Archiv ehemaliger Berichte

Auf dieser Seite finden Sie archivierte Berichterstattungen der Vorstandschaft aus den letzten Jahren:

37. Hagsfelder Kerwe 10. bis 12. September 2022

Kerwe mit nachgeholtem Jubiläum

Nach zwei Jahren Pause war es endlich wieder soweit. Vom 10. bis zum 12. September konnte wieder unsere geliebte Hagsfelder Kerwe stattfinden. Die Vereinigte Turnerschaft Hagsfeld bot wieder die von allen geliebten XXL-Schnitzel mit selbstgemachtem Kartoffelsalat an. Für mich, als neuer Festwirt der Kerwe, war die größte Herausforderung die ganzen Abläufe kennenzulernen, da ich bisher nie bei der Kerwe hinter den Kulissen stand. Ich bekam jedoch tatkräftige Unterstützung von Harald Kaster und Andreas Helm, die beide zuvor die Kerwe organisiert haben.

Freitag, 09. September - ein Tag voller Ereignisse. Um 06.30 Uhr beginnt Werner mit dem Kartoffelkochen, damit unsere sehr fleißigen Kartoffeldamen ab 09.00 Uhr die Kartoffeln schälen können. Unterstützt wird er dabei stets von unserem Hausmeister Thorsten.

Währenddessen trifft um 08.30 Uhr unser Zeltbauer auf dem Festplatz ein. Zu meinem Erstaunen waren wir bereits nach einer Stunde mit dem Aufbau des Zeltes fertig. Nach und nach wurden dann die einzelnen Anhänger mit der Einrichtung angeliefert und um 18 Uhr konnten wir dann guten Gewissens den Abend mit einem gemeinsamen Essen ausklingen lassen.

Am Samstag um 13 Uhr war es dann endlich soweit und wir öffneten unser Zelt für das Publikum. Nach ein paar kleinen Anpassungen bei der Gewürzmischung ging dann ein Schnitzel nach dem anderen über die Theke.

Um 17 Uhr wurde vor unserem Festzelt die Kerwe offiziell eröffnet und wir feierten unser 125. (+2) Jubiläum bei einem frisch angestochenen Fass von unserer Brauerei “Ketterer”.

Die restliche Kerwe verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Es war eine lockere Stimmung und sowohl Gäste als auch Helfer hatten stets ein Lachen auf dem Gesicht.

Montag, 12. September - der Tag der Spekulationen. Kauft man noch mehr Fleisch für die Schnitzel oder reicht es? Nach kurzer Rücksprache mit unserem Lieferanten Edeka Behrens entschied ich mich, kein weiteres Fleisch zu bestellen, was sich als weise Entscheidung herausstellen sollte, denn um ziemlich genau 19 Uhr ging das letzte Schnitzel über die Theke. Neben den Schnitzeln waren inzwischen auch bereits die Spaghetti ausverkauft und kurz nach den Schnitzeln waren auch die Fischbrötchen leer. Ein voller Erfolg für die VTH, denn wir haben an diesem Wochenende 320kg Schweinelachs verarbeitet und verkauft.

Anschließend hieß es dann noch für viele Helfer abbauen, so schnell es geht. Um 23 Uhr waren wir dann mit dem Großteil fertig und die letzten Reste und das Zelt wurden am Dienstag abgebaut.

Ich möchte mich hier nochmals bei allen Helfern der diesjährigen Kerwe bedanken und freue mich bereits jetzt auf die Kerwe 2023. Ein besonderer Dank geht außerdem an die Volleyball-Abteilung, die mehr als 50% der Helfer gestellt hat. Auch möchte ich mich besonders bei Harald Kaster und Andreas Helm bedanken, die mich sehr gut in die Orga der Kerwe eingelernt und begleitet haben.

Viele Grüße
Ralph Zanzig

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2022

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

Bernd G. Weber gleich vorweg ein sehr wichtiges Thema!

31. August: Das ist der gefährlichste Countdown für jeden Verein!

Der Countdown läuft. Und das unbarmherzig! Es bleibt mir als Vereinsvorstand nur noch wenig Zeit, bis ...

Die letzten Ausgaben der VTH-Nachrichten befassten sich mehr und mehr eindringlich mit dem Thema: Neuwahlen!

Damit ist mir ernst. Sollte ich noch einmal gewählt werden, ist es damit alleine nicht getan. Es muss eine neue, verjüngte Mannschaft an den Start gehen, um sich an die vielfältigen Aufgaben der Zukunft zu gewöhnen. Wenn nicht schon in diesem Jahr, dann aber sicher 2024 wird für mich mit der Position 1. Vorsitzender im Ehrenamt Schluss sein. Dann wären es für mich 50 (!) Jahre in einem Vorstandsamt der VTH, davon 44 Jahre als deren Vorsitzender. Das reicht.

In der Chronologie:

Alles, was in letzter auf der politischen (Welt-) Bühne passiert, stimmt mich sehr nachdenklich. Große Weltorganisationen (UNO, Sicherheitsrat, Kirchen aller Konfessionen) versagen auf ganzer Linie. Dabei komme ich gerade jetzt in meinem Alter zu dem festen Schluss, dass ich mir für mich und meine große Familie viel mehr Zeit nehmen muss!

Ein halbleeres Glas Wein ist zwar auch ein halbvolles, aber eine halbe Lüge ist mitnichten eine halbe Wahrheit.“

Dieses Zitat von Jean Cocteau (französischer Schriftsteller, Filmregisseur und Maler) darf gerne auf manche Äußerung insbesondere von Politikern bezogen werden. Ich vermisse bei diesen Personen wahrhafte, ehrliche Vorbilder. Zu viele sind damit beschäftigt, sich die Taschen vollzustopfen. In keinem anderen Metier sind derart viele Ungelernte in hohen Positionen unterwegs. Häufig standen die noch nie über längere Zeit verantwortlich im Berufsleben. Insofern bin ich da reihenweise enttäuscht.

Nach diesen umfangreichen Texten beende ich meine Ausführungen mit den besten Wünschen wieder mit einem weiteren Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.
(Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.

Kommen Sie zur JHV und zeigen Sie damit Ihre Verbundenheit zu diesem Verein und helfen Sie, damit die Vereinsgemeinschaft weiterhin eine gute Zukunft haben wird.
Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt mehr denn je unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich – auch in Corona-Ausnahmezeiten.

Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe, viel Freude und Genuss in der lebendigen Vereinsgemeinschaft mit Tradition - hoffentlich ohne weitere bzw. erneute Corona-Einschränkungen!

Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie trotz allem nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen/personen-bezogenen Hauptwörtern in unseren Vereinsnachrichten, im Schriftverkehr, in VTH-Formularen ggf. die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzliche für alle Geschlechter. Wir stellen damit den Inhalt, Informationsgehalt und Lesbarkeit unserer Texte in den Vordergrund. Keinesfalls wollen wir die Texte durch Sprechstakkato, Sprechpausen, Sternchen, Doppelpunkte u. ä. verhunzen.

Ordentliche Jahreshauptversammlung 2022

Vereinigte Turnerschaft Karlsruhe-Hagsfeld 1895 e. V.

AG MA VR 100070

Einladung an alle Mitglieder

Freitag, 22. Juli 2022, 19.30 h c. t.,

HAGSFELDER STUBEN® (Saal),
Tel. +49 721- 68 94 86,
im Sport- und Kulturzentrum,
D-76139 Karlsruhe-Hagsfeld, Schäferstraße 26

Tagesordnung

Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernd G. Weber

Totenehrung

2019

2020

2021

 

Anträge zur JHV müssen gemäß § 10 der VTH-Satzung "spätestens sieben Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich an den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter" gerichtet werden. Ein später eingehender Antrag kann nur behandelt werden, wenn die Dringlichkeit des Antrages von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit anerkannt wird.

Stimmberechtigt mit jeweils einer Stimme ist jedes anwesende volljährige Mitglied, das seinen Beitrag für das 1. Halbjahr 2022 nachweislich entrichtet hat.

"Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit in offener Abstimmung gefaßt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des Versammlungsleiters ausschlaggebend. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Über einen Antrag auf geheime Abstimmung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit."
(Auszug aus § 10 der VTH-Satzung)

Jugendliche Mitglieder können gerne an der Versammlung – nach Satzung jedoch ohne aktives Stimmrecht - teilnehmen.

Die Teilnahme von Gästen – ohne Stimmrecht - ist möglich. Darüber befindet die Versammlung vor Eintritt in die Tagesordnung.

 

Bernd G. Weber
Vorsitzender
mobil D1 +49 151-174 30 895, vth1895-vorstand@t-online.de

 

Pressemitteilung der VTH-Jahreshauptversammlung 2022 vom 22.07.2022

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Vereinigten Turnerschaft KA-Hagsfeld 1895 e. V. (VTH) im 127. Jahr seit der Gründung des Ursprungvereins standen neben den Berichten über die Vereinsjahre 2019, 2020 und 2021 die Wahlen der kompletten Verwaltung auf dem Programm. Der Vorsitzende Bernd G. Weber, der Stellvertreter Andreas Bellm, sowie Schatzmeister Alexander Besserer (krankheitsbedingt abwesend) wurden nahezu einstimmig für die vergangenen drei Geschäftsjahre entlastet.

Fast alle Abteilungs- und Übungsleiter waren trotz Corona-Einschränkungen präsent!

Bernd G. Weber (Vorsitzender seit 1980) und Andreas Bellm (Stellvertreter seit 1999) wurden für weitere zwei Jahre wiedergewählt, Ralph Zanzig. tritt neu als weiterer stv. Vorsitzender in den Vorstand nach § 26 BGB ein.

Der Verein legte in Folge wieder eine gute sportliche und finanzielle Bilanz mit einer Bilanzsumme von ca. 1,2 Millionen € vor. Eine Ganztagskraft (Leiter der Geschäftsstelle) soll demnächst die Ehrenamtlichen entlasten und für den Verein bzw. Vorstand in der VTH-Geschäftsstelle (www.vthagsfeld.de) arbeiten.

Der mittelgroße älteste Sportverein im Nordosten der Stadt mit eigenem Sport- und Kulturzentrum (1.500 m² Hallen- und ca. 20.000 m² Außenflächen) ist einer der wenigen Vereine mit unbelasteten Immobilien und stellt sich entscheidungsfreudig auch in der jetzt spürbaren Wirtschafts-/Finanz- und Energiekrise den künftigen Herausforderungen. Problematisch sind die seit 2002 stetig und aktuell sogar explosionsartig gestiegenen Kosten für Erdgas und Strom. Hier wird eindeutig die Schmerzgrenze überschritten.

An der „Beitragsschraube“ kann bei den Mitgliedern nur maßvoll gedreht werden. Die vom Gemeinderat vorgeschriebenen monatlichen Mindestbeiträge von 10 € für Erwachsene und 5 € für Kinder/Jugendliche sind der unterste Sockel, den wir mit 13 bzw. 7 € ab 2023 überschreiten werden. Fördermaßnahmen der Stadt durch Bildungsgutscheine bringen dies klar zum Ausdruck, steigern aber den Bürokratie-Aufwand bei der Beitragsabrechnung.

Eine neue Beitragsordnung ab 2023 mit neuen, besser differenzierten Sonderbeiträgen bei Aerobic, Kick&Fun, Kickboxen mit Taekwondo, Volleyball (Damen, Herren 1 u. 2) soll die Aktiven an den Kosten gerechter beteiligen. Die bewährten Tennis-Sonderbeiträge bleiben konstant.

Stetige eigenfinanzierte Investitionen in die Sport-Anlagen und die Gaststätte Hagsfelder Stuben® sichern die Zukunft der VTH.

Besonderes Augenmerk will der Verein insbesondere auf die Förderung der jungen, aber auch auf die zunehmend älteren Mitglieder richten. Sorgen bereitet hierbei die von der Stadt geforderte Jugendquote bzgl. künftiger Zuschüsse.

VTH 1895 – seit über 127 Jahren in Bewegung!

