in der Gemeinschaft sind gefragt.

Herzlicher Gruß zum Frühlingsbeginn

Bernd G. Weber

Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2013

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

Ohne Begeisterung, welche die Seele mit einer gesunden Wärme erfüllt, wird nie etwas Großes zustande gebracht.“ (Freiherr von Knigge)

Das war das Zitat auf der Weihnachts-Glückwunschkarte unseres Energieversorgers, Stadtwerke Karlsruhe. Wir sind nach wie vor beim hiesigen Versorger geblieben, haben uns die Vorteil-24-Konditionen gesichert und sind damit gut bedient. Die Stadtwerke unterstützen uns auch – wie viele andere Unternehmen der Region auch. Das wissen wir sehr zu schätzen. Mit der Firma Billig & Geizig im Internet haben wir nicht viel am Hut. Die ständige Vertrags-Wechselerei ist nicht unser Ding.

Die Stadtwerke KA fühlen sich auch den Vereinen im Rahmen ihrer Möglichkeiten verpflichtet und sind nicht für alles verantwortlich zu machen, wofür sie im Moment gescholten werden. Vielmehr müssen die Stadtwerke auch für die Quer-Subventionierung des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) herhalten, damit das Preiskonzept des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV) aufgeht.

Im Jahr 2000 kostete eine Kwh 15 Cent, jetzt 2012 müssen dafür ungefähr 25 Cent hingeblättert werden! Die Verursacher dieser Preis-Explosion waren aber nicht die Ölscheichs, die wahren Preistreiber sind auch nicht die Energieversorger, sie hocken in Berlin, Stuttgart und in fast allen Parteizentralen! Wieso? Schauen sie mal nach den Steuerzuschlägen der Mineralölsteuer, EEG-Abgabe (für erneuerbare Energien), Mehrwertsteuer u.a.m. Da wird sich auch noch mancher Betreiber von Solaranlagen (Photovoltaik) die Augen reiben. Wir haben die Kosten-Nutzen-Abwägungen über die Lebensdauer der Module hinweg vor einigen Jahren für uns als nicht haltbar erkannt und verworfen.

Für 2013 habe ich mir – auch im Hinblick auf meine langjährige Tätigkeit seit nun schon 39 Jahren in Vorstandsämtern – das Thema „Motivation“ vorzunehmen. Es wäre an der Zeit, dass sich jemand „warm laufen“ würde, um sich mit den vielfältigen Aufgaben vertraut zu machen. Dann klappt ein Einstieg viel besser. Der Sprung ins kalte Wasser sollte nicht sein, weil er so sehr schockt!

Mit dem Phänomen Motivation für den Verein ist es ein wenig wie mit der Gesundheit: So lange alles funktioniert und sich keine Schmerzen einstellen, wird der Zustand nicht hinterfragt. Problematisch wird es erst dann, wenn es an der einen oder anderen Stelle anfängt zu „zwicken“ – oder die Motivation ausbleibt.

Doch genauso wie gesundheitsförderliches Verhalten immer mehr auch in die Arbeitswelt eindringt, sollten auch Verhaltensweisen, die förderlich für die Motivation sind, selbstverständlicher Teil des Arbeitsumfelds im Verein werden. Oder anders gesagt: wir müssen daran arbeiten, Motivationshemmnisse abzubauen und zu eliminieren.

Aus Schulleitung aktuell (Newsletter vom 21.11.2012, Nr. 47/2012) habe ich einen interessanten Artikel auf die Vereinsbedürfnisse umgeschrieben:

Mehr Leistung, mehr Engagement, mehr Aufgaben: Die ständig wachsenden Forderungen der Arbeits- und damit auch der Vereins-Welt sind in aller Munde. Und wer nicht mithalten kann, fällt durch die Maschen des Netzes. Immer fragiler werden damit auch die Knotenpunkte, an denen sich ehrenamtlich Tätige festhalten können und die ihnen über schwierige Zeiten hinweghelfen.

Zur Steigerung der (Arbeits-)Zufriedenheit im Verein gibt es vielfältige Möglichkeiten: eine bessere Anerkennung, ein neues Aufgabengebiet, optimierte Arbeitszeiten. Doch all diese Faktoren sind rein äußerlich und dem Ehrenamtlichen bzw. Honorar-Mitarbeiter von einer übergeordneten Instanz „verordnet“. Wesentlich nachhaltiger sind dagegen jene Faktoren, die dem Vereinstätigen selbst entspringen und die ihm individuell dabei helfen, zu Höchstleistungen in der Lage zu sein. Kurz: sich zu motivieren.

Doch Motivation kann nicht auf Knopfdruck entstehen. Sie kann auch nicht künstlich erzeugt oder generiert werden. Motivation ist vielmehr eine Energie, die jedem Menschen von Natur aus innewohnt und die ihn antreibt. Sie kann also nur freigesetzt werden – und zwar bei jedem Menschen auf unterschiedliche Weise.

Die häufigsten Wege zu dieser Freisetzung sind: Anerkennung, Übertragung von Verantwortung, eine abwechslungsreiche Gestaltung der Arbeitstätigkeit und regelmäßige Herausforderungen.

Da aber Mitarbeiter – im Verein die Mitglieder – diese äußeren Bedingungen nicht alleine ändern können, ist es auch Aufgabe der Vereinsleitung (Vorstand), die Motivation im Blick zu behalten und ggf. Störfaktoren auszuräumen.

Grundsätzlich muss Motivation in zwei Arten unterschieden werden: Die sogenannte

Zwar hat die Schulleitung in begrenztem Maße Handlungsspielraum, extrinsisch zu motivieren. Jedoch kann und darf wiederkehrende extrinsische Motivation keine Basis für Arbeitszufriedenheit sein. Wesentlich nachhaltiger ist es hier, die Mitarbeiter darin zu prüfen (und ggf. zu schulen), wie sie ihre intrinsische Motivation am besten erschließen können.

Wie kann die Vereinsleitung zur Mitarbeitermotivation beitragen?

Wenn Sie mir bei dieser großen Aufgabe helfen, wird’s für mich leichter.

Die nächste Jahreshauptversammlung im April dieses Jahres sieht im Fokus neben den Rechenschaftsberichten insbesondere „Ehrungen“ vor. Neuwahlen gibt’s erst 2014. Dann feiere ich mit Ihnen auf der JHV mein 40. Jubiläum im Vorstandsamt (1974 trat ich als stv. Vorsitzender in die Vorstandschaft der VTH ein) und würde dann auch gerne mit Ihnen Weichen für die „Nach-Weber-Ära“ stellen. Die gibt’s irgendwann. Ob Sie’s glauben oder nicht.

Ich wünsche Ihnen, auch namens der Verwaltungsmitglieder, ein motivierendes, harmonisches gutes neues Jahr 2013! Allen Erkrankten wünsche ich baldige Genesung, um demnächst wieder mit Freude und Lust am Vereinsleben teilhaben zu können.


Herzlicher Gruß
Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2012

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die letzte Ausgabe des 44. Jahrganges liegt druckfrisch vor Ihnen. 264 Ausgaben unserer Vereinszeitung. Mehr hat in Hagsfeld niemand zu bieten. Alle Ausgaben wurden im gleichen Haus gedruckt. Ursprünglich bei Herrmann Seiter, später dann bis heute bei seinem Rechtsnachfolger Bernd Böckle und dessen Sohn Jörg Böckle. Alle Ausgaben liegen in gebundener Form im Vereins-Archiv in der Geschäftsstelle. Diese Ausgaben sind die Grundlage für unsere Vereins-Chronik, der sich leider niemand so richtig annehmen will. Es war wie immer spannend, abzuwarten, was die einzelnen Gruppen der (Vereins-) Öffentlichkeit berichten wollen. Manche halten sich da vornehm zurück und vermögen die zwingende Notwendigkeit nicht zu erkennen. Die Konsequenzen sind für mich jedoch absehbar. Wer sich nicht artikuliert und offensiv nach außen darstellt, wird im Laufe der Zeit als Bestandteil der VTH in Vergessenheit geraten.
Nachwuchs können allerdings (fast) alle gebrauchen, aber …

So bleibt es häufig an mir, wenigstens aus der Vorstandsarbeit zu berichten. Hier stehen wir vor einem Dilemma: unsere Helfer im verantwortlichen (Vorstands-)Amt brechen uns weg oder können sich aus beruflichen und/oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr im gewohnten erforderlichen Maß engagieren. Einiges konnte ich bisher selbst auffangen, aber damit ist nun das Ende der Fahnenstange erreicht. Mehr geht nicht. Wir sind da aber nicht alleine. Lediglich die deutlich im Gesamtbeitrag teureren Groß-Vereine mit gänzlich anderer Mitglieder-Struktur (dort versteht sich der Club als ein reiner Dienstleister mit differenzierter Beitrags- bzw. Kursgebühren-Kalkulation) meistern diese Aufgabe mit hauptamtlichen Angestellten. Diesen Weg wollten wir bisher bewusst nicht gehen. Sich aber dauerhaft dem Trend oder dem sogenannten Zeitgeist (wer das wohl ist?) entgegen zu stemmen, ist schwer, ja schier unmöglich.

Erfreuliche Ermittlungs-Erfolge: Die Mitarbeiter des Polizeipostens Hagsfeld (Joachim Neufeld und Johann Daimer) haben wieder wertvolle Dienste geleistet. Der Täter der Sachbeschädigung am Anhänger KA-VT 600 wurde ermittelt, die Strafe mündete in Kooperation mit der Jugendgerichtshilfe in einigen Stunden sozialer Arbeit. Der Schaden (= Reparatur) und das Honorar für unseren Rechtsanwalt Heinrich Sommer sind beglichen.

Nun ist nur noch in Sachen „Diebstahl eines Kompressors“ am 15. September auf unserem Gelände zu ermitteln. Über den Täter und den Tathergang (Datum und Tatzeit) gibt es drei auf CD gesicherte Video-Filme von guter Qualität, die das Kommen und Gehen des Diebes dokumentieren. Wenn jetzt noch die Person des Täters ermittelt und er der Tat überführt werden kann, dann ist alles wieder im Lot. Die Dreistigkeit, mit der solche Menschen zu Werke gehen, ist unbeschreiblich! Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Ich bin auch hier sehr zuversichtlich.

Was bringt uns die Zukunft?

Zunächst einmal bekommen wir bald im ersten/zweiten Wahlgang einen neuen Oberbürgermeister. 8 Jahre lang wird er der Chef der Stadtverwaltung sein und dem 48-köpfigen kunterbunten Gemeinderat vorstehen.

Danach werden wir nach weiteren spannenden Monaten gegen Ende 2013 einen neuen Bundestag in Berlin wählen. Wer wird dann Karlsruhe als Abgeordneter im Bundesparlament im Berliner Reichstag vertreten? Manche sind zwar dort, aber man hört nicht allzu viel von ihnen. Von den eher bunten Farben hat sich bei uns noch keiner blicken lassen. In die Vereins-Niederungen begeben die sich nicht. Wer bisher unseren Einladungen folgte, ist Ihnen als interessiertem Mitglied nicht verborgen geblieben.

Es folgen 2014 nach dann fünf Jahren in absehbarer Zeit die Kommunal-Wahlen in Baden-Württemberg und bringen uns eine neue/andere Zusammensetzung des Gemeinderates. Ob sich dabei die OB-Wahl aus 2012 auswirken wird?

Die demografische Entwicklung der Schülerzahlen (Grundschule Hagsfeld, Otto-Hahn-Gymnasium, Sport- und Gymnastik-Schule) und die längere Verweilzeit der Schüler an den Schulen schlagen auch bei uns durch. Die genannten Schulen belegen in ein paar Jahren weniger Hallenzeiten, die Mieteinnahmen werden dadurch zurückgehen, die (Fix-) Kosten der Betriebsbereitschaft werden aber bleiben. Eine spannende Aufgabe für künftige Verwaltungen.

Bis 2017 werden wir Mirko Chalupper als Pächter auf den Hagsfelder Stuben haben. Der Pachtvertrag wurde vor Monaten um fünf Jahre verlängert. Dass Neuverpachtungen einen Vereinsladen heftig durcheinander wirbeln können, haben wir auch schon feststellen müssen. Es gehört schon viel Kenntnis der Gastro-Szene und eine Portion Glück dazu, hier die richtige Entscheidung zu treffen! Im Moment werden in der örtlichen Presse wieder Vereinsgaststätten wie Sauerbier angeboten. Das sagt doch alles.

Werden wir in Hagsfeld zu neuen/anderen Kooperationsformen unter/zwischen den Vereinen kommen (müssen)? Bereits vor einigen Jahren hatte ich einen Versuch von kooperativen Mitgliedschaften zwischen den Sportvereinen (Jörg Ritter) unternommen. Auf Vorstandsebene war man sich in groben Zügen darüber klar; auf den unteren Ebenen hat man dies jedoch torpediert.

Um es mit Albert Einstein zu sagen: „Es ist schwieriger Vorurteile zu zertrümmern, als Atome“, oder mit dem amerikanischen Sprichwort: „Wenn Du einen Sumpf trockenlegen willst, darfst Du nicht die Frösche fragen!

Seit 1985/86 funktioniert nach dem Moninger-/Bahnhof-Fiasko die Kooperation mit den beiden Gesangvereinen Liederkranz und Frohsinn. Es steckt da aber noch viel Entwicklungs-Potential drin. Man muss nur wollen. Häufig wagte ich den ersten mutigen Schritt und lies mich dabei auch nicht von Anfangs-Schwierigkeiten beirren. Letztlich zählt einzig und allein der nachhaltige Erfolg. Der ist unabdingbar.

Im Übrigen ist es ein Gerücht, dass nur die VTH-Verwaltung (Vorstand) bzw. deren beide Hausmeister das Monopol auf die Verrichtung der zum Beispiel in den VTH-Nachrichten geschilderten Tätigkeiten haben …

Ich wünsche Ihnen, auch namens der Verwaltungsmitglieder, ein harmonisches friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2013!

Herzlicher Gruß
Bernd G. Weber
Vorsitzender

Weihnachtsfeier 2012: VTH – Weihnachtsfeier reloaded!

Unsere Weihnachtsfeier am 08.12.2012 in altem neuen Glanz!

12 Programmpunkte, Tombola und weihnachtliche Klänge über 150 Minuten; sehr gute Zusammenarbeit unserer verschiedenen Abteilungen, oder kurz gesagt: die große Vielfalt der VTH war auf unserer diesjährigen Weihnachtsfeier hautnah zu erleben. Natürlich stehen an der (Kinder)Weihnachtsfeier die Kinder und deren Aktivitäten und Bedürfnisse im Vordergrund, dennoch ist es uns gelungen auch den Müttern und Vätern oder Omas und Opas sowie allen anderen Bekannten und Verwandten nicht nur zu zeigen, was unsere Kinder so alles während eines Jahres gelernt haben. Vielmehr konnte die VTH sich hinsichtlich ihrer breiten Palette an Sportarten eindrucksvoll präsentieren. Einzig der neue ZUMBA-Kurs, der übrigens hervorragend ankommt und sich großer Beliebtheit erfreut, musste für dieses Jahr passen, da die Leiterin A. Hoffmann zu diesem Termin verhindert war. Bauch-Beine-Po, Kung-Fu, Kickboxen, Freestyle Slalom und zu guter Letzt ganz neu Tribal Fusion Dance boten einen tollen Einblick in die jeweilige Sportart.

Mit Sarina Melcher und Kim-Laura Nehls konnten für das große Mädchen-Turnen auch wieder neue und motivierte Übungsleiterinnen gefunden werden. Die Vorführung der großen Mädchen nach knapp 3 Monaten unter neuer Leitung war begeisternd und weckt jetzt schon Erwartungen für das nächste Jahr. Alle Kinder, egal ob groß oder klein, haben sich wieder mächtig ins Zeug gelegt und dem beeindruckten Publikum gezeigt, was in ihnen steckt. Ob als Pirat auf dem Kasten, balancierend auf dem Schwebebalken oder mit dem Papa oder der Mama hüpfend an der Hand, alle haben ihr Bestes gegeben und dafür möchte ich mich stellvertretend für alle Zuschauer noch einmal herzlich bedanken.

Damit auch unser leibliches Wohl nicht zu kurz kam, konnten wir wieder auf ein gut bestücktes Kuchenbuffet oder kleine Gerichte aus der Küche zurückgreifen. Allen Helfern vor und hinter den Kulissen ein großes Dankeschön.

Ich wünsche allen ein gutes und gesundes Neues Jahr 2013 und viele kleine und große Erfolge in den wöchentlichen Übungsstunden

Uwe Bäuerle

Mutter/Oma/Vater/Opa – Kind Turnen

Ob mit oder ohne Teddybär, in diesem Jahr haben sich die Mütter der Turngruppe für die Weihnachtsfeier eine Tanzvorführung der Kleinsten gewünscht. Nach einigen quirligen Proben stand dann fest, dass wir den Teddy-Tanz doch eher vertagen, und das vorführen, was die Kinder am besten können. Und so haben wir unser allwöchentliches Ritual das "1-2-3 im Sauseschritt" mit einer kleinen, bühnentauglichen Choreographie versehen und vorgeführt. Neben tanzen und flitzen zu Musik lieben die 1-3 Jährigen in unserer wöchentlichen Turnstunde besonders auch die Handgeräte wie Reifen, Bälle oder Seile, mit denen man so einiges üben kann. Besonders beliebt ist allerdings der Turn- und Kletterparcours, den die Erwachsenen jeden Montag neu aufbauen. Im vergangenen Jahr sind wir zu einer großen, quirligen Gruppe angewachsen, freuen uns aber trotzdem über neue Gesichter, die Spaß am Turnen haben.

Eva

Kinderturnern 3 – 5 Jahre

Die Gruppe der 3-5 jährigen Turnkinder zeigte bei der Weihnachtsfeier die Bewegungslandschaft: Piratenschatzsuche. Begonnen wurde mit einem Trommelkonzert der Piratenschwerter. Hier stand eine gemeinsame Aktion im Mittelpunkt und die Reaktion der Kinder war gefordert, als auf Pfiff die Schwerter in die Höhe gerissen werden mussten. Danach erklommen die Piraten den hohen Kastenberg, um von dort den Sprung in die Tiefe zu wagen. Belohnt wurden sie durch einen Goldtaler, den sie sich anklammern mussten (Feinmotorik), um ihn über die schräge Bodenbahn – z.B. rollend, hüpfend, im Seitgalopp oder Purzelbaum machend – zu transportieren. Danach ging es wieder auf den Kastenberg, um von dort den Goldtaler in die Schatzkiste werfen zu können.

In der Turnstunde für 3-5 Jährige haben Kinder die Möglichkeit in einer Gruppe spielerisch eine große Bandbreite an verschiedenen Bewegungs- und Körpererfahrungen zu machen, vieles auszuprobieren und Neues zu erlernen.

Miriam

Jungen ab 5 Jahre

Bei der diesjährigen VTH-Weihnachtsfeier gab es durch den Teilnehmerrückgang nach den Sommerferien nur noch einen Auftritt des Jungen-Turnens.

Die Jungs zeigten dieses Jahr am Schwebebalken ihre koordinativen Fähigkeiten. Der Auftritt begann mit einem einfachen Balancieren über die Schwebebalken, gefolgt vom Übersteigen eines menschlichen Hindernisses auf dem Schwebebalken. Den Schlusspunkt am Schwebebalken setzten meine Jungs, indem sie versuchten, aneinander vorbei zu laufen. Während der eine Teil die Übungen am Schwebebalken zeigte, zog sich der andere Teil auf dem Bauch liegend über die Bank. Anschließend zeigten Sie auch noch eine Hockwende und überwanden ebenfalls einen auf der Bank knienden Jungen.

Ein ganz großes Dankeschön möchte ich zum Schluss vor allem an die vier Jungs richten, die an der Weihnachtsfeier anwesend waren und ihr Bestes gegeben haben. Außerdem möchte ich mich noch bei den anderen Jungs und deren Eltern für das tolle Weihnachtsgeschenk bedanken.

Falls Du also Lust bekommen hast bei uns mitzumachen, dann bringe einfach Sportsachen mit und schaue montags von 17.30-18.30 Uhr bei uns vorbei. Ich freue mich über jedes neue Gesicht und keine Angst wir sind nicht nur am Turnen, sondern nehmen auch gerne mal einen Ball in die Hand.

Lukas

Mädchen 5 – 8 Jahre

18 Mädels zwischen 5 und 8 Jahren, schön anzusehen mit ihren roten T-Shirts und den schwarzen Hosen, zeigten bei der diesjährigen Weihnachtsfeier der VTH ihr Können am Schwebebalken. Zu ruhiger Musik schwebten sie förmlich vorwärts, rückwärts oder auch seitlich über das Gerät und ließen ihr Tuch, das sie am Handgelenk trugen, auf und ab gleiten. Nach dem meist tollen gemeinsamen Abgang mit Strecksprung zeigte jede außerdem die gelernte Rolle vorwärts am Boden. Das Abschlussbild sah wundervoll aus – alle strahlten. Ein schöner Erfolg für alle.

Liebe Mädels, ihr seid einfach toll und darum macht es mir auch jeden Montag so viel Spaß mit Euch!

Eure Bettina

P.S. An alle Eltern herzlichen Dank für das nette Geschenk.

Mädchen ab 8 Jahre

Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier zeigten 10 unserer Turnmädels ihr Können beim "Turn-& Tanz-Mix am Kasten". In den Trainingsstunden bieten wir ein abwechslungsreiches Programm, vom Turnen am Kasten über Übungen am Schwebebalken bis hin zum Bodenturnen. Dabei kommt Spiel&Spaß nicht zu kurz.

Seit Mitte Oktober haben wir als neue Übungsleiterinnen das Mädchenturnen übernommen. Wir beide sind Studentinnen an der Uni in Karlsruhe und haben in unseren Heimatvereinen bereits einige Jahre Turngruppen geleitet. Wer Lust hat bei uns mit zu turnen, kann einfach an einem Montag bei uns in der Halle vorbeischauen.

Wir freuen uns über jedes neue Gesicht.

Sarina & Kim

Taekwondo

Oktoberfest 2012: Altbaierische Musik, Suppe gegen Rezept und Traugott-Bender-Sportpark auf Hagsfelder Gebiet

Zum 20.Mal feierte die VTH ihr Oktoberfest

Die Kunstturnregion Karlsruhe (KRK) hat ihr Domizil in Hagsfeld. Denn der gesamte Traugott-Bender-Sportpark mit Fächerbad und SSC liegt auf Hagsfelder Gemarkung. Und nicht wie stets behauptet, in der Waldstadt. Darauf wies der langjährige VTH-Vorsitzende Bernd G. Weber beim 20. Oktoberfest des Turnvereins hin, als eine kleine Jugendriege der KRK den Gästen zeigte, was sie so alles drauf hat. Mit dem Blick auf den stellvertretenden Vorsitzenden des Bürgervereins der Oststadt konnte sich Weber einen weiteren Seitenhieb auf die Waldstadt nicht verkneifen. Denn auch das derzeitige Ausweichquartier des Bundesverfassungsgerichts an der Rintheimer Querallee liegt – entgegen anderer Behauptungen – nicht auf Waldstädter Gebiet.

Eine kleine Riege der KRK war angetreten, weil gleich am nächsten Tag Bundesliga angesagt war. Die KRK-Sportler mussten in Eggenstein um Punkte kämpfen – und waren dabei bekanntlich nicht ganz ohne Erfolg geblieben. Aber auch die Mädchen, die auf der Bühne der großen VTH-Turnhalle auftraten, rissen die rund 100 Gäste zu Beifallsstürmen hin. Immerhin zeigten sie Überschläge vorwärts, rückwärts, ohne Handunterstützung, Schrauben und vieles mehr. Die Urteile aus dem Publikum lauteten etwa: „Die Mädchen waren sehr graziös.“, oder „tänzerisch großartig!“

Immerhin waren sie zur Eurovisionshymne angetreten und hatten sich nicht davon kirre machen lassen, dass die Technik zunächst nicht so recht wollte. Sie blieben geduldig in Grundstellung, bis die Musik denn doch anlief. Aber dann ging’s richtig mächtig und gekonnt los.

Die fünf „Beatboys“ von der Freiwilligen Feuerwehr Jöhlingen, die mit ihren zu Instrumenten umfunktionierten Alltagsgegenständen Hallen mit bis zu 1000 Gästen füllen, sollten wie im vergangenen so auch in diesem Jahr die Besucher des Oktoberfestes beglücken. Und ihnen etwa zeigen, wie man gewöhnliche Haushaltsgegenstände oder Vermessungsstangen zur Musikproduktion nutzen kann. Aber sie mussten kurzfristig absagen, weil sie einen ihrer großen Auftritte hatten.

So konnte sich Bernd Weber voll darauf konzentrieren, durch den Raum von Tisch zu Tisch zu gehen und die Gäste vorzustellen. Alle haben auf die eine oder andere Weise mit der VTH zu tun. Unterstützen sie etwa bei Festen wie der Kerwe oder dem Ochsenfest, sind seit langen Jahren Übungsleiter oder arbeiten im Vorstand mit. Oder sie sorgen im politischen oder publizistischen Raum dafür, dass es den Hagsfelder Turnern nicht schlecht geht.

Alljährlich werden sie an einem Freitagabend im Oktober in der Sporthalle willkommen geheißen, genießen das Programm – und die bayerischen Köstlichkeiten der Familie Chalupper sowie die Bierspezialitäten der Pforzheimer Brauerei Ketterer. Zum Oktoberfest auch gerne in der Maß‘. Die hausgemachte bayerische Krensuppe (Meerrettichsuppe) ist, sagt jedenfalls Weber so ziemlich jedes Jahr, „eigentlich rezeptpflichtig“. Nicht so scharf, aber dennoch nach Urteil der Gäste lecker waren, auch dieses wie immer, der deftige Schweine-Kümmelbraten mit Biersoße, Bayerisch Kraut und Kartoffel-Selleriepüree.

Ebenso bayerisch-bodenständig war in diesem Jahr das musikalische Menü, das den Besuchern geboten wurde. Die Musiker vom Baierischen Quartett des Musikvereins Muggensturm unter der Leitung des seit über 50 Jahren in Baden lebenden, aber dennoch unverkennbaren Bayern Peter Müller kamen mit ihrem Musikmix vom Volkslied über den Schlager bis zu baierisch arrangierten modernen Melodien bei den Oktober-Feierern besonders gut an.

Rüdiger Homberg

Nachlese Kerwe 2012 – Vorschau Weihnachtsfeier 2012

Wer es mit dem Oktoberfest in München hat, der kennt den Spruch:

Nach der Wiesn ist vor der Wiesn.

In Hagsfeld ist dies etwas anders:

Nach der Kerwe ist vor der Weihnachtsfeier!

Zunächst möchte ich einen kurzen Rückblick auf die Kerwe geben: Zum wiederholten Male waren wir alle vom Wetter begünstigt. Dementsprechend gut war auch der Besuch der diesjährigen Kerwe. An allen drei Veranstaltungstagen hatten unsere Helfer alle Hände voll zu tun. Unser Angebot an Speisen und Getränken, das mittlerweile schon Tradition ist, hat sich wieder vollauf bewährt.

Mit unserem eingespielten Team, dem sich in diesem Jahr wieder einige neue Helfer angeschlossen haben, wurden alle Anstürme auf unsere XXL-Schnitzel in hervorragender Weise bewältigt. Unser hausgemachter Kartoffelsalat hat auch in diesem Jahr neue Anhänger gefunden. Der Stau vor unserer Essensausgabe in der vakanten Zeit am Montag von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr konnte durch die Mithilfe unseres Wirtes Mirco Chalupper verhindert werden. Herzlichen Dank an ihn, keiner unserer berufstätigen Gäste hat die Zeit seiner Mittagspause überschreiten müssen.

Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle ausdrücklich an alle Helfer, die an dieser Veranstaltung mitgewirkt haben, und diesen großen Erfolg möglich gemacht haben. Wir waren am Kerwe-Montag um 20.30 Uhr mit all unseren Essensangeboten ausverkauft. Dies war eine absolute Punktlandung.

Doch nun zur letzten Veranstaltung in diesem Jahr: Unsere Weihnachtsfeier am 08.12.2012 soll Ausdruck dafür sein, dass der Sport in unserem Verein lebt. Wir bemühen uns deshalb, unseren Besuchern ein attraktives Programm bieten zu können. Deshalb unsere Bitte an Sie: Besuchen Sie unsere Weihnachtsfeier und sehen Sie, was Ihre Kinder oder Enkel bei uns leisten. Für Getränke und kleine Speisen wird gesorgt. Das Kaffeeteam um Steffi Hölzer würde sich über viele Kuchenspenden freuen. Kuchenspenden, sowie Spenden für unsere Tombola können am Samstag, den 08,12.2012 ab 9.00 Uhr in der Sporthalle der VT Hagsfeld abgegeben werden.

Ich hoffe auf Ihre rege Teilnahme und freue mich, Sie am 08.12.2012 in unserer Sporthalle begrüßen zu dürfen.

Hans Liebhart

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2012

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die schönen Urlaubstage liegen hinter uns, die Hallen-Ferien sind vorbei, der Regelbetrieb im Sportzentrum ist längst aufgenommen. Pausen der Untätigkeit kenne ich bei der VTH allerdings seit Jahrzehnten nicht: 6 Tage in der Woche kommt der Briefträger mit Vereins-Post, die natürlich in den Ferien etwas geringer ausfällt, aber natürlich häufig keinen zeitlichen Aufschub duldet. Telefonate, Fax und E-Mails erwähne ich nicht. Das ist bei uns genauso wie im normalen Geschäftsleben. Auch die beiden Hausmeister können sich nicht gänzlich in den Sommer-Urlaub verabschieden. Manche Revisionsarbeiten werden bewußt in die Betriebsruhe des Sportzentrums gelegt, um im laufenden Betrieb so wenig wie möglich Störungen zu haben. Die Fa. Dudek (Malerarbeiten) war auch in dieser Sommerpause zu Gange und hat pünktlich und zuverlässig den Auftrag ausgeführt.

Aufmerksame Nutzer unserer Räume haben sicherlich festgestellt, was wir alles in den zurückliegenden Wochen abgearbeitet haben.

Sie sehen, die Ruhe in den Hallenferien war eher eine kreative Un-Ruhe. Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir wollen und müssen uns entwickeln, auch wenn’s manche nicht wahrhaben wollen. Im Argen liegt bei uns die Entwicklung des Sports im Kinder- und Jugendalter. Insbesondere im klassischen Kernbereich „Turnen“. Hier besteht besonderer Handlungsbedarf. Darum müssen sich ALLE im Verein kümmern, wir brauchen engagierte Kümmerer und keine Unbekümmerten, sonst …

Ich bin seit 1980 an der Spitze des Vereins und weiß sehr wohl, was Sache ist und habe stets eine schlagkräftige und ideenreiche Mannschaft um mich herum gehabt. So langsam gehen uns aber die Talente alters- und krankheitshalber aus. Dieser Umstand treibt mich um. Ein aussichtsreicher Ausweg ist noch nicht erkennbar. Wer kann – will – darf helfen?

Das war’s in der gebotenen Kürze.

Herzlicher Gruß
Bernd G. Weber

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2012

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

Im Heft 3 der VTH-Nachrichten habe ich auf die ab 2013 geltenden behutsam angepassten neuen Mietpreise von netto 15/30/45 EUR/h hingewiesen. Seit 1. Oktober 2003 (!) gelten die derzeitigen Preise von netto 14/28/42 EUR/h für 1, 2, 3 Drittel. Wie viele Preiserhöhungen haben wir in den über acht Jahren „geschluckt“ und ohne Preisanpassung hingenommen? Wer hat in den vergangenen Jahren so lange seine Preise konstant gehalten? Jetzt musste aber gehandelt werden.

Nachdem Olaf Eckert auf eigenen Wunsch hin als Schriftführer nicht mehr zur Wahl stand, ist dieses Amt verwaist. Nicht jedoch dessen Aufgabe der Organisation der Hallenvermietung. Akribie und fehlerfreies Arbeiten ist in diesem Metier unerlässlich. Der stv. Vorsitzende Hans Liebhart hat neben dem Bereich „Sport“ mit „Sportentwicklung“ diese Aufgabe zusätzlich übernommen und wird von der Mitgliederverwaltung (ELVIS) komplett entlastet. Andreas Bellm zeichnet für das Beitragswesen (Lastschrift-Einzüge, Rechnungszahler, außergerichtliches und gerichtliches Mahnverfahren (RA Heinrich Sommer) verantwortlich. Olaf steht für eine gewisse Einarbeitungszeit bzgl. Vermietungen noch zur Verfügung. Mietwünsche richten Sie an die zentrale Adresse vthagsfeld-vorstand@t-online.de. Die VTH (Hans Liebhart) wird sich unverzüglich der Sache annehmen. Die Vermietung an öffentliche und private Schulen (GS Hagsfeld, Otto-Hahn-Gymnasium, Sport- und Gymnastik-Schule Karlsruhe) bearbeite nach wie vor ich.

Kaninchen und Raubwild verursachen auch auf unserem Gelände Schaden. Besonders betroffen ist auch der Betreiber der Landwirtschaft (Harald Beideck), der von dem Appetit von Fuchs und Marder einiges erzählen könnte. Ich erwähne dies deshalb, weil sich ein Hagsfelder Jäger dieser Sache annimmt und das Wild waidgerecht bejagt. Es kann also durchaus sein, dass dieser Jäger in den entsprechenden Tageszeiten in diesem Gebiet angetroffen werden wird. Das alles hat seine Richtigkeit, die Erlaubnis hierzu hat die Stadt erteilt. Wir sind damit einverstanden.

Kung-Fu: Marco Schork, Hindenburgstraße 15, 76297 Stutensee-Friedrichstal, 0152-05446830, MarcoSchork@gmx.net
Notieren Sie sich die @-Adresse (war mal ein Druckfehler!)

Jetzt darf ich Ihnen einen erholsamen Urlaub wünschen. Tanken Sie auf, laden Sie Ihren Akku und erinnern sich danach wieder an die schöne (Mit-)Arbeit in der Vereinsgemeinschaft der VTH 1895 e. V.

Auf ein gesundes Wiedersehen!

Herzlicher Gruß

Bernd G. Weber

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2012

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

der Alte ist der Neue. So könnte es formuliert werden. Lesen Sie die folgenden Seiten und Sie werden bemerken, was damit gemeint ist. Vieles hat sich getan. Betrachten wir’s wie in einem Tagebuch:

Wir nähern uns mit raschen Schritten dem (Hoch-)Sommer, diesmal ohne Mittsommernacht und Lagerfeuer im Rahmen eines Ochsenfestes. Sehr wohl wird aber ein Beachvolleyball-Turnier und vielleicht auch zeitgleich ein Boule-Turnier stattfinden. Warten Sie’s ab. Rundschreiben bzw. Rundmails werden Sie bald erreichen. Dann müssen sie nur noch melden und teilnehmen. So macht man aus der Not eine Tugend.

„Sport stärkt Arme, Rumpf und Beine,
kürzt die öde Zeit,
und er schützt uns durch Vereine
vor der Einsamkeit.“ (Joachim Ringelnatz)

In diesem Sinne wünsche ich uns eine schöne gemeinsame Zeit.

Ihr Bernd G. Weber
Vorsitzender

Pressemitteilung VTH-Jahreshauptversammlung 2012

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft KA-Hagsfeld 1895 e. V. (VTH) im 118. Jahr seit der Gründung des Ursprungvereins standen neben den Berichten über das Vereinsjahr 2011 die Wahlen der kompletten Verwaltung auf dem Programm. Die Funktionäre wurden für die Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr entlastet. Bernd G. Weber (im Vorstand seit 1974, Vorsitzender seit 1980) und Andreas Bellm (Stellvertreter seit 1999) und Hans Liebhart (Stellvertreter seit 2010) und Alexander Besserer (Schatzmeister) wurden für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Die Position des Schriftführers ist erstmals unbesetzt.

Der Verein legte in Folge wieder eine gute sportliche und finanzielle Bilanz mit einer Bilanzsumme von ca. 1,5 Millionen € (ohne Verbindlichkeiten) vor. Eine externe Bürokraft soll die Ehrenamtlichen entlasten und zusammen mit dem Vorstand für die VTH-Geschäftsstelle arbeiten.

Der mittelgroße älteste Sportverein im Nordosten der Stadt mit eigenem Sport- und Kulturzentrum (1.500 m² Hallen- und ca. 20.000 m² Außenflächen) ist einer der wenigen Vereine mit unbelasteten Immobilien und stellt sich entscheidungsfreudig auch in der immer noch spürbaren Wirtschafts- und Finanzkrise den künftigen Herausforderungen.

Problematisch sind die seit 2002 kräftig steigenden Kosten für Erdgas und Strom. Hier wird eindeutig die Schmerzgrenze überschritten. An der „Beitragsschraube“ ist bei den Mitgliedern nicht mehr zu drehen. Die vom Gemeinderat vorgeschriebenen monatlichen Mindestbeiträge von 10 € für Erwachsene und 5 € für Kinder/Jugendliche sind für viele Haushalte hoch genug. Fördermaßnahmen der Stadt durch Bildungsgutscheine bringen dies klar zum Ausdruck und steigern den Bürokratie-Aufwand bei der Mitgliederverwaltung.

Boule, Beach-Volleyball, Freestyle Slalom Skating, Kick-Boxen, Kung-Fu und Zumba erweitern das Sportangebot. Die am Rande des Natur-Parks gelegene Tennisanlage ist eine glänzende Perle in der Sportlandschaft im Karlsruher Nordosten. Eigenfinanzierte Investitionen in die Sport-Anlagen und die bekannte Gaststätte Hagsfelder Stuben® sichern die Zukunft der VTH. Kooperationen mit anderen (Kultur-)Vereinen werden ausgebaut.

Besonderes Augenmerk will der Verein insbesondere auf die Förderung der jungen, aber auch auf die zunehmend älteren Mitglieder richten.

VTH – seit 1895 in Bewegung!
Gesundheit und Mobilität durch Sport vom Krabbel- bis ins hohe Senioren-Alter ist unsere Devise!

bgw, 02.05.2012

Jahreshauptversammlung

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung
Freitag, 20. April 2012, 19.30 h c. t., Hagsfelder Stuben® (Saal),
Tel. 68 94 86, Fax. 9 68 85 70,
Sport- und Kulturzentrum, Schäferstraße 26

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
VR 70
Tagesordnung

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

TOP 1: Bekanntgabe und Genehmigung des Protokolls der JHV 2011

(Das Protokoll wird bereits ab 19.00 h zur Einsichtnahme ausgelegt sein, weshalb auf das Verlesen verzichtet werden kann).

TOP 2 Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes

2.1 Vorsitzender und Stellvertreter (she. hierzu die bereits in den Vereins-Nachrichten übers Jahr veröffentlichten ausführlichen Berichte)

2.2 Schatzmeister

2.3 Schriftführer/Mitgliederverwaltung/EDV(ELVIS)

2.4 Liegenschaften/Bau (erledigte, geplante Vorhaben, lfd. Betrieb, Hausmeister etc.)

2.5 Sport, Veranstaltungen/Feste, Förderverein

2.6 Revisoren (Vortrag des Prüfberichtes mit Antrag auf Entlastung des Schatzmeisters)

TOP 3 Berichte der Abteilungsleiter

soweit diese nicht bereits in den Vereins-Nachrichten veröffentlicht sind. Aussprache über die Berichte

TOP 4 Entlastungen

4.1 des Vorstandes i. S. des § 26 BGB

4.2 der Verwaltung (Turnrat/Ältestenrat)

TOP 5 Neuwahlen (nach § 10 der VTH-Satzung auf zwei Jahre)

5.1 Wahl eines Wahlleiters zur Durchführung der Wahl des 1. Vorsitzenden

5.2 Wahl des Vorsitzenden

5.3 Wahl der stv. Vorsitzenden und des Geschäftsführenden Vorstandes, der Beisitzer, Sonderbeauftragte (Bau-, Festausschuss, Sportkoordinator, Redaktion VTH Vereins-Nachrichten, Sonderaufgaben, Revisor)

5.4 Wahl des Ältestenrates

5.5 Wahl bzw. Bestätigung der Abteilungs- und Übungsleiter, des Jugendleiters

TOP 6 Investitionsvorhaben (Renovierungen, Reparaturen), Rücklagenbildung

TOP 7 Jahresprogramm 2012/2013

TOP 8 Verschiedenes/Anträge

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden. Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2012 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit." (Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne Stimmrecht – teilnehmen.


Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2012

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

wir haben (wieder einmal) ein interessantes Wahljahr vor uns. Eine Wahl zum Bundespräsidenten (Joachim Gauck) fand am 18. März bereits statt, eine Landtagswahl in Schleswig-Holstein, zwei unverhoffte Wahlen im Saarland und in NRW stehen noch bevor, die Karlsruher OB-Wahl im Dezember mit zwei Bewerbern von CDU und SPD, andere Kandidaten dürften wohl Neben-Rollen zugewiesen bekommen.

Auch der VTH stehen Wahlen ins Haus: Die zweijährige Amtszeit aller VTH-Funktionäre läuft im April aus. Die komplette Führungsmannschaft muss für weitere zwei Jahre gesucht, gefunden, überzeugt, vorgeschlagen und gewählt werden. Ob dies alles reibungslos gelingen wird? Hinter manchen Positionen stehen kleine oder große Fragezeichen. Sporadische Präsenz wegen beruflicher Abwesenheit, Krankheit und fortgeschrittenes Alter haben ihre Spuren hinterlassen.

Sie alle sind aufgerufen, die Jahreshauptversammlung zumindest zahlreich zu besuchen und damit Ihr Interesse am Vereinsgeschehen zu bekunden. Die Besatzung der Geschäftsstelle arbeitet am Anschlag. Mehr geht nicht (mehr). Die Anforderungen an die Kenntnisse und Fertigkeiten werden von Jahr zu Jahr anspruchsvoller und schreckt dadurch manchen ab. Dafür sorgt aber auch eine überbordende Bürokratie mit viel Papierkrieg. Als Vorstand (n. §26 BGB) ist man gefordert wie ein Leiter eines kleinen Unternehmens. Das Finanzamt, die Sozialversicherungsträger und andere Verwaltungsstellen im Rathaus (z.B. BOA Versammlungsstätten-Verordnung, Ordnungsamt u. a. m.) machen keinen Unterschied zwischen privatwirtschaftlichem Unternehmer und Vereinsvorstand im Ehrenamt. Häufig bei Festreden wird das Hohelied des Ehrenamts gesungen. Danach geht’s dann wieder hart zur Sache. Ich mache dieses Geschäft nun schon seit 16.03.1974 als stv. Vorsitzender und ab 01.03.1980 als Vorsitzender der VTH und könnte über Mögliches und Unmögliches aus dieser Zeit – immerhin 38 (!) Jahre Vorstands-Erfahrung – berichten. Das verkneife ich mir.

Namens der Vorstandschaft und der gesamten Verwaltung (Turnrat, Ältestenrat) lade ich Sie zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Vielleicht finden Sie Gefallen und Geschmack an der ehrenamtlichen Arbeit mit interessanter und spannender Verantwortung. Wir könnten eine Verjüngung und Verstärkung gebrauchen.

Im Rückspiegel betrachtet:

15. Januar: SPD Neujahrs-Empfang im Verwaltungsgebäude des Bezirksverbandes der Kleingärtner. Der Ortsverein der SPD ist die einzige politische Vertretung in Hagsfeld, die sich einen solchen “Luxus“ noch leistet. Die VTH ist stets vertreten, kann man doch an diesem Tag gleich zu Beginn des Jahres mit vielen Repräsentanten der Hagsfelder Vereine und Institutionen ins Gespräch kommen. Manches lässt sich hier vor Ort einfädeln. Danke an die Helfer des OV, die die Bewirtung der Gäste gemeistert haben!

16. Januar: 1. TR-Sitzung: Ein ganz wichtiger Punkt „Ochsenfest 2012“ ist (noch) nicht beschlussreif und muss auf die nächste Sitzung vertagt werden. Alle schauen fragend in die Runde. Fast so wie im beruflichen Alltag: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe ich nen Arbeitskreis.“ Die TR-Mitglieder haben den Arbeits-Auftrag mitgenommen, nach einer Helfer-Schar Ausschau zu halten, die das sich in der Start-Phase befindende Ochsenfest (OF 2012) zum Laufen und über die Festtage und danach bringen soll.

30. Januar: 2. TR-Sitzung: Genügend viele Mitglieder und Sympathisanten haben sich auf den schriftlichen Appell des Vorstandes hin für zeitlich befristete Arbeitseinsätze gemeldet! Es findet sich aber (immer noch) kein Verantwortlicher, auch kein sogen. OF-TEAM, der/das die Veranstaltung als „Kopf“ vorbereitet, führt und kontrolliert. Folge also: das Ochsenfest 2012 wird ersatzlos abgesagt. Die Vorstandsmitglieder können sich beim besten Willen nicht noch mehr aufladen. Mir blieb letztlich die sehr unangenehme Aufgabe, bei allen bisher Beteiligten (zahlreiche Lieferanten, Schausteller, Musikvereine, Zelt-Vermieter, Musikgruppen, Schützenverein, Oldtimer-Freunde u. a. m.) abzusagen und um Verständnis zu werben. Vielleicht ….

09. Februar: Ein Dieb wird mit unseren Video-Kameras überführt. Schon seit geraumer Zeit wurde auf unserem Areal Schwund beim Leergut und anderen Waren festgestellt. Wir waren sensibilisiert. Ein Hausverbot ist wohl die richtige und angemessene Reaktion auf solche üblen Taten. Die genaue Schadenshöhe lässt sich nicht eindeutig beziffern. Flugblätter von und Schriftsätze mit Advokaten waren nicht vonnöten. Mein und dein sollten auch heute noch von jedem respektiert werden und unbehelligt bleiben. Daran halten wir fest und lassen nach unserer Rechtsauffassung daran auch nicht rütteln.

11. Februar: Bei der Gemeinschaftssitzung der Karnevalsgesellschaft Ost (KGO) und der Großen Karnevalsgesellschaft (GroKaGe) machten zunächst die Grötzinger Notenchaoten mächtig Getöse. Zu genießen war ein „Who is Who“ der Karlsruher Fastnacht mit „Balduin Bahnsteig“ (Norbert Weißhaar), dem „Narr vom Narrenbrunnen“ (Bernd Lindorf) und dem „Spiegelnarren“ (Michael Obert). „Kombi-Karle“ (Jürgen Hügle) oder Walter Kohler mit seiner Wander-Rucksack-Bütt, den „Kölschen Jungs“ der Piraten aus Blankenloch und Markus Künstler auf Betriebsausflug. Ein voller Saal (1/3 der Sporthalle) mit 300 Besuchern, tolle Stimmung, prima Bewirtschaftung und ein zufriedener Präsident Thomas Kalesse und der Elferrat lassen auf noch mehr im nächsten Jahr hoffen.

29. Februar: Revision der Notstromtechnik (Batterie-Anlage). Hier arbeiten wir sehr gut mit dem Spezialisten Batterie-Center Süd zusammen. Als Hausherr obliegt uns auch die Gewährleistung der (Not-) Stromversorgung im Krisenfall. Ein ausgewiesenes Prüf-Protokoll hält mich als Vorstand im Ernstfall auf der sicheren Seite. Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste!

5. März: Der Präsident des 1. Beiertheimer Carneval-Club 89 e. V. nimmt mit uns Kontakt auf. Es hat sich herumgesprochen, dass man bei uns in der schönen großen Sporthalle zuverlässig und preisgünstig auch Groß-Veranstaltungen für Karnevals-Gesellschaften (Garde-Tanzturniere) durchführen kann. Unverbindlich avisiert ist zunächst ein Wochenende im November d. J. Dies zur Information. Noch sind es lose Vorgespräche, keine festen Vereinbarungen.

7. März: 5. Karlsruher Sportgespräch im Haus der Volksbank Karlsruhe, Thema: „Sportvereine im Spannungsfeld der Ganztagsschule“. Nach dem Grußwort von Wolfgang Knobloch, Vorstandsmitglied der Bank, kamen nacheinander Dr. Martin Lenz, Vorsitzender Kuratorium zur Förderung des Karlsruher Sports e. V. und Sport-Bürgermeister, Stephan Schulz-Algie, Bildungsreferent und Leiter des Referates „Schule und Sport“ bei der Sportjugend Hessen und Silke Hinken, Abteilungsleiterin Sport im Schul- und Sportamt der Stadt KA mit ihren Referaten und Präsentationen zu Wort und Bild. Natürlich beschäftigt auch die Sportvereine die Ganztagsschule, weil die Stundenpläne der Schulen auch die Trainings- und Übungspläne der Vereine tangieren. Koordination ist hier angesagt. Doch da klemmt’s gelegentlich. Eine wie auch immer geartete gute Zusammenarbeit sollte jedenfalls auf Augenhöhe (Schule/Verein) stattfinden.

11. März: Mancher wird sich gewundert haben, warum an einem Sonntag buddhistische Thai-Mönche in gelben Gewändern in der Schäferstraße zu sehen waren. Wir handeln getreu unserer Satzung: „Dabei ist strenge Neutralität in allen religiösen und parteipolitischen Fragen zu wahren.“ Für einige Sonntage haben diese friedlichen „Buddhis“ die kleine Halle gebucht. Ein weiterer Farbtupfer in der Schäferstraße. Im Übrigen ist die Devise „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ ein wichtiger Leitsatz unseres Handelns. Dies nicht nur im Jahr des 300. Geburtstags von Friedrich dem Großen (geboren am 24. Januar 1712 in Berlin, gestorben am 17. August 1786 in Potsdam). Die VTH verhält sich stets neutral und pflegt mit nahezu allen etablierten Parteien und deren Mandatsträger gute Kontakte.

14. März: Der neue Iseki LX 237 mit beheizbarer Fahrerkabine (insbesondere im Wintereinsatz) wird ausgeliefert und von Herrn Ratzer (ZG Raiffeisen Technik) ausführlich vorgestellt. Jetzt sind unsere beiden Hausmeister auch für den Allwetter-Einsatz gut ausgerüstet.

15. März: Der neue Traktor wird mit dem Kennzeichen KA-VT 113 zugelassen. Unser Fuhrpark hat nun ein beachtliches Ausmaß: KA-VT 111 (Iseki LX 23), KA-VT 112 (Kühlwagen), KA-VT 113 (Iseki LX 237), KA-VT 600 (Anhänger mit Plane und Spriegel), KA-VT 1001 (Bus Mercedes Sprinter 211 D), Hausmeister-Roller

Vorschau:

23. März: Tennis-JHV

24. März: Arbeitstagung Turngau Karlsruhe beim TSV Grünwinkel (125 Jahre)

25. März: Jubiläums-Wanderung Nr. 400 (!) unter Leitung von Klaus Gabele

26. März: 3. TR-Sitzung

16. April: JHV Förderverein

20. April: VTH JHV

Anfang Mai: Beginn von neuen Kursen in Zumba®. Annette Hoffmann, lizenzierte Trainerin dieser neuen Sport-Idee wird dienstags (ab 19.30 h) und/oder freitags (ab 18.30 h) jeweils 1 Stunde Zumba® anbieten. Interessenten schreiben eine eMail an die Geschäftsstelle und äußern den Wunsch auf einen der beiden Termine. Danach wird sich unser Angebot richten. Es wird 10er-Karten geben, die zu 10 beliebigen Zumba®-Trainingseinheiten berechtigen. Von Zumba® versprechen wir uns Zulauf von überwiegend jüngeren Sportler/innen.

Rechtliches aus dem Paragraphen-Wald:

Aus gegebenem Anlass muss ab sofort ein wichtiger Satz in unsere Beitrittsformulare eingefügt werden, weil wir mittlerweile in einer Welt leben, in der von der europäischen und deutschen Rechtsprechung momentan Dinge für (überlebens-)wichtig erachtet werden, über die sich der schlichte Normal-Bürger in der Vergangenheit nicht den geringsten Gedanken gemacht hat:

„Ich bin damit einverstanden, dass Aufnahmen, die im üblichen Vereinsgeschehen gemacht werden, auf der VTH-Homepage bzw. zur Öffentlichkeitsarbeit in den Medien genutzt werden können.“

Früher waren Mitglieder sichtlich stolz, wenn sie mit Bildern in unserer Vereinszeitung in Erscheinung traten. Heute wird das Recht auf informationelle Selbstbestimmung jedoch sehr hoch bewertet. Bei Preisausschreiben, Gewinnspielen, Pay-Back-Aktionen etc. offenbart sich der nun wirklich durchsichtige Verbraucher, mokiert sich aber, wenn’s um sein Bild auf der Homepage, Vereinszeitung, Plakat, Schaukasten oder wo auch immer geht.

Wenn’s so weitergeht, brauchen wir noch eine eigene Rechtsabteilung. Vielleicht müssen wir bei unseren Sportangeboten anmerken: „Sport kann auch zu Unfällen führen! Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Rechtsbeistand oder Therapeuten.“

Wer also überhaupt nie und nirgends in unseren Medien erwähnt werden will, muss das uns gegenüber schriftlich erklären.

Wir bürden uns damit unfreiwillig eine weitere Last in der Vereins-Verwaltung auf.

Herzlicher Optimisten-Gruß

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2012

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

das neue Jahr hat begonnen und das Alltagsgeschäft bestimmt bereits wieder weitgehend den Rhythmus unseres Tuns. Ein paar bemerkenswerte Daten in der Chronologie sind noch zu ergänzen bzw. nachzutragen:

In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden!

 

Helfen Sie mit, dass uns Ärger vom Hals gehalten wird. Wir alle würden sehr davon profitieren.

Herzlicher Gruß

Bernd B. Weber, Vorsitzender

Weihnachtsfeier für die Kleinen und Großen am 10.12.2011

Wie jedes Jahr – nein, eben nicht wie in den vergangenen Jahren fand unsere Weihnachtsfeier wieder relativ spät am vierten Advents-Sonntag statt, sondern dieses Mal sollte es wieder ein Samstag sein. Zeitgleich fanden zwar auch noch andere Veranstaltungen in Hagsfeld statt, was aber am Zuspruch unserer Feier nicht wirklich zu bemerken war.

Mit vielen Helfern aus nahezu allen Abteilungen schmückten wir unsere Halle und verliehen der Veranstaltung so den gewohnten, angemessenen Rahmen. Die vielen Turn- und TaeKwonDo-Gruppen hatten sich gut vorbereitet und konnten Ihr Können mal wieder unter Beweis stellen. In diesem Jahr war dabei auch der Barren mal wieder im Einsatz und forderte höchste Konzentration.

Im Rahmen der Eröffnung konnte Bernd G. Weber unsere langjährige Übungsleiterin Margret Wendel für ihr herausragendes Engagement ehren, was bereits zuvor in der Presse mit der Verleihung eines Sterns des Sports in Bronze geschehen war. Wie jedes Jahr schaute auch der Nikolaus wieder bei unseren Kleinen vorbei und brachte neben den bewährten Süßigkeiten auch für jedes Kind ein Handtuch mit aufgesticktem Vereinslogo.

Auf den Nikolaus eingestimmt wurde das Publikum durch Florian Gräbe, der erstmals mit einer musikalischen Einlage am neu angeschafften Klavier die Feier bereicherte.

Ein besonderes Lob bzw. besonderer Dank gebührt in diesem Jahr der TaeKwonDo-Gruppe, die gemeinsam mit unserem Hausmeister Dieter Liebhardt erstmals für das leibliche Wohl sorgte. Bei dieser Gelegenheit möchte ich aber allen danken die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben, viele davon tun dies bereits ganz selbstverständlich seit mehreren Jahren.

Nach zweieinhalb Stunden war ein schöner Nachmittag dann wieder zu Ende und die Gewinne bei der gut bestückten Tombola konnten als kleine Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause genommen werden.

Ich wünsche allen ein gutes und gesundes Neues Jahr 2012 und viele kleine Erfolge in den wöchentlichen Übungsstunden

Uwe Bäuerle


Mutter/Oma/Vater/Opa – Kind Turnen

Endlich ist die Gruppe mit den Allerkleinsten wieder auf eine stattliche Größe angewachsen. Seit den Sommerferien konnten wir einige neue Mini-Sportler mit Mama oder Oma in unserer Turngruppe begrüßen. Am liebsten klettern, balancieren, rutschen und hüpfen die Kleinsten und konnten dieses bei der Weihnachtsfeier auf dem auf der Bühne aufgebauten Parcours vorführen. Über Nachwuchs von Kindern ab 1 – 3 Jahre mit Mama, Papa oder Großeltern freuen wir uns weiterhin!

Eva

Kinderturnern 3 – 5 Jahre

Die Turnkinder 3-5 Jahre begannen ihren Auftritt bei der Weihnachtsfeier damit zu zeigen, wie sie gemeinsam eine Bodenmatte an ihren Bestimmungsort tragen und das ist für 3-5 Jährige alles andere als einfach!

Beim folgenden Lied führten die Kinder ihren Kängurutanz vor und bewiesen wie gut sie über Bänke balancieren, klettern, hüpfen und springen können. Das Kinderturnen 3-5 Jahre bietet den Kindern die Möglichkeit eine große Bandbreite an verschiedenen Bewegungs- und Körpererfahrungen zu machen, vieles auszuprobieren und Neues zu erlernen.

Miriam

Jungen 5 – 8 Jahre

An der diesjährigen Weihnachtsfeier zeigte unsere kleine Jungengruppe „Jungen 5-7 Jahre“ auf der Bühne verschiedene Sprungvariationen vom Kasten, nachdem sie zuvor über ein Trampolin auf einen Kasten gesprungen waren und anschließend eine Bank, die zwischen beiden Kästen geklemmt war, überquert hatten. Den Beginn machten die Jungs mit einem einfachen Strecksprung vom Kasten herunter, aus welchem in der zweiten Runde eine gesprungene halbe Pirouette wurde. Zu guter letzt steigerten sie sich noch einmal und zeigten eine Vorwärtsrolle vom Kasten, auf eine dahinter liegende Weichbodenmatte, herunter. Nebenbei zeigte der eine Teil der Gruppe, die mittlerweile gut einstudierte Vorwärtsrolle auf Gymnastikmatten.

Nachdem während dem Auftritt auf der Bühne viel Schweiß vergossen wurde, bedankte sich der Verein bei den Kindern mit einem Handtuch, dem diesjährigen Weihnachtsgeschenk, zum Schweiß trocknen.
Wenn du also Lust bekommen hast bei uns mitzumachen, bist du jederzeit montags von 16.00-17.00 Uhr herzlich willkommen. Du solltest zwischen 5 und 7 Jahre alt sein, Sportklamotten und natürlich viel Spaß an sportlichen Aktivitäten mitbringen, denn wir werden in der Sportstunde nicht nur turnen.

Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei den Kindern und Eltern für das tolle Weihnachtsgeschenk bedanken.

Lukas und Nicolai

Jungen ab 8 Jahre

Unsere große Jungengruppe „Jungen ab 8 Jahre“ versuchte sich in diesem Jahr an einem für die Weihnachtsfeier eher exotischen Gerät, dem Barren. Zu Beginn hangelten sich die Jungs im Stütz durch den Barren durch. Danach schwangen sie sich vorwärts in die Grätsche und wieder heraus, um anschließend einen schönen Abgang über den Barrenholm zu zeigen. Diese Turnübung steigerten die Jungs im dritten und letzten Durchgang noch einmal, in dem sie vorwärts in die Grätsche hinein schwangen, dann mit den Händen um griffen, und rückwärts wieder aus der Grätsche heraus schwangen. Die Krönung dieser anspruchsvollen Übung war der Abgang mit einer halben Pirouette über den Barrenholm, welchen die Jungs bravourös meisterten. Neben den Übungen am Barren begeisterten unsere Jungs das Publikum mit Vorwärtsrollen über zwei verschiedene Hindernisse, einem Kastenoberteil und auch über uns Übungsleiter. Sie meisterten diese Aufführung, am bisher schwierigsten Gerät, hervorragend und ernteten für ihre Leistung viel Applaus von den begeisterten Zuschauern. Wenn du also Lust bekommen hast bei uns mitzumachen, bist du jederzeit montags von 17.00-18.00 Uhr herzlich willkommen, denn wir suchen DRINGEND neue Jungen!!!!

Du solltest mindestens 8 Jahre alt sein, Sportklamotten und natürlich viel Spaß an sportlichen Aktivitäten mitbringen, denn wir werden in der Sportstunde nicht nur turnen. Wir haben auch viel Spaß mit verschiedenen Ballsportarten, habe also keine Angst und komm einfach Montags vorbei.

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön an die Kinder und Eltern für unser tolles Weihnachtsgeschenk.

Lukas und Nicolai

Mädchen 5 – 8 Jahre

Leider konnte ich aus beruflichen Gründen an der diesjährigen Aufführung „meiner“ Mädels nicht dabei sein. Doch nach dem guten Einsatz während der Turnstunde war ich sicher, dass sie es auch ohne mich schaffen würden. Wir hatten wirklich anstrengende Stunden in den Wochen zuvor – doch es hat sich gelohnt. So wurde ich doch gleich per Telefon informiert, dass alles gut gelaufen war und die Mädchen ihr Können sehr gut präsentiert haben. Und als ich gegen 16.45 Uhr in Hagsfeld auf dem Weg zur Halle war, wurde ich von einer Mama schon auf die gute Leistung angesprochen!! Das hat mich wirklich sehr gefreut und stolz gemacht. Ihr seid einfach Klasse Mädels!

An dieser Stelle möchte ich mich aber auch nochmals ganz herzlich bei meinen „Vertretungs-Hilfestellungen“ bedanken. Zum einen Christine Westphal (die mich ja auch schon mehrfach mit ihren Tanzkenntnissen unterstützt hat) und zum anderen meine Tochter Ann-Kathrin, die auch sonst schon mal so ab und an bei meinen Turnstunden mitgeholfen hat („Übungsleiternachwuchsförderung“- wichtig für jeden Verein!)

Dass es den Mädchen und mir in unserer Turnstunde viel Spaß macht und wir dabei sogar noch etwas lernen, konnten alle sehen. Wer auch gerne zu dieser netten Truppe gehören möchte, sollte weiblich und zwischen 5 und 8 Jahren sein und montags um 16.00 Uhr in der Turnhalle VTH vorbeikommen. Wir freuen uns immer über neue Kinder!

Mädchen 8 – 10 Jahre

Mädchen ab 10 Jahre

 

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

gefühlsmäßig schnell geht das Jahr 2011 zu Ende. Bald setzt die „Weihnachts-Raserei“ ein. Allerorten sieht man in gehetzte Menschen-Gesichter. Oder sie stehen nervös im Stau. Mit Staus werden wir in Karlsruhe reichlich versorgt. Auf Jahre hinaus. Ein Jahrtausend-Projekt ist im Gange. Bis jetzt hat man nach ca. 9 Monaten Bauzeit bereits eine Verzögerung von 12 Monaten eingefahren. Wie das gehen soll, verstehe ich nicht.

Wir blieben bei unseren vergleichsweise kleinen (Groß-)Projekten mit unseren ehrenamtlichen Funktionären stets im erträglichen Zeitrahmen. Unsere Hausmeister machen bald ihre Besorgungen in der Innenstadt mit dem Motorroller, weil Auto einfach nicht (mehr) geht. Glücklicherweise bleiben wir im Nordosten vor den Monster-Staus einigermaßen verschont.

Die Hagsfelder Schäferstraße entwickelt sich mehr und mehr zur „Gastro-Meile“ im Karlsruher Nord-Osten. Ehemalige Gaststätten wie Adler, Auerhahn, Bahnhof, Jägerhaus, Kanne, Lamm, Linderhof sind längst geschlossen oder für andere Zwecke (um)gewidmet. Die Vorkriegs-Wirtschaften kenne ich nicht. Krone, Hirsch erwähne ich nur am Rande. Viele Vereins-Aktivitäten und private Festlichkeiten haben sich verstärkt in diese Straße orientiert. Das Gemeindezentrum mit dem Laurentius-Cafe tut sein Übriges. Maifest, Ochsenfest, Weihnachts- und Fastnachtsfeiern, Hochzeits-, Trauer- und andere Familien- und Betriebsfeiern finden in dieser Straße statt. Jeden Tag ist Betrieb und damit Leben in der Straße. Das üppige Parkplatz- und Raumangebot sind objektive Pluspunkte. Auch gastronomisch ist die Straße mittlerweile weit über Hagsfeld hinaus bekannt. Die Hagsfelder Stuben® haben hierfür das Ihrige dazu beigetragen.

Ich konnte mich bei diesem Artikel zum Jahresschluss relativ kurzfassen, weil die (üblichen) bekannten Abteilungen sehr rege waren und tolle Beiträge geliefert haben. Lesen Sie aufmerksam, was diese alles zu berichten haben.

Ich wünsche Ihnen die nötige Muße für die Advents-Zeit und die erforderliche Ruhe für den Jahreswechsel.Wir werden uns bei der einen oder anderen Festivität bei der VTH treffen und vielleicht die Gelegenheit zum Gespräch haben. Ich freue mich auf die Begegnung mit Ihnen.

Herzliche Grüße, auch im Namen der VTH-Verwaltung

Auch für 2012: VTH seit 1895 erfolgreich in Bewegung!

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Oktoberfest 2011: Von geschlagenen Spülbecken, Überschlägen und Bayrisch Kraut

Zum 19. Mal Freunde der VTH zum Oktoberfest eingeladen

Wozu dienen Edelstahl-Spülbecken? Na, dazu, Geschirr und Bestecke von Essensresten zu befreien und wieder blitzsauber werden zu lassen. Oder? Tatsächlich zur Reinigung? Kann es nicht sein, dass drei Edelstahlbecken und weitere Utensilien aus Küche, Keller und Werkstatt, die eigentlich und normalerweise zu einem ganz anderen Zwecke bestimmt sind, im bestimmten Rhythmus und an den richtigen Stellen mehr oder weniger hart angerührt, einen musikalischen Hörgenuss produzieren? Dieser Auffassung sind jedenfalls die fünf „Beatboys“ von der Freiwilligen Feuerwehr Jöhlingen, die mit ihren zu Instrumenten umfunktionierten Alltagsgegenständen Hallen mit bis zu 1000 Gästen füllen. Oder auch einmal 100. Denn so viele sind am Freitag, 21. Oktober, in die Sporthalle der VTH gekommen, um mit den Vereinsverantwortlichen Oktoberfest zu feiern. Die „Beatboys“ waren einer der drei programmlichen Höhepunkte bei dieser festlichen Anleihe an die bajuwarischen Nachbarn im Südosten – hinter dem Schwabenlande.

Wozu dienen Vermessungsstangen? Na, dazu, die Vermessungsinstrumente richtig auszurichten. Aber man kann sie auch an der richtigen Stelle mit einer Hand umfassen und die andere dazu nutzen, mit kleinen Hölzern an sie zu schlagen, um genau den gewollten Ton ertönen zu lassen. Nicht anders ist es mit Speiskübeln, Benzinkanistern, Ölfässern, blechernen Handschaufeln und vielem mehr. Die Beatboys zauberten Karibikatmosphäre in die Turnhalle, denn dort, im Westen, über dem Großen Teich, produzieren Bands ebenfalls mit Ölfässern und Ähnlichem Musik besonderen Stils. Nur, dass die Beatboys aus sehr viel mehr Sachen Musikinstrumente machen. Bis hin zu leeren Spülmittelflaschen und Margarinedosen. Sie begeisterten das Publikum und hatten keine Mühe, den Gästen im Saal dringende Zugabe-Wünsche zu entlocken. Dabei drehten sie aber den Musikspieß um und ließen ihre Zuhörer selbst musizieren: Klatschend mit den Händen. Und dass der ganze Körper voller Musik ist, zeigten sie abschließend auch noch.

Zweiter, besser gesagt: erster Höhepunkt des Oktoberfestes (denn sie belegten vor den Beatboys die Bühne) war der Auftritt von acht Turnflöhen, sechs Mädchen und zwei Jungs, die innerhalb der Kunstturnregion Karlsruhe (KRK) schon Beachtliches leisten und großartige Siege auf sich vereinen können. „Die VTH widmet sich in erster Linie dem Breitensport“, erklärte der Vorsitzende Bernd G. Weber. „Aber wenn wir einmal Kinder in unseren Reihen haben, deren Talent großes Potenzial verspricht, dann geben wir sie gerne an die KRK, damit sie dort gefördert und an den Spitzensport heran geführt werden können. Schließlich sind wir Gründungsmitglied der KRK“, führte das KRK-Vorstandsmitglied Weber auch noch an.

Die sechs jungen „Hüpfer“ hinterließen bei den zumeist gesetzteren – und in der Regel auch nicht mehr ganz so sportlichen – Zuschauern an manchen Stellen offene Münder. Wenn die Mädchen etwa ohne zu straucheln über den Schwebebalken flogen und anschließend auf dem Boden noch einen Überschlag vorführten. Oder fast eine Bodenkür mit Flick-Flacks, Überschlägen und Salti zeigten. Oder wenn die Jungs auf ihren Turnpilzen Kraft-Handstände produzierten. Und dies alles zu bekannten und beliebten Melodien wie Herbert Grönemeyers Sporthymne „Zeit, dass sich was dreht.“ Weber hätte eigentlich nicht unbedingt darauf hinweisen müssen, dass alles diese Turnübungen nur mit einer Menge Trainingsfleiß möglich sind.

Nicht zu verleugnen ist freilich, dass für die meisten Gäste die beiden Bühnenvorführungen schmückendes und hinreißendes und echten, frenetischen Beifall erzeugendes Beiwerk waren. Sie waren gekommen, weil sie vom Verein eingeladen worden waren. Bernd G. Weber konnte einmal mehr gut 100 Gäste in der Halle begrüßen. Dies waren in erster Linie verdiente VTH-Mitglieder, die übers Jahr ihr Engagement zum Nutzen des Vereins eingebracht haben und noch einbringen. Sei’s, dass sie beim Ochsenfest dafür sorgten, dass nicht nur der Riesenspieß mit dem Ochsen rund ging. Sei’s, dass sie bei der Kerwe dafür sorgten, dass sich der Vereinsschatzmeister hinterher nicht mehr so viele Sorgen um das Wohl und Wehe der VTH machen muss. Sei’s, dass sie bei der Weihnachtsfeier und allen anderen Festen Kaffee, Kuchen und sich selbst zum Gelingen einbringen. Für alle diese war und ist das alljährliche Oktoberfest ein Danke-schön-Helferfest. Dieser Dank aber gilt jedes Jahr auch den Sponsoren und Freunden, die in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft stets dafür Sorge tragen, dass die 116 Jahre alte VTH mindestens noch weitere 116 Jahre bestehen möge. Alle diese labten sich am dritten Höhepunkt.

Das Team der Vereinsgaststätte „Hagsfelder Stuben®“ um Chef Mirko Chalupper kredenzte ihnen Traditionelles: Die „hausgemachte Bayerische Krensuppe mit frischem Meerrettich“ pflegt Bernd G. Weber nicht ganz zu Unrecht als probates Hausmittel gegen Schnupfen und ähnliche Maläsen zu bezeichnen. Zum deftigen Schweine-Kümmelbraten mit Biersoße, Bayerisch Kraut und „Kartoffelbrei“ ließ sich mancher Gast – man befand sich schließlich bei einem Oktoberfest (das zudem im Gegensatz zu manch anderem Oktoberfest tatsächlich im Oktober gefeiert wurde) – eine echte Maß mit dem Gerstensaft der Pforzheimer Brauerei Ketterer servieren. Oder zwei, oder drei…

Rüdiger Homberg

Kerwe 2011: Wieder eine gelungene Veranstaltung

Die diesjährige Kerwe vom 08.09. – 10.09.2011 konnte das Superergebnis der letztjährigen Kerwe noch einmal leicht verbessern. Dies bedeutet, dass die Kerwe 2011 die umsatzstärkste in unserer Vereinsgeschichte ist. Deutlich über 1200(!) XXXL-Kerweschnitzel und hausgemachter Kartoffelsalat aus 3 Zentnern Kartoffeln gingen über den Tresen. Selbstverständlich profitierten wir wieder von dem hervorragenden Wetter, aber auch die gleich bleibend gute Qualität unserer Speisen und Getränke ist mittlerweile bekannt.

Ohne die vielen Helfer wäre solch ein Ergebnis jedoch nicht möglich. Besonders erwähnen muss ich jedoch Marina und Dieter Liebhart, die vor, während und nach der Kerwe rund um die Uhr im Einsatz waren. Herzlichen Dank aber auch an alle anderen Helfer, die zum Gelingen dieser Kerwe beigetragen haben.

Ich möchte an dieser Stelle an alle appellieren, sich für die nächste Kerwe auch zu einem Arbeitseinsatz bereit zu erklären, da wir wirklich mit Mensch und Material an der Schmerzgrenze angelangt sind.

Hans Liebhart
stellv. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

auch in den Sommer-(Urlaubs)Zeiten ist in unserem „Sport-Vereins-Laden“ einiges geboten. Stillstand gibt’s nicht. Neben üblichen Revisions-Arbeiten (insbesondere Elektrik) sind auch Vorkehrungen für den herannahenden Herbst und den dunkel-kalten Winter zu treffen. Die Freiluft-Saison ist zwar noch im Gange, aber …bald wird die Gasuhr wieder den Takt der Ausgaben bestimmen. Es steht uns einiges auf dem Energie-Sektor bevor. Unsere Geldbeutel werden ächszen. Das Preiskarussell wird sich spürbar beschleunigen. Wie lange wir diese Entwicklung noch aus unserer Preisgestaltung heraushalten können?

Bald werden unsere Hausmeister einheitliche Arbeitskleidung tragen, mit der sie für jeden sogleich als weisungsbefugte Person erkennbar sind. Der Name des jeweiligen Hausmeisters ist unschwer zu erkennen. So kann jeder Hausmeister z. B. als „Herr Erb“ bzw. „Herr Liebhart“ angesprochen werden. Das schafft gleich eine persönliche Atmosphäre und jeder weiß, mit wem er es zu tun hat.

Auf unseren Festen und Veranstaltungen hat sich dies auch für unsere helfenden Mitglieder bewährt. Offiziell im Auftrag der VTH tätige Mitglieder vor und hinter dem Tresen, in der Küche und wo auch immer sind für Gäste so leicht als Ansprechpartner zu erkennen.

Alles schön in den Vereinsfarben: „seit 1895 in Bewegung“

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

wir stehen kurz vor der Sommerpause, manche Leute sind (fast nur noch) mit Urlaubsplänen beschäftigt. Unsere VTH-Betriebsferien von 4 Wochen umfassen in etwa den ganzen Monat August. In der Zeit gönnen sich die beiden Hausmeister den Großteil ihres Jahres-Urlaubes von insgesamt 30 Tagen, wenn auch das Sportzentrum mit dem Drumherum auch in der Urlaubszeit nie ohne Aufsicht bleiben darf. Dies regeln die beiden Hausmeister unter sich in eigener Verantwortung.

Manche Reparatur wird in diese ruhigere Zeit gelegt, um dann mit Beginn des Monats September wieder startklar zu sein. Größere Baumaßnahmen stehen im Moment nicht (mehr) an. Das BV „Lager“ ist abgeschlossen und wird von vielen ausdrücklich gelobt. Beim 5. Ochsenfest hat dieses Außenlager mit Geräte-Garage und angegliederter Profi-Werkstatt seine Bewährungsprobe bestanden. Harmonisch fügt sich dieses neue Gebäude in den vorhandenen Baukörper ein.

„Die umweltbewusste Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit in Deutschland. Tatsache ist dabei allerdings, dass der durch den Gesetzgeber geförderte Klimaschutz mit deutlichen Mehrkosten aufgrund des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verbunden ist. Diese Kosten werden über ein gesetzlich festgelegtes Umlageverfahren als quasi staatliche Abgabe (EEG-Umlage) auf den Strompreis verrechnet und von allen Verbrauchern gemeinsam getragen.
Wie alle Energieversorger bundesweit sind auch die Stadtwerke Karlsruhe mit erheblichen Mehrkosten durch diese Umlage belastet. Nach über zwei Jahren stabiler Strompreise können wir es daher nicht mehr vermeiden, unsere Strompreise ab dem 1. Februar 2011 um 2,38 Cent brutto je Kwh zu erhöhen. Diese Preise können wir Ihnen bis mindestens 31. Dezember 2011 garantieren.“

Dieser Aussage aus einem StW-Rundschreiben von Dezember 2010 füge ich hinzu, dass auch wir über das Jahr 2011 hinaus keine Preis-Garantien aussprechen können. Am Preis der Duschmarken für unsere Sportler werden wir – nicht nur aus technischen Gründen – nicht rütteln. Hier genießen wir bereits im Stadtgebiet eine einsame positive Sonderstellung. Die Duschmarken-Automaten haben sich längst amortisiert und bewirken bei uns ein einzigartiges Bewusstsein: (warmes) Duschen kostet Geld und steht deshalb nur zeitlich begrenzt gegen einen Obulus zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Bernd G. Weber, Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die Turnbewegung feiert in diesem Jahr ein herausragendes Jubiläum – sie blickt auf stolze 200 Jahre Bestehen zurück. Friedrich Ludwig Jahn war es, der 1811 den ersten öffentlichen Turnplatz in der Berliner Hasenheide für Knaben und Männer errichtete. Heute umfasst die Turnbewegung vielfältige Sportarten sowie Fitness- und Gesundheitssportangebote für Frauen und Männer jeden Alters – vom Kinderturnen bis hin zur Seniorengymnastik.“ So beginnt das Editorial auf Seite 3 der März-Ausgabe der Monatszeitschrift „Deutsches Turnen“. Dieses Turnerjahr steht unter dem Motto: „200 Jahre Turnbewegung – soziale Verantwortung“ Das sind für uns keine Worthülsen, sondern ist und bleibt für uns Programm. Unser Verein ist schon immer durch Vielfalt in Einheit geprägt. Der Vereinsname „Vereinigte Turnerschaft“ drückt dies allemal deutlich aus. Bisher hat die VTH die Jahre seit 1895 sichtbar gut überstanden, nicht umsonst haben wir uns den Slogan „seit 1895 in Bewegung“ ausgedacht. Stillstand bedeutet Rückschritt. Unser Verein kann sich im Inneren wie Äußeren sehen lassen. Unsere Anlage ist in Schuss. Das hören wir anerkennend auch von Außenstehenden und erfüllt uns mit Stolz auf das Erreichte. Allerdings drücken uns in letzter Zeit heftige Personal-Sorgen.

Hans Liebhart wird sich verstärkt um die Sport-Entwicklung kümmern, war er doch früher leistungsstarker Handballer und sogar auch Jugendtrainer und Handball-Abteilungsleiter. Ihn schmerzt insbesondere die Tatsache, dass wir Handball mangels Funktionären aufgegeben haben. Das war kein Ruhmesblatt für die in die Jahre gekommenen Handball-AH. Darüber helfen auch keine Nostalgie-Treffen ehemaliger VTH-Handballer hinweg.

Bei Verkehrsunfällen haben die meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon dabei. Im Einsatzfall wissen die Einsatzkräfte aber meistens nicht, wer aus der langen Kontaktliste zu benachrichtigen ist. Ambulanzfahrer und die Feuerwehr haben daher vorgeschlagen, dass jeder in seine Kontaktliste, die im Notfall zu kontaktierende Person unter demselben Pseudonym eingibt: Das international anerkannte Pseudonym ist: ICE (in case of emergency). Unter diesem Namen sollte die Person eingetragen werden, die im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist. Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw. Beispiel: Name: ICE1 Papa

für Karlsruhe Tel.:0049(0)721xxxxx

Am 9. Juli wird eine Defi-Schulung durch Harald Hauswirth bei uns stattfinden. Alle AL, ÜL, Hausmeister, Gaststätten-Personal etc. sollten sich diesen Termin reservieren. Was nützt uns ein Defi, wenn ihn niemand im Notfall bedient? Meldungen über die GSt an mich.

Nur noch wenige Tage bis zum 5. Ochsenfest. Die Spannung steigt. Wir werden auch diese Herausforderung meistern. Dessen bin ich mir sicher!

Herzliche Grüße
Bernd G. Weber, Vorsitzender

 

 

Der Ehrenvorsitzende Günter Bausch legt Wert darauf, dass die folgenden Zeilen in den VTH-Nachrichten gedruckt werden.

Laudatio Bernd G. Weber zum 60. Geburtstag am 11.03.2011:

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
lieber Bernd,
ich habe die ehrenvolle Aufgabe, im Namen der Vereinigten Turnerschaft Dir zu Deinem runden Geburtstag die Glückwünsche überbringen zu dürfen. Dem Wunsch der Vorstandschaft sowie der Verwaltung unseres Vereins, Dir zu gratulieren, bin ich gerne nachgekommen, denn zum einen sind wir freundschaftlich verbunden und zum anderen vertreten wir die gleiche Philosophie was das Vereinsleben anbelangt, und hier vor allem im Besonderen unser gemeinsamer Verein, die VTH, die uns seit über 40 Jahren sehr am Herzen liegt.

Lieber Bernd,
während Deiner nahezu 41-jährigen Tätigkeit in verschieden Positionen, alleine davon fast 31 Jahre als 1.Vorsitzender, hast Du viele Projekte sowohl im baulichen als auch im sportlichen Bereich verwirklicht, worauf Du zu Recht sehr stolz sein kannst. Es wäre Eulen nach Athen getragen, wenn ich hier alles auflisten würde. Erwähnen möchte ich nur, dass während der großen Baumaßnahmen Dir immer ein gut funktionierendes Vorstandsteam zur Seite stand, welches Dich ehrlich und loyal begleitet hat.

Dein bis heute ungebrochener Elan und Dein Engagement wurden in den letzten Jahrzehnten sowohl von Vereinsseite als auch vom Land, der Stadt und von den Fachverbänden des Sports gewürdigt.

Von Vereins- und Verbandseite wurden Dir verliehen:


Lieber Bernd,
da Du von der Vereinsseite alle zu vergebenden Ehrungen, außer dem Ehrenvorsitzenden – auf den musst Du noch einige Jahre warten – erhalten hast, hat die Vorstandschaft beschlossen, Dir einen Gutschein für ein Wochenende in Rothaus und einen Gutschein für Heimwerker zu Deinem Ehrentag zu überreichen. Der Gutschein für Rothaus ist natürlich für zwei Personen gedacht.

Ich möchte die Gelegenheit noch nutzen, Deiner Heike im Namen der Vorstandschaft für ihre Bereitschaft in der Verwaltung mitzuarbeiten danken. Sie unterstützt uns, die derzeitige große Personalmisere etwas zu mildern.

Lieber Bernd,
zum Ende meiner Ausführungen möchte ich Dir bescheinigen, dass jeder neidlos Deine Lebensleistung anerkennen muss.

Du hast Dich um unseren Verein verdient gemacht.

Herzliche Gratulation und alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit.

Ad multos annos – Auf viele Jahre!