Gesundheit und Mobilität durch Sport vom Krabbel- bis ins hohe Senioren-Alter ist unsere Devise!

bgw, 25.07.2022

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2022

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,
die erste Ausgabe des neuen, 54. Jahrganges der VTH-Nachrichten hat einen tiefen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Vereinsverwaltung gegeben. Ich erhoffte mir eine spürbare Resonanz aus der Mitgliederschaft, muss aber leider feststellen, dass das Gedruckte zwar gelesen, aber nicht zu Bewerbungen um irgendwelche ehrenamtlich zu übernehmenden Verwaltungsaufgaben führte. Im Bereich ‚Feste/Veranstaltungen‘ allerdings zeigt sich eine erfreuliche Bereitschaft, insbesondere jüngerer Mitglieder, in das Festgeschehen einzusteigen.

Vorschau auf die nächste JHV

Am 31. August 2022 läuft voraussichtlich die Corona-Sonderregelung aus. Spätestens bis dann bräuchten wir einen neuen Vorstand. Wir haben bisher für den Notfall (hier: Corona) noch keine Satzungsregelung wie diese: „Vorstandsmitglieder bleiben so lange im Amt, bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gewählt worden ist.“ Vereine, die keine solche Regelung haben, stehen sonst möglicherweise ohne Vorstand da, falls nicht noch rechtzeitig Neuwahlen stattfinden können.

Doch auch Neuwahlen bedeuten heutzutage keine Sicherheit mehr. Denn immer häufiger hört man, dass Vereine keine neuen Kandidaten für den Vorstand finden. Man denke nur an das schwebende Verfahren mit dem LfDI. Auch wenn sich unser Verein noch nicht in einer solchen Situation befindet, empfehle ich künftigen Verwaltungen, vorausschauend an die Möglichkeit einer Satzungsänderung zu denken. Man muss ja nicht gleich die Amtszeit des gesamten Vorstands weiterlaufen lassen. Man kann dies auch auf einige Vorstandsämter oder auch nur auf das Amt des ersten Vorsitzenden beschränken.

Dies geschieht im Rahmen einer sogenannten Übergangsklausel wie der obigen. Damit könnten wir vermeiden, dass zwischen Amtsende und der Neuwahl eines anderen Vorsitzenden Stillstand in der Vereinsführung und vielleicht sogar bei der Vereinsvertretung entsteht. Mit der Übergangsklausel wird in der Satzung bestimmt, dass der Vereinsvorsitzende auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl eines anderen Vorsitzenden im Amt bleiben und die Geschäfte kommissarisch weiterführen kann.

Im Zusammenhang mit der Regelung einer festen Dauer des Vorsitzenden-Amtes könnte auch folgende Satzungsregelung für unseren Verein sinnvoll sein:

„Bei vorzeitigem Ausscheiden des Vereinsvorsitzenden ist ein für diesen Fall gewähltes weiteres Vorstandsmitglied (z. B. Stellvertreter) nur für die Restdauer der Amtsperiode gewählt.“

Nutzen wir die zwangsweisen Erfahrungen aus der zweijährigen Corona-Zeit, um zumindest auch unsere Satzung jetzt krisenfest zu machen! Bisher waren wir noch nie mit einer solchen Situation konfrontiert. Demnächst – nach Verteilung der VTH-N 2/2022 - wird eine erste Sitzung des Turnrates (in Präsenz) seit 3. Februar 2020 (!) stattfinden.

Nach diesen umfangreichen Texten beende ich meine Ausführungen mit den besten Wünschen wieder mit dem zutreffenden Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt mehr denn je unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich – auch in Corona-Ausnahmezeiten.

Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe, viel Freude und Genuss in der lebendigen Vereinsgemeinschaft mit Tradition - hoffentlich ohne weitere bzw. erneute Corona-Einschränkungen! Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie trotz allem nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen/personen-bezogenen Hauptwörtern in unseren Vereinsnachrichten, im Schriftverkehr, in VTH-Formularen ggf. die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzliche für alle Geschlechter. Wir stellen damit den Inhalt, Informationsgehalt und Lesbarkeit unserer Texte in den Vordergrund. Keinesfalls wollen wir die Texte durch Sprechstakkato, Sprechpausen, Sternchen, Doppelpunkte u. ä. verhunzen.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2022

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

ein neuer, 54. Jahrgang der VTH-Nachrichten geht mit dem ersten Heft, der mittlerweile 9. Corona-Ausgabe, an den Start ins dritte (!) Corona-Jahr. Dank gilt den bisherigen, aber natürlich auch den neuen Inserenten, die das Erscheinen unserer kleinen Zeitschrift ermöglich(t)en. Dank gilt aber ebenso den Unternehmen, die mit Bandenwerbung in der Sporthalle den Verein unterstützen. Viele Unternehmer halten uns seit vielen Jahren die Treue. Zu allen bestehen häufig sehr gute persönliche Kontakte, weil die Akquise seit langem in wenigen Händen liegt. Früher war hier auch Günter Bausch, Ehrenvorsitzender der VTH, sehr rührig. Seit seinem Tod obliegt dies ausschließlich mir. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass jemals ein Mitglied sich als erfolgreicher Anwerber hervorgetan hätte. Nach Möglichkeit haben wir bei der evtl. Auftragsvergabe (Baumaßnahmen, Reparaturen, Beschaffungen) stets im Gegenzug unsere Inserenten zuvorderst berücksichtigt.

53 abgeschlossene Jahrgänge haben seit 1969 (!) unsere Mitglieder und viele Adressaten darüber hinaus über das Geschehen inner- und außerhalb des Vereins informiert. Die VTH-Nachrichten haben längst einen hohen Aufmerksamkeitswert erreicht. Von der ersten Ausgabe an bin ich seit über 50 Jahren ein regelmäßiger Schreiber von Artikeln, die oft zu gewünschten Diskussionen anreg(t)en.

Seit meinem Wirken als Vorstandsmitglied der VTH (ab 1974) habe ich die Zeitschrift auch als Grundlage für die Vereins-Chronik gesehen, weil es im Verein leider schon sehr lange keinen Chronisten mehr gibt, der die Geschichte der VTH in tabellarischer oder Textform niederschreibt. Von Anfang an werden deshalb mehrere Ausgaben der VTH-Nachrichten in öffentlichen Bibliotheken archiviert und somit gesichert der Nachwelt erhalten. Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) mit ihren Standorten Leipzig und Frankfurt am Main hat die gesetzliche Aufgabe, alle deutschen und deutschsprachigen Medienwerke in Schrift, Bild und Ton ab 1913 zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Deshalb weist das Gesetz über die DNB v. 22. Juni 2006 (BGBL. I S. 1338) alle Verleger und sonstigen publizierenden Stellen und Personen in Deutschland an, je zwei Exemplare ihrer Neuerscheinungen unaufgefordert innerhalb einer Woche nach Erscheinen auf eigene Kosten an die DNB abzuliefern:

Die Standorte der DNB tauschen nach Bearbeitung jeweils das Zweitexemplar untereinander aus. (www.dnb.de)

Auch das Stadtarchiv Karlsruhe, unsere diversen Fachverbände werden von uns versorgt. Dies alles machen wir auch, weil unser (Vorgänger-) Verein im zweiten Weltkrieg beim Luftangriff auf Hagsfeld 1944 schmerzlich erfahren musste, dass sein gesamtes Inventar vernichtet wurde und deshalb keinerlei Unterlagen aus früheren Jahren mehr zur Verfügung stehen.

Das Jahr 1848 war ein besonderer Meilenstein in der deutschen Vereinsgeschichte, denn das Vereinsrecht wurde von der Nationalversammlung als Grundrecht anerkannt. Dies bezeichnet damals schon das Recht der Staatsbürger, sich zur Verwirklichung gemeinsamer Ziele zu vereinigen (Vereinigungsfreiheit), und ebenso das Recht der freien Versammlung (Versammlungsrecht). Knappe 50 Jahre später, 1895, ist das Ursprungsdatum unserer Vereinsgründung des Turnvereins, allerdings noch in einer monarchisch geprägten Zeit. 1949 wurden im Grundgesetz u. a. auch diese wichtigen Rechte in Artikel 8 und 9 formuliert.

Wer die Muße hat, kann unsere Chronik im Internet lesen und dabei feststellen, warum die VTH so und nicht anders ‚tickt‘. Das gemeinsame Ganze war im Turnverein stets das oberste Ziel, hinter dem Einzelinteressen von Gruppen, Abteilungen/Sportarten zurückstehen mussten. Nur gemeinsam sind wir stark! Die Lektüre der Chronik empfehle ich deshalb jedem Neu-Mitglied, um zu erkennen, wo diese traditionsreiche Vereinsgemeinschaft herkommt und wie sie sich über die Jahrzehnte entwickelt hat.

Was in der Zeit seit der Wiedergründung 1949 – vier Jahre nach Kriegsende - geschaffen wurde, gilt es zu erhalten, auszubauen und auf eine gesicherte Zukunft auszurichten. Manchen zeitgeistlichen Strömungen und Turbulenzen war der Verein in über 125 Jahren ausgesetzt; er hat sich aber stets besonnen auf solidem Fundament weiterentwickelt. Dafür habe auch ich ein Quäntchen in 48 Jahren beitragen dürfen. Dies alles ist ab 1969 öffentlich nachzulesen.

Folgende Schriftleitungen/Redaktionen haben die Herausgabe ermöglicht:
Redakteure der VTH-Nachrichten

Mai

1969 bis Januar

1977

Edgar Ludwig

Februar

1977 bis Februar

1980

Uwe Peter Lang

April

1980 bis Februar

1985

Annemarie Leschikar

März

1985 bis Dezember

1985

Jürgen Pallmer

Januar

1986 bis Juni

1989

Karl-Heinz Thesen

Juli

1989 bis Juni

1992

Reinhold Schlimm

Juli

1992 bis Dezember

1992

Karl-Heinz Thesen

Januar

1993 bis Dezember

2009

Manfred Reeb (ab 25.Jahrgang)

Januar

2010 bis

heute

Jörg Böckle (ab 42. Jahrgang)

Diesen Mitgliedern danke ich ganz besonders, weil sie sich mit viel Engagement der redaktionellen Arbeit angenommen haben.

Nach über zwei Jahren mit Corona-Verordnungen, mit denen wir manchmal fassungslos konfrontiert wurden, bleibt die Hoffnung, dass die Entscheider endlich etwas dazugelernt haben und uns wieder in ruhigere Fahrwasser leiten können. Irrungen und Wirrungen haben unsere Mitglieder betroffen, unseren Pächter der Hagsfelder Stuben an den Rand des Ruins geführt. Wenn wir als Verpächter nicht wären und helfen würden, dann … wäre Ende angesagt. Nur mit unserer Hilfe (VTH) hat er bis jetzt dieser Existenzkrise (vorläufig) entrinnen können. Noch ist aber diese Krise nicht zu Ende. Vollmundige staatliche Zusagen der Unterstützung (‚Bazooka‘) wurden (nach den Wahlen) zurückgenommen, einst ohne Vorbehalt zugesicherte und geleistete Zuschüsse zurückverlangt.

In diesem Jahr läuft wohl manche Sondergesetzgebung aus. Der Deutsche Bundestag hat im März 2020 das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- u. Strafverfahrensrecht verabschiedet. Dieses sieht unter anderem vor, dass Beschlüsse auch ohne Versammlung der Mitglieder auf schriftlichem Weg oder auf dem Weg der elektronischen Kommunikation gefasst werden könnten. Das gilt sinngemäß auch für Abteilungs-, Turnrat-Sitzungen und Jahreshaupt-versammlungen der VTH. Zur JHV haben wir bisher – seit 1969 – stets schriftlich über die VTH-Nachrichten eingeladen und tagten letztmals am 5. April 2019 (Berichtsjahr 2018) im Saal der Hagsfelder Stuben/kleine Sporthalle. Dies wollen wir satzungsgemäß - ohne Corona-Diktat - auch so beibehalten und hoffen optimistisch, dass spätestens in diesem Jahr 2022 die überfällige JHV (Berichtsjahre 2019, 2020, 2021 mit Wahlen und ggf. Ehrungen) als normale Präsenzveranstaltung stattfinden kann. Die auf der JHV vom 28. April 2018 bzw. 5. April 2019 satzungsgemäß gewählten Personen bleiben nach Möglichkeit in Übereinstimmung mit der „Verordnung zur Verlängerung von Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRGenRCOVMVV)“ einstweilen im Amt.