Günter Bausch, Ehrenvorsitzender der VTH

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

milde Frühlingsluft lässt uns länger im Freien verweilen. Unsere Baumaßnahme „Erweiterung Sportzentrum um einen großen Außen-Geräteraum“ ist bald abgeschlossen. Unsere wertvollen Pflegegeräte (Iseki Allrad-Traktor mit Mähwerk und Anbaugeräten, Honda-Kehrmaschine, Honda-Tenniswalze, Stihl Heckenschere, Stihl Gebläse und Laubsauger, mehrere Stihl Freischneider) können leicht zugänglich und stets einsatzbereit untergestellt werden. Auch die über 50 Garnituren eigene Festmöbel können nun auf Paletten gelagert und für das Backfisch- und Ochsenfest sowie die Kerwe bereitgehalten werden.

In diesem Zuge wurde der ehemalige Außengeräteraum zur Hausmeister-Werkstatt ausgebaut. Eine neue Deckenbeleuchtung sorgt mit viel Helligkeit ohne Schatten für die nötige Sicherheit bei Arbeiten an der Werkbank, Standbohrmaschine, Metallsäge, Drehbank etc. So können wir künftig noch mehr Arbeiten im eigenen Haus erledigen und damit gut Geld sparen. Die beiden Hausmeister haben sich je nach ihren beruflichen Fähigkeiten in die Ausbau-Maßnahmen eingebracht. Ein Telefon – gleiche Nummer wie Hausmeister-Büro – wird auch noch in der Werkstatt installiert.

Dass uns manche Kosten Sorgen bereiten, beweisen die folgenden Zahlen: Erdgas im Dezember 4.123,59 €, Jahressumme 2010: 26.203,89 €; Januar 5.231,24 €; Vermögensschaden-Haftpflicht für Vereine 937,13 € (ARAG Allgemeine Versicherungs-AG) um nur einige zu nennen.

Zur Chronologie der Ereignisse:

Herzlicher Gruß

Bernd G. Weber

1. Vorsitzender

Jahreshauptversammlung

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung
Freitag, 15. April 2011, 19.30 h c. t., Hagsfelder Stuben® (Saal),
Tel. 68 94 86, Fax. 9 68 85 70,
Sport- und Kulturzentrum, Schäferstraße 26

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
VR 70
Tagesordnung

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

TOP 1: Bekanntgabe und Genehmigung des Protokolls der JHV 2010.

Das Protokoll wird bereits ab 19.00 h im Versammlungslokal zur Einsichtnahme ausgelegt sein, weshalb auf das Verlesen des Protokolls verzichtet werden kann.

TOP 2 Berichte des Geschäftsführenden Vorstandes

TOP 3 Berichte der Abteilungsleiter, soweit diese nicht bereits in den Vereins-Nachrichten veröffentlicht sind. Aussprache über die Berichte

TOP 4 Ehrungen/Auszeichnungen/Präsente (sofern vom Ältestenrat und/oder den Abteilungen begründet beantragt)

TOP 5 Entlastungen

TOP 6 Wahlen

Auf der JHV 2010 wurden nach neuer überarbeiteter Satzung die Organe Vorstand, Ältestenrat und Turnrat auf zwei Jahre gewählt.
Wahl eines Revisors für die Dauer von zwei Jahren

TOP 7 Investitionsvorhaben (Baumaßnahmen, Renovierungen, Reparaturen)

TOP 8 Jahresprogramm 2011/2012

TOP 9 Verschiedenes/Anträge

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden. Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2011 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes über 18 Jahre Mitglied, das seinen Beitragspflichten nachgekommen ist."

(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung v. 27. April 2007, zuletzt geändert auf der JHV v. 23. April 2010)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne Stimmrecht – teilnehmen.


Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2011

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

2011 kommt uns teuer zu stehen“ titelte die Welt am Sonntag am 2. Januar des neuen Jahres. Diese kurze unverblümte Aussage ohne politisch verklausuliert-beliebiges Geschwafel in Weihnachts- und Neujahrs-Ansprachen wird sich so bewahrheiten. Die Gummi-Redner (m/w) werden bald ihre Quittung bekommen. Sie sind es, die das Plündern unserer Kassen zulassen. Wir leben eindeutig über unsere Verhältnisse. Nicht nur bei vollmundigen Salz-Erklärungen vor Beginn der Streu-Saison stapft manch einer wie ein Blinder durch die Lande. Es sollte nach der Meinung dieser Ober-Ökos bald keine Winter mehr geben: Palmen-, Oliven- und Feigen-Haine wurden dem Volk prophezeit. Jetzt soll dieser (wieder normal kalte) Winter ein eindeutiges Indiz für den bevorstehenden Klima-Wandel sein?

Auch die Monopolisten-Preiskralle schlägt wieder heftig zu und bringt spürbare Teuerungen ins Haus:

Das sind unsere unwillkommenen Neujahrs-Geschenke, deren Annahme wir gerne verweigern würden.

Wegen des enormen Zubaus an neuen Photovoltaik-Anlagen steigt die Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) auf den Strompreis von 2,05 auf 3,5 Cent je Kilowattstunde. Die meisten Anbieter müssen deshalb ihre Strompreise erhöhen. Auf Jahrzehnte (!) sind wir dazu verdammt, mehr für Strom zu bezahlen, als wir (kostenrechnerisch nach Gestehungskosten) eigentlich müssten. Die Verrücktheit gipfelt darin, dass man noch vor Kurzem eine Einspeise-Vergütung von beinahe 50 Cent an die Photovoltaik-Betreiber auf Jahrzehnte hinaus vertraglich zugesichert hat. Ab Januar 2011 erhalten diese jetzt plötzlich nur noch 28,74 Cent je Kw/h. Wer noch bis 31.12.2010 seine Anlage in Betrieb nehmen konnte, profitiert aber noch 20 Jahre lang von einer Vergütung von 33,03 Cent je kw/h. Bis dahin sind sicher alle Solarzellen futsch, die Entsorgung steht dann an, aber das wird ja nicht mit eingerechnet. Verstehen muss das niemand – die Politik hat das so beschlossen! Hoffentlich leben die politischen Schlauberger bis zu diesen Verfalls-Tagen, damit sie das alles noch erleben dürfen. Bis dahin leiden die aber alle an Gedächtnis-Schwund.

Auf diese neue Kosten-Situation können wir derzeit (noch) nicht reagieren, weil unsere Verträge mit Mietern Laufzeiten bis 30. April und darüber hinaus bis Ende Juli 2011 haben. Unsere eigenen Mitglieds-Beiträge wollen wir so lange es geht, auf dem derzeitigen Niveau belassen und hoffen, dass wir die Lücke mit guten Erträgen aus anderen Einnahme-Quellen (z. B. Veranstaltungen wie Ochsenfest, Kerwe) schließen können.

Die Rechnung der Stadtwerke für den Energie-Bezug Erdgas für Oktober und November 2010 beträgt 6.380,07 €. Die Winter-Rechnungen für die jeweils getrennt abgerechneten Monate Dezember und Januar stehen noch aus!

694,14 € zahlen wir an die ARAG Sportversicherung für die Kfz-Zusatzversicherung und Rechtsschutzversicherung. Das ist uns der Versicherungsschutz unserer Mitglieder wert!

Die Gesamt-Rechnung der Sparkassen-Versicherung für unsere wertvollen Immobilien beläuft sich auf 3.934,76 € (große Sporthalle 2.505,63 €, Hagsfelder Stuben, Saal und Pächter-Wohnung 1.241,70 €, Tennis-Clubhaus 187,43 €).

Der Liquiditäts-Abfluss im Januar jeden Jahres ist enorm. Dies ist auch bei Privat-Haushalten so, deshalb buchen wir unsere Beiträge auch erst im März (Mitte) ab, um die Konten der Mitglieder nicht noch mehr zu belasten. Vor der JHV muss jedoch der VTH-Beitrag geflossen sein, um auch stimmberechtigt teilnehmen zu können.

Eine wichtige Sache noch zum Schluss, anknüpfend an den Erste-Hilfe-Kurs im März 2010:

Im Notfall muss es schnell gehen, wenn es um Leben und Tod geht. Doch viele sind überfordert und kennen die einfachsten Maßnahmen nicht. Ein Lehrgang hilft.

Unter Erster Hilfe sind Maßnahmen zusammengefasst, die medizinische Laien durchführen können, um menschliches Leben zu retten oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen eines Arztes oder Rettungssanitäters abzuwenden. Lebensrettende Sofortmaßnahmen bei starken Blutungen zählen ebenso dazu wie Maßnahmen bei Krampfanfällen, Herzinfarkten oder Insektenstichen im Mund- und Rachenraum.

Juristisch muss in Deutschland jeder Erste Hilfe leisten, vorausgesetzt die Hilfeleistung ist zumutbar und er oder sie verletzt nicht andere wichtige Pflichten. Aber selbst wenn all das gegeben ist, den Erfolg von Erster Hilfe kann niemand garantieren. Untersuchungen zeigen, dass selbst nach abgeschlossenem Erste-Hilfe-Lehrgang, Basismaßnahmen wie die Reanimation, die richtige Lagerung und das Anlegen steriler Verbänden nur unzureichend durchgeführt wurden.

Wir wollen einen zweiten Erste-Hilfe-Kurs (mit Defi-Schulung) im Frühjahr für max. 15 Personen anbieten. Ich will Harald Hauswirth wieder für einen solchen Kurs gewinnen. Interessenten melden sich bitte möglichst rasch in der Geschäftsstelle.

Zu guter Letzt: Mein besonderer Dank gilt dem Ehrenvorstand (EVO) Günter Bausch: Der 43. Jahrgang der VTH-Nachrichten ist nur mit viel Engagement und Fleiß bei der Anzeigen-Akquise dieses verdienstvollen Mitgliedes möglich gewesen. Das alte Talent des ehemaligen Bezirksgeschäftsführers der DAK in Berghausen hat wieder einmal bewiesen, was er noch so drauf hat. Trotz angeschlagener Gesundheit hat er sich dieser großen Aufgabe angenommen und sie termintreu erfüllt. Stellvertretend für alle Erkrankten wünsche ich diesem „getreuen Eckehard“ ganz besonders alles Gute.

Allen Inserenten danke ich für die wirkungsvolle Unterstützung.

Viel Freunde beim Lesen unserer neuen Ausgabe der VTH-Nachrichten.

Bernd G. Weber, Vorsitzender

Advent, Advent ein Lichtlein brennt,
erst eins dann zwei dann drei dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.
Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
….

In diesem Sinne gerade noch rechtzeitig fand auch dieses Jahr wieder die Weihnachtsfeier der VTH am 19.12.2010 in unserer Sporthalle statt.

Es fanden sich viele fleißige Helferinnen und Helfer, die dieses Fest möglich machten. Gemeinsam mit dem Liederkranz der tags zuvor seine Feier hatte, wurde die Turnhalle der VTH wieder durch einige Übungsleiterinnen auf der Bühne und auf den Tischen weihnachtlich dekoriert. Das tolle Kuchenbuffet und das darüber hinaus gehende kulinarische Angebot wurde nunmehr seit Jahren von der Tennisabteilung angeboten, wobei die zahlreichen Kuchenspenden natürlich aus allen Abteilungen – mit Kinderturnen an der Spitze – bereitgestellt wurden.

War es letztes Jahr noch das Thema Schnee, startete dieses Jahr das Programm nach der Begrüßung durch unseren Vorstand Bernd G. Weber mit einer Aufführung der Gruppe Kinderturnen 3-5 Jahre unter dem Motto „Komm zu uns hinab ins Meer“.

Um die Umbauphasen zwischen den Auftritten etwas kurzweiliger zu gestalten, habe ich einige Weihnachtsgedichte vorgetragen und obwohl man den Eindruck haben konnte, dass diese kein Gehör fanden, haben mich doch zahlreiche Besucher während und nach der Veranstaltung darauf angesprochen und ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht. Vielen Dank für diese Rückmeldung, so war es gedacht und mich freut es, wenn Ihnen diese Gedichte gefallen haben.

Jedes Jahr vergeht die Zeit an diesem Nachmittag dann wie im Flug bis in der Pause der Weihnachtsmann unseren Kleinen seinen Besuch abstattet. Auch unsere Kinder sind im Vortragen der Gedichte geübt und beeindruckten damit wieder einmal aufs Neue. Die ausgeteilten Süßigkeiten konnten im Anschluss entweder gleich vertilgt oder aber im diesjährigen Weihnachtsgeschenk des Vereins, einer roten Vesperbox mit VTH-Logo, verstaut werden.

Mit der Ausgabe der Preise der Tombola, die jedes Jahr attraktive Gewinne bereit hält, ging die Weihnachtsfeier und damit auch der 4. Advent dann langsam zu Ende. Das Weihnachtsfest rückte noch ein Stückchen näher und viele Gäste wandelten sich zu fleißigen Helferinnen und Helfern, die auch den verantwortlichen Organisatoren dieser Veranstaltung mit einem raschen Ende den Abend frei hielten. Vielen herzlichen Dank dafür!

In der Hoffnung, dass uns zwar ab und zu ein Licht aufgeht, aber keiner ein fünftes Licht entzündet hat, wünsche ich allen ein gutes Neues Jahr 2011.

Uwe Bäuerle

Kinderturnen 3 – 4 Jahre

Ja, komm hinab zu uns ins Meer…

So hieß das Motto unserer Turnkinder von 3 – 4 Jahr an der diesjährigen Weihnachtsfeier. Die Kinder hatten bunte Tücher an den Armen, die die Flossen eines Fischs darstellen sollten. Teilweise hatten die Turnkinder Taucherbrillen auf, Schwimmflügel an oder auch Schwimmreifen. Sie zeigten viel Geschicklichkeit und balancierten auf einer Bank, die in einen hohen Kasten eingehängt war, bergauf. Mutig sprangen sie vom hohen Kasten „hinab ins Meer“ (nämlich der dicken blauen Turnmatte) und krochen durch einen Reifen. Mit gekonnten Schwimmbewegungen ging es zurück zu den anderen Turnkindern…

Am Schluss wurde die Nase zugehalten und „abgetaucht“. Das Publikum hat applaudiert und wir wurden von den Eltern gelobt. Das tat natürlich den Kindern und uns gut. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht!

Wir möchten uns auf diesem Wege recht herzlich bei den Eltern für unser Weihnachtsgeschenk bedanken. Wir haben uns sehr darüber gefreut.

Corinna und Jule

Mutter und Kind – Turnen

Auch die Kinder und Mütter haben sich zu Claudias letzter Weihnachtsfeier bei der VTH noch einmal richtig angestrengt und ihr den Abschied nicht leicht gemacht.

Mädchen Turnen 5 – 8 Jahre

Zum fröhlichen und mitreißenden Hit „Theo, Theo,..“ von Volker Rosin zeigten die (fast) 5-8 jährigen Mädchen bei der traditionellen Weihnachtsfeier der VTH ihr turnerisches und tänzerisches Können. Mit viel Spaß und Begeisterung konnte man sie über Bänke laufen, hocken sowie darauf sitzend strampeln sehen.

Auch der Hampelmann und die Butterfly-Übung wurden sehr schön gezeigt. Durch „Stepp nach rechts bzw. links“ bereiten sich die Mädchen schon heute auf ihre Aerobic Stunden in vielleicht 15 Jahren, bei dem dann sicher immer noch topfiten Uwe Bäuerle, vor.

Eine gelungene Aufführung mit Kurzweil und Freude! Vielen Dank dafür den Mädels.

Wer beim nächsten Auftritt (Ochsenfest 2011) gerne mitmachen möchte, kann montags zwischen 16.00 und 17.00Uhr einfach mal vorbeischauen. Wir würden uns über Zuwachs freuen.

Bettina und ihre Mädchen

Mädchen Turnen 8 – 10 Jahre

Bei den Mädchen wurden in diesem Jahr verschiedene Sprungvariationen und Radwenden gezeigt, die Lust auf mehr gemacht haben.

Jungen Turnen 5 – 8 Jahre

Dieses Jahr traten die Jungen erstmals auch bei der Weihnachtsfeier in ihren getrennten Gruppen auf. Es war auch für Nicolai, der mich seit den Sommerferien unterstützt, die erste Aufführung.

Die Jungen der Gruppe 5-8 Jahre sprangen von einem Trampolin auf einen Kasten. In einem größeren Abstand stand noch ein anderer Kasten damit wir eine Bank, zwischen diesen beiden Kästen, einspannen konnten, auf der die Jungs sowohl vorwärts als auch rückwärts bis zum anderen Kasten liefen. Am zweiten Kasten angekommen machten sie einen Strecksprung auf die dahinter liegende Weichbodenmatte. Während der eine Teil der Gruppe am Kasten war, wälzte sich der andere Teil der Gruppe über Gymnastikmatten, außerdem zeigten sie auch noch eine Vorwärtsrolle.

Wir sind im Moment 15 Jungen, die viel Spaß am Sport haben und nicht nur turnen. Wenn du Lust hast bei uns mit zu machen bist du jederzeit montags von 16 -17 Uhr herzlich willkommen. Du solltest mindestens 5 Jahre sein und Sportkleidung sowie Sportschuhe mitbringen. Wir freuen uns auf Dich.

Ein herzliches Dankeschön an die Eltern unserer Turnkinder für das Weihnachtsgeschenk.

Lukas und Nicolai

Jungen Turnen ab 8 Jahre

Die Gruppe der Jungen ab 8 Jahre steigerte sich im Gegensatz zu der anderen Gruppe noch einmal, indem sie synchron von zwei nebeneinander stehenden Kästen auf Weichbodenmatten sprangen. Sie zeigten zuerst einen Strecksprung und eine Flugrolle, danach steigerte sich ein Teil der Gruppe noch einmal mit einem Salto oder Handstandüberschlag. Außerdem sprangen die Jungen über Hindernisse und machten Flugrollen über diese. Im Laufe der Aufführung steigerten sie sich mit einem größeren Hindernis.

Wir sind im Moment 15 Jungen, die viel Spaß am Sport haben und nicht nur turnen. Wenn du Lust hast bei uns mit zu machen bist du jederzeit montags von 16 -17 Uhr herzlich willkommen. Du solltest mindestens 8 Jahre sein und Sportkleidung sowie Sportschuhe mitbringen. Wir freuen uns auf Dich.

Ein herzliches Dankeschön an die Eltern unserer Turnkinder für das Weihnachtsgeschenk.

Lukas und Nicolai

Mädchen Turnen ab 10 Jahre

Die Schwarzlicht-Show der großen Mädchen war beeindruckend und bestach nicht nur durch die Lichteffekte.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2010

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die letzten Wochen des Jahres liegen vor uns. Die gleichen Symptome sind – wie die Jahre zuvor – feststellbar: Hektik, Unruhe, Hast, Eile, Ungeduld, Scheinheiligkeit bestimmen leider bei manchen Mitmenschen die Tage des Advent. Der Name "Advent" stammt aus dem lateinischen (adventus) und bedeutet übersetzt "Ankunft". Im 5. Jahrhundert wurde im Gebiet um Ravenna in Italien erstmals Advent gefeiert. Die Adventsliturgie wurde im 6. Jahrhundert von Papst Gregor dem Großen festgesetzt. Er bestimmte auch die Anzahl der Adventsonntage. Davor gab es eine wechselhafte Anzahl von bis zu 6 (!) Adventsonntagen. Die 4 Wochen deuten symbolisch auf 4000 Jahre, die die Menschheit nach kirchlicher Rechnung auf die Ankunft des Erlösers warten musste. Der Papst Pius V. verfasste später endgültig die römische Adventsliturgie für die Kirche. In früheren Jahren war die Adventszeit auch eine kirchliche Fastenzeit. Von dieser ist allerdings heutzutage nichts mehr zu spüren. Vielmehr ist häufig Völlerei und überreichliches (Be-)Schenken angesagt.

Die Arbeit im und für den Verein wird uns nicht ausgehen. Nach wie vor suche ich neue qualifizierte engagierte Mitglieder für die Arbeiten in der Geschäftsstelle, in der Vereinsführung, Sportplanung und Organisation. Grundkenntnisse der üblichen Büro- bzw. Verwaltungstätigkeiten (MS Office) sollten diese Mitarbeiter mitbringen. Profihaftes Arbeiten ist unabdingbar. Es geht bei allem nicht um eine Art „Vereins-Planspiel“. Alles findet in der harten Wirtschafts-Realität statt und muss dieser auch standhalten. Eine kaufmännische Ausbildung wäre von großem Vorteil, ist aber nicht zwingende Voraussetzung. Anfangs müsste man mit einem Zeitaufwand zum Einarbeiten rechnen. Eine vorherige Ausbildung beim Badischen Sportbund (she. dortige Homepage) zum Vereinsmanager würde von uns finanziert. Das Ganze ist aber je nach Lust leicht steigerungsfähig. Für eine Vorstandstätigkeit ist das Zeitkontingent jedoch flexibel zu sehen.

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich, verbunden mit dem Wunsch für ein gutes Jahr 2011

Ihr

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Flic-Flacs, heiße Räder und Suppe auf Rezept
Die VTH feierte zum 18. Mal ihr traditionelles Oktoberfest

Im Kalender steht Freitag, 15. Oktober 2010. Dieses Datum findet sich auch auf der Einladung der VTH an verdiente Mitglieder, gute Freunde und Gönner des Vereins. Gegen 19.30 Uhr sollte man sich doch bitte in der Sporthalle der VTH einfinden, um gemeinsam ein Oktoberfest zu feiern. Das 18. seiner Art, wie Hagsfelds Vorturner Bernd G. Weber nicht ohne Stolz berichtete. Und anders als bei anderen Veranstaltern, deren Oktoberfest zuweilen hauptsächlich im September über die Bühne geht, feiert die VTH sich und ihre Freunde auch tatsächlich stets im Oktober. 2010 waren über 100 Gäste gekommen, auch dies eine Zahl, die Weber mit einem gewissen Stolz erfüllte, hatte das Oktoberfest doch einmal recht klein begonnen und ist Jahr für Jahr, so die Rechnung des Vorsitzenden, mehr und mehr gewachsen. Weber konnte manche prominente Gäste begrüßen, an ihrer Spitze Erste Bürgermeisterin Margret Mergen. Die in ihrem Grußwort an das wenige Monate zuvor gefeierte, tolle Ochsenfest der VTH erinnerte und angesichts dieser nicht wenigen Feste scherzhaft fragte, ob denn die Vereinigten Hagsfelder Turner tatsächlich ein Sportverein seien. Um aber doch gleich selbst wieder darauf zu kommen, dass es sich in der Tat um einen erfolgreichen Sportverein handle. Und einen mit Tradition zudem. Denn der Hagsfelder Turnverein besteht seit 1895 und damit 2010 genau 115 Jahre. Mergen merkte an, dass in einer Stadt mit 300.000 Einwohnern so manches ziemlich anonym abgehe und hob dagegen hervor, dass den Charme einer Stadt ihre Stadtteile ausmachten. Für sie sind Hagsfeld und die VTH gleich zu setzen: „Denkt man an Hagsfeld, denkt man an die VTH!“ Sie zeigte sich überzeugt, dass das Oktoberfest noch mindestens 100 Jahre weitergehen werde. Mergen schaute sich dann um und fand die Halle etwas kahl. Sie empfahl den Gästen, dies durch ihre Stimmung wettzumachen.

Dass die VTH wirklich ein Sportverein ist, ein Sportverein, der im Breiten- wie im Leistungssport tätig ist, bestätigte Bernd G. Weber mit dem Hinweis darauf, dass die VTH Gründungsmitglied der seit 25 Jahren bestehenden Kunstturnregion Karlsruhe (KRK) ist. Sie wurde seinerzeit gegründet und hat nun „auf Hagsfelder Gemarkung“ beim Fächerbad das Rudi-Seiter-Leistungszentrum errichtet. Er selbst, Weber, ist als Beisitzer Vorstandsmitglied der KRK. Die Mädchen-Leistungsriege der KRK begeisterte denn auch das Publikum in der Halle mit einer beinahe atemberaubenden Vorführung ihres Könnens. Die Mädchen tanzten und turnten zunächst zu zünftigen Alpenrhythmen, zeigten einen Schuhplattler ohne Schuhe, weil sie selbstverständlich barfuß auf ihrer riesigen aufblasbaren Matte unterwegs waren. Dann aber musste das geneigte Publikum glauben, die jungen Damen hätten die Gravitationsgesetze außer Kraft gesetzt, so wirbelten sie mit Flic-Flacs, Salti und Überschlägen durch die Luft. Sie boten ein Feuerwerk an Kraft, Schwung, Elan und Können und waren ein Augenschmaus, nicht nur für die jungen Männer im Publikum.

Eine neue Sportart, die bei der VTH gepflegt wird, ist das Freestyle-Slalom-Skating. Sie konnte aber aus Platzgründen nicht in der Halle vorgeführt werden. Abhilfe boten ein Laptop und ein Beamer. So konnte auf die Leinwand ein Eindruck dessen projiziert werden, was diese jugendliche Sportart bietet: Die jungen Leute stehen auf ihren Inlinern und rasen vorwärts, rückwärts, seitwärts, längs und quer, zwei-und einfüßig an Hütchen vorbei, ohne ihre Füße und Beine zu verknoten und ohne zu stürzen und sich etwa dabei auch noch zu verletzen – jedenfalls im Film. Wer mehr von dieser Trendsportart erfahren möchte, klickt sich auf www.4wheelfreestyle.de ein. Dort gibt es YouTube-Videos von Freestyle-Slalom-Skating-Vorstellungen, beispielsweise auf dem Gelände des Flughafens Berlin-Tempelhof.

Bevor aus der Küche der Hagsfelder Stuben die echt bayerische Verköstigung für die Gäste aufgefahren wurde (Weber: „Die Krensuppe gibt es auf Rezept in der Apotheke.“), präsentierte des Vorsitzenden Sohn Jörg noch per Power-Point-Präsentation Eindrücke von der Entwicklung der Turnerschaft seit 1974 und ehrte der Vorsitzende drei Mitglieder für lange Jahre Engagement. Sein ehemaliger Stellvertreter Holger „Holgi“ Hermann erhielt ein Schweizer Präzisionsmesser und einen Bildband des fliegenden Fotografen Peter Sandbiller. Gudrun und Karl Erb waren über Jahre die „guten Geister“ der VTH-Beteiligung an der Hagsfelder Kerwe. Auch ihnen dankte der Vorsitzende warm und herzlich mit einem Blumenstrauß und einem Weinpräsent.

Dann aber kam die heiße, flüssige, wohlschmeckende Medizin mit frisch geriebenem Meerrettich, gefolgt von einem deftigen Schweine-Kümmelbraten mit Bayerisch Kraut und einem Kartoffel-Sellerie-Püree. Und manch einer ließ es sich nicht nehmen, dazu ganz zünftig-bayerisch die eine oder andere Maß Ketterer von der Brauerei aus der badischen Goldstadt zu sich zu nehmen.

 

Rüdiger Homberg

Nachbetrachtung zur Kerwe 2010

Die Kerwe 2010 ist Geschichte. In diesem Jahr war es jedoch aus Sicht der VTH eine besondere Kerwe. Nicht weil sie besonders erfolgreich war, sondern weil sie erstmalig beinahe ohne Beteiligung der VTH stattgefunden hätte. Nicht auszudenken, wenn bei herrlichem Wetter und sehr gutem Besuch unser Zelt mit seinen beliebten XXXL-Schnitzeln und dem selbstgemachten Kartoffelsalat gefehlt hätte.

Dieses Szenario war jedoch schon so gut wie beschlossen, da sich bis vor den Ferien kein Verantwortlicher für die Durchführung der Kerwe finden ließ.Erst als Dieter Liebhart seinen Urlaub verschob und sich bereit erklärte, die Leitung mit meiner Unterstützung zu übernehmen, konnte doch noch die Zusage zur Kerwe erteilt werden.

Wichtig in diesem Zusammenhang war auch die Zusage von Gudrun und Karl Erb, uns tatkräftig zu unterstützen. Ohne die großartige Mithilfe dieser beiden Kerwe-erprobten Helfer vor, während und nach der Kerwe wäre dieser Kraftakt nicht möglich gewesen.

Erstmalig wurde der Kartoffelsalat unter Mithilfe von bewährten Helfern im Hof von Dieter Liebhart gemacht. Dies ging dank der vielen Helfer genauso gut über die Bühne wie der Aufbau des Zeltes.

Der Festbetrieb während der Kerwe verlief dank der Hilfe von erfahrenen und neuen Helfern reibungslos. Ich denke, dass sich dies auch im Ergebnis unserer Kerwe, das mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt ist, niederschlagen wird. An dieser Stelle möchten sich mein Bruder Dieter und ich bei allen Helfern aufs herzlichste für den großen Einsatz und das harmonische Miteinander bedanken.

Erfreulich war, dass nicht nur die altbewährten Helfer uns tatkräftig unterstützt haben, sondern auch etliche neue Helfer hinzugekommen sind (teilweise auch keine Vereinsmitglieder). Es hat sich gezeigt, dass diese nach einer kurzen Anlernphase auf jedem Gebiet Ihren Mann oder auch Frau gestanden haben. Dies ist auch meine Hoffnung für zukünftige Veranstaltungen. Wir werden darauf hinarbeiten, mit mehreren Helfern kürzere Schichten zu haben. Es ist nämlich sehr anstrengend von Anfang bis Ende zu arbeiten. Kürzere Schichten (ich denke ca. 5 Stunden) werden für die meisten nicht so abschreckend sein wie Schichten von 10 und mehr Stunden. Daran werden wir im nächsten Jahr arbeiten und früh genug mit unseren Personalplanungen beginnen.

Für das erste bleibt mir nur noch einmal einen herzlichen Dank an alle zu sagen, die mitgeholfen haben und die Hoffnung, dass alle im nächsten Jahr wieder dabei sind.

Hans Liebhart
3. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2010

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die Haupt-Urlaubszeit ist für die meisten Berufstätigen vorbei. Ein eher durchwachsener Sommer wurde uns in diesem Jahr beschert. Dennoch: Es gibt kein schlechtes Wetter – es gibt nur schlechte, nicht angemessene Kleidung!

Meine/unsere Tätigkeit im Vorstand kennt keine Pause. Brief- und elektronische Post gehen ein und müssen bearbeitet werden. Termin-Sachen lassen keine wochenlange Pausen zu, um nicht in Verzug zu geraten oder Skonto-Abzüge auszunutzen. Ein Verein unserer Größe läuft – wie ein Unternehmen – weiter, kennt keinen totalen Stillstand über mehrere Wochen hinweg. Die neue Betriebszeit Winter 2010-2011 will vorbereitet sein. Insofern klagen auch unsere Hausmeister und Platzwarte nicht über Langeweile. Alle angestellten Mitarbeiter der VTH sind als Dienstleister für unsere Mitglieder, Mieter und Pächter da. Ob dies allen Mitgliedern allerdings stets so bewusst ist? Manche – besser gesagt, einige wenige – bedanken sich für geleistete Arbeit und schenken eine Anerkennung. Andere handeln nach dem Motto: „Nicht gescholten ist genug gelobt!“

Sie sind jetzt wieder ausgiebig über Wichtiges aus der VTH informiert.

Jetzt freuen wir uns auf einen schönen Herbst.


Herzliche Grüße
Ihr

Bernd G. Weber
VTH-Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2010

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

für viele sind die herbeigesehnten Urlaubstage in Sichtweite. Die momentanen Hitzetage mit Temperaturen zw. 35 und 40 Grad machen uns allen sehr zu schaffen. Wir sind froh, bereits vor Jahren eine komfortable Daikin-Klimaanlage für die Geschäftsstelle installiert zu haben. Christian Kühl hat uns diese Annehmlichkeit verschafft. In der Bullenhitze angenehm kühl – in der Übergangszeit Frühling/Herbst heizen wir über die Wärmepumpe sehr effizient die Geschäftsstelle. Vom Raumklima her ist es eine schiere Freude, einige Stunden in der Geschäftsstelle zu verbringen, nicht jedoch von der personellen Situation her gesehen. Wir sind nach wie vor stark geschwächt: der Schriftführer Olaf Eckert (Wohnort Bad Herrenalb) ist nicht jeden Montag verfügbar. Vorstand Andreas Bellm (Dienstort Görlitz/Sachsen) steht leider auch nur noch selten unter Woche, z. B. am Geschäftsstellen-Montag, zur Verfügung.

Andere krankheitsbedingte Ausfälle (Schatzmeister, EVO) belasten die Rumpfmannschaft. Wenn sich Hans Liebhart nicht als Nachfolger für den ausgeschiedenen Holger Hermann bereit gefunden hätte, wären wir mit Wucht an die Wand gefahren.

Trotz dieser Personalnot im Verwaltungsbereich läuft unser Laden im sportlichen und gesellschaftlichen Bereich. Ausscheidende langjährige Übungsleiter (z. B. Ursula Gut-Bäuerle) suchen und finden Nachfolger, teilen neu ein, sorgen für eine sportliche Zukunft.

Tennis entwickelt sich gegen den im Lande festzustellenden Trend. Dies habe ich mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und Investitionen in die Zukunft ermöglicht. Unsere Tennis-Anlage kann sich sehen lassen. Es fehlt (fast) an nichts. Jetzt gilt es für alle Tennisler, dieses Schmuckstück zu hegen und zu pflegen. Auch ein Schmuckstück kann oxidieren und wird dadurch unansehnlich. Faule würden dann von „Patina“ reden, um ihre auffallende Untätigkeit zu beschönigen.

Taekwon-Do mit Mitgliederzahlen im dreistelligen Bereich ist als Einzel-Sportart die stärkste Abteilung und von der VTH nicht mehr wegzudenken. Fast alles ist auf Werner Metzger zugeschnitten. Hoffentlich kann Werner diese „Last“ noch lange mit Freude tragen.

Nach wie vor klafft jedoch ein (Alters-)Loch zwischen den Jungen und den Älteren. Der wichtige Alters-Mittelbau fehlt. Leider! Unsere Stärke liegt nach wie vor im gemischten bunten Sportangebot, wir betreiben bewusst keine Mono-Kultur, sagen Ja zum Breiten-Sport, fördern Leistung, lassen aber die Finger vom (bezahlten) Leistungs- bzw. Spitzensport. (Turn-)Talente reichen wir im Falle des Falles an „unsere“ Kunstturnregion (KRK) weiter. Die können das alles viel besser als wir. Als Beisitzer bin ich bei der KRK engagiert und helfe wo ich kann.

Im gesellschaftlichen Bereich setzen wir Zeichen: Räucher- und Backfischfest, Ochsenfest, Kerwe, Weihnachtsfeier (in chronologischer Folge) haben einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht und bringen uns als VTH ins Gespräch. Professionelles Vorbereiten, Organisieren und in die Tat umsetzen gelingt uns in einer respektablen Gemeinschafts-Leistung. Die Zusammenarbeit mit unserem Pächter trägt für alle Beteiligten Früchte. Bei Werbe-Maßnahmen arbeiten wir seit Jahren Hand in Hand. Jeden Cent akribisch gegeneinander aufrechnen ist nicht unser Ding. Das Klima stimmt – auch ohne Klima-Anlage! ;-)

Die früheren Leistungsträger der Jahrgänge 1936/37/38 sind noch mit dabei, die Nachfolger aus den 40er und 50er Jahrgängen erfahren zusehends willkommene Verstärkung durch die 60er und 70er Jahrgänge. Zwischen 30 und 40 % aller Mitglieder sind Kinder und Jugendliche! In Zahlen sind dies zwischen 200 und 250 junge Mitglieder. Die Schulen nehmen aber immer mehr die Nachmittagszeiten dieser Altersgruppen in Beschlag. Ganztags-Schulen sind hier zuvorderst zu nennen. Wir versuchen deshalb mit Kindergärten und umliegenden Schulen zu kooperieren. Nicht immer gelingt uns das. Manchmal stoßen wir auf taube Ohren. Eine Torpedo-Absicht unterstellen wir jedoch nicht.

Im Kalender-Rückblick erwähne ich einige Begebenheiten:

Die 27. Kerwe der Vereine und Institutionen ist schon in den Startlöchern. Die Vereine einigten sich auf freiwilliger Basis auf günstige Preis-Untergrenzen bei den angebotenen Biersorten, alkoholfreien Getränken, Kaffee und Kuchen. Das kann sich sehen lassen. So preiswert wie bei uns in Hagsfeld wird man andernorts nicht bedient! Die Gäste werden dies hoffentlich honorieren.

Unser bewährtes Speisenangebot bleibt:

Als frischen Fass-Ausschank aus dem neuen Schankwagen gibt es das beliebte KETTERER Edel-Pils, KETTERER Hefe-Weißbier und zudem KETTERER „Radler“ von der Privat-Brauerei aus der badischen Goldstadt Pforzheim, mit der wir seit 2006 sehr erfolgreich zusammenarbeiten.

Für traditionsbewusste Viertele-Schlotzer (0,2-Liter-Gläser gibt’s bei uns nicht!) bieten wir die bekannten Qualitätsweine direkt vom Winzer (Weingut Schweikart) aus Godramstein und zur Verdauung den guten Williams-Brand von der Brennerei Schweikart an. Mit der Winzer-Familie Schweikart verbindet uns eine über Jahrzehnte gewachsene Geschäftsbeziehung.

Die alkoholfreien Getränke liefert der PROFI Getränke-Shop Ilona Schier.

Vielleicht fühlt sich jetzt jemand (außer den bisherigen Helfern) angesprochen, zu einem möglicherweise noch größeren Erfolg beizutragen?

Hoffen wir auf trockenes und mildes Spätsommer-Wetter und ein florierendes Geschäft. Zu diesem können auch SIE durch IHREN Besuch beitragen. Seit Jahren verwenden wir ausnahmslos eigens angeschafftes Mehrweg-Geschirr und reinigen Geschirr und Gläser ökologisch verträglich in dem von der Bürgerkommission aus dem Festerlös (der damaligen 1000-Jahr-Feier im Jahre 1991) gesponsorten Spülmobil der Arbeitsförderungsbetriebe der Stadt Karlsruhe.

Kuchenspenden für Hagsfelder KERWE vom 11.-13.09.2010

„Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie wie in jedem Jahr den Verein mit einer Kuchenspende an der Kerwe unterstützen! Der Kuchenverkauf im VTH Zelt findet an allen 3 Tagen, also Samstag, Sonntag und Montag, statt und daher benötigen wir auch wieder viele leckere Kuchen. Zur besseren Planung tragen Sie sich bitte in die Liste bei den Übungsleitern oder im Eingangsbereich der Halle ein! Wir freuen uns aber auch sehr über jeden unangemeldeten Kuchen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Steffi Hölzer“

Hoffen wir, dass sich die große Mühe lohnt.

Herzliche Grüße
Ihr

Bernd G. Weber
VTH-Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2010

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

Vieles ist in der kurzen Zeit seit der letzten Ausgabe geschehen:

Mir ist dabei nicht bange. Ich verlasse mich auf die zahlreichen Helfer, die sich für den Verein engagieren und zu einem guten Ergebnis beitragen wollen.

Ich darf doch sicher auch mit Ihrer Hilfe und Ihrem Kommen rechnen?

Melden Sie sich bei Ihrem Abteilungs- und Übungsleiter. Es ist ein schönes Gefühl, im Verein mit anderen Menschen zum Wohle der Gemeinschaft etwas Großes zu leisten. Finden Sie das nicht auch so?
Egoismus ist doch frustrierend. Gemeinschaftsgeist besiegt eine solche Untugend.

Herzliche Grüße

Ihr

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2010

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

kaum hat das Jahr begonnen, wird schon die zweite Ausgabe der VTH-Nachrichten in Druck gegeben. Das erste Quartal ist bald zu Ende, am 21. März galt Tag- und Nachtgleiche, ab 28. März gilt mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Wichtige Vereins-Termine stehen vor der Tür. Schauen Sie auf unseren Terminkalender, dann sind Sie frühzeitig über das kommende Geschehen informiert.

Namens der VTH-Verwaltung lade ich Sie alle zur Jahreshauptversammlung ein. Dort sollen die Personen (teilweise wieder) gewählt werden, die der VTH für die nächste Amtszeit von zwei Jahren eine gute Zukunft ermöglichen sollen. Nebenbei sei bemerkt, dass unser Verein in diesem Jahr ein kleines Jubiläum feiern darf:

115 Jahre VTH – seit 1895 in Bewegung

Dieses Motto ist auch auf unseren neuen Fahnen weithin sichtbar!


Herzliche Grüße

Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Pressemitteilung bzgl. der Jahreshauptversammlung 2010

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft KA-Hagsfeld 1895 e. V. (VTH) im 116. Jahr seit der Gründung des Ursprungvereins standen neben den Berichten über das Vereinsjahr 2009 die Wahlen der kompletten Verwaltung auf dem Programm.

Der Vorsitzende Bernd G. Weber, die Stellvertreter Holger Hermann, Andreas Bellm, Olaf Eckert (Schriftführer) sowie Schatzmeister Alexander Besserer (krankheits-bedingt abwesend) wurden einstimmig für das vergangene Geschäftsjahr 2009 entlastet. Nahezu alle Abteilungs- und Übungsleiter waren präsent!

Bernd G. Weber und Andreas Bellm wurden für weitere zwei Jahre wiedergewählt, Hans Liebhart jun. tritt die Nachfolge des ausgeschiedenen stv. Vorsitzenden Holger Hermann an. Holger Hermann war seit 1997 im Vorstandsamt und wurde vom Vorsitzenden herzlich verabschiedet, bleibt als Abteilungsleiter Badminton der VTH treu.

Der Verein legte in Folge wieder eine gute sportliche und finanzielle Bilanz mit einer Bilanzsumme von ca. 1,5 Millionen € vor. Eine Halbtagskraft soll die Ehrenamtlichen entlasten und zusammen mit dem Vorstand in der VTH-Geschäftsstelle arbeiten.

Der mittelgroße älteste Sportverein im Nordosten der Stadt mit eigenem Sport- und Kulturzentrum (1.500 m² Hallen- und ca. 20.000 m² Außenflächen) ist einer der wenigen Vereine mit großem Immobilienbesitz, aber ohne Schulden und stellt sich entscheidungsfreudig auch in der spürbaren Wirtschafts- und Finanzkrise künftigen Herausforderungen.

Problematisch werden die seit 2002 um über 55 % gestiegenen Kosten für Erdgas und Strom erachtet. Hier ist eindeutig die Schmerzgrenze überschritten. An der Beitragsschraube ist nach Meinung des Vorstandes nicht mehr zu drehen. Die vom Gemeinderat vorgeschriebenen monatlichen Mindestbeiträge von 10 € für Erwachsene und 5 € für Kinder/Jugendliche sind auskömmlich.

Das um Boule, Beach-Volleyball und Freestyle-Slalom-Skating erweiterte Sportangebot und die am Rande des Galloway-Parks gelegene Tennisanlage sind Perlen der Sportlandschaft im Karlsruher Nordosten. Stetige eigenfinanzierte Investitionen in die Sport-Anlagen und die Gaststätte Hagsfelder Stuben® sichern die Zukunft der VTH.

Besonderes Augenmerk will die VTH insbesondere auf die Förderung der jungen, aber auch auf die zunehmend älteren Mitglieder richten.

VTH 1895 – seit über 115 Jahren in Bewegung!
Gesundheit und Mobilität durch Sport vom Krabbel- bis ins hohe Senioren-Alter ist unsere Devise!

bgw, 28.04.2010

Jahreshauptversammlung 2010

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung
Freitag, 23. April 2010, 19.30 h c. t., HAGSFELDER STUBEN® (Saal),
Tel. 68 94 86, Fax. 9 68 85 70,
im Sport- und Kulturzentrum, Schäferstraße 26

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
VR 70
Tagesordnung

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden.
Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2010 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit." (Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne Stimmrecht – teilnehmen.

 

Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2010

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

die erste Ausgabe des 42. Jahrganges der VTH-Nachrichten liegt vor Ihnen. Unsere Publikation ist damit die älteste in regelmäßiger Reihenfolge erscheinende Vereinszeitung in Hagsfeld. Bald werden es 250 Ausgaben sein, die unsere Mitglieder und zahlreiche andere Adressaten über das Geschehen inner- und außerhalb informieren. Viel Arbeit und Zeit mussten von wenigen Leuten in diesen neuen kommenden Jahrgang investiert werden. Dank an Günter Bausch, der sich als Ehrenvorstand und Ältestenrat trotz angegriffener Gesundheit stark bei der Anzeigen-Akquise ins Zeug legte und nahezu alle Inserenten überzeugen konnte und mit ins Boot holte. Man merkt halt, dass Günter in seinem aktiven Berufsleben Geschäftsführer einer DAK-Geschäftsstelle war. Werben, Beraten und Verkaufen gehörten dabei zum täglichen Geschäft. Wenn ich mich bzgl. dieser Tätigkeit nach einem Unterstützer oder gar Nachfolger umschaue: Fehlanzeige!

Das Jahr 2009 hat uns im engsten Mitarbeiterkreis einige heftige Probleme bereitet, die uns schier unlösbare Aufgaben auferlegten. Einige der eingeübten zuverlässigen Mitarbeiter mussten herbe gesundheitliche Schläge hinnehmen, der Redakteur ist uns durch plötzlichen Herztod aus der Mannschaft gerissen worden.

Es fällt mir außerordentlich schwer, zu Beginn meines Berichtes die passenden Worte zu finden, um die Problematik zu schildern und den Betroffenen den Respekt für das dennoch Geleistete zu zollen und die Gesamtleistung des Verstorbenen in Dankbarkeit zu würdigen.

Die VTH wird zunächst auf der Turnrat-Sitzung Anfang Februar und spätestens auf der JHV im April die Beiträge moderat anpassen müssen: Die seit 1.1.2005 geltenden Vereinsbeiträge bleiben im Großen und Ganzen auf der jetzigen Höhe. Bei den Familien (ab zwei Personen) und dem Erwachsenen-Beitrag erhöhen wir lediglich monatlich um 1 €. Maßvoll angepasst werden sollen die seit 1.1.2002 – also über 10 Jahre hinweg – geltenden Tennis-Sonderbeiträge und der seit 1.1.2003 konstante TKD-Sonderbeitrag.

Die neue Tabelle listet die Beitragsklassen auf. Unsere Beiträge sind nach wie vor sehr familienfreundlich.

Beitragsordnung monatliche Vereinsbeiträge (gültig ab 01.01.2011)

Zahlungsweise jährlich zum 31.01., nur auf Antrag halbjährlich zum 31.01. und 31.07. des Jahres

Sonderjahresbeiträge Tennis (Gültig ab 01.01.2011, Die Tennis-Aufnahmegebühr ist ab 1997 bis auf weiteres ausgesetzt)

Sonderjahresbeitrag Taekwon-Do (gültig ab 01.01.2011)

Der Beitrag für juristische Personen (§ 3, 2 VTH-Satzung) wird im Einzelfall geregelt.

Die Entwicklung der Energiekosten der letzten 8 Jahre zeigt deutlich, wie wir in der Kostenklemme sind. Wir können sparen wie wir wollen, stets überholen uns die galoppierenden Energie-Preise. Das Säulendiagramm (Erdgas) zeigt mit der Trendlinie, dass unser Erdgas-Verbrauch je m³ leicht sinkt, die Kosten für Heizung aber dennoch kräftig steigen. Wir sind in der Kostenfalle. Aus diesem Hase-und-Igel-Spiel finden wir leider keinen Ausweg.

Die Vereinsverwaltung muss für einen stetigen Zufluss an Einnahmen sorgen, um den monatlichen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. Wem sage ich das? Sie wissen es doch aus Ihren eigenen Erfahrungen in Ihrem Haushalt genau so gut.

Die Zahlen und Schaubilder sprechen für sich und machen deutlich, dass es – auch bei uns – nichts für umme geben kann und darf. Alles hat seinen Preis. Das sind wir auch unseren Mitgliedern schuldig. Unsere Kalkulationen sind fair und nachvollziehbar und von einer seltenen Offenheit geprägt. Wo finden Sie sonst noch derartige echte Zahlen?

 

Für das neue Jahr wünsche ich dem Verein eine gute Entwicklung und Ihnen alles Gute als Leser dieser Zeitschrift.

Danke sage ich an Jörg Böckle, Junior-Chef der Druckerei Böckle, der sich spontan aus Verbundenheit zu Manfred Reeb und zur VTH bereiterklärte, die Redaktion einstweilen zu übernehmen. Andere haben lässig abgewinkt oder sind in verhaltene Nachdenklichkeit und Stille verfallen: es locken keine Flocken. Hilfe sieht jedenfalls anders aus.

Hoffen wir auf eine gemeinsame gute Zeit.

Ihr

Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Ganz in Weiß ….
.… die VTH Weihnachtsfeier am 4. Adventssonntag 20.12.2009

Während draußen die Bäume, Straßen und Häuser ihr weißes Kleid bekamen, fand die diesjährige Weihnachtsfeier der VTH zum ersten Mal an einem Sonntag, dem vierten Adventsonntag statt. Auch in der Halle sollte nicht nur bei der Dekoration das Thema Schnee eine bedeutende Rolle spielen. Mit der bewährten Mannschaft und der guten Kooperation mit dem Liederkranz konnten wir wieder einmal ein prächtiges sportliches und kulinarisches Angebot in angenehmer, weihnachtlicher Atmosphäre präsentieren.

Die vom Liederkranz gestellte „neue“ Sitzordnung ließ an den Tischen etwas mehr Freiraum für den einzelnen und verlieh damit der Veranstaltung gleich eine angenehme Stimmung. Wir durften unheimlich viele Gäste begrüßen, was bestimmt dem enormen Trainingsfleiß unserer Kinder, eventuell auch dem neuen Termin an einem Sonntag zuzuschreiben ist. Das hervorragend unkomplizierte Zusammenspiel aller Beteiligten möchte ich hier gerne noch einmal erwähnen und mich damit auch bei allen bedanken, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben.

Nach der kurzen Ansprache unseres Vorstands Bernd G. Weber ging es dann auch gleich los mit den Vorführungen unserer Kinder, die allesamt in ihren schönen roten VTH-TShirts erschienen. Das Weihnachtsgeschenk des letzten Jahres ist offensichtlich – wie man schon bei den Vorführungen am Ochsenfest sehen konnte – bei den Kindern hervorragend angekommen. Die Trinkflasche, die der Verein dieses Jahr für die Kinder als Überraschung zu Weihnachten überreichte wird bestimmt ähnlich gut ankommen, schließlich ist hinlänglich bekannt wie wichtig es ist, den Körper nicht nur beim Sport mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen. Dabei wird die sehr gelungene Gestaltung der Flasche den Namen der VTH wenn nicht in die Welt, so zumindest in die Schulen und auf die Schulhöfe unserer Kinder tragen.

Der weitgereiste Nikolaus hat bei unserer Feier natürlich nicht gefehlt und nicht nur den Kindern etwas mitgebracht. Er hat in bewährter Manier versteckte Talente unserer Jüngsten beim Gedichte-Aufsagen und Lieder-Singen zu Tage gebracht, die bestimmt nicht nur in mir Kindheitserinnerungen geweckt haben. Auch die ÜbungsleiterInnen durften sich bei seinem Auftritt über ein Geschenk der Eltern und Kinder Ihrer jeweiligen Gruppen freuen.

Bei der erneut gut bestückten Tombola gab es dann zum Schluss der Veranstaltung wieder etliche tolle Preise, die von Unternehmen und Privatpersonen aus dem Umfeld unseres Vereins großzügig gespendet wurden. Auch hier von meiner Seite vielen Dank für Ihre Gabe, die der Jugendarbeit unseres Vereins zu Gute kommen wird.

Ich wünsche Ihnen nun im Folgenden noch viel Freude beim Lesen der Berichte und Betrachten der Bilder und allen ein gutes Neues Jahr 2010

Uwe Bäuerle

Mädchen 5 – 8 Jahre

16.15 Uhr. Fast alle Mädchen der Turngruppe „Mädchen 6-8 Jahre“ versammelten sich beim Weihnachtsbaum in der großen, schön dekorierten und gut besuchten VTH-Halle. Dann ging es rauf auf die Bühne und zu unserem ausgewählten M- Jackson-Song „Thriller“ zeigten die Mädchen die Ergebnisse des harten Trainings der letzten paar Montage. Seit Mitte Oktober machten wir immer wieder Sprung-, Absprung-, Roll- und Flugübungen. Und – wie man sehen konnte – es hat sich gelohnt! Alle, egal ob schon länger dabei oder neu dazugekommen, schafften die Sprünge über den Bock und die Flugrollen über ein, zwei oder sogar drei Kastenoberteile. In ihren roten VTH-Shirts und den dunklen Hosen sahen sie dazu noch richtig gut aus!!

Obwohl es manches Mal auch anstrengend war, die Mädels waren und sind immer mit Spaß und Freude bei der Sache. Ich bin sehr stolz auf sie und freue mich auch 2010 auf viele schöne, lustige und herausfordernde Turnstunden. Neue Mädchen zwischen 6 und 8 Jahren dürfen gerne mal montags von 16.00-17.00 Uhr in der Halle der VTH reinschauen. Wir freuen uns!!

Bettina

Mutter/Vater und Kind-Turnen

Kinderturnen 3 – 5 Jahre

Dieses Jahr begann unsere Aufführung mit der freudigen Nachricht, dass Corinna Fischer, die am 20. Dezember leider krank im Bett lag, nach den Sommerferien meine Turngruppe übernehmen wird. Ein ganz liebes Dankeschön an Gudrun Erb, die Corinna an uns vermittelt hat. Corinna und ich werden ab Januar bis zu den Sommerferien gemeinsam die Sportstunde montags von 15.00-16.00 Uhr für alle sportbegeisterten 3-5-jährigen Kinder und die, die es noch werden wollen, leiten. Im Sommer werde ich dann nach 10-jähriger Tätigkeit bei der VTH aufhören und mich beruflich anderweitig orientieren.

Bei der Weihnachtsfeier brachten wir ein bisschen Winterstimmung mit, indem wir uns den Schnee in der Halle beim Skifahren vorstellen mussten, aber vor der Tür fing es dann tatsächlich zu schneien an. Unsere kleinen Skifahrer versuchten kleine Hügel zu erklimmen und stolperten wie in Wirklichkeit manchmal über ihre eigenen selbst gebastelten Skier.

Allen Müttern und Vätern, die mich im letzten halben Jahr in der Turnstunde so tatkräftig unterstützt haben, nochmals vielen Dank für die Hilfe.

Ursula und Corinna

Jungen ab 5 Jahre

Die Turngruppe Jungen ab 5 Jahre zeigte am Kasten und am Trampolin ihr Können und steigerte sich dabei im Vergleich zur letzten Weihnachtsfeier enorm. Zuerst sprangen sie ins Trampolin, machten einen Handstand auf den Kasten und rollten sich ab. Danach holten sie mit dem Trampolin genügend Schwung für eine Flugrolle, bei der sie sich mit den Füßen am Kasten abdrückten. Während die eine Hälfte am Kasten war, machte die andere Hälfte Vorwärts- und Rückwärtsrollen.

Wir sind derzeit 14 Jungs, die viel Spaß am Sport haben und nicht nur Turnen sondern auch verschiedene Ballsportarten ausprobieren. Wenn du Lust hast bei uns mit zu machen bist du jederzeit montags von 16 -17 Uhr herzlich willkommen. Du solltest mindestens 5 Jahre sein und Sportkleidung sowie Sportschuhe mitbringen. Ich freue mich auf Dich.

Lukas

Mädchen ab 8 Jahre

Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier machten die Mädchen fast alles alleine. Sie nahmen einen großen Kasten, stellten davor ein Trampolin und legten hinter das Trampolin eine Weichbodenmatte. Dann sprangen sie zuerst vom Kasten auf das Trampolin und machten eine Flugrolle auf die Matte. Später zeigten sie die Flugrolle auch über ein gespanntes Seil und durch einen Reifen. Zudem zeigten die Mädchen noch am Boden ihr Können. Das Publikum war begeistert!