Die JHV 2022 wird für mich persönlich und andere Funktionsträger von großer Bedeutung sein, weil das Lebensalter manchen Mitgliedern die Entscheidung für ein weiteres Engagement schwer machen dürfte. In dieser Ausgabe finden Sie eine - nicht abschließende - Übersicht der wichtigsten Aufgabenbereiche, um die sich unsere Verwaltung kümmern muss. Dies ist das sogen. Pflichtenheft, dem sich z. B. der Vorstand als gesetzlicher Vertreter des Vereins und seine beauftragten Mitarbeiter zu stellen haben, um das Amt gewissenhaft zu erfüllen. Ob die langjährigen Ehrenamtlichen in der Geschäftsstelle (Andreas Bellm/Dipl.-Inf., Alexander Besserer/Bankkaufmann, Marion Kaltenmaier/Dipl.-Kfr, Heike Weber/Dipl.-Vw, Bernd G. Weber/Vers.-Kfm. u. Dipl.-HdL) sich noch einmal für weitere zwei Jahre zur Wahl stellen, ist derzeit (noch) nicht sicher. Die erste Sitzung des Turnrates sollte diesbezüglich vorab klären, mit wem es künftig an verantwortlicher Stelle weitergehen soll und welche (Fest-) Aktivitäten von wem zuverlässig geplant und durchgeführt werden.

Wie in vielen Bereichen, benötigt ein Kandidat einige Jahre Zeit, Fleiß und Muse, um sich in diese Aufgabengebiete einzuarbeiten. Eine gewisse ‚Lehrzeit‘ sollte man jedem zubilligen. Ein nur kurzzeitiges Engagement wäre schädlich; Kontinuität sollte das Ziel sein. Viel Wissen haben wir in den Jahrzehnten angesammelt und dokumentiert, um den Transfer an Nachfolger zu ermöglichen. Eine weitere Übersicht in diesem Heft zeigt die derzeitigen Mitglieder des Turnrates und lässt sofort erkennen, wo bereits Personallücken bestehen, die dringend behoben werden sollten. Ließen sich Aufgaben auf viele Schultern verteilen, wäre die Arbeit für alle etwas leichter.

Große Aufgaben-Bereiche haben wir seit Jahren hauptamtlich gelöst: zwei Hausmeister stehen werktäglich im Schichtbetrieb in unseren Diensten. Die Personalaufsicht ist für die VTH als Arbeitgeber eine tägliche Herausforderung. Jeder, der mit Personalführung zu tun hat, weiß um diese Problematik. Wäre der Verein in der Lage, sich auch einen haupt-/nebenberuflichen Geschäftsführer zu leisten? Derzeit noch nein. Dazu müsste der mittelgroße Verein seine Mitgliederzahl steigern, Beiträge anheben, um diese Stelle zu finanzieren. Eine seit Jahren überfällige Beitragsanpassung kann erst ab 2023 erfolgen, da dies die JHV 2022 beschließen müsste. Eine rückwirkende Beitragserhöhung ist nicht vorgesehen.

Eine Möglichkeit sehe ich vorzugsweise bei einem qualifizierten Sportlehrer/Vereinsmanager (mit Lizenzen), der im Rahmen der Tätigkeit (als Geschäftsführer) Übungseinheiten, Organisations-, Verwaltungstätigkeiten, Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit, Akquise und die notwendige tagtägliche Personalaufsicht unserer ÜL, Trainer, Hausmeister übernähme. Diese dotierte Stelle könnte zur gewünschten Entlastung der ehrenamtlichen Vorstandschaft führen. Der Vorstand nach § 26 BGB wäre nach wie vor der gesetzliche Vertreter des Vereins, der Schatzmeister ‚Wächter‘ über das Vereinsvermögen. Mit genau bestimmten Vollmachten für den Geschäftsführer ließe sich das alles sauber regeln.

Die Corona-Wirren haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass jemand nahezu täglich (am besten vor Ort) organisatorisch regulierend eingreifen kann. Mir oblag oft die alleinige spontane ‚Fernsteuerung‘ mittels WhatsApp, Mail, Mobiltelefonie. Das ist der Grund, warum das HM-Büro mit einem eigens dazu angeschafften HM-Telefon auch außerhalb der Sporthalle erreichbar sein muss. Nur über diesen Anschluss sollten auch die AL/ÜL bei Bedarf bzgl. sportlicher Abläufe mit den HM kommunizieren. Termine und Belegzeiten müssen allerdings stets über die Geschäftsstelle vereinbart werden, insbesondere, wenn sich dies auf kostenverursachende Arbeitszeiten der HM bezieht.

Verrückte Dinge spielten sich in den letzten beiden Jahren 2020/21 ab. Zu Beginn der Corona-Zeit fand im Einzelhandel ein Run auf Artikel statt, über deren Wichtigkeit man sich nur wundern konnte: z. B. war Klo-Papier heiß begehrt! Offensichtlich wollte man sich mit Klo-Papier über die Krise retten? Anfangs war Impf-Tourismus angesagt: in meiner Familie stellte sich das so dar, dass ich im Kurhaus Baden-Baden, meine Frau in Pforzheim, meine Mutter in Bruchsal-Heidelsheim vorgemerkt waren. Mannheim, Heidelberg, Stuttgart, Offenburg waren Stationen von unseren Bekannten.

Die ausgeprägte Geldgier mancher Politiker (Philipp Amthor, Karl-Theodor zu Guttenberg, Georg Nüsslein, Alfred Sauter u. a. m.). ließ tiefe Zweifel an unseren Mandatsträgern aufkommen.
‚Das Schließen der Impfzentren war ein klarer Fehler‘ (Zitat Landrat Schnaudigel). Wir im Verein waren oft unschlüssig, welche Maßnahmen denn nun (wieder einmal) über Nacht gelten sollten. Teststationen in klapprigen Holzbuden schossen kürzlich ab Dezember wie Pilze aus dem Boden. Viele witterten dabei ein schnelles Geschäft, bei dem man flugs große Kasse machen konnte. Die BNN berichteten, dass auf der Kaiserstraße gefühlt alle 50 m eine Teststation eingerichtet wurde.

Mit neuen Wortschöpfungen wurden wir konfrontiert: mit Denglisch (she. hierzu im Info-Brief v. 23.01.2022/Verein Deutsche Sprache) „Boostern“ ist so falsch wie „browsern“ In einem Leserbrief in der Rheinischen Post geht es um das englische Wort „booster“ (auf Deutsch: Verstärker, Zusatztriebwerk), welches derzeit als Verb vermutlich zu einem der häufigsten Anglizismen im Deutschen gehört und auch auf der Vorschlagsliste für das Unwort des Jahres stand. Abgesehen davon, dass „nachimpfen“ oder „Impfung auffrischen“ treffender wäre, macht der Leserbrief-schreiber darauf aufmerksam, dass die ins Deutsche übertragene Form „boostern“ falsch ist, sie ist von dem englischen Verb „to boost“ abgeleitet. Wenn schon Denglisch, müsse es richtigerweise heißen „ich bin geboostet“ oder „heute lasse ich mich boosten“. Sogar im besten Denglisch sage man nicht „ich browsere im Netz“, sondern „ich browse“ oder eben auch nicht „ich werde gestalkert“, sondern „ich werde gestalkt“. Hier zeigt sich wieder mal, dass englisch-süchtige Deutsche nicht davor zurückschrecken, englische Wörter (hier das Substantiv booster) in eine im Englischen nicht existente (und unsinnige) Verbform zu zwingen. Anmerkung: Eine derart gedankenlose Hingabe zur vermeintlichen Weltsprache vermindert die hierzulande ohnehin weit überschätzte Englischfertigkeit. Mit Stummel-Englisch ist jedenfalls kein Blumentopf zu gewinnen, geschweige denn Weltläufigkeit.

Weitere Beispiele für andere denglische Begriffe: wie Public Viewing bedeutet eigentlich (im amerikanischen Englisch) öffentliche Aufbahrung, also Leichenschau, das Handy wird korrekt stets als Mobile Phone bezeichnet und beim Home Office handelt es sich um das englische Innenministerium. Tatsächlich sprechen Engländer und Amerikaner auch nicht von «Home Office», ein Begriff, der mittlerweile in der Schweiz und Deutschland zum normalen Sprachgebrauch gehört. Statt «I am doing home office» sagen Englischsprechende nach meiner Kenntnis schlicht und einfach «working from home», also Arbeit von zu Hause aus bzw. Heimarbeit.

Corona hat bei uns auch zu spürbaren Einnahmeverlusten geführt, die Zahl der Mitglieder stagniert. Dass wir dennoch noch nicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind, ist unseren Rücklagen zu verdanken. Diese Rücklagen sind für Investitionen in unsere Immobilien, Sportausstattung gebildet, sind aber endlich.

Aber nicht nur bei uns werden Funktionsträger gesucht: Sport in BW (ehemals Sport in Baden), die Zeitschrift von vier Sportverbänden (Badischer Sportbund/BSB Nord, Badischer Sportbund Freiburg, Landessportverband BW, Württembergischer Landessportverband/WLSB) titelt in der Ausgabe 1/2022: „Der nächste Sportbundtag des Badischen Sportbundes Nord e. V. findet am 25. Juni 2022 im Best Western PLUS Palatin Kongresshotel in Wiesloch statt. Bitte merken Sie sich den Termin vor!

Es wird u. a. der Präsident für den BSBN gesucht. Obwohl die Wahl noch ein Weilchen Zeit hat, wird öffentlich seit Monaten im Vorfeld bereits vorab ein Kandidat gehandelt. Auch Interviews deuten schon in eine bestimmte Richtung. Die BSB-Präsidenten ab 1974 (Theo Gießelmann/12 Jahre, Anton Häffner/12, Peter Speckert/3, Heinz Janalik/15, Martin Lenz/6) leisteten ihren ehrenamtlichen Beitrag zur Kontinuität des Sportbundes. Seit Jahren nehme ich als Delegierter am Sportbundtag teil; insofern sind mir diese Persönlichkeiten allesamt bekannt.

Natürlich ist die Position des Präsidenten im BSBN attraktiver als die des Vorsitzenden der VTH, aber dennoch bin ich immer wieder bemüht, die Nachfolge auf der Leitungsebene unseres Vereins harmonisch in die Wege zu leiten. Man denke bitte, dass ich bald 71 Jahre sein werde, seit 1974 im Vorstand tätig bin und seit 1980 den Vorsitz innehabe. Eine lange Zeit verlässlicher Kontinuität hat mit meinen Vorstandskollegen, dem Turnrat, zu nachweisbarer Entwicklung des Vereins geführt. Man möge mir deshalb gestatten, dass ich mich erneut/wiederholt um die Nachfolge kümmere. Zuviel stünde auf dem Spiel, wenn es hier zu keiner Lösung käme. Für den Verein, aber auch für unsere Partner (Firmen, Institutionen, Schulen, Vereine).

Eine große Aufgabe wird auch sein, die rasant steigenden Energiepreise in den Griff zu bekommen. Energetische Einsparmaßnahmen haben wir längst mit energieeffizientem Bau und Betrieb (überall LED-Lichttechnik, Luft-Wärmepumpe Tennis) realisiert und ausgeschöpft. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, Michael Homann, sagt hierzu in den BNN, 19. Februar: Wir wollen diese Erhöhung nicht, aber auch hier explodieren die Einkaufspreise. Dennoch hoffen wir auf eine politische Reaktion. Es gäbe durchaus Möglichkeiten, schließlich sind weit über 50 Prozent des Endkundenpreises Abgaben und Steuern wie die Mehrwertsteuer, die Energiesteuer oder die EEG-Umlage. Dazu kommen CO²-Zertifikate, über deren Verkauf der Bund 12 Milliarden eingesammelt hat. Es war angekündigt, dass das Geld nicht in der Kasse bleibt, sondern beispielsweise für Entlastung sorgt.“ Dann warten wir mal ab, ob’s so kommen wird. Unsere letzte Gasrechnung für die Zeit 23.12.2021 bis 26.01.2022 (Hallenferien 24.12.-01.01) über 4.718,15 € entspräche nach der angekündigten Preiserhöhung demnächst ca. 7.000 €! Da bleibt jedem Vorstand die Luft weg.