Wir trainieren montags von 17.00 – 18.00 Uhr und würden uns alle freuen neue Mädchen begrüßen zu dürfen. Mitmachen kann jedes Mädchen ab 8 Jahre.

Die Mädchengruppe ab 8 Jahre und ihre Übungsleiterin

Carina

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2009

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der VTH,

der hohe Organisationsgrad des Sports im Land ist weiter ungebrochen. Bei der Bestandserhebung zum Stichtag 1.Januar 2009 bestätigt sich erneut, dass über 35% der Bürger einem Sportverein angehören! Insgesamt zählen die 11.415 Sportvereine 3.774.960 Mitgliedschaften: "Die Turner weiter vor Fußballern" war die Überschrift der LSV-Statistik. An der Spitze mit 1.131.642 Mitgliedschaften stehen nach wie vor die Turner. Die Fußballer konnten etwas aufholen und bleiben mit 977.178 Mitgliedern auf dem zweiten Platz. Beide stellen gemeinsam über 50% der Gesamtmitglieder des LSV BW. Drittgrößte Sportart bleiben die Tennisspieler mit 311.570 Mitgliedschaften. Es folgen Ski (196.693), Leichtathleten (172.714), Handball (171.305), Schützen (159.569), Tischtennis (109.058), Pferdesport (104.080). Alle anderen Verbände haben unter 100.000 Mitglieder. Volleyball wird mit 74.306, Badminton mit 26.799 und Taekwondo mit 10.071 Mitgliedern aufgeführt. Noch sind wir mit unserem Sportarten-Mix (VTH-Sportarten in Fett-Druck) bei den Großen mit dabei – wie lange noch? Das wird allerdings nur das Ergebnis ernsthaft betriebener Jugendarbeit sein. Da sehe ich seit langem bei uns Defizite. Manche wollen es einfach nicht wahrhaben, dass ohne eine qualifizierte Jugendarbeit die Zukunft des Vereins gefährdet ist. Beratungs-Resistenz ist ein Übel. Diese Erfahrungen mussten in der Vergangenheit Faust- und Handball, aber auch Tischtennis bei uns machen. Ein guter engagierter männlicher/weiblicher Sportwart, Oberturnwart oder Sportkoordinator könnte hier einiges bewirken – seit Jahren jedoch Fehlanzeige!

In diesem Sinne grüße ich Sie herzlich, verbunden mit dem Wunsch für ein gutes Jahr 2010

Ihr
Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2009

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der VTH,

die Ferienzeit liegt hinter uns. Der im Urlaub hoffentlich regenerierte "Akku" hält für uns so wieder einige Zeit vor. Denn eines dürfte sicher sein: An Arbeit wird es nicht mangeln. Jeder im Verein für bestimmte Aufgaben Verantwortliche hat genügend zu tun, will er seine Pflichten zum Wohle der Gemeinschaft erfüllen.

Hierzu fällt mir der Spruch des indischen Philosophen Rabindranath Tagore ein:

"Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Pflicht ist Freude!"

Vielleicht inspiriert diese Aussage noch mehr zur Mitarbeit im Verein?

In wenigen Monaten wird die Amtszeit der auf der JHV 2008 erstmals auf zwei Jahre bis zur JHV April 2010 gewählten Verwaltung (Vorstand als gesetzlicher Vertreter des Vereins, Beisitzer, Ältestenrat, Abteilungs- und Übungsleiter) zu Ende gehen. Wer sich für weitere zwei Jahre für den Verein in die Pflicht nehmen lässt, ist (noch) nicht sicher. Demnächst wird es geboten sein, mit Sondierungsgesprächen in dieser Richtung zu beginnen. Es sollte nichts dem Zufall überlassen sein. Dafür stünde zu viel auf dem Spiel. Die VTH ist als sogen. besitzender Verein Teil eines seit vielen Jahren erfolgreich aufgebauten vielschichtigen Beziehungsgeflechtes, das man so hoppla-hopp nicht auflösen kann. Sehr viele (Vertrags-)Partner sind seit Jahrzehnten auf unsere Zuverlässigkeit und Vertragstreue angewiesen. Schulen, Vereine, Betriebssportgruppen haben Ihren Unterricht und ihre (Vereins-)Aktivitäten mit uns über Jahre hinweg abgestimmt. Die Pächterfamilie Chalupper unserer Gaststätte Hagsfelder Stuben hat in nun bald 10 Jahren Partnerschaft mit uns eine achtbare Leistung vollbracht. Das Lokal ist weit über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt und wird sehr gut frequentiert. Nur langfristige Perspektiven mit viel Geduld, Beharrlichkeit, Zielstrebigkeit, Ausdauer, Ehrlichkeit, Treue und Verlässlichkeit sind gefragt. Nachhaltige Erfolge lassen sich nicht über Nacht generieren. Die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise lässt grüßen.

Einige besondere Ereignisse will ich Ihnen zur Information erläutern:

03. August: Endlich eine für Karlsruhe international verwertbare Marketing-Idee: "K@rlsruhe – 25 Jahre erste E-Mail Deutschlands". Dass am 3. August 1984 eine gewisse Laura Breeden/USA eine E-Mail nach Karlsruhe in die Universität zu Michael Rotert abschickte, ist ein Ereignis von immenser Bedeutung. Mit diesem Pfund könnte man beim Stadtmarketing wuchern. Das endgültige AUS für die heftig umsrittene, weil nicht gelungene Kampagne "Karlsruhe — viel vor. viel dahinter"? (von den grammatikalischen Holprigkeiten sehe ich ab). Wo Karlsruhe (noch) viel vor, aber nichts (mehr) dahinter hat, kann sich jeder selbst ausmalen. Karlsruhe hätte viel vorzuzeigen — macht es aber (leider noch) nicht. Viele Aufgaben stehen dem Marketing noch bevor. Neue Informationstechniken haben wir bei der VTH schon sehr früh eingeführt. Ab 1990, also seit bald 20 Jahren, arbeiten wir mit mehreren eigenen PCs, LapTops und ELVIS (Elektronische Vereins-Informations-System), seit 1994 leisten uns ein leistungsfähiger Büro-Kopierer bis DIN A3 und ein Laser-Fax gute Dienste. Seit 1999 sind wir vernetzt und mit der großen Welt des Internet (www.vthagsfeld.de) verbunden. Eine eigene Homepage und Mailadresse (vthagsfeld@t-online.de) verbinden uns mit dem internationalen Web.

31. August: Baden-Fahne gestohlen. Die schöne gelb-rot-gelbe erst vor kurzem bei der Karlsruher Fahnenfabrik gekaufte Fahne wurde mit Gewalt vom Mast am Spazierweg entlang der Alten Bach ("Gäulbach") gerissen. Die Polizei ermittelt. Irgendwelche Missetäter konnten den schönen Anblick des im Wind flatternden Fahnentuches nicht mehr länger dulden und begangen erneut eine Straftat. Geschädigt ist die VTH. Mit Lausbubenstreichen hat das leider nichts mehr zu tun. Vom Lindenplatz wurde genau vor Jahresfrist die von uns zum Ochsenfest gehisste Deutschlandfahne (schwarz-rot-gold) vom Mast gestohlen. Hinweise nimmt der Polizeiposten Hagsfeld entgegen.

02. September: MdB Ingo Wellenreuther war im Rahmen seiner Wahlkampf-Tour in Hagsfeld bei der VTH (von mir geführte Besichtigung der gesamten Vereinsanlage) und abschließend in den Hagsfelder Stuben zu Gast.

10. September: Pflanzpfähle herausgerissen bzw. abgebrochen und auf‘s Dach der Nebengebäude der Sporthalle geworfen. Das Gartenbauamt hat vor Wochen kranke Bäume entlang der Schäferstraße entfernt und jeweils neue Pflanzlöcher für Nachpflanzungen im Herbst vorbereitet. Auch dies war einigen Unholden ein Dorn im Auge. Sie brachen mit Gewalt Pflanzpfähle ab, zerrten andere aus dem Boden und warfen sie in die Gegend und auf das Dach unseres Sozialtraktes der Sporthalle. Das Gartenbauamt (Herr Gablenz) wurde von uns verständigt, die obligatorische Anzeige erstattet und Strafantrag gestellt. Die Ermittlungen laufen.

11. September: Ab heute läuft die Video-Überwachung im Probe-Betrieb.

12. September: Die 26. Kerwe fand auf dem Festplatz statt. Das hieß für eine überschaubare Arbeitsgruppe: in ununterbrochener Folge waren diese Mitglieder im Kerwe-Einsatz für die VTH. Diese Leistung hat der VTH in der Summe der Jahresergebnisse einen stattlichen Batzen Geld eingebracht. Mit unserem Angebot und unseren Preisen lagen wir richtig. Das beweisen die stattlichen Absatz- und Umsatz-Zahlen. Jetzt steht aber eines fest: Diese mittlerweile in die Jahre gekommene Mannschaft kann das nicht mehr länger (alleine) schultern. Es muss eine Verjüngung der Kräfte angestrebt und eine neue Organisationsstruktur geschaffen werden. Wir brauchen über die drei Tage mehr Helfer im täglichen Zwei-Schicht-Betrieb mit je mind. 4-6 Stunden Arbeitszeit. Benötigt werden auch Helfer für die Woche vor und die Woche nach dem Kerwe-Wochenende. Karl Erb (in Doppelfunktion Hausmeister und Kerwe-Boss) muss unterstützt werden. Die diesjährige Kerwe hat insbesondere ihn und seine Frau Gudrun über Gebühr beansprucht. Aber auch manch anderer Helfer war nach drei Kerwe-Tagen in Vollschicht sozusagen "erschossen". Das darf sich nicht wiederholen. Die Kerwe (wie andere Feste auch) ist im Laufe der Zeit in einer Art "Handbuch" organisatorisch dokumentiert. Ein Neuer kann mit Hilfe dieser Aufzeichnungen jederzeit einsteigen. Niemand wird ins kalte Wasser gestoßen. Der klare Wille zur ehrenamtlichen Arbeit muss allerdings vorhanden sein. Ein Anspruch auf irgendwelche (Gegen-)Leistungen des Vereins verbietet sich allerdings aus diesem Selbstverständnis von selbst. So betrachtet stehen unsere Vereinsveranstaltungen der VTH als Gemeinschafts-Angelegenheit alle auf dem Prüfstand! Was für die künftige 27. Kerwe gilt, gilt auch für das 4. Ochsenfest und die bevorstehende Weihnachtsfeier am Sonntag, 20. Dezember. Vor uns hat am Samstag der Gesangverein Liederkranz seine Weihnachtsfeier, tags darauf sind dann wir mit unserer Feier dran. Fazit: wir brauchen dringend einen Fest- und Sportwart (à Sportkoordinator)

21. September: Die Herren Sascha Gall und Thorsten Kukla von der Fa. Varyon (www.varyon.de) machen mit uns in der Geschäftsstelle die Schluss-Abnahme des Projektes "Video-Überwachung". Ich bin es leid, immer wieder als der gesetzliche Vertreter der VTH mit hohem zeitlichen Aufwand (zu häufig ohne Erfolg) Anzeigen zu erstatten und Strafanträge zu stellen, weil irgendwelche Unholde dem Verein wiederholt Schaden zugefügt haben. Wir werden nun alle für uns finanziell vertretbaren technischen Mittel einsetzen, um diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Die Schadensverhütung bzw. Straftatenvereitelung und folgende erfolgreiche beweisgestützte Strafverfolgung ist das Ziel. Zahlreiche Kamera-Augen beobachten nun rund um die Uhr kritische Orte unseres Anwesens. Dabei bleiben empfindliche intime Bereiche (Umkleiden, WC, Duschen) selbstverständlich ausgeklammert. Von persönlich bei der Polizei erstatteten Anzeigen habe ich mich längst verabschiedet, weil die uns nach besten Kräften unterstützenden Schutzmänner auf Geheiß der Staatsanwaltschaft Karlsruhe keine Kopien der Anzeigen bzw. Strafanträge mehr aushändigen dürfen! Ich mache das jetzt alles nur noch schriftlich per @ — so bleibt mir zumindest eine Kopie als Gedächtnisstütze. Die Tagebuchnummer erhalte ich dann später. Unser Rechtsanwalt Heinrich Sommer kann dann ggf. Akteneinsicht anfordern.

Ich rechne fest damit, dass wir die anstehenden Probleme lösen können, bevor wir unliebsame Entscheidungen treffen müssten. Wegfallende Festerlöse müssten ja irgendwie auf andere Art kompensiert werden.

In diesem Sinne Grüße ich Sie herzlich

 

Bernd G. Weber

Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2009

Liebe Freunde der VTH,

19. bis 21. Juni: "Der längste Tag — die kürzeste Nacht" war das alljährlich kalendermäßig vorbestimmte Motto unseres 3. Ochsenfestes (mit Sonnwendfeuer zur Mittsommernacht).

Über die (Vor-)Geschichte der traditionellen Feiern zur Mittsommernacht mit Sonnwendfeuer, Johannis-Feuer habe ich bereits vor dem 1. Ochsenfest 2007 berichtet. Das dürfte Ihnen bekannt sein. In diesem Jahr waren wir vom Wetter begünstigt, weil alle Rahmenbedingungen (günstige Temperatur, kein Bade-, sondern sogen. "Bierwetter"; keine heftigen Regenschauer, keine Unwetter-Warnungen u. a. m.) stimmten. So sehr wir über diese Gunst beglückt waren, so sehr kamen wir bei unserer Haupt-Attraktion "Ochs vom Spieß" in die Bredoulle. Im Gegensatz zu allen anderen herkömmlichen Speisen auf Volksfesten ist das Grillen eines ganzen Ochsen eine komplizierte und langwierige Angelegenheit, das restlose Verkaufen eines Jungbullen stellt darüber hinaus auch noch ein sehr großes finanzielles Wagnis dar. Bei Steaks, Schaschlik, Bratwurst & Co kann je nach Bedarf ein weiteres Kunststoff-Päckchen geöffnet werden; bleibt was übrig, hält sich der Verlust in Grenzen.

Anders beim Grill-Ochsen: Die Vorbereitungszeit liegt zwischen 6 und 7 Stunden. Da kann nichts mehr nachgelegt werden, sollten die Metzger absehen können, dass bald ausverkauft sein wird. Da haben wir uns an beiden Tagen manchen (berechtigten?) Unmut eingehandelt, wenn Gäste von weit her kamen und nichts mehr bekommen konnten. Niemand tat das mehr weh, als uns. Hätten wir doch noch sehr gerne viel mehr verkauft. Aber das geht leider nicht. So was kann nur mit mehreren Grill-Stationen wie z. B. auf dem Münchener Oktoberfest von statten gehen! Davon sind wir aber meilenweit entfernt.

Eine Konsequenz werden wir aus den gemachten Erfahrungen ziehen: Der Faß-Anstich wird am Samstag auf 18.00 h gelegt. Vorher gibt es keinen Ochsen-Verkauf. Dann dürfte — bei guter Nachfrage — der Verkauf bis 21.00 h möglich sein. Am Sonntag bleibt es wie bisher: Der Verkauf von Ochs vom Spieß beginnt ab ca.11.00 h und wird sicher bis 14.00 h reichen. Am Abend kann es dann noch ein paar Portionen geben. Erfahrungsgemäß ist nach den Sportvorführungen (15 bis 17.00 h) dann der Ausklang des Festes. Damit können dann wieder (fast) alle Besucher zufriedengestellt werden.

Eine DJ-Veranstaltung werden wir aller Voraussicht nach nicht mehr durchführen. Wir sind dafür nicht das richtige Pflaster. Es war einen Versuch wert. Dank an DJ Totte und Mediaplex für die großzügige Unterstützung.

Namens der Vereinsführung bedanke ich mich bei allen, die zum Gelingen dieses großen Festes beigetragen haben. Das Ochsenfest ist inzwischen in aller Munde und wurde zu einem Werbeträger der VTH!

Zwei PR-Anzeigen im Karlsruher Kurier, ein Hinweis in den Stadtnachrichten im Lokalteil der BNN, Artikel in der Bürgerzeitschrift Karlsruhe und Hagsfelder Bürgerblatt, ca. 18.000 verteilte Leporello-Flugblätter, Brückenbanner, große Werbeflächen, Plakate, Aufkleber, Fahnen und unser neuer Pkw-Werbehänger haben für eine flächendeckende Werbung gesorgt. Vielen Dank auch an die Firmen, die uns beim Druck und der Verteilung der Werbemittel finanziell unterstützt haben.

Im dritten Jahr haben wir offensichtlich den Durchbruch geschafft.

27. Juni: Die BNN-Sonderbeilage "Handicaps" erscheint, in der wir inserieren und mit einem Text- und Bildbeitrag vertreten sind. Wir hoffen immer noch, dass wir bald eine Verstärkung für Margarete Wendel und die Behindis finden. Ein erstes Gespräch mit einer Interessentin stimmt mich zuversichtlich.

30. Juni: Harder Jota Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH heißt unser neuer Nachbar im Süden. Die Vakanz hat ein Ende, das Gelände der Fa. Pfizer ist veräußert. Jetzt hoffen wir, dass sich mit Harder Jota ein ähnlich gutes Nachbarschaftsverhältnis entwickelt, wie es über Jahrzehnte mit Pfizer gelebt wurde. Pfizer war für uns ein treuer, verlässlicher Partner — nicht nur auf der Ebene der Betriebssportgruppen.

13. Juli: Kerwe-Vorbesprechung im Feuerwehr-Haus. Die 26. Kerwe der Vereine und Institutionen ist in den Startlöchern. Die Vereine einigten sich auf freiwilliger Basis auf günstige Preis-Untergrenzen bei den angebotenen Biersorten, alkoholfreien Getränken, Kaffee und Kuchen, die sich sehen lassen können. So preiswert wie bei uns in Hagsfeld wird man andernorts nicht bedient! Die Gäste werden dies hoffentlich honorieren.

Unser bewährtes Speisenangebot bleibt:

Als frischen Fass-Ausschank aus dem neuen Schankwagen gibt es das beliebte KETTERER Edel-Pils, KETTERER Hefe-Weißbier und zudem KETTERER "Radler" von der Privat-Brauerei aus der badischen Goldstadt Pforzheim, mit der wir seit 2006 sehr erfolgreich zusammenarbeiten.

Für traditionsbewusste Viertele-Schlotzer (0,2-Liter-Gläser gibt‘s bei uns nicht!) bieten wir die bekannten Qualitätsweine direkt vom Winzer (Weingut Schweikart) aus Godramstein und zur Verdauung den guten Williams-Brand von der Brennerei Schweikart an. Mit der Winzer-Familie Schweikart verbindet uns eine über Jahrzehnte gewachsene Geschäftsbeziehung.

Die alkoholfreien Getränke liefert seit Jahren der PROFI Getränke-Shop Thorsten Edbauer (früherer Betreiber Kurt Wörner = Ehrenmitglied der VTH und Chef der Montagsturner), vertreten durch den Marktleiter Dirk Bachmann.

Vielleicht fühlt sich jetzt jemand (außer den bisherigen Helfern) angesprochen, zu einem möglicherweise noch größeren Erfolg beizutragen?

Hoffen wir auf trockenes und mildes Spätsommer-Wetter und ein florierendes Geschäft. Zu diesem können auch SIE durch IHREN Besuch beitragen. Seit Jahren verwenden wir ausnahmslos eigens angeschafftes Mehrweg-Geschirr und reinigen Geschirr und Gläser ökologisch verträglich in dem von der Bürgerkommission aus dem Festerlös (der damaligen 1000-Jahr-Feier im Jahre 1991) gesponsorten Spülmobil der Arbeitsförderungsbetriebe der Stadt Karlsruhe.

18. Juli: Versammlung des BLV Nordbaden (Berufsschullehrer-Verband Baden-Württemberg) im Saal der Hagsfelder Stuben®. 120 Lehrkräfte aus allen Bereichen des beruflichen Schulwesens trafen sich am frühen Morgen in Hagsfeld und führten bis 14.00 h dort eine perfekt organisierte Versammlung durch. Schulpräsident Dr. Werner Schnatterbeck, BLV Landesvorsitzender Waldemar Futter, stv. Vorsitzender Beamtenbund/bbw Dieter Berberich, ltd. Regierungschuldirektor Gerd Roser (Regierungspräsidium Karlsruhe), Gerhard Gräber, Rita Weber und Rupert Krug (Landesbezirk Nordbaden des BLV), zahlreiche Schulleiterinnen und Schulleiter aus Nordbaden gaben sich ein Stelldichein in Hagsfeld. Die Schulband "Mission Eight" der Engelbert-Bohn-Schule Karlsruhe sorgte für die musikalische Umrahmung, unsere beiden Hausmeister Thomas Drotleff und Karl B. Erb zeichneten für den reibungslosen technischen Ablauf verantwortlich. Eine ‘Hagsfelder Erklärung’ zur Bildungspolitik wurde verabschiedet.

Die verkehrsgünstige Lage der Hagsfelder Stuben® (BAB-Anschluß KA-Nord), zahlreiche kostenlose Parkplätze, das Frühstück mit Butterbrezeln, Kaffee/Tee und Nusszopf sowie die leistungsfähige Küche mit Service zum Mittagessen waren ausschlaggebend für die Wahl des Tagungsortes.

In den Tagungs-Pausen (ohne Bindfaden-Regen) schlenderten einige Besucher rund um das Sportzentrum und waren von der Anlage sehr angetan. Mancher wird als Liebhaber von guten Steak-Gerichten sicherlich wieder nach Hagsfeld kommen.

Vier Wochen nach der Kerwe werden sich die Abteilungs- und Übungsleiter mit der VTH-Verwaltung in der großen Sporthalle einfinden, um am 16. Oktober das 17. Oktoberfest zu feiern. Darauf dürfen wir uns alle jetzt schon freuen.

 

Herzliche Grüße

Bernd G. Weber

Vorsitzender

 

PS: Den in den Gemeinderat gewählten Stadträten Thorsten Ehlgötz, Thomas Hock und Thomas Kalesse gratuliere ich namens der VTH und wünsche viel Erfolg bei der politischen Arbeit für unsere Stadt.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2009

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Das dritte Ochsenfest mit Sonnwendfeuer wird bald unsere Kräfte fordern. Mittlerweile in der Region bekannt und von manchen heiß erwartet. Ein erweitertes Konzept (mit DJ-Party als zusätzlichem Tag) soll die Attraktivität weiter steigern. Wir wünschen uns gutes Wetter und natürlich zahlreiche gut gelaunte Besucher. Einige Attraktionen haben wir vorbereitet. Lassen Sie sich überraschen. Die Volleyballer planen wieder das beliebte Beach-Turnier um den Hagsfelder Dorf-Cup. Die letzten organisatorischen Maßnahmen treffen wir auf der Sitzung unseres Turnrates am 18. Mai. Die PR-Maschine läuft. Jetzt ist die Sache im Rollen. Mit ca. 16.000 Flugblättern und PR-Berichten informieren wir und laden zum Kommen ein! Hoffentlich sind wir dem Ansturm gewachsen. Gute Qualität zu günstigen Preisen — dafür stehen wir. Das komplette Team der Hagsfelder Stuben® unterstützt uns im Küchenbereich und Service dabei. Pächter und Verein arbeiten Hand in Hand – jeder partizipiert vom anderen.

In der Rückschau einige wichtige Termine:

28. März: Der "23. Sportlerball begeisterte Geehrte und Besucher" titelte der Kurier und formulierte sehr treffend die Situation des Sportlerballs. Ausverkauft, hohes Niveau, sympathische geehrte Sportler und renommierte Akrobaten (La Metta), die Kunstrad-Weltmeisterin Anja Scheu, eine erfrischend quirlige junge Sportler-Schar der Kunstturn-Region (KRK) und sichtlich gut gelaunte Besucher waren die Zutaten, die den Sportlerball inzwischen zu einem Markenzeichen für die Stadt haben werden lassen. Wir (VTH) tragen schon seit vielen Jahren mit einem 10er Tisch (Nr. 11) zum finanziellen Gelingen bei. Die gute Stube Weinbrenner-Saal im Kongress-Zentrum der Stadt ist der richtige Rahmen für ein solches Ball-Erlebnis. Den Organisatoren gilt pauschal unser Dank und Anerkennung für die gute Vorbereitung und Auswahl des Programms. Dass mit Emil Fahrer, Chef der EFA-Tankstellen, ein würdiger Empfänger der gläsernen Pyramide gewählt wurde, freut uns ebenso. Die VTH ist Kunde seines Unternehmens. Herr Fahrer hat auf vielfache Art seine Unterstützung für den Karlsruher Sport bewiesen — ohne großes Tam-Tam zu machen, in anerkennenswerter Bescheidenheit. Das ist allemal die Ehre wert. Auf ein nächstes Mal zum 24. Sportlerball im Jahr 2010.

01. April: 25 Jahre Hagsfelder Stuben®! Ein Grund zum Feiern. Unser Wirt wird sich über die nächsten Tage und das ganze Jahr über etwas zu diesem Anlass einfallen lassen. Schauen Sie mal ins Internet unter www.hagsfelder-stuben.de. Da finden Sie den neuen Web-Auftritt unseres Lokals. Im harten Konkurrenz-Kampf unter den Profi-Gastronomen mit teilweise ruinösem Preis-Wettbewerb und den sogen. "Schatten"-Gastronomen auf ehrenamtlicher Basis muss sich ein selbständiger Wirt immer wieder etwas Neues einfallen lassen und stets ein gutes Stück besser sein. Denn über den Preis kann ein qualitätsbewußter Gewerbetreibender aufgrund seiner grundsätzlich anderen Kostenstruktur und für ihn geltenden strengen (lebensmittel)rechtlichen Auflagen – auch für sein angemeldetes Personal – mit ehrenamtlich geführten Gastronomie-Treffs ohne jegliche Personalkosten nicht mithalten. Der Profi jedoch bietet und sichert abgabenpflichtige Arbeitsplätze und leistet so seinen wichtigen Beitrag mit Steuern und Abgaben für die Gesamtwirtschaft. Bei Bedarf und nach vorheriger Absprache ist unser Pächter stets flexibel. Eine Anfrage kostet nichts. (Fast) Alles ist machbar. Man muss nur miteinander sprechen.

03. April: Die Arbeiten der Fa. Garten- und Landschaftsbau Christian Schweitz sind abgeschlossen: Ein Rundweg über den Hof, vorbei am Eingang Nord zur kleinen Halle (Saal der Hagsfelder Stuben ®) zu den beiden Material-Containern bis hin zum Eingang kleine Halle West und zu der Doppelgarage, die den beiden Gesangvereinen als Material-Lager zur Verfügung steht, ist entstanden. Jetzt kann man ohne verschmutztes Schuhwerk dort hingelangen. Das alte Pflastermaterial des Biergartens wurde hier nutzbringend restlos verwendet.

04. April: Die Tennis-Abteilung leistete ihren Beitrag zu den ausgelobten "Dreck-weg-Wochen". Der Jugendwart Torsten Wörner plante und organisierte den Einsatz der quirligen kleinen Helfer, unterstützt wurden die Kinder von den Erwachsenen Heinz Kurz und Wolfgang Wendel. Zangen, Beutel, Handschuhe, alles lag bereit für die vielen freiwilligen Helfer der Vereinigten Turnerschaft Hagsfeld (VTH). Gemeinsam rückte man dem Müll auf die Pelle. Im Rahmen der so genannten "Dreck Weg Wochen" des Karlsruher Amts für Abfallwirtschaft schwärmte ein Großteil des VTH-Tennisabteilung aus, um rund um die Platzanlagen "Klar Schiff" zu machen. Aber nicht nur dort. Im Visier der Müllsammler waren auch der angrenzende Karl-Pfizer-Park, der öffentliche Spielplatz und das Gelände bis zur Hagsfelder Sporthalle. Initiiert und koordiniert hat die Aktion VTH-Jugendwart Torsten Wörner: "Es ist einfach toll wie viele heute hier mithelfen und in ein paar Stunden richtig etwas bewegen.". Mehr als 50 Helfer, darunter allein 35 Jugendtennisspielerinnen- und spieler, sammelten, sammelten und sammelten. Neben einem noch fast neuen Fahrrad und einer alten Toilettenschüssel kamen so mehr als ein dutzend prall gefüllter Müllsäcke zusammen, voll gestopft mit achtlos ins Gebüsch oder die Grünanlagen weggeworfenem Abfall. Parallel dazu fand ein Arbeitseinsatz der Tennis-Abteilung statt. Die Fa. Harald Mostberger hatte die Plätze in dieser Woche hergerichtet. Bald ist Start in eine neue Tennis-Saison mit neun Mannschaften! Der Sportwart Dr. Oliver Hölzer wird (im Internet und) in den VTH-Nachrichten zu berichten wissen.

09. April: Jahreshauptversammlung der Kunstturnregion Karlsruhe (KRK) im Nebenzimmer der Hagsfelder Stuben. Der vom Wirt spendierte Begrüßungs-Sekt wurde gerne angenommen und beflügelte den Sitzungsverlauf. Werner Meinzer stand auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wahl als Vorsitzender; die Nachfolge war allerdings im Vorfeld bereits gut vorbereitet worden. Die beiden Vorsitzenden sind nun Alexander Bachmayer und Joachim Erndwein. Die beiden schlugen Werner Meinzer als Ehren-Vorsitzenden vor. Die Versammlung beschloss dies auch so. Kassier Helmut Kraut, Schriftführerin Claudia Schimmer, Vereinsvertreter Wolfgang Dürr, technischer Leiter Ralf Enderle und die Verantwortlichen für Veranstaltungen Martina Pickavé und für die Jugend Katja Eckert komplettieren die Mannschaft. Als Beisitzer sind Dorothee Griesser, Frank Lautenschläger, Katrin Hartmann und Bernd G. Weber gewählt. Mit dem Ehrenvorsitzenden Günter Bausch und mir war die VTH (als Gründungsmitglied der KRK) gut vertreten.

24. April: Zur JHV der VTH lesen Sie die Presse-Miteilung auf Seite xy

30. April: Die neuen Möbel für den Biergarten sind eingetroffen. 60 Plätze, sechs 6er und sechs 4er Tische laden zum Verweilen ein. Eröffnet wurde am Samstag, 2. Mai. Der Lieferant (Fa. Deschner, Stutensee) hat uns gut beraten und termintreu geliefert. Seit vielen Jahren kaufen wir dort ein und können dieses Unternehmen nur empfehlen! In den 25 Jahren Hagsfelder Stuben ist dies nun die zweite Ausstattung für unser Lokal von diesem Händler.

01. Mai: Der Gesangverein Liederkranz feierte zum zweiten Mal sein Mai-Fest auf der VTH-Sportanlage am Ende der Schäferstraße und nutzte so alle logistischen Vorteile, die das Sportzentrum zu bieten hat: Großküche, geräumige saubere Toiletten, sichere Strom- und Frischwasserversorgung, idyllische Lage des "Festplatzes", kein Kfz-Durchgangsverkehr, für Kinder zwei Spielplätze zum Austoben, Galloway-Park mit Einblick in bäuerliche Wirtschaft und Parkplätze in ausreichender Zahl. Alle Voraussetzungen — auch das Wetter — standen auf Erfolg. Und den gab‘s auch offensichtlich! Das freut auch uns, wenn ein Kooperationspartner kräftig partizipiert und damit eine Verbindung festigt.

07.06.2009: Kommunalwahl in Baden-Württemberg. VTH-Mitglieder kandidieren und der Verein empfiehlt, dass Sie bei der Stimmvergabe (durch gezieltes Kumulieren und Panaschieren) diese Kandidaten unterstützen mögen. In alphabetischer Reihenfolge sind dies "unsere" vier Kandidaten: Thorsten Ehlgötz, Thomas Kalesse, Bernd G. Weber, Torsten Wörner. Auf Seite xy werden die Kandidaten mit Bild und kurzen Personen-Daten parteineutral vorgestellt. Netzwerke — auch in der Kommunalpolitik – sind wichtiger denn je. Wir pflegen den intensiven Kontakt zu den Unternehmen des Industriegebietes Nordost und bemühen uns, diese für den Stadtteil und sein Leben zu interessieren und hoffen auf das Engagement aus diesem Kreis. Haben wir Aufträge zu vergeben, sind diese Firmen stets aufgefordert, ein Angebot bei uns abzugeben. Zahlreiche Aufträge waren die Folge. Eine Hand wäscht die andere. Eine alte Weisheit — bei uns wird sie befolgt.

Ein aktuelles Thema:

"Koma-Saufen" in der Sandkiste. Kinder im Alter von 11, 12, 13 Jahren sind auffällig! (BNN, 11.04.), bei unserem Ochsenfest soll dies verhindert werden --> Jugendschutz! Die VTH will — im Gegensatz zu manch anderen Veranstaltern – auf die Erlöse aus diesen Sauf-Exzessen nicht angewiesen sein und ist sich der besonderen Verantwortung gegenüber der Jugend bewusst. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten sorgsam darauf achten, dass die Bestimmungen des Jugendschutzes nicht unterlaufen werden.

"Trio beraubt Mann in der Innenstadt" (BNN, 11.04.) Solche Meldungen häufen sich und verunsichern die Bevölkerung. Unserer Stadtverwaltung ist zu raten, das abzockende Auge des Gesetzes nicht nur auf zahlungskräftige Autofahrer (z. B. abgelaufene Parkuhren, "lebensgefährliches" Halten/Parken entgegen der Fahrtrichtung) zu richten, sondern mehr dem tatsächlichen Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Was ist denn schon alles in Bussen und Bahnen, an Haltestellen und Plätzen in der Innenstadt geschehen? Fahrgäste wurden angepöbelt, verprügelt, ausgeraubt. Ein untragbarer Zustand. Die Polizei, Verkehrsbetriebe und der "Bürgerservice und Sicherheit" hätten da ein weites, willkommenes Betätigungsfeld.

So wird aber das Parken entgegen der Fahrtrichtung akribisch verfolgt und mit Verwarnungsgeld belegt. Vorschlag: Schicken Sie dieses Personal zur Nachtzeit auf der Straße und verstärkt auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf Streife — aber da sind die Herrschaften längst zu Hause und es sind keine Einnahmen zu holen! Manchmal hat man in der Stadt des Carl Benz den Eindruck, als würde zur Hatz auf Autofahrer geblasen. Einst für viel Geld gebaute intakte Straßen mit fließendem Verkehr werden bis zum Kollaps im Stau abgeschnürt, Asphalt-Flickerei führt zu Stoßdämpfer-Teststrecken. Die Stadt hat inzwischen verheerend schlechte Straßen im Bestand. Geld wird für fragwürdige Slalom-Strecken hinausgepulvert, die der Verkehrsberuhigung dienen sollen. Bald ist wieder mit Haushaltskürzungen, auch beim Sport zu rechnen. Radfahren kann eine besondere Form der Fortbewegung im Kurzstreckenbereich sein. Mit dem Drahtesel würde ich aber meinen Arbeitsplatz nicht erreichen. Radfahren kann aber auch zu einer fanatischen Geisteshaltung werden, die dann für uns alle abträglich ist. Die bedeutendere Wertschöpfung erzielen wir mit Kraftfahrzeugen aller Art und nicht per Pedes. Die bedeutende Fahrradfabrik Fischer in Grötzingen hat gerade jetzt dicht gemacht, weil Billig-Konkurrenz aus Fernost ihr wohl den Garaus gemacht hat. Andere, ehemals bekannte Fahrrad-Hersteller (Gritzner-Kayser, Turmberg etc.) sind längst verschwunden. Die städtische Wirtschaftsförderung wird doch aufzeigen können, wie wichtig eine funktionierende Kfz-Infrastruktur für uns alle ist. Arbeitsplätze — auch in unserem Industriegebiet wurden mit dem Auto und nicht mit dem Fahrrad geschaffen. BOSCH, Mercedes-Benz, MAN u. a. zeigen dies. Sollen doch UPS, DHL und andere Ihre Päckchen mal mit dem Fahrrad ausfahren. Zum Lachen ist dies nicht mehr.

"30-jährige schlägt Rentnerin ins Gesicht" (BNN 12.05.) war eine weitere "Schlag"-Zeile. Eine junge Frau legt ihre Galoschen auf den Sitz einer S-Bahn, wird von einer Dame darauf angesprochen und kritisiert. Dafür wird diese von der Ungezogenen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Fahrgäste kommen zur Hilfe und werden ebenfalls tätlich angegriffen und übel beschimpft. Wo leben wir denn? Was muss sich die brave Bevölkerung noch alles gefallen lassen? Der KVV muss sich hier was einfallen lassen. Die Kuschel-Justiz sollte endlich durchgreifen und Zeichen setzen. Die Bevölkerung erwartet dies. In einer Gesellschaft muss es Normen geben, die einzuhalten sind. Zu Hause, im Kindergarten, in der Schule im Beruf. Überall. "Mehrfach zugeschlagen und zugetreten. 24-jähriger Angreifer auf eine Straßenbahnfahrerin zu einer Haftstrafe verurteilt" (BNN 13.05.) Man hätte durchaus eine höhere Strafe (Urteil: zwei Jahre zehn Monate) vertreten können, so die Richterin. Der Oberstaatsanwalt als Anwalt des Volkes forderte gar nur zwei Jahre. Die Geschädigte hat fortan Angst, einfache Tätigkeiten wie der tägliche Einkauf sind für sie fast nicht zu schaffen und sie leidet an einer Sprechstörung, die sie früher nicht hatte. Das gesunde Rechtsempfinden eines Normalbürgers wird hier hart auf die Probe gestellt. Viele Strafanzeigen und Strafanträge, die im Namen der VTH gestellt wurden (Einbruch, Einbruch-Diebstahl, Diebstahl, Sachbeschädigung, Beleidigung etc.) sind größtenteils ohne Ergebnis eingestellt worden. Fazit: Unbefriedigend. Für die Entfernung fragwürdiger Graffiti-Kunst an unseren Gebäuden mussten wir zum Schaden der VTH einige tausend Euro aufwenden. Den einstmals so erfolgreichen Rosenmontagsball, eine bekannte Gemeinschaftsveranstaltung von GV Liederkranz und VTH, mussten wir wegen eskalierender Gewalt aufgeben. Nie haben wir von dem Ergebnis der Gerichtsverhandlung, geschweige von dem Urteil erfahren. Den bleibenden Schaden durch plötzlich weggefallene Festerlöse zur Finanzierung der Vereinstätigkeit haben die beiden Vereine. Deshalb und nur deshalb schreibe ich zu diesem dem Sport eher fernen Thema.

Getränke in der Sporthalle: Glasflaschen bergen eine größere Gefahr als Kunststoff: In letzter Zeit ist festzustellen, dass offensichtlich Sport ohne permanent verfügbare Trinkflasche nicht (mehr) möglich ist. Bald werden Spieler auf dem Rasen einen Rucksack mit Trinkschlauch für Getränke dabei haben oder sich aus der Gürteltasche mit dem Durstlöscher versorgen. Kein Kind ist im Kinderwagen oder Sport-Buggy ohne Nuckelpulle unterwegs. Überall muss Mama ein Getränk bereitstellen. Eine Manie? Unsere Hausmeister wissen davon ein Lied zu singen. Sind sie es doch, die dann die klebrigen Flüssigkeitsreste vom Sportboden entfernen dürfen, wenn die Pullen mal wieder umgefallen und ausgelaufen sind. Deshalb: Trinkgefäße entweder außerhalb der Hallendrittel sicher abstellen oder zumindest in der eigenen Sporttasche im Hallendrittel aufbewahren. Läuft dann eine isotonische Limo aus, wird sie zumindest von dem mitgebrachten Handtuch oder der Kleidung innerhalb der Sporttasche aufgesogen. Spätestens dann hört dieser Unfug auf!

Eine Unmasse von Mist-Nachrichten (ca. 50 sogen. SPAM) erreichen täglich die VTH und werden automatisch herausgefiltert und gelöscht. Sollten uns @-Schreiber etwas mitteilen wollen, muss auf jeden Fall ein Betreff mit einem zweifelsfreien Bezug zum Verein angegeben sein — wenn nicht, wird aus Sicherheitsgründen ungeöffnet gelöscht! Mitteilungen mit Rechtswirksamkeit, z. B. Kündigungen zum Jahresende, sollen ohnehin nicht per @ verschickt werden, sondern bedürfen der Schriftform als Brief per (Einwurf-) Einschreiben.

Glücklicherweise haben wir jetzt bald dauerhaft wärmere Temperaturen. Die Kosten für den Bezug von Erdgas beliefen sich im Januar auf 6.307,17 €, im Zeitraum Februar/März auf 9.577,11 €. Für Strom durften wir pauschal jeweils 800 € mtl. vorauszahlen. Macht in den ersten drei Monaten des Jahres etwas über 18.000 €. Ist das nichts?

Liebe Mitglieder, noch schaffen wir das alles. Die Zahl der (voll) zahlenden Mitglieder dürfte aber dennoch etwas größer sein. Insbesondere sollte wirklich nur derjenige eine Betragsermäßigung (z. B. Rentner-Beitrag ab 65) beantragen, der es wirklich nötig hat. Glücklicherweise unterstützen uns manche Senioren, indem sie den bisherigen Beitrag beibehalten und sogar darüber hinaus noch manche Spende dem Verein zukommen lassen. Dafür herzlichen Dank! Seit 2002 halten wir die Beiträge bei uns konstant. Was hat sich in den zurückliegenden Jahren alles an der Preisfront getan! Mit anderen Erlösen konnten wir das bisher kompensieren.

Kommen SIE mit Freunden und Bekannten zum Ochsenfest. So helfen SIE dem Verein.

 

Herzlicher Gruß an alle im festen Vertrauen in die intakte Vereinsgemeinschaft der VTH

Ihr

Bernd G. Weber

Vorsitzender

Pressemitteilung der VTH-Jahreshauptversammlung 2009

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft KA-Hagsfeld 1895 e.V. (VTH) im 115. Jahr seit der Gründung des Ursprungvereins standen neben den Berichten über das Vereinsjahr 2008 bei "Wahlen" nur eine Neuwahl eines Revisors nach der neu gestalteten Satzung auf dem Programm.

Die Vorstände Bernd G. Weber (Vorsitzender seit 1980), Holger Hermann, Andreas Bellm (jeweils Stellvertreter) sowie Olaf Eckert und Elke Bausch als Schriftführer sowie Schatzmeister Alexander Besserer (krankheitsbedingt abwesend) wurden alle einstimmig für das vergangene Geschäftsjahr 2008 entlastet. Nahezu alle Abteilungs- und Übungsleiter waren präsent!

Der Verein legte in Folge wieder eine gute sportliche und finanzielle Bilanz mit einer Bilanzsumme von ca. 1,5 Millionen € vor. Eine angestellte Halbtagskraft soll die Ehrenamtlichen entlasten und arbeitet montags zusammen mit dem Vorstand in der VTH-Geschäftsstelle.

Der mittelgroße älteste Sportverein im Nordosten der Stadt mit eigenem Sport- und Kulturzentrum (1.500 m² Hallen- und ca. 20.000 m² Außenflächen) ist als einer der wenigen Vereine mit großem Immobilienbesitz noch schuldenfrei und stellt sich entscheidungsfreudig auch in der spürbaren Wirtschafts- und Finanzkrise künftigen Herausforderungen.

Problematisch werden die seit 2002 (= 100%) um 55% gestiegenen Kosten für Erdgas und Strom erachtet. Hier ist eindeutig die Schmerzgrenze überschritten. Auch an der Beitragsschraube ist nach Meinung des Vorstandes nicht mehr zu drehen. Die vom Gemeinderat vorgeschriebenen monatlichen Mindestbeiträge von 10 € für Erwachsene und 5 € für Kinder/Jugendliche sind auskömmlich, weitere Erhöhungen würden vermutlich von den Mitgliedern nicht akzeptiert werden. Austritte wären die Folge!

Die um eine Boule- und Beach-Volleyball-Anlage erweiterte Sportanlage und die am Rande des Galloway-Parks gelegene Tennisanlage sind Perlen in der Sportlandschaft im Karlsruher Nordosten. Stetige eigenfinanzierte Investitionen in die Sport-Anlagen und die Gaststätte Hagsfelder Stuben® sichern die Zukunft der VTH.

Besonderes Augenmerk will die VTH insbesondere auf die Förderung der jungen, aber auch auf die zunehmend älteren Mitglieder richten. Gesundheit und Mobilität durch Sport vom Krabbel- bis ins hohe Senioren-Alter ist die Devise!

bgw

Jahreshauptversammlung 2009

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung
Freitag, 24. April 2009, 19.30 h c. t., HAGSFELDER STUBEN® (Saal),
Tel. 68 94 86, Fax. 9 68 85 70,
im Sport- und Kulturzentrum, Schäferstraße 26

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.
VR 70
Tagesordnung

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden.
Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2010 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit." (Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne Stimmrecht – teilnehmen.

 

Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2009

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

der Frühling naht nach langem, hartem Winter, die Uhren sind auf Sommerzeit umgestellt, die Tage sind auf dem Zifferblatt etwas länger, die Freiluft-Saison beginnt. Wir sind dabei, unseren im letzten Jahr komplett neu gestalteten Biergarten “aufzumöbeln“. Angebote von Händlern bzw. Herstellern wurden eingeholt, die Vergabe kann geschehen. Bald werden Sie als Gast der Hagsfelder Stuben® auf neuem Möbel im Außenbereich sitzen. Die Gastronomie kann nur noch dann punkten, wenn sie in der warmen Jahreszeit mit einer ansprechenden Außenbewirtung agieren kann. Hier sind wir darauf bedacht, Geschäftskontakte bevorzugt aus unserer näheren Umgebung zu nutzen. Stets wollen wir anerkannte Fachleute mit unseren Anliegen betrauen, wenn wir solche Vorhaben nicht mit eigenen Kräften meistern können. Glücklicherweise haben wir in unserem Beraterkreis i.d.R. genug Sachverstand, auf den wir uns verlassen können.

Warum investieren wir permanent recht viel Kapital in unser Lokal? Die Antwort ist einfach zu geben. Nur ein Betrieb, der technisch und optisch auf der Höhe der Zeit ist, kann sich dem harten Wettbewerb mit Erfolg stellen. Der Gast stellt für sein gutes Geld zu Recht Ansprüche, denen auch wir als Verpächter und Eigentümer der Immobilie normalerweise nachkommen müssen, wollen wir nicht von der Entwicklung in der Gastronomie abgehängt werden. Vom sichtbaren Erfolg unseres Pächters partizipieren auch wir (der Verein), indem der Wirt ein repräsentatives multifunktionales Lokal mit Räumen für (fast) jeden Anlass bieten kann und für sich und seine Mannschaft ein auskömmliches Einkommen erzielt. Nur so können die Pachteinnahmen der VTH als wichtige Einnahme-Quelle gesichert werden. Von nichts kommt nichts! Jeder Verein, der sein Lokal nur als willkommene Melk-Kuh betrachtet, um irgendwelche Finanzlöcher zu stopfen, ist auf dem Holzweg und muss diesen Wettbewerb zwangsläufig verlieren. Nachdem die nachlässig gepflegte Kuh ausgemolken ist, bleibt letztendlich gar nichts.

Dass wir mit unserem Lokal auch schon andere, schlechte Zeiten erlebt haben, verdeutlicht die folgende Übersicht. Nicht immer hatten wir eine glückliche Hand bei der Verpachtung. Oftmals mussten wir froh sein, überhaupt einen Pächter zu finden. Früher war diese Misere der mangelnden Attraktivität und bescheidenen Ausstattung des Lokals geschuldet. Das stellt sich heute anders dar. Jetzt ernten wir als Partner (Verein und Pächter) die Früchte unserer langjährigen zielstrebigen Bemühungen. Auch hier ist Beharrlichkeit und verlässliches Handeln ein Erfolgs-Garant.

Alle Pächter der Turnhallengaststätte ab Eröffnung 1953 bis zum Um- und Erweiterungsbau und Neueröffnung als Hagsfelder Stuben® ab 1984

Turnhallen-Gaststätte

Hagsfelder Stuben® (www.hagsfelder-stuben.de)

Die Liste ist von Richard Bohner und der Vorstandschaft erstellt worden, dürfte aber noch die eine oder andere Ungenauigkeit aufweisen. Können Sie Ergänzungen und/oder Änderungen dazu beitragen?

Monatsrückblick

Noch ein süffisantes Wort zur derzeitigen Finanzkrise… (entnommen aus dem Februar-Rundschreiben des Weingutes Schweikart, LD-Godramstein, mit dem wir seit Jahrzehnten nicht nur wirtschaftlich, sondern auch freundschaftlich verbunden sind):

Wenn wir das richtig verstanden haben, war das wohl ungefähr so:

Heidi betreibt eine Bar in der Innenstadt. Um den Umsatz zu steigern, beschließt sie, die Getränke der treuen Kundschaft – mehrheitlich Alkoholiker ohne Arbeit – aufzuschreiben (ihnen also Kredit zu gewähren). Das spricht sich herum und dadurch drängen immer mehr Kunden in Heidis Bar. Da die Kunden sich um die Bezahlung vorerst keine Gedanken machen müssen, verteuert Heidi die Preise für Wein und Bier, die meistkonsumierten Getränke, und erhöht damit massiv ihren Umsatz.

Der junge und dynamische Kundenberater der lokalen Bank sieht in diesen Kundenschulden wertvolle künftige Guthaben und erhöht die Kreditlinie für Heidi. Er macht sich keine großen Sorgen, er hat ja die Schulden der Alkoholiker als Deckung. Am Sitz der Bank transformieren top ausgewiesene Banker diese Kundenguthaben in SUFFBOND, ALKBOND und TORMELBOND um. Diese Papiere werden dann weltweit gehandelt. Niemand versteht zwar, was die Abkürzungen bedeuten und wie sie garantiert werden. Da die Kurse aber kräftig steigen, stellt ein Risk Manager (inzwischen selbstverständlich entlassen – Begründung: er war zu negativ) der Bank fest, dass man die Schulden der Alkis von Heidis Bar langsam einfordern sollte. Die können aber nicht zahlen. Heidi kann ihren Kreditverpflichtungen nicht nachkommen und macht Konkurs. SUFFBOND und ALKBOND verlieren 95 %, TORMELBOND hält sich besser und stabilisiert sich nach einem Verlust von 80 %. Die Lieferanten hatten Heidis Bar längere Zahlungsfristen gewährt und zudem selbst in die Papiere investiert. Der Weinlieferant geht auch in Konkurs, der Bierlieferant wird von einem Lieferanten übernommen. Die Bank jedoch wird durch ein Rettungspaket der Regierung vor der Pleite bewahrt.

Gell, so war’s doch. Und natürlich wird so was nie wieder passieren.

Zum Schluss noch eine Vorschau:

Die Vorbereitungen laufen, das 3. Ochsenfest (Samstag/Sonntag, 20./21. Juni) kann kommen. Im Internet werden wir im Vorfeld berichten. Neu ist, dass wir für drei Tage planen und dem zweitägigen Ochsenfest eine DJ-Party mit Musik der 80er Jahre (Freitag, 19. Juni) voranstellen. Der Turnrat ist dem Vorschlag der Vorstandschaft und der Montags-Turner gefolgt und hat diese Idee aufgegriffen und als machbar empfunden. Die Hilfe zahlreicher Mitglieder ist erforderlich, aber auch Eltern von Kindern können sich gerne einbringen. Erfolgreiche Feste sichern insbesondere Familien konstante Mitgliedsbeiträge in der Zukunft.

Kommen Sie zur Jahreshauptversammlung am Freitag, 24. April 2009. Erleben Sie einen lebendigen vielseitigen Verein und gestalten Sie dessen Zukunft mit. Erfahren Sie das Geschehen innerhalb der VTH in den Berichten der Vorstandschaft, Abteilungs- und Übungsleiter. Nehmen Sie teil an der Entwicklung dieses gesunden Vereins. Viele Leute stellen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten der Vereinsgemeinschaft zur Verfügung und pflegen Kameradschaft im besten Sinn.

Ausführlich habe ich Sie in den letzten sechs Ausgaben der VTH-Nachrichten über das Geschehen innerhalb und außerhalb der VTH vorab informiert. Bei der JHV können Sie aktiv mitgestalten und entscheiden, wohin die Reise künftig gehen soll.

Zitat:

„Wer nicht weiß,
wohin er will,
braucht sich nicht zu wundern,
wenn er ganz woanders ankommt.“

(Robert F. Mager)

Wir benötigen die engagierte Mitarbeit vieler Mitglieder:


Ich grüße alle herzlich

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2009

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

viel Arbeit und Zeit waren erforderlich, um den 41. Jahrgang der VTH-Nachrichten auf den Weg zu bringen. Manfred Reeb (Redaktion) und Günter Bausch (Anzeigen-Akquise) schuldet der Verein Lob und Dank für die geleistete ehrenamtliche professionelle Arbeit. Diese beiden fleißigen Helfer legen sich ins Zeug, um die Herausgabe der schmucken Vereinszeitung zu gewährleisten. Mein Dank gilt auch den vielen Firmen, die uns bei der Finanzierung der Publikation in den zurückliegenden Jahrzehnten unterstützt haben!

Auch ich, meine Stellvertreter, Schriftführer und Schatzmeister machen unsere Arbeit für die VTH in der gleichen Qualität wie als Berufstätige, können jedoch nicht wie im Berufsleben von den anderen Mitarbeitern (z. B. Abteilungs- und Übungsleiter, Helfer) das gleiche Arbeitspensum einfordern. Wir haben nicht die lohnabhängigen Mitarbeiter wie in einem Unternehmen vor uns, die wegen des notwendigen Lebensunterhaltes auf den (Arbeits-)Platz angewiesen sind und somit den Anweisungen Folge zu leisten haben. Wir können bestenfalls nur Vorbild sein, zum Mitmachen animieren und uns am gemeinsamen Erfolg orientieren und dadurch begeistern. 35 Jahre Vorstandstätigkeit (vom Stellvertreter ab 1974 zum Vorsitzenden ab 1980) stellten mich und die Mannschaft oftmals vor die Wahl: nur Harmonie oder Resultat? Wenn ich die Wahl hatte zwischen zwanghafter Harmonie um der Harmonie Willen, faulem Kompromiss oder Resultaten, wählte ich meist die Resultate und ging mit dieser Einstellung keinem der Sache dienenden Konflikt aus dem Weg. Dabei habe ich auf diesem oftmals schwierigeren und geschmähten Weg den Verein zum Erfolg geführt. Und dieser Erfolg ist weithin sichtbar und mittlerweile (fast) allseits anerkannt.

Meinen Kollegen im Vorstand bin ich für ihre Loyalität und Treue sehr dankbar. Ohne sie wäre die auch im Moment (noch) sichere Position der VTH nicht denkbar. Ehrenamtliches Engagement kann Freude bereiten und bringt wichtige Erfahrungen für die Persönlichkeitsentwicklung. Leider sind immer weniger Menschen bereit, sich langfristig zu engagieren (= binden). Das gefährdet tragende Strukturen der VTH und der ganzen deutschen Gesellschaft. Ich kann nur für mehr Mut zum Engagement plädieren.

Ob uns irgendwie die Finanz- und Wirtschaftskrise auch noch durchschüttelt, hängt u.a. auch davon ab, wie stark und kreativ sich unsere Vereinsgemeinschaft erweist. Eine in sich gefestigte, entschlossene Gruppe kann manchen Widrigkeiten trotzen und aus Krisen auch Chancen erkennen und sie nutzen!