Auf die Verwaltung warten spannende Aufgaben. Über viele Jahre hinweg waren wir mit Baumaßnahmen in Beschlag genommen. Unser Immobilienbesitz zeugt davon. Hier schlummern aber auch die Ursachen für künftige Großinvestitionen. Zur Chronologie:

Nach diesen umfangreichen Texten beende ich meine Ausführungen mit den besten Wünschen zum neuen Jahr 2022 mit dem zutreffenden Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt mehr denn je unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich – auch in Corona-Ausnahmezeiten. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition -hoffentlich bald wieder ohne Corona-Einschränkungen!

Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen/personen-bezogenen Hauptwörtern in unseren Vereinsnachrichten, im Schriftverkehr, in VTH-Formularen ggf. die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzliche für alle Geschlechter. Wir stellen damit den Inhalt, Informationsgehalt und Lesbarkeit unserer Texte in den Vordergrund. Keinesfalls wollen wir die Texte durch Sprechstakkato, Sprechpausen, Sternchen, Doppelpunkte u. ä. verhunzen.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 5 / 2021

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

auch in diesem Jahr gelingt es nicht, die geplanten sechs Ausgaben des 53. Jahrganges herauszubringen. Corona schafft es abermals, dass wir 2021 nur fünf Hefte Ihnen als VTH-Nachrichten vorlegen können. Seit März/April 2020 sind die Hefte als fortlaufend nummerierte ‚Corona-Ausgabe‘ betitelt. Diese ist nun bereits die 8. Corona-Ausgabe‘. Ein Ende dieser Misere ist nicht in Sicht.

Wegen der Corona-Krise war unser Sportzentrum auf Anordnung von Bund, Land, Kommune ab 2. November 2020 bis zum 7. Juni 2021 (7 Monate!) zwangsweise geschlossen. Aktuelle Corona-Informationen der Landesregierung finden Sie stets über den Link auf unserer Homepage (www.vthagsfeld.de).

Über den @-Verteiler und/oder die eigens dafür eingerichtete WhatsApp-Gruppe ‚Funktionäre‘ habe ich stets unverzüglich die Verantwortlichen aktuell informiert.

Unsere Abteilungs-/Übungsleiter, Trainer haben in einem hohen Maß an Eigenverantwortung zuverlässig gehandelt, um den Sportbetrieb am Laufen zu halten. Die verschiedenen Corona-Wellen (momentan spricht man von der vierten) haben auch spürbare Kündigungswellen verursacht. Insbesondere im Kinder- u. Jugendbereich hatten wir der Pandemie geschuldete Austritte zu verzeichnen.

In den Sportförderungsrichtlinien der Stadt Karlsruhe sind gestufte Fördersätze je nach Jugendquote vorgesehen:

Bisher hatten wir keine Probleme, die 35 % zu erreichen, aber die Quote hat ihre Tücken. Haben wir Mitglieder-Zugänge im Erwachsenen- u. Seniorenbereich, ‚schadet‘ dies der erforderlichen Quote!

Die vielen Kinder der hiesigen Kitas, Hagsfelder Grundschul-Schulkinder, die Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums und der Sport- und Gymnastikschule zählen dabei (leider) bei unserer Jugendquote nicht mit. Wir wollen keine kreative, aber grenzwertige Statistik betreiben, sondern bleiben bei unseren tatsächlichen Mitgliederdaten, die wir dem Badischen Sportbund und der Stadt wahrheitsgemäß zu melden haben. Wir setzen auf eigene gute Arbeit im Kinder- und Jugendbereich (Taekwondo, Tennis, Turnen) und erhoffen uns dort die wichtigen Zuwächse, um die Quote von mind. 35 % zu halten. Wenn nicht, sind geringere Förderungen die Konsequenz.

Selbst im Corona-Stillstand ruft die Arbeit die Ehrenamtlichen in die Geschäftsstelle oder fesselt sie zu Hause online an den mit der GSt vernetzten PC. Die Ehrenamtlichen haben ihre gesellschaftliche Bedeutung einmal mehr unter Beweis gestellt. Wer sich nach Anerkennung sehnt, kann in die Schweiz fahren. Dort kann man sich in eine ehemalige Telefonzelle stellen und sich dort automatisches Lob abholen. Was eigentlich als Marketinggag für eine kleine Gemeinde (Mettauertal/CH) gedacht war, ist aus Psychologensicht gar nicht so nutzlos. Die Idee dazu hatte Gemeindepräsident Peter Weber. Er habe da so einen Spruch, für den er weithin bekannt sei, sagt der 62-Jährige.“Das hast du gut gemacht, stell dich doch mal für eine Viertelstunde unter die Schulterklopfmaschine!“ (RND, 18.11.2021). Eine solche Maschine gibt es bei uns (noch) nicht, weil wir über viele Schulterklopfer aus Politik und Verwaltung, insbesondere in Wahl-Jahren, verfügen.

Auch die hauptamtlichen Hausmeister erwarten vom Arbeitgeber in regelmäßigen Dienstbesprechungen ihre Anweisungen. Hier begegnen sich täglich Ehren- und Hauptamt auf interessante Weise. Das Gras und Grünzeug wächst und gedeiht – ob mit oder ohne Corona.

Die kalendarischen Ereignisse in Folge:

Deshalb beende ich abermals meine Ausführungen mit den besten Wünschen zum Weihnachtsfest, dem Jahreswechsel mit dem zutreffenden Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.

Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.
Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freude und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition - hoffentlich bald wieder ohne Corona-Einschränkungen! Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird bei Personenbezeichnungen/personen-bezogenen Hauptwörtern in unseren Vereinsnachrichten, im Schriftverkehr, in VTH-Formularen ggf. die männliche Form verwendet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Wir stellen damit den Inhalt, Informationsgehalt und Lesbarkeit unserer Texte in den Vordergrund. Keinesfalls wollen wir die Texte durch Sprechstakkato, Sprechpausen, Sternchen, Doppelpunkte u. ä. verhunzen.

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2021

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

bis Ende 2019 war die (Vereins-) Welt noch einigermaßen in Ordnung. Die 36. Kerwe (7. - 9. September) war der letzte große öffentliche Auftritt der VTH. Danach kam es zu einer schlagartigen Veränderung unserer Welt, die wir uns so nicht vorstellen konnten. Corona war zunächst ein klangvoller weiblicher Vorname (lateinisch für „Kranz, Krone“), später die Bezeichnung für eine Gruppe von Viren und derzeit der Inbegriff einer Pandemie mit allen unangenehmen Begleiterscheinungen. Ich kann und will nicht alles aufführen, was in dieser von kollektivem Regierungs- u. Verwaltungsversagen gekennzeichneten Zeit um uns herum geschehen ist, muss aber feststellen, dass wir wohl bald wieder in eine ähnlich unübersichtliche Situation wie im Herbst/Winter 2020 hineinschlittern werden.

Offensichtlich haben unsere gewählten oder in der Verwaltung beschäftigten Eliten nicht viel dazugelernt. Zeitweise herrscht Chaos in der Vielfalt der Vorschriften und Maßnahmen, die wir als Bürger zu beherzigen haben. Oftmals wurde unkoordiniert mehr Verwirrung gestiftet, als uns klare Zielvorgaben zur Verfügung gestellt. Dies alles, obwohl man schon Jahre zuvor in Übungen solche Pandemiepläne erarbeitete, diese aber offensichtlich gut verstaut in Schubladen verwahrte.

Über Monate hinweg wurden wir als Sportverein nebst unseres Lokals Hagsfelder Stuben mit einem noch nie dagewesenen staatlichen Betriebs- bzw. Berufsverbot belegt. Unser ‚Betrieb VTH‘ stand abrupt still. Die beiden hauptamtlichen Hausmeister konnten wir ohne Einkommensverlust (Kurzarbeitergeld) durchgehend weiterbeschäftigen. Kein Mitglied wollte dem Verein beitreten, manche entschlossen sich leider, zu kündigen. Den ‚Verwaltern‘ der Krise jedoch drohte keine Entlassung, Kurzarbeit o. ä. Eine Großzahl an kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) rutschte an den Rand des Ruins. Eine Pleitewelle großen Ausmaßes dürfte uns bald überrollen.

Trotz allem erwartet man von uns Ehrenamtlichen, dass wir das alles schaffen werden. So erwartet man von uns, dass wir stets aktuell die CoronaVO BW bis in alle Einzelheiten kennen und unseren Übungsleitern/Mitgliedern vermitteln. Da häufig die geänderten Vorschriften schwallweise über uns geschüttet wurden, haben wir unverzüglich auf unserer Homepage direkt per Link auf die jeweils aktuelle Verordnung verwiesen und unsere Mail-Signatur dahingehend angepasst. Wir konnten die Änderungen und Bekanntmachungen der Sportbünde, des SuS, KSBG etc. gar nicht so schnell redaktionell verarbeiten.

Trotz allem: der Verein und unser Lokal haben die bisherige Krise überstanden. Blessuren sind aber entstanden und bleiben sichtbar. Dank unserer Rücklagen war unsere Zahlungsfähigkeit stets gewährleistet. Dass dennoch immer wieder und immer noch von politischer Seite kostenlose Mitmach-Angebote propagiert werden, verwundert mich. Ziel sollte es doch zuvorderst sein, Mitglieder für die Vereinsgemeinschaft(en) zu gewinnen. Hätte unsere Gemeinschaft nicht angespart, wie sollte sie sonst diese Krise überstehen?

Nichts gibt’s kostenlos – einer zahlt immer! (Bsp. auch das von manchen geforderte ‚kostenlose‘ Wasser in Gaststätten, das dauerhaft kostenlose Mitmachen bei Sportangeboten, das kostenlose Nutzen von Vereins-Sportanlagen, der von manchen gewünschte kostenlose ÖPNV. Wer zahlt den Unterhalt der Anlagen, Service, die Energie, Infrastruktur?) Unser Verein ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die gibt’s mit Erfolg nur in der Gemeinschaft zahlender Mitglieder.

Die folgenden Ausgaben für Energie (Jahressummen) der letzten fünf Jahre 2016 bis 2020 verdeutlichen es:

 

Erdgas für Heizung, Warmwasser

Strom für Licht- u. Kraftanlagen (Lüftung, Pumpen)

Gesamt

2016

27.943,05 €

16.402,15 €

44.345,20

2017

28.044,09 €

14.751,31 €

42.795,40

2018

29.298,81 €

12.441,15 €

41.739,96

2019

29.442,47 €

12.107,31 €

41.549,78

2020

24.992,10 €

11.740,62 €

36.732,72

Die Corona-Jahre 2020, 2021 mit zeitweise staatlich angeordnetem Betriebsstillstand unserer Sportstätten fallen deutlich aus der Reihe. Sonst zeigen die Kosten für Energie (Erdgas) nur noch steil nach oben. Bei Strom sind die rückläufigen Ausgaben auf die Umstellung unserer Beleuchtung auf LED zurückzuführen. Aber: hierfür haben wir vorab einen stattlichen sechsstelligen Betrag investiert und dafür Zuschüsse (Sportbund, Stadt Karlsruhe) erhalten. Die Nutzenschwelle ist aber längst nicht erreicht!

Das gesellige Leben in Hagsfeld bedeutet mir schon immer sehr viel. Auch die Zusammenarbeit unter den Vereinen funktioniert dann auf Dauer, wenn für jeden Beteiligten ‚etwas dabei herauskommt‘. Es ist ein Geben und Nehmen. Am besten sieht man dies an der jahrzehntelangen Kooperation zwischen den Gesangvereinen Liederkranz 1873 (seit Sept. 1985) und Gesangverein Frohsinn 1890 (seit Februar 1986) mit dem Turnverein. Über 35 Jahre haben die beiden Vereine eine sichere Bleibe und können sich stets auf den Vertragspartner VTH verlassen.

Ich werfe einen Blick auf die Geschichte der Hagsfelder Gaststätten, Kneipen nach Kriegsende bis heute. Unser Stadtteil hatte früher bei deutlich weniger Einwohnern eine große Zahl von Gasthäusern/Kneipen (in alphabetischer Reihenfolge): Adler, ASV-Clubhaus (danach wechselnd Taverne Olymp, Palmengarten, Ela Ela, jetzt Stagon …), Auerhahn, Bahnhof, Bierstüble (zuletzt Osteria Carlo Contrario), Denkfabrik/SSC (da der Traugott-Bender-Sportpark genau genommen offiziell auf ausgewiesener Hagsfelder Stadttteilfläche, ein Teil der ehemaligen Hagsfelder Gemarkung, liegt), Feldshütte/Reitschulschlag (jetzt Kreta), Fischer-Bräu/Reitschulschlag, Gifthütte, Zum Hirschen/Reitschulschlag (genannt ‚Hebbestiel‘), Hofäckerstüble, Jägerhaus, Il Ponte, Kanne (jetzt Comics), Lamm, Linderhof, VTH Turnhallengaststätte (ab 1984, also seit 37 Jahren durchgehend als Hagsfelder Stuben® betrieben). Davon sind nur wenige – ob mit oder ohne Corona – übriggeblieben. Ist dies auch Ausdruck eines anderen Bedürfnisses nach Geselligkeit (Familienfeiern, Kränzchen, Stammtische, Versammlungen etc.)? Unser Lokal ist das einzige weit und breit, das außer eines Nebenzimmers auch noch über einen Saal verfügt. Das alles ist aber nicht kostenlos zu haben. Eine klare nachvollziehbare Nutzen-Kosten-Regelung sichert die Existenz des Pächters und des Eigentümers VTH.

Zur Chronologie der letzten Monate:

Wir sehnen uns alle nach Normalität. Der angerichtete Schaden durch Corona wird ideell und finanziell immens sein. Deshalb beende ich abermals meine Ausführungen mit dem treffenden Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freude und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition - hoffentlich bald wieder ohne Corona-Einschränkungen! Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2021

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

wer hätte je gedacht, dass eine Pandemie eines bisher noch nie aufgetretenen Virus aus Fernost seit Frühjahr 2020 unseren Verein dermaßen auf die Probe stellen wird? Keine Grippe- oder andere Krankheits-Welle vorher hat je zu solchen einschneidenden Maßnahmen geführt!

Von staatlicher Seite wurden wir mit einem knallharten Betriebsverbot belegt, unsere Mitglieder von der Nutzung der Sportanlagen zwangsweise ausgeschlossen!

Hat die Krisenintervention richtig, umsichtig und angemessen reagiert? Diese Fragen lassen sich abschließend erst beantworten, wenn dieser Spuk endlich vorbei und ein neuer Bundestag am 26. September gewählt sein wird. Dann werden vielleicht mehr Hintergründe zutage treten dürfen.

In meiner seit 1974 fortdauernden Tätigkeit als Mitglied des VTH-Vorstandes, seit 1980 (!) als deren Vorsitzender habe ich manche schwierige Situation für den Verein bewerten und bewältigen müssen. Oft hatte ich in den zurückliegenden Konstellationen eine ausreichende große Zahl von Helfern/Unterstützern zur Seite. Ich fühlte mich damals selten so einsam an der Spitze des Vereins wie in dieser Pandemie.

Dies war in dieser Krise anders: zu viele zogen sich sichtlich vom Staat, den Medien total verängstigt ins eigene Schneckenhaus zurück und überließen die Krisenarbeit den anderen. Offensichtlich haben wir in den letzten Jahrzehnten viele Mitbürger namens Jemand, Niemand, Keiner bekommen.

Keiner erkennt rechtzeitig die Gefährdung, Jemand soll’s gefälligst richten, Niemand will dafür verantwortlich/zuständig sein.

Corona hat unseren Verein aber nicht als starke Gemeinschaft eingeschworen, sondern in eine merkwürdige gefährliche Lethargie verfallen lassen. Sich häufig überschlagende und sich widersprechende Meldungen, Verordnungen haben zur nachhaltigen Verunsicherung der Bevölkerung beigetragen. Obwohl diesbezügliche Krisenpläne (z. B. auch für Pandemien) längst erarbeitet, geübt waren, blieben diese (wohl unbeachtet?) in den Schubladen.

Vielerorts wurde von ‚Verwaltungsversagen‘ gesprochen. Fest steht: unsere Führungen in Politik und Verwaltung haben sich wahrlich keine Meriten verdient. Richtig emsig wurden manche nur dann, wenn es um Provisionen und Beratungshonorare ging. Hier hat sich mancher Abgeordnete (= Volksvertreter) einen unrühmlichen Namen gemacht. Millionen Steuergelder gingen so in die Taschen der Raffzähne, Unersättlichen, Krisen-Gewinnler; bestraft wurde selten einer.

Denken Sie nur an das Masken-Theater (erst Stoff, dann OP, später FFP2 etc.) und das Geschummel mit den Test-Zentren. Mn könnte meinen, Testpersonen haben mehr als zwei Nasenlöcher. Es wurde geschummelt, abgerechnet und – bezahlt! Auch das Organisations-Chaos beim späteren Impfen. Das war wahrlich kein Ruhmesblatt für unser Land, sondern eher eine unsägliche ministerielle Peinlichkeit!

In den öffentlichen Verwaltungen (Bund. Land, Kommune) wurde m. W. keiner in Kurzarbeit geschickt oder entlassen, niemand musste dort mit geringerem Einkommen überleben. Keinem politischen Mandatsträger wurden die Diäten gekürzt. Alles lief wie gewohnt – dort entstand folglich kein Leidensdruck.

So beschleunigt man keine wichtigen Entscheidungen. Ich kann die Zahl der aus vielen öffentlichen Stellen verlautbarten Meldungen gar nicht mehr nennen. Die Gesundheits- und anderen Ämter haben in den zurückliegenden Monaten nicht aufgerüstet, montags fehlen immer noch die Zahlen des Wochenendes… Gelegentlich wünschte ich mir einen anderen Kanzler, z. B. einen wie damals 1962 in Hamburg bei der Flutkatastrophe Helmut Schmidt.

Das neue Schuljahr ist in Sichtweite. Planlos in die Sommerferien: Heftiger Streit über Lüftungsgeräte für Schulen (Spiegel bei XING, 5.07.2021) Mehr sage ich dazu nicht.

Deutschland ist, denkt u. handelt zu kompliziert. (Tagesspiegel, 27.06.2021)

2020 musste die VTH-JHV verschoben, die Jubiläums-Aktivitäten abgesagt werden. 2021 ebenfalls keine JHV als Präsenzveranstaltung. Die Hoffnung liegt nun auf Frühjahr 2022.
Unser Wirt hat mit unserer Unterstützung und seinem Liefer- und Abholservice und doch noch erhaltener staatlicher Hilfe sozusagen überlebt. Eine nochmalige per Dekret angeordnete Betriebsschließung wäre aber wahrscheinlich das endgültige AUS!

Wir sehnen uns alle nach Normalität. Der angerichtete Schaden wird immens sein. Deshalb beende ich meine Ausführungen erneut mit dem treffenden Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden.
(Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.)

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition -hoffentlich bald wieder ohne Corona-Einschränkungen!

Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2021

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter,
hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

seit der Gründung 1895 hat unser Verein VTH 1895 e. V. (Rechtsnachfolger des damaligen Turnvereins) manches erlebt und überstanden: Es waren vollkommen andere gesellschaftliche, politische Verhältnisse für die damalige Bevölkerung. 1895 herrschte in einer konstitutionellen Monarchie Baden der Großherzog Friedrich I. und in Berlin Kaiser Wilhelm II. Eine ‚adlige‘ Welt, die uns Deutschen mittlerweile völlig fremd ist. Danach kamen zwei schlimme Weltkriege, Weltwirtschafts- und andere Krisen bis zum erneuten Gründungstag der Vereinigten Turnerschaft Hagsfeld am 11. Oktober 1949. Im Buch (Chronik zum Jubiläum 1000 Jahre Hagsfeld 1991) von VTH-Mitglied Gerhard Friedrich Linder ist dies nachzulesen.

Alle diese Krisen und Veränderungen hat der Verein mit mehr oder weniger sicht- u. spürbaren Blessuren überstanden. Seit letztem Jahr, ab März 2020, schüttelt es auch unsere solide Vereinsgemeinschaft kräftig durch, sie wird – wie viele andere auch - auf eine harte Probe gestellt. Nur weil wir uns in der Vergangenheit über viele Jahre hinweg ein vom Finanzamt beanstandetes Rücklagen-Polster zugelegt hatten, konnten wir bisher den Verein über Wasser halten und die beiden hauptamtlichen Arbeitsplätze der Hausmeister sichern. Unsere Zahlungsfähigkeit war bisher noch nicht gefährdet. Im Moment haben wir in dem zurückliegenden Jahr von März 2020 bis März 2021 unsere Rücklagen um ca. 100.000 € abschmelzen müssen, um die Gehälter der beiden Hausmeister, die Betriebsbereitschaft unserer Sportanlagen und der Gaststätte Hagsfelder Stuben zu sichern.

Leider bekommen wir von unseren Regierenden – ob nun im Wahlkampfmodus oder nicht – auch nach über einem Jahr keine klare Perspektive, sondern ein disharmonisches vielstimmiges Stimmen- und Meinungsgewirr geboten. In den Schubladen der Verwaltungen schlummern Krisenpläne für derartige Krisenfälle. Über ein Jahr war Zeit genug, um Veränderungen in der digitalen Verwaltungsstruktur in Bund, Land, Kommune vorzunehmen. Zu jedem Wochenbeginn heißt es aber in den Nachrichten, dass die Gesundheitsämter wegen des zurückliegenden Wochenendes Corona-Zahlen verspätet melden, weil... Ja, das sage ich frei und frank heraus und bin mir bewusst, dass dies manchen dafür Verantwortlichen wieder nicht schmecken wird. Es ist aber so.

Dafür verschwenden wir als Gesellschaft wertvolle Zeit und Geld für’s restriktive Gehwegparken oder merkwürdige Sprachregelungen.

Mir als ehrenamtlichem Vertreter des Vereins werden in der Covid-Pandemie zusätzliche organisatorische Aufgaben (Unterweisung, Kontrolle, Dokumentation etc.) zugewiesen, die bei Nichtbeachten/Nichtbefolgen ggf. sogar strafbewehrt sind. Einstige noch so heftige Grippepandemien ließen unser Vereinsleben nahezu unberührt. Zu einem staatlich verordneten Stillstand und Einschränkung von Grundrechten kam es bisher in dieser Form noch nie. Dies stellt sich bei Corona/Covid19 gänzlich anders dar!

Ich komme stets unverzüglich meiner Informationspflicht gegenüber den Mitgliedern, Kooperationsvereinen, Mietern, Pächter nach und stehe häufig vor der Frage: ja, was soll denn nun wie lange gelten? Wie soll was rechtssicher umgesetzt werden? Betriebsverbote, Absonderungen, Ausgangsverbote u.a. hat es bisher nicht gegeben.

Diese 2. Ausgabe des 53. Jahrgangs der Vereinsnachrichten ist in der 5. (!) Corona-Ausgabe voll von Corona/Covid 19-Handlungsanweisungen. Machen Sie sich selbst ein Bild davon. An einen Plan der Vereinstermine für dieses laufende Jahr wage ich mich derzeit immer noch nicht. Es wäre verschwendete Zeit und Energie, da dies dann doch wieder über den Haufen geworfen werden würde. Nahezu alle geplanten Termine des Jahres 2020 wurden zwangsläufig per Verordnung/Verfügung abgesagt. Für 2021 wird’s wohl auch so werden.