Diese Geschlossenheit, ein Bekenntnis zum Verein, dokumentiert sich auch auf den Veranstaltungen, die die VTH durchführt. Die Weihnachtsfeier war ein guter Beweis hierfür. Weit mehr als 200 Kinder wurden noch rechtzeitig vor der letzten großen Veranstaltung des Vereinsjahres mit einem T-Shirt in den Vereinsfarben rot-weiß ausgestattet. Ein schönes Geschenk, das bei den Kindern wie auch bei den Eltern willkommen und oftmals mit Lob und Dank versehen war. Torsten Wörner (Grafik-Entwurf) und Joachim Hagemann (Fa. HaKü produzierte mit Siebdruck) waren die Garanten für den werblichen Erfolg. Dieses Kleidungsstück soll Identität stiften. Die Kinder werden es gerne und mit Stolz tragen. Auch alle Abteilungs- und Übungsleiter, auch die Helfer auf Ochsenfest und Kerwe werden für den Arbeitseinsatz ausgestattet.

Es gibt auch in diesem Jahr für uns alle wieder viel zu tun – packen wir’s an! Den Verwaltungshengsten in der öffentlichen Verwaltung schreibe ich noch was ins Merk-Buch:

und für die Finanzkrise habe ich auch einen schönen Spruch von Bertold Brecht parat:

Uns Ehrenamtlichen wäre mit mehr Sorgfalt in der Gesetzgebung sehr geholfen! Die unsinnige Flut der europäischen, Bundes- und Länder-Gesetze, Verordnungen und Vorschriften lähmen die Begeisterung eines jeden Ehrenamtlichen.

So kann es nicht weitergehen.

 

Ich grüße alle herzlich

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Weihnachtsfeier am Samstag, den 13.12.2008

ALLE JAHRE WIEDER …

…die VTH – Weihnachtsfeier am Samstag, den 13.12.08

In einer sehr gut besuchten VTH Sporthalle konnten wir an diesem Samstag die traditionelle Weihnachtsfeier für die Kinder der VTH feiern. Neben dem mittlerweile schon fast selbstverständlichen bunten Programm aus den einzelnen Turnstunden und der großen Tombola mit zahlreichen tollen Preisen konnten wir dieses Jahr zum ersten Mal auch die Bewirtung in eigener Regie übernehmen. Hierbei hat sich unsere Tennis-Abteilung voll ins Zeug gelegt und alle hervorragend versorgt.

Nach einer kurzen Ansprache unseres Vorsitzenden starteten wir dann auch gleich mit dem Programm und der ersten Überraschung. In diesem Jahr wurden alle Turnkinder mit einem eigenen roten VTH-TShirt ausgestattet, welches unsere Kinder dann bei ihrem Auftritt auch gleich trugen. Dieses TShirt sieht nicht nur gut aus, es wird bestimmt auch zu einer (noch) besseren Identifikation mit unserem Verein beitragen.

Nachdem wir im letzten Jahr an dieser Stelle unsere Sorge um das Gewinnen neuer Übungsleiter thematisiert haben, freute es mich besonders bei der diesjährigen Weihnachtsfeier gleich drei neue Übungsleiter vorstellen zu können.

Claudia Strittmatter hat bereits im vergangenen Jahr die Gruppe Mutter und Kind – Turnen übernommen und Lukas Bäuerle sowie Carina Hagel als Nachwuchs-Übungsleiter, die im neuen Jahr die Ausbildung zum/zur Übungsleiter/in machen werden und die Gruppen Jungen – Turnen ab 5 Jahre und Mädchen – Turnen ab 8 Jahre übernehmen werden.

Neben den tollen sportlichen Leistungen, die uns unsere Kinder an diesem Samstagnachmittag boten, wurden dem Nikolaus doch zahlreiche Lieder und Gedichte vorgetragen, die dem einen oder anderen Besucher und Elternteil ein überraschtes und anerkennendes Nicken und extra langes Klatschen entlockten.

Ich will an dieser Stelle nicht vergessen wieder allen Helfern ausdrücklich DANKE zu sagen für Ihre erneute Bereitschaft diese Feier zu dem zu machen, was wir an diesem Tag erleben konnten. Angefangen vom „Einsammeln“ der Tombolapreise über die Vorbereitung der Halle beim Aufbau und den reibungslosen Ablauf am Nachmittag, bis hin zu den wieder grandiosen Aufräumhelfern und –helferinnen im Anschluss an die Feier. Einen besonderen Dank an die Tennisabteilung für die Übernahme der Bewirtung und die vielen, vielen Kuchenspendern aus allen Abteilungen, die für ein herausragendes Angebot an der Kuchentheke sorgten.

ALLE JAHRE WIEDER …

Ich hoffe, dass ich dies auch nächstes Jahr wieder sagen kann und wünsche allen bis dahin ein gutes neues Jahr 2009.

Uwe Bäuerle

Auszüge der Begrüßung zur VTH- Weihnachtsfeier 2008

Liebe Ehrenmitglieder, liebe Mitglieder,
meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,

ich begrüße Sie und freue mich, dass Sie mit Ihren Kindern gekommen sind, um mit uns die traditionelle Adventszeit gemeinsam zu feiern.

Es ist ein turbulentes Jahr, das jetzt zu Ende geht und die Aussichten sind alles andere als beruhigend. Wenn die Menschen mit Sorge auf das kommende Jahr blicken, so ist das auch angesichts der vielen negativen Schlagzeilen nicht verwunderlich. Viele haben Einkommenseinschnitte, gar den Verlust des Arbeitsplatzes zu befürchten.

“Finanzkrise“ ist das Wort des Jahres 2008. Der Ausdruck kennzeichnet die dramatische Entwicklung im Banken-, Immobilien- und Finanzsektor. Auf die in Milliardenhöhe umverteilten Gelder zielt das zweitplatzierte ‚Wort „verzockt“. „Datenklau“ folgt auf Platz drei und steht für zahlreiche Fälle illegaler Nutzung und Weitergabe von Personendaten. Die Wendung „Hessische Verhältnisse“ steht für mit unklare Mehrheiten und Wortbruch nach Wahlen.

Mit alldem haben wir nichts zu tun! Unser Verein

Die Vereinsverwaltung verspricht nur so viel, wie sie später auch halten kann.

Aber in der Krise liegen auch Chancen. Gerade in diesen Tagen denken wir dabei voller Respekt an unsere Väter und Großväter, die nach schwierigen Zeiten vor den Ruinen ihrer Arbeit standen. Statt zu klagen oder nach dem Staat zu rufen, krempelten sie die Ärmel hoch und packten die Aufgaben an.

Heute will ich das harmonische Miteinander und das erfolgreiche Gemeinsame kurz vor Jahresende in den Vordergrund stellen. Wir haben für alle aktiven Kinder des Vereins – und das sind über 200(!) – T-Shirts (Trikots) in den Vereinsfarben rot/weiß mit der großen Jahreszahl 1895 angeschafft und verteilt. Mit diesem Geschenk wollen wir Identität mit der traditionsreichen Vereinigten Turnerschaft Hagsfeld stiften und auf unsere 113 Jahre Vereinsgeschichte hinweisen:

An dieser Stelle danke ich allen, die das alles ehrenamtlich geplant, gestaltet und unterhalten haben.

Ganz besonders bedanke ich mich aber auch bei denjenigen, die heute dieses Fest vorbereitet haben und nun ausrichten werden. Auch in Bezug auf diese Weihnachtsfeier leben wir vom ehrenamtlichen Einsatz unserer Mitglieder und benötigen dennoch dringend den wirtschaftlichen Erfolg! Unsere familienfreundlichen Mitgliedsbeiträge alleine lassen uns schon lange nicht mehr überleben. Ohne erfolgreiche Veranstaltungen des Gesamtvereins und Vermietung und Verpachtung können wir nicht existieren. Unser Turnverein ist auf Gedeih und Verderb auf diesen wirtschaftlichen Erfolg angewiesen.

Zu diesem Erfolg können aber auch Sie heute beitragen, indem Sie sich bei der Tombola kräftig beteiligen (Lospreis 1,-- Euro für 2 Lose) und dem Speisen- und Getränkeangebot zusprechen. Unser Ehrenvorstand Günter Bausch hat sich hier besonders engagiert. Ausgabe der Tombola-Gewinne erst nach dem Nikolaus am Ende der Veranstaltung!

Ich wünsche Ihnen allen einen angenehmen Nachmittag in unserem vereinseigenen Sportzentrum. Durch das Programm führt Uwe Bäuerle.

(Auszug aus der Ansprache des Vereinsvorsitzenden der VTH, Bernd G. Weber, anlässlich der VTH-Weihnachtsfeier am 13.12.2008 in der großen Sporthalle, hier für Interessierte zum Nachlesen)

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 6 / 2008

Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der VTH,

turbulente Zeiten durchleben wir. Eine Finanz- und Wirtschaftskrise großen Ausmaßes hält uns in Atem. Viele sind sich der prekären Lage (noch) nicht bewusst. Sicher Geglaubtes hat sich dezimiert, Vermögen ist weggeschmolzen, weil die unbändige Gier der Ansporn zu irrationalem Tun war. Selbst die sonst eher behäbige öffentliche Hand (Kommunen, Länder, Landes- und andere Banken) hat gewaltig mitspekuliert, hat mitgezockt und wird jetzt dafür kräftig mit Milliarden-Verlusten abgestraft! Die Zeche zahlen wir, die Bürger, die Verbraucher. Mal sehen wie lange das Gedächtnis beim Volk anhält, denn nächstes Jahr ist zweimal Wahltag, für Kommunal-, Europa- und Bundestags-Wahl. Und Wahltag ist bekanntlich auch „Zahltag“!

In chronologischer Abfolge berichte ich von dem Geschehen innerhalb und außerhalb des Vereins. Wir können uns vom „Auswärtigen“ nicht abkoppeln. Wir sind da und dort mittelbar oder unmittelbar betroffen, können oftmals nur reagieren, weil zum Agieren wir oftmals zu klein und unbedeutend sind. Wir stehen noch sicher auf beiden Beinen in einer zunehmend verrückten Welt.

Bei den Vorstandskollegen, dem Ehrenvorstand, Mitarbeitern in den Abteilungen, der Geschäftsstelle und allen Helfern an vielen Stellen sowie bei den zahlreichen Firmen (Spenden, Inserate) und den Kooperationspartnern (Betriebssportgruppen, Schulen, Vereine) bedanke ich mich für die geleistete Arbeit und die gewährte Unterstützung.

Ihnen allen wünsche ich einen harmonischen Jahreswechsel und ein gutes neues Jahr 2009!

Bis dahin herzliche Grüße

Bernd G. Weber
VTH-Vorstand

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2008

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der VTH,

der Urlaub und die Ferienzeit der Schulkinder sind vorbei — die Schule und Beruf haben begonnen und uns fest im Griff, der Sportbetrieb in der Halle läuft wieder auf vollen Touren, der Herbst steht vor der Tür, die Temperaturen lassen uns abends bereits frösteln.

In die noch warme Zeit platzte die Meldung, dass wir in Bälde mit gewaltigen Preissteigerungen (Erdgas) zu rechnen haben. In der Vergangenheit hat man meine seit Jahren hier veröffentlichten Energie(Preis)statistiken belächelt und die Bedeutung solcher Zahlenkolonnen süffisant in Frage gestellt. Der Horror ist aber nun auch bei denen eingekehrt. Mancher Haushalt, ob privater oder Vereins-Haushalt wird kräftig durcheinander geschüttelt. Im Hinblick auf kommende grimmige Winter-Minusgrade kommen wir an folgenden Fragen nicht (mehr) vorbei. "Wann sollen wir Öl bestellen?", "Können wir die monatlichen Abschlagszahlungen an die Stadtwerke noch verkraften?", "Wird uns die nächste Jahres-Abrechnung vor große Probleme stellen?" Da vergeht auch dem größten Optimisten das Lachen.

Mit unseren Mietern und Kooperationspartnern bin ich in dieser Angelegenheit seit Ende Juli im Gespräch, die meisten reagierten sofort und sind verständnisvoll, andere wiederum verweigern beharrlich die Gesprächsbereitschaft und schieben das Problem auf die lange Bank. Gelöst ist das Problem dadurch natürlich keineswegs. Alle sind davon gleichermaßen betroffen — ob sie es wollen oder nicht.

Unsere Möglichkeiten der objektiven Energie-Einsparung sind fast ausgeschöpft: Alle Gebäude verfügen seit Jahren über (Voll-)Wärmeschutz, zuletzt wurde die kleine Halle "eingepackt" und isoliert. Unsere Heizanlage arbeitet längst mit Niedrigtemperatur-Technik. Hierfür wurde auch ein neues, geringer dimensioniertes Edelstahl-Abgasrohr in den vorhandenen Kamin eingezogen. Die große Sporthalle hat seit Anfang an durch die Sandwich-Bauweise der Außenwände, die dreischaligen Lichtkuppeln und dem erst vor ein paar Jahren komplett renovierten Dach eine hervorragende Isolierung und insofern eine gute Energie-Bilanz. Alle Fensterscheiben sind mit Isolierglas ausgerüstet und dies auf dem jeweiligen (bezahlbaren) Stand der Technik. Die Leuchtmittel sind ebenfalls auf dem Stand der Technik (Energie-Sparlampen, Leuchtstoff-Röhren mit modernen Kondensatoren und elektronischen Startern). Dies alles ist bei uns frühzeitig erkannt und installiert worden. Glühbirnen gibt‘s nur in der Sicherheits-Beleuchtung der Notstromanlage. Jetzt ist aber Ende der Fahnenstange. Mehr geht nicht.

Nachholbedarf haben wir jetzt nur noch bei den subjektiven Energie-Einsparungen: Unsere Nutzer der Sporthalle(n) können noch etwas mehr zur Energie-Einsparung beitragen. Das subjektive Wärme-Empfinden manches Mitmenschen lässt noch manchen Wunsch offen. In der kühleren Jahreszeit kann man sich auch beim Sport durch entsprechende Kleidung in "Zwiebel-Technik" den neuen Energie-Konditionen anpassen. Wir können in den Sporthallen keine Wohnzimmer-Temperaturen vorhalten. Lüften über permanent geöffnete Fenster-Klappen ist ein Frevel, den wir uns nicht leisten können! Über unsere automatische Lüftungsanlage ist ein regelmäßiger Luft-Austausch gewährleistet. Wer schon lüften muss, sollte später auch das Fenster wieder schließen! Die Gaststätte mit Fußboden-Heizung verfügt sogar über eine Lüftungsanlage mit Wärmetauscher. Und dies bereits seit 1984! Da haben nur die wenigsten unter uns an‘s Energiesparen gedacht. Wir schon.

In diese Zeit der Kosten-Explosion fallen auch noch andere schlechte Entwicklungen. Der Wegzug der Firma Pfizer nach Berlin hat auch für uns negative Auswirkungen: Betroffen sind auch Mitglieder und deren Familien-Angehörige, es fallen Betriebssportgruppen als zuverlässige Mieter weg. Einnahme-Ausfälle sind die Folge. Darüber sollte man als evtl. kritischer Begleiter der VTH nicht frohlocken, wenn man im gleichen Boot sitzt. Der Ausfall dieser Mieterlöse muss kompensiert werden. Die fixen Kosten des Gesamt-Komlexes "Sport- und Kulturzentrum" bleiben, sie werden (wenn wir keinen Ersatz für diese Ausfälle finden sollten) zwangsläufig auf die verbliebenen Nutzer verteilt. Dadurch kann es etwas teurer werden. Kann, nicht muss. Ich bin dabei, neue Nutzer zu akquirieren. Hoffentlich mit Erfolg. Sie können dabei aber auch behilflich sein.

Deshalb sind Mitgliedschaft(en) für VTH zwingend! Alle Abteilungs- und Übungsleiter sind aufgerufen, möglichst bald sorgfältig die Teilnehmerlisten darauf zu überprüfen, wer Mitglied ist und wer nicht! Danach die Listen in der GSt zum Abgleich abgeben. Die Kosten des Sportbetriebes werden insgesamt von unseren Mitgliedern geschultert. Es kann folglich nicht unser Ziel sein, unseren "Sport-Laden" gänzlich für Nicht-Mitglieder für "Umme" zu öffnen! Die Vereine mit ihren "Dauer-Schnupper-Angeboten" werden m. E. noch ihr blaues Wunder erleben. Manche "Sportidee" führt(e) schon ins finanzielle Desaster. Beispiele können bei Nachfrage aufgezählt werden. Davor wollen wir unseren Verein bewahren. Noch gelingt es uns. Konsequenz? Mitglieder werben!

Auf jeden Fall bedanke ich mich bei Pfizer (Geschäftsleitung und Mitarbeiter) für die jahrelange Treue und stets gute Zusammenarbeit und wünsche namens der VTH alles Gute in Berlin. Hoffentlich bleibt uns der herrliche Grünzug am südlichen Ende unseres Geländes erhalten. Es wäre schade, wenn "Natur pur" nicht mehr vorhanden wäre.

Jetzt habe ich wieder erschöpfend aus dem Verein berichtet, mein Zettelkasten ist geleert. Weitere Neuigkeiten bringe ich dann im nächsten Heft.

Bis dahin herzliche Grüße

Bernd G. Weber

VTH-Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2008

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der VTH,

in der Stadt und im Stadtteil ist viel in Bewegung. Es gilt, sich auf diese unabänderlichen Veränderungen einzustellen. Dies aber alles zeitlich unter einen Hut zu bringen, ist für einen ehrenamtlichen und berufstätigen Vorstand, bestehend aus drei Personen und zusätzlich Schriftführer und Schatzmeister, ein schwieriges Unterfangen. Da muss auch die Familie voll mit dabei sein, soll es dabei nicht zu Konflikten kommen. Kein Wunder, wenn sich immer weniger auf Dauer so in die Pflicht nehmen lassen. Halbe Sachen gehen da nicht – der ganze „Kerl“ (m/w) ist gefordert und nicht nur ein Stück(chen). Unsere Mannschaft in der Geschäftsstelle ist im Moment personell nicht mehr so gut wie früher aufgestellt: die berufliche Anspannung macht sich spürbar bemerkbar, einige sind unter der Woche in ganz Deutschland gebunden und somit vor Ort nur eingeschränkt verfügbar. Dank der modernen Kommunikationsmittel (Fax, SMS, @mail) sind wir dennoch gegenseitig über die aktuellen Geschehnisse informiert.

Insgesamt ist das Klima im Verein als sehr gut zu bezeichnen. Die hervorragend bewältigten Aufgaben der letzten Monate haben das bewiesen. Es zeichnet sich auch eine Verjüngung auf verschiedenen Ebenen ab. Viel verspreche ich mir von den 68ern, die jetzt alle im reifen Alter von 40 Lebensjahren angekommen sind. Diese Generation darf gerne an die Schalthebel – sie muss sich nur noch wählen lassen! In Teilbereichen ist sie bereits an wichtigen Stellen im Verein in der Verantwortung. Ein Lichtblick.

Lassen Sie mich Revue passieren:

An manchen Wochenenden und auch während der (Sommer-)Ferien sind noch Busse der Vereinshilfe zu vermieten. Dies ist dann von Interesse für manche Abteilung oder Übungsgruppe, wenn einmal der VTH-Sprinter nicht zur Verfügung stehen sollte. Neben diesen Terminen der Hochsaison in der Ferienzeit stehen die Fahrzeuge der „Roten Flotte“ auch während der Woche für Ausflüge oder Fahrten zu Spielen, Trainingslager, Freizeiten usw. bereit.

Die 9-Sitzer Ford Transit eignen sich besonders für den Transport von Gruppen. Sie verfügen teilweise über Anhängerkupplungen, um z. B. Material- oder Bootsanhänger zu ziehen. Der Kilometerpreis für Vereine im Sportkreis Karlsruhe beträgt 0,20 € zzgl. Versicherung und MwSt. Details unter www.sportjugend-karlsruhe.de unter Leistungen/Kleinbusse.

Unser Mercedes Sprinter steht – je nach Verwendung – ohne Mietentgelt zur Verfügung. Das regeln wir von Fall zu Fall. Tanken muss man aber dennoch. Alles kann der Verein nicht schultern. Die hohen Dieselpreise schlagen mittlerweile auch bei der Platzpflege kräftig zu Buche!

Darüber hinaus werden wir jetzt auch noch das für die Beregnung der Rasenflächen (= Grün) entnommene Grundwasser bezahlen dürfen. Da bin ich mal auf die Abrechnung gespannt. Ebenso auf die neue Abwasser-Gebühr, die jetzt für unsere großen Hallendächer und die mit Pflaster versiegelte Hoffläche berechnet wird. Nur von den Besitzenden kann man was holen! Was sagen da unsere Mieter dazu? Ob die Stadt für ihre zahlreichen großen Dächer auch was bezahlt?

Ich wünsche Ihnen allen namens des VTH-Vorstandes in den kommenden Ferienwochen gute Erholung und die Freude zu einem frischen Beginn nach den Hallenferien und ein Wiedersehen – spätestens auf der Hagsfelder Kerwe.

Herzliche Grüße

Ihr

Bernd G. Weber
Vorsitzender

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2008

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der VTH,

es hat sich wieder viel getan über das man berichten kann. An mehreren Stellen haben wir „Zukunfts-Baustellen“ eröffnet, um dem Verein auf die nächsten Jahre hinaus eine sichere Grundlage zu schaffen. Wir stehen mit unseren Sportanlagen, den Sportangeboten und mit unserer Gaststätte im Wettbewerb mit anderen. Diesen Wettbewerb begrüßen wir ausdrücklich. Als wirtschaftlich handelnder Verein sind wir aber nach wie vor auch dem Gemeinwohl verpflichtet. Unsere maßvolle Preisgestaltung bei allen Angeboten soll es jeder Familie ermöglichen, Sport in seiner von uns angebotenen Vielfalt zu treiben und unsere Veranstaltungen zu besuchen. Kooperationen mit anderen Vereinen im Stadtteil Hagsfeld und in den benachbarten Stadtteilen Rintheim und Waldstadt könnten dieses Bemühen nachhaltig unterstützen. Wir sind da offen für neue Ideen. Mehr kann ich dazu (noch) nicht sagen.

Ich wünsche uns allen einen schönen Früh-Sommer ohne Unwetter und sonstige Störungen.

Herzliche Grüße,
ich bin reif für die Insel


Ihr
Bernd G. Weber

Jahreshauptversammlung der VTH am 25. April 2008

Einladung an alle Mitglieder zur ordentlichen Jahreshauptversammlung
Freitag, 25. April 2008, 19.30 h c. t., HAGSFELDER STUBEN® (Saal),
Tel. 68 94 86, Fax. 9 68 85 70,
im Sport- und Kulturzentrum, Schäferstraße 26

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e.V.
VR 70

Tagesordnung

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

(Totenehrung)

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter gerichtet werden. Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2008 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit."

(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – ohne Stimmrecht – teilnehmen.

Bernd G. Weber
1. Vorsitzender

Pressemitteilung bzgl. der Jahreshauptversammlung 2008

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft KA-Hagsfeld 1895 e. V. (VTH) im 113. Jahr seit der Gründung des Ursprungvereins standen neben den Berichten über das Vereinsjahr 2007 auch Neuwahlen der gesamten Vereinsverwaltung nach neu gestalteter Satzung auf dem Programm.

Die bisherigen Vorstände Bernd G. Weber (Vorsitzender seit 1980), Holger Hermann, Andreas Bellm (jeweils Stellvertreter) sowie Olaf Eckert und Elke Bausch (Schriftführer) sowie Schatzmeister Alexander Besserer wurden alle wieder gewählt, Günter Bausch für seine hervorragenden Verdienste zum Ehrenvorstand ernannt.

Der Verein legte in Folge wieder eine gute sportliche und finanzielle Bilanz vor. Eine angestellte Halbtagskraft entlastet neuerdings die Ehrenamtlichen und arbeitet montags in der VTH-Geschäftsstelle. Der mittelgroße älteste Sportverein im Nordosten der Stadt mit eigenem Sport- und Kulturzentrum (1.500 m² Hallen- und ca. 20.000 m² Außenflächen) ist als einer der wenigen Vereine mit großem Immobilienbesitz schuldenfrei und stellt sich künftigen Herausforderungen.

Die Sportanlagen wurden um eine Boule- und Beach-Volleyball-Anlage erweitert, die Tennisanlage komplett saniert und mit dem ehemaligen Daviscup Spieler Rainer Schüttler im Rahmen eines Festes eingeweiht. Die gesamten Investitionen in sechsstelliger Höhe wurden aus Rücklagen finanziert!

Besonderes Augenmerk will die VTH auf die Förderung der jungen, aber auch besonders auf die älteren Mitglieder richten. Gesundheit und Mobilität durch Sport vom Krabbel- bis ins hohe Senioren-Alter ist die Devise!

Bernd G. Weber
1. Mai 2008

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2008

Liebe Mitglieder, liebe Freunde der VTH,

die zweite Ausgabe des 40. Jahrgangs der VTH Vereins-Nachrichten informiert Sie wieder ausführlich über das Geschehen innerhalb und außerhalb des Vereins. Seit Jahren sind wir dabei, die Anlagen (Immobilien, Sportanlagen) für die kommenden Jahre auszurichten. Ein nennenswerter Reparatur-Stau besteht bei uns nicht (mehr). Viel Geld wurde dafür aus den Rücklagen entnommen und in die Zukunft investiert. Dies alles hat die Verwaltung gemeistert. Wo sie aber an Grenzen stößt, wird zunehmend deutlicher: Es gibt seit Jahren keinen Oberturnwart, Sportwart oder Sport-Koordinator, der sich eigenverantwortlich um die Entwicklung neuer Sportangebote und Rekrutierung neuer Übungsleiter kümmert. Nur die Sportarten im Gesundheitsbereich (Bauch-Beine-Po, Fitness, Pilates), Taekwon-Do, Tennis, Volleyball, Wandern schaffen diese wichtige Aufgabe in eigener Verantwortung. „Problemkind“ ist bei uns der vielschichtige Bereich „Turnen“, beginnend beim Eltern-Kind-Turnen, Kleinkinder-, Kinder- und Jugend-Turnen, Behindertensport über die Gymnastik-Angebote für Frauen und ältere Mitglieder (Senioren 60 plus). Der früher gut ausgebaute Bereich „Jugend“ (Jazz-Tanz, Gymnastik für Mädchen), Ski (alpin, Langlauf) liegt leider brach. Mir und meinen Kollegen im Vorstand ist es zeitlich unmöglich, diese Suche nach geeigneten Übungsleitern zusätzlich zum bisherigen Aufwand auch noch zu schultern – andere finden sich nicht. Dies bereitet mir die größte Sorge. Bei uns lernen die Kinder die ersten sportlichen Bewegungen, erfreuen sich beim Toben in der Sporthalle und bereiten sich auf den Schulsport vor. Nach dem Grundschul-Alter beginnt es zu bröckeln – ab der Pubertät können wir Jugendlichen im “Turnen“ nichts mehr bieten, die Ausnahme bilden unsere Ball-Sportarten Tennis und Volleyball. Handball musste wegen der über Jahre hinweg vernachlässigten Jugendarbeit aufgegeben werden, obwohl die damalige D-Jugendmannschaft Meister ihrer Klasse wurde! Der Handball-Boom nach der erfolgreichen WM geht nun spurlos an uns vorbei. Unsere Hagsfelder Handball-Kinder spielen nun in Rintheim (dahin haben wir auch kostenlos unsere Handball-Utensilien abgegeben), Grötzingen oder sonst wo. Die alten gewichtigen und wortgewaltigen AH-Handballer haben größtenteils nur an sich selbst, zu selten an die Zukunft der Jugend des Handball-Sports innerhalb der VTH gedacht. Sport kann und soll bei uns aber ein über Sportarten hinweg durchlässiger lebenslanger Begleiter sein. Unsere Altersspanne der Aktiven geht vom Krabbelalter 2 bis ins hohe Alter von 90 Lebensjahren, wenn auch dazwischen manche Lücke klafft. Mit Beach-Volleyball und Boule versuchen wir neue attraktive Angebote zu schaffen.