Zur überfälligen Jahreshauptversammlung: Unter den gegebenen Satzungsbestimmungen wäre die Durchführung einer Online-Mitgliederversammlung nicht möglich, da dies in der VTH-Satzung explizit vorgesehen sein müsste. Eine Pandemie haben wir bisher in unserer Satzung nicht vorgesehen. Der Deutsche Bundestag hat jedoch im März 2020 das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- u. Strafverfahrensrecht verabschiedet. Dieses sieht unter anderem vor, dass Beschlüsse auch ohne Versammlung der Mitglieder auf schriftlichem Weg oder auf dem Weg der elektronischen Kommunikation gefasst werden könnten.

Das würde sinngemäß auch für Abteilungs-, Turnrat-Sitzungen und Jahreshauptversammlungen der VTH gelten. Zur JHV haben wir bisher – seit 1969 – stets schriftlich über die VTH-Nachrichten eingeladen und tagten letztmals am 5. April 2019 für das Berichtsjahr 2018 im Saal der Hagsfelder Stuben/kleine Sporthalle. Dies wollen wir satzungsgemäß - ohne Corona-Diktat - auch so beibehalten und hoffen optimistisch, dass spätestens im Jahr 2022 die überfällige JHV (Berichtsjahre 2019, 2020, 2021 mit Wahlen und Ehrungen) als normale Präsenzveranstaltung stattfinden kann.

Die auf der JHV vom 28. April 2018 auf zwei Jahre gewählten Personen bleiben nach Möglichkeit in Übereinstimmung mit der „Verordnung zur Verlängerung von Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRGenRCOVMVV)“ im Amt. Dies gilt insbesondere für mich als Vorsitzender und Andreas Bellm (stv. Vorsitzender) = Vorstand nach § 26 BGB. Nur wir zwei sind im Vereinsregister als vertretungsberechtigte Personen eingetragen und gewährleisten die rechtliche Vertretung des Vereins nach außen. Schatzmeister und Mitarbeiter der GSt haben im Rahmen der Geschäftsführung die erforderlichen Konto-Vollmachten. Tritt die oben genannte Verordnung außer Kraft, wird der Verein unverzüglich wieder eine satzungsgemäße JHV mit Wahlen anberaumen.

Nach dem etwas längeren, den Corona-Umständen geschuldeten Prolog, fahre ich nun mit den chronologischen Ereignissen fort:

Wir sehnen uns nach Normalität. Der angerichtete Schaden wird immens sein. Deshalb beende ich meine Ausführungen abermals mit dem treffenden Zitat:

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg, (* 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt bei Darmstadt; † 24. Februar 1799 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker, Physiker und Aphoristiker.

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition -hoffentlich bald wieder ohne Corona-Einschränkungen!

Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2021

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter,
hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

Corona ‚versaut‘ uns nicht nur das Jubiläumsjahr!

Ja, es gibt Schlimmeres. Denkt man nur an die vielen Unternehmen, deren Mitarbeiter, Freischaffende Künstler, Familien, Vereine u.v.a.m., die seit Mitte März 2020 mit Hangen und Bangen (Gewerbe-, Auftrittsverbot, Kurzarbeit, Schul-/Kindergarten-Schließung, Notbetreuung) nur mühsam über die Runden kommen müssen. Versprochene Unterstützungen haben sehr lange auf sich warten lassen.

Eine Corona-Verordnung jagt die andere, manche überholen sich sogar selbst, andere widersprechen sich, machen keinen Sinn…

In Fernsehsendungen treten sie zuhauf auf, schlagen wie die Pfauen Rad, geben aber keinen vernünftigen Rat. Dann ist zudem auch noch Wahlkampf auf verschiedenen Ebenen angesagt. Das verschlimmert das Ganze nur noch.

Ich will auch hier namens des Jubel-Vereins (VTH 1895) nicht allzu viele Worte mehr über 2020 verlieren: Es war ein Jahr weniger Höhen, aber vieler Tiefen, das in der Vereinsgemeinschaft tiefe Spuren hinterlassen wird. Manch andere Vereine werden dies auch noch zu spüren bekommen: ein Hin und Her, das Herunterfahren, Einschränkungen, ja Verbote geselliger/sportlicher/kultureller Treffen jeglicher Art werden in unliebsamer Erinnerung bleiben.

Dennoch ist die VTH mit Stolz 125 Jahre alt geworden und hofft, auch diese unverhofft über uns hereingebrochene Krise zu überstehen. Die mit uns kooperierenden Vereine (Gesangverein Frohsinn 1890 und Liederkranz 1873, Musikforum Durlach) werden auch weiterhin ihre garantiert sichere Bleibe bei uns haben.

Wir hoffen, dass unser Wirt und Pächter der Hagsfelder Stuben® diesen unglaublichen aufgedrehten Virus-Horror überstehen wird. Die VTH als Verpächter und Vertragspartner wird alles Vertretbare dafür tun, dass unser Lokal-Pächter überleben wird. So verstehen wir jedenfalls Partnerschaft und handeln danach. Unser Stadtteil hatte in der Vergangenheit schon genug geschlossene Gaststätten (z. B. Adler, Jägerhaus, Kanne, Lamm, Linderhof …) und Einkaufs-Geschäfte des täglichen Bedarfs auf den Haupt(verkehr)straßen Karlsruher und Schwetzinger Straße, Ruschgraben zu verkraften.

Ob es doch noch eine wie auch immer geartete Jubiläums-Veranstaltung (Matinee, Familien-Sporttag) 2021 geben wird, kann ich aus jetziger Sicht nicht sagen. Die Jubiläumsgaben haben uns inzwischen alle erreicht und sind höchst willkommen, gerade jetzt. Namens der VTH danke ich allen, die den Verein bisher und in der Corona-Zeit unterstützen und damit zum Überleben beitragen. Schauen Sie auf www.vthagsfeld.de , dann können Sie stets erfahren, wann, wie, wo es wieder weitergehen wird. So lange mögen Sie sich bitte noch gedulden.

Das Jahr 2021 begann wie das alte aufhörte: überall prasseln nur noch Horror-Meldungen aus allen Ecken auf uns nieder. Statistiken sagen mal dies, dann wieder das Gegenteil. Letztlich kann man nur noch der Statistik glauben, die man selbst gefälscht hat. (Diese Aussage schreibt man sinngemäß Winston Churchill zu)

Manche Inserenten haben sich – einstweilen – zunächst für diesen Jahrgang verabschiedet, einige wenige kamen erfreulicherweise neu hinzu. Dank gilt allen: den alten wie den neuen Inserenten! Es ist jedes Mal mühsam, einen neuen Jahrgang finanziell abzusichern. Dass dies uns auch im 53. Jahr der VTH-Nachrichten gelungen ist, erfüllt mich mit Freude. Die Inserate decken immer noch den Druck und Versand der Vereinszeitung. Mitgliedsbeiträge müssen dafür (noch) nicht verwendet werden.

Der letzte wichtige Eintrag im VTH-Tagebuch stammte von Ende November.

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition -hoffentlich bald wieder ohne Corona-Einschränkungen!

Den Inserenten des 53. Jahrganges 2021 danke ich ganz besonders, weil nur durch Ihre treue Unterstützung es uns möglich ist, diese Vereinszeitung kostenlos an viele Leser herauszugeben!

Bewahren Sie alle Ihre Gesundheit und verlieren Sie nicht die Zuversicht!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 4 / 2020

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter,
hauptamtliche Mitarbeiter, liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

seit den Anfängen der VTH-Vereinsnachrichten (1969) war es alljährlich üblich, dass sechs Ausgaben eines Jahrganges herausgegeben wurden. In unserem durch die Corona-Pandemie verkorksten Jubiläumsjahr125 Jahre VTH‘ hat alles zunächst hoffnungsvoll begonnen. Es musste je nach geänderter Rechtslage der CoronaVO BW nach und nach ab Mitte März bis jetzt zigmal korrigiert werden. So schaffen wir mit großer Mühe diesmal nur vier von sechs Ausgaben.

Die vor Ihnen liegende vierte und für dieses Jahr letzte Ausgabe ist leider immer noch von dem Virus beeinflusst. Erst im nächsten Jahr soll mit einer Normalisierung zu rechnen sein. Bis dahin wird unsere Gesellschaft heftig durchgeschüttelt, hart auf die Probe gestellt und dabei mancher wirtschaftlich und mental plattgemacht!

Auf vielen Gebieten wird diese Krise unsägliches Leid angerichtet haben und tiefe Spuren in der Menschengesellschaft auf unserem blauen Planeten hinterlassen.

Seit Mitte März 2020 müssen wir manche Einnahme-Ausfälle hinnehmen, Pacht zinslos stunden und unseren Sportbetrieb unter Corona-Bedingungen einschränken oder sogar zeitweise einstellen. Die laufenden Kosten mit Zahlungsverpflichtungen laufen aber munter weiter. Unsere angestellten Mitarbeiter sind ungekündigt, werden bisher immer noch in Vollzeit beschäftigt und bezahlt. Kurzarbeit konnten wir als Arbeitgeber mit sozialer Verantwortung bis heute vermeiden. Die Vereinsgemeinschaft hat darauf bisher sehr besonnen reagiert. Das ist nicht selbstverständlich und verdient großes Lob!

Unsere einst mehrfach vom Finanzamt Karlsruhe-Stadt angeprangerten, angeblich die Gemeinnützigkeit gefährdenden ausgewiesenen ‚zu hohen Rücklagen‘ dienen nun dazu, die Existenz der VTH zu sichern (spare in der Zeit, dann hast du in der Not). Natürlich wurden wie so oft aus der Politik vollmundig Unterstützungen angekündigt/versprochen. Kleinbetriebe und der Mittelstand wurden dabei aber gelegentlich zunächst übersehen. Die ganz Großen waren zuvorderst im Fokus der Regierenden. Dabei stelle ich jedoch kritisch die Frage, ob diese Großen auch – wie wir Bürger - alle in Deutschland brav ihre Steuern bezahlen. Hinweise gibt es genug, dass diese Großen (Namen nenne ich nicht) zwar mit uns hierzulande riesige Geschäfte und Gewinne machen, Steuern auf Niedrig-Niveau aber gerne in ausländischen Steuer-Oasen entrichten. Wo bleibt da die soziale Verantwortung?

Mit Ereignissen um Mitte Mai endete mein Bericht im Heft 3/2020. Wie ging es danach weiter?

Trotz alldem bin und bleibe ich dennoch optimistisch, dass wir alle gemeinsam diese Krise nicht nur überstehen, sondern vielleicht sogar etwas Positives daraus lernen werden.

Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ (Max Rudolf Frisch, 1911-1991)

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition.

Bewahren Sie Ihre Gesundheit!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 3 / 2020

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,
vor Ihnen liegt – immer noch beeinflusst durch häufige von Corona bedingten Änderungen, Ergänzungen, Aktualisierungen usw. - die dritte von sechs Ausgaben des 52. Jahrganges 2020. Geplant war die bereits erschienene zweite als erweiterte Sonderausgabe und quasi Ersatz für ein klassisches ‚Festbuch‘ anlässlich des 125-jährigen Jubiläums.

Die Grußworte lagen vor, wurden aber vom Redakteur zunächst noch zurückgestellt. Jetzt erscheinen die Original-Texte der Gratulanten in dieser zweiten ‚Corona-Ausgabe‘ der VTH-Vereinsnachrichten. Sie stammen alle aus der Vor-Corona-Zeit und lassen die bevorstehende Krise noch nicht ahnen. Bei allen Verfassern bedanke ich mich namens der VTH 1895 für die gewählten Aussagen über unseren Verein.

Ja, die VTH ist unverzichtbarer Bestandteil des sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens im Stadtteil Hagsfeld im Nordosten der Stadt Karlsruhe und ist sich dieser Verpflichtung bewusst. Dies wird die Maxime für künftige VTH-Verwaltungen sein, um dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Über vier Jahrzehnte hinweg hat sich in meiner Amtszeit ein erfolgreiches Beziehungsgeflecht zwischen vielen Beteiligten entwickelt. -> Nur gemeinsam sind wir stark!

Ob und wann wir zumindest unsere Jubiläums-Matinee auf einen Samstag im letzten Quartal dieses Jahres planen und durchführen können, wage ich im Moment noch nicht zu prognostizieren. Es müsste auch noch unsere Jahreshauptversammlung stattfinden. § 10 der Satzung bestimmt: „Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) des Vereins hat alljährlich im ersten Halbjahr zusammenzutreten“. Die Corona-Verordnung lässt aber bei dieser satzungsgemäßen Pflicht notgedrungen legale Ausnahmen zu. Die VO sieht vor, dass Verwaltungen über die Krise hinweg weiterhin (amtierend) handlungsfähig bleiben. Ansonsten würde die Krise zu Führungslosigkeit führen!

Das Jahr 2020 wird uns mit Sicherheit als ein besonderes Krisenjahr in Erinnerung bleiben. Die noch auflaufenden Verluste in deutlich fünfstelliger Höhe sind für uns nur zu verkraften, weil wir in den letzten Jahren nach den Prinzipien kaufmännischer Vorsicht entsprechende Rücklagen geschaffen haben. Dieses Jahr 2020 werden wir aber mit Blessuren überstehen. Mit unseren ausgewiesenen Rücklagen standen wir bei Betriebsprüfungen häufig im Konflikt mit dem oftmals uneinsichtigen Finanzamt. Ohne Rücklagen wären wir in der Corona-Pandemie mit zwangsweiser Schließung des Sportzentrums und der Gaststätte Hagsfelder Stuben über Monate hinweg sonst absehbar von Zahlungsunfähigkeit bedroht.

Ursprünglich waren wir auf ganzjährigen Jubel eingestellt. Aber: erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Wir sind und bleiben optimistisch, weshalb wir vorsichtig weiterplanen, aber hohe Kosten-Risiken vermeiden wollen.

Für Sie gebe ich – wie gewohnt – einen chronologischen Rückblick, damit alle Leser wieder informiert sind:

Kritisch anzumerken ist bei allem Verständnis für die erlassenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, dass es hierbei zu herben Einschränkungen kam, die die verfassungsmäßigen unantastbaren Grundrechte der Menschen (z. B. Versammlungsfreiheit, Koalitionsfreiheit, Freizügigkeit etc.) berührt/beschnitten haben. Auch mussten Wortschöpfungen gefunden werden, um die Auseinandersetzungen über die Zweckmäßigkeit der Verordnungen abzumildern. Das zeitweise und regional unterschiedliche ‚Ansammlungsverbot‘ musste begrifflich einen Unterschied zur Versammlungsfreiheit, Koalitionsfreiheit, Freizügigkeit herstellen.

Trotz alldem bin und bleibe ich dennoch optimistisch, dass wir alle diese Krise überstehen und vielleicht sogar etwas Positives daraus lernen werden.

Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.“ (Max Rudolf Frisch, 1911-1991)

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt nach wie vor unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen?

Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine kurzweilige Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft mit Tradition.

Bewahren Sie Ihre Gesundheit!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 2 / 2020

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

vor Ihnen liegt nach mehrmaligen Änderungen, Ergänzungen, Aktualisierungen usw. die zweite von sechs Ausgaben des 52.(!) Jahrganges 2020. Geplant war diese als erweiterte Sonderausgabe und quasi Ersatz für ein klassisches ‚Festbuch‘ anlässlich des 125-jährigen Jubiläums.

Die Grußworte in dieser Ausgabe stammen alle aus der Vor-Corona-Zeit. Bei allen bedanke ich mich namens der VTH 1895 für die gewählten Aussagen zu unserem Verein. Ja, die VTH ist unverzichtbarer Bestandteil des sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Lebens des Stadtteils Hagsfeld im Nordosten der Stadt Karlsruhe und ist sich dieser Verpflichtung bewusst. Dies wird das Vermächtnis für meine künftigen Nachfolger sein, dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Es besteht über Jahrzehnte hinweg ein Beziehungsgeflecht zwischen vielen Beteiligten. Nur gemeinsam sind wir stark!

Wie Sie bereits den täglichen Nachrichten entnehmen konnten, haben die aktuellen Geschehnisse aufgrund des Coronavirus auch den regulären Betrieb des Sportzentrums, des Hausmeister-Büros und unserer VTH-Geschäftsstelle verändert. Als Team sind wir nur noch ganz vereinzelt im Büro vor Ort und arbeiten – wie bisher schon - bevorzugt im Homeoffice, allerdings eine für uns nicht neue Situation. Wir sind seit Jahren häufig täglich digital miteinander in Kontakt, um unser Netzwerk am Laufen zu halten.

Leider mussten wir alle Sportangebote, kommende Veranstaltungen, mit denen wir unseren Mitgliedern auch im März, April wie gewohnt eine Freude machen wollten, bis auf weiteres absagen. Besonders schwer fiel uns dabei, dass wir auch die Planungen und Ideen zu unserem Jubiläumsjahr am 9./10. Mai ruhen lassen mussten, da wir gezwungen sind abzuwarten, wann ein normaler Alltag für uns wieder möglich sein wird.

Besonders hart hat es unseren Pächter der Hagsfelder Stuben® getroffen. Die per Verordnung von Bund, Land, Kommune angeordnete Schließung des regulären Lokal-Betriebes mit Gästebewirtung führte zu ruinösen Umsatz-Einbrüchen! Bereits am 16. März habe ich als Vorsitzender der VTH und Verpächter die zinslose Stundung der Pacht u. Nebenkostenvorauszahlungen für zunächst März, April und Mai angeboten. Ob dies ausreicht, wird sich zeigen.

Noch nie standen wir vor so katastrophalen Einnahme-Ausfällen. Die laufenden fixen Kosten bleiben, die variablen Verbrauchskosten werden sicherlich sinken. Das ist aber ein geringer Trost. Da werden viele heftig ins Schnaufen geraten und Liquiditätsprobleme zu bewältigen haben.

In diesem Zusammenhang müssen wir Ihnen mitteilen, dass auch unsere satzungsgemäße ordentliche Jahreshauptversammlung erst später - im 2. Halbjahr 2020 - stattfinden kann. Über den neuen Termin werden wir Sie zeitnah satzungskonform informieren.

Für unsere Funktionsträger stellte ich im Zusammenhang mit der Corona-Krise bereits am 25. März per Mail eine klare rechtssichere Auskunft bei evtl. Fragen der Mitglieder zur Beitragspflicht zur Verfügung:

Haben Vereinsmitglieder aufgrund der aktuellen Lage Anspruch auf Erstattung gezahlter Mitgliedsbeiträge oder auf Reduzierung des Beitrages für den Zeitraum, in dem kein Angebot stattfinden kann?
Können Mitglieder ihre Mitgliedschaft mit einem Sonderkündigungsrecht beenden?

Mitglieder haben in diesem Zusammenhang keinen Anspruch auf Erstattung des Beitrages. Ebenso entsteht aus dieser Situation auch kein Sonderkündigungsrecht. In der Regel ist der Mitgliedsbeitrag nicht an konkrete Sportnutzungen gebunden, sondern ist, wie der Name schon sagt ein „Beitrag für die Mitgliedschaft“. Als Mitglied ist man kein Kunde, sondern Teil des Vereins. Die Kosten des Vereins laufen weiter und man hat als Mitglied eine Verantwortung gegenüber dem Verein. Der Beitrag stellt nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern dient dem Verein dazu, seinen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen. Mit den Kosten für ein Flug- oder Konzertticket lässt sich der Mitgliedsbeitrag daher nicht vergleichen.

Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Kursgebühren aus, wenn der Kurs nicht vollumfänglich durchgeführt worden ist?

Hier stellt sich die Situation anders dar als beim Mitgliedsbeitrag: Gebühren werden üblicherweise für die Finanzierung besonderer Angebote erhoben, die über die allgemeinen mitgliedschaftlichen Leistungen des Vereins hinausgehen. Hier gilt Vertragsrecht:

Wenn dem Verein die Kursdurchführung – etwa aufgrund eines behördlichen Verbots – unmöglich geworden ist, kann er auch keine Gegenleistung, also keine Kursgebühr, verlangen bzw. muss eine bereits erhaltene Kursgebühr anteilig zurückzahlen.

Zur Chronologie der Ereignisse für die Verwaltung:

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieser lockere Spruch hat sich in aller Konsequenz bewahrheitet. Fest steht, dass ich in meiner verantwortlichen Tätigkeit als Vorstandsmitglied (ab 1974) eine solche Krise noch nie erlebt habe – ich hätte sie mir auch in dieser Schärfe niemals vorstellen können. Es wurde mir allerdings zunehmend klarer, dass es mit Fortschreiten der schlimmen Nachrichten immer einsamer um mich herum werden würde. Ich hoffe, dass ich dennoch stets die für die VTH richtigen Entscheidungen getroffen habe.

Es zeigt sich jetzt: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Immer wieder musste ich mit dem Finanzamt bei Steuerklärungen und Freistellungsbescheinigungen, Tätigkeitsnachweisen etc. kämpfen, wenn es wieder einmal von dieser Stelle bemängelt wurde, dass wir angeblich (zu hohe) Rücklagen gebildet hätten und damit unsere steuerbegünstigte Gemeinnützigkeit in Gefahr käme.

So bin ich optimistisch, dass wir diese Krise überstehen und vielleicht sogar etwas daraus lernen werden.

In der Krise beweist sich der Charakter.“ (Helmut Schmidt, 1918-2015)

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt unser einprägsames Motto:

seit 1895 in Bewegung!

Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen? Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine spannende Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft.

Ich wünsche Ihnen Gesundheit!

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so in einen konstruktiven Dialog?

Bericht der Vorstandschaft aus den VTH-Nachrichten 1 / 2020

Liebe Mitglieder, Abteilungs- u. Übungsleiter, hauptamtliche Mitarbeiter,
liebe Freunde der VTH 1895 daheim und in der Ferne,

vor Ihnen liegt taufrisch die erste von sechs Ausgaben des 52.(!) Jahrganges 2020. Es oblag (leider) wieder mir alleine, die Inserenten um weitere Unterstützung in Form einer Anzeige zu bitten. Dies geschah überwiegend in vertrauter, über Jahre gewachsener harmonischer Zusammenarbeit. Hoffentlich halten uns diese Unternehmen weiter die Treue, denn sonst hätten wir ein großes Problem bei der Finanzierung dieser für uns wichtigen Publikation. Deshalb: Dank an alle Inserenten!

In meinem 40. Jahr als Vorsitzender der VTH 1895 sei es mir gestattet, das Jubiläums-Jahr „125 Jahre VTH“ mit ein paar philosophischen Anmerkungen zu beginnen. Ich kann es rückblickend kaum fassen, dass sich meine Vorstandstätigkeit (ab 1974 aktiv im Vorstand, ab 1980 ununterbrochen Vorsitzender) über ein Drittel der langen Vereins-Geschichte erstreckt. Was wurde in dieser Zeit alles bewegt? Wen’s interessiert, kann dies auf der Homepage www.vthagsfeld.de in der Chronik nachlesen.

Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich dies alles bei geistiger Frische und einem dem Alter entsprechenden Allgemeinzustand durchhalten konnte. Einige meiner tatkräftigen Weggefährten (m/w) über diese lange Wegstrecke sind leider nicht mehr mit dabei. Wir wollen sie nicht vergessen, sondern uns gerne an die gelebte Kameradschaft erinnern. Dazu soll auch das Jubiläum ein Anlass sein.

Was versprechen wir uns von dem Jahr 2020 und den folgenden 20ern? Werden es ‚Goldene Zwanziger‘ sein? Es wird wohl zuallererst an uns (Mitglieder) liegen, was wir daraus machen werden. Meine langjährige Tätigkeit im Beruf seit 1965, in folgender weiterer schulischer Ausbildung, Studium wie parallel dazu durchgängig im Verein hat natürlich bei mir einen Erfahrungsschatz angesammelt, der mich neben den europäischen auch zu den fernöstlichen Philosophen führte.
Man fragte Konfutse einmal, womit er beginnen würde, wenn er ein Land zu verwalten hätte. ‘Ich würde den Sprachgebrauch verbessern‘, antwortete der Meister. Seine Zuhörer waren erstaunt. ‚Das hat doch nichts mit unserer Frage zu tun‘, sagten sie. ‚Was soll die Verbesserung des Sprachgebrauchs?
Der Meister antwortete: ‚Wenn die Sprache nicht stimmt, so ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist; ist das, was gesagt wird, nicht das, was gemeint ist, kommen die Werke nicht zu Stande; kommen die Werke nicht zu Stande, so gedeihen Moral und Kunst nicht; gedeihen Moral und Kunst nicht, so trifft die Justiz nicht; trifft die Justiz nicht, so weiß die Nation nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Also dulde man keine Willkürlichkeit in den Worten. Das ist es, worauf alles ankommt.‘

Meine kantige Art war es stets, das zu sagen, was ich aus Überzeugung meinte und strikt einzuhalten bereit war. Kompromisse waren Mittel zum Ziel. Absolute Verlässlichkeit war und ist für mich oberstes Gebot. Das wissen meine Freunde zu schätzen und akzeptieren mittlerweile auch viele meiner (ehemaligen) Gegner, indem ich gelegentlich sage: „Ich bin lieber ein kantiges Etwas als ein rundes Nichts.“

Erkenntnis: Vorstand zu sein ist kein Zuckerschlecken.

In unserem Jubel-Jahr freue ich mich besonders, dass eine sehr junge Gruppe taufrischer Mitglieder das Jubiläum ihres traditionsreichen Vereins planen, gestalten und mit möglichst vielen fröhlichen Gästen feiern wird. Es werden Tage sein, die sich wahrscheinlich von anderen Jubiläen unterscheiden werden. Ich bin immer noch mit dabei, bringe meine Erfahrung ein, die Abläufe werden aber weitgehend von den Jungen bestimmt werden. Lassen Sie sich überraschen und seien Sie mit dabei.

Zur Chronologie der letzten beiden Monate:

18. November: Die Fa. GaLaBau Christian Schweitz erneuert die von schweren Fahrzeugen zerstörte Birko-Rinne über ‚unseren‘ Weg zum Panoramaweg an der Alte Bach. Die Verursacher stehen zu ihrem Wort und bezahlen auch die von uns präsentierte Rechnung über ca. 900 €.
21. November: Das Schul- u. Sportamt bietet eine Veranstaltung im Karl-Benz-Saal der Europahalle zum Thema ‚Wie gewinne ich Ehrenamtliche für meinen Sportverein?‘ Leider können wir keinen Vertreter der VTH dorthin entsenden, obwohl dieses Problem uns alle angeht. Eine Präsentation wurde danach per @ zur Verfügung gestellt und ist bei uns erhältlich.
25. November: Die dritte Sitzung des Turnrates im Jahr 2019 befasst sich u. a. verstärkt mit der bevorstehenden 125-Jahr-Feier im Mai 2020. Schade, dass die Zahl der Teilnehmer die Euphorie etwas dämpfte. Das wird sich bis dahin noch ändern.
30. November: Ein Erste-Hilfe-Kurs wird in unserem Haus zum zweiten Mal mit Harald Hauswirth/ASB durchgeführt. Neun Teilnehmer sind dabei und erhalten ihre Bescheinigungen: Annette Hoffmann, Thorsten Kastner, Daniel von Palubicki, Gregory Pellegrino, Paul Petyko, Birgit Piri, Georg Ruf, Udo Vollmer, Margret Wendel. Angeregt und organisiert hatte diese Maßnahme Katharina Kommerell. Die Kosten von ursprünglich 525 € hat zunächst der Verein übernommen und erhoffte sich Zuschüsse von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Letztlich blieben nur für Kurs und Verpflegung etwas über 200 € am Verein hängen – die VBG übernahm den Großteil der Ausbildungskosten.
2. Dezember: Die aufstrebende Abteilung Volleyball benötigt weitere Trainingszeiten in der Halle. Möglichkeiten gibt es nur im 3. Drittel (400 m²) ab 20.00 h. Klar ist, dass man Volleyball nur in der Halle, Aerobic aber sehr wohl in kleineren Räumen (Bühne 100 m² oder kleine Sporthalle ca. 200 m²) durchführen kann. Lautstark unsachlich vorgebrachtes Missfallen zweier AE-Damen war nicht vergnügungssteuerpflichtig. Auch das gehört mittlerweile zum Alltag im Ehrenamt. Der Umgangston wird immer rauer. Leider!
3. Dezember: Unsere verdienstvolle Abteilungs- u. Übungsleiterin Margarete Wendel feiert ihren 80. (!) Geburtstag im Saal des ev. Gemeindezentrums. Ich überreiche ihr neben einer Urkunde des Oberbürgermeisters der Stadt Karlsruhe, Dr. Frank Mentrup, auch ein Präsent der VTH.
3. Dezember: Im Café Grundrechte (i. Hs. der L-Bank) fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Meinungsfreiheit in den sozialen Netzwerken, wo sind die Grenzen?“ statt. Auf dem Podium waren vertreten Herbert Mertin (Justizminister RP), Thomas Dreier (KIT), MdL Alexander Salomon/Grüne, Christian Kirchberg (Präsident des Anwaltsgerichtshofes), Moderator Wolfgang Janisch (Süddt. Zeitung). Danach war mir wieder einmal klar, dass die VTH gut beraten ist, nur mit der Homepage offiziell im Internet vertreten zu sein.
8. Dezember: In der Welt am Sonntag (WamS) lese ich den Satz von Friedrich Merz „nicht zu wenig Geld, sondern zu viel Bürokratie ist unser größtes Problem“. Recht hat er! Beispiele gefällig? Das sollte über dem Eingang zu jeder Amtsstube hängen.
10. Dezember: Der Normenkontrollrat BW legt das Ergebnis seiner Studie (beauftragt war die Prognos AG, Berlin) vor. Interessierte können sich diese als pdf von der Homepage www.normenkontrollrat-bw.de herunterladen. She. auch das Schreiben der Vorsitzenden Dr. Gisela Meister-Scheufelen in diesem Heft.
16. Dezember: Ab 2020 wird nun die 212 kw-Heizung des Sportzentrums (entspricht der Kapazität von ungefähr zehn Dreifamilien-Häusern) von der Fa. Jörke & Weber gewartet. Die Sanitärtechnik wird wie bisher von der Fa. Peter Knobloch betreut. Aus dem Verein lassen sich – entgegen früherer Praxis - leider keine Spezialisten mehr finden, die sich verantwortlich diesen Aufgaben stellen wollen und können.
26. Dezember: In Berghausen lerne ich den bildenden Künstler Pavel Miguel kennen. Dem fällt bestimmt was Repräsentatives zu unserem Jubiläum ein. Warten wir’s ab. Es wird sicher eine angenehme Überraschung von bleibendem Wert geben.
28. Dezember: Wir lassen unsere Omas weiter im lustigen Kinderlied ‚im Hühnerstall Motorrad fahren‘, beschimpfen sie allerdings nicht auf ungehörige unflätige Weise – wie im WDR leider geschehen. Wir zeigen Respekt vor den Leistungen unserer Vorgänger-Generationen, die in den Jahren nach 1945 diesem Land wieder zu Wohlstand und Freiheit verholfen haben. Der Intendant Tom Buhrow entschuldigte sich für diese Entgleisung in seinem Sender. Man sollte generell die Kirche im Dorf lassen und öko wieder logisch machen und Kakophonie im öffentlichen Diskurs unterlassen. Leider wird von vielen das Wort „würde/Würde“ nur als Konjunktiv benützt! Auch bei uns im Verein ist der Umgangston unter- und übereinander bei manchen verroht. Der Verein ist und bleibt Spiegelbild der Gesellschaft. Meister Eder hatte einst – wenn es nötig war - seinen Kobold zurechtgewiesen. Das war nicht nur in der TV-Kinderstunde gut so.
31. Dezember: Die Silvester-Nacht mit dem Jahreswechsel in ein neues Jahrzehnt verlief auf unserer Anlage und bei den Immobilien ohne Schäden. Die Kamera-Augen waren durchgehend wachsam, mussten aber keine Unholde registrieren. Unser Lokal Hagsfelder Stuben® war geöffnet, es wurde beim Fest-Menue getafelt, fröhlich gefeiert und das neue Jahr mit einem Feuerwerk begrüßt.
2. Januar: Unsere obligatorische Blutspende beim DRK gaben meine Frau und ich in der Durlacher Weiherhofhalle ab, weil bei uns in Hagsfeld dies bedauerlicherweise wegen zu geringer Beteiligung nicht mehr stattfinden wird.
4. Januar: Die Vermietung der Parkplätze der Tennisanlage An der Tagweide läuft sachte an und wird in diesem Spätjahr weitergeführt. Markus Thesen (aus der Gruppe Montags-Turner) vermarktet diese Stellplätze über die Zeit von November bis März (für Boote, Wohnmobile, Campingwagen, Anhänger etc.). Der Mietertrag hilft bei der Unterhaltung der Gesamtanlage (Mäharbeiten, Heckenschnitt etc.) Jahrelang wurde dieser Privat-Parkplatz ohne uns als Pächter zu fragen genutzt, von dort Nächtigenden aus aller Herren Länder verunreinigt und beschädigt. Niemand wollte für die Nutzung einen Obulus entrichten. Jetzt läuft die Sache dort geordnet und sauber ab.
10. Januar: Der von Katharina Kommerell angebahnte Vertrag mit dem SWR (SWR4 Schlagerparty, 9. Mai) und der für das Jubiläum erforderliche Versicherungsschutz (5 Millionen €) beim Versicherungspartner des Badischen Sportbundes (ARAG) sind unter Dach und Fach. Weitere Ausführungen (von Gabriele Kunkel) finden Sie in diesem und dem nächsten Heft der VTH-Nachrichten. Die grafische Gestaltung für das Jubiläum obliegt Max Zipfl, die handwerklich-technische Umsetzung/Fertigung erledigt Joachim Hagemann/HaKü Werbetechnik.
10. Januar: Manchmal wabert es wieder bitterlich aus der Gerüchteküche. Wenn Sie definitiv was wissen wollen, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle. Dort erfahren Sie Fakten und keinen Nonsens.

Nach der Turnrat-Sitzung am 3. Februar wird es dann an die Fein-Planung des Jubiläums gehen. Dann werden auch – sobald das Programm endgültig steht - die Einladungen zur Matinee auf den Post-Weg gebracht werden. Natürlich werden wir an erster Stelle den Stadtoberen OB Dr. Fank Mentrup als Chef der Stadtverwaltung, manchen Mitarbeiter der Dezernate, Abteilungen, alle Abgeordneten MdB/MdL des Stadtkreises, alle Fraktionen des Gemeinderates, die Vertreter der Sport-Fachverbände, denen wir als Verein angehören, Ehrenmitglieder, VTH-Funktionäre (AL/ÜL), befreundete kooperierende Vereine und Partner aus der Wirtschaft zu dieser Jubiläumsfeier in den Saal der Hagsfelder Stuben®/kleine Sporthalle einladen. Alle Veranstaltungen finden in unseren eigenen Räumen und Stuben des Sportzentrums statt. Der Wirt/Pächter der Hagsfelder Stuben® trägt auf unseren ausdrücklichen Wunsch seinen Teil als wichtiger Partner bei der professionellen Bewirtung bei.

Ob frühere Oberbürgermeister der Nachkriegszeit Dr. Hermann Veit (1945-1946), Friedrich Töpper (1947-1952), Günther Klotz (1952-1970) jemals bei der VTH zu Gast bei Vereins-Veranstaltungen waren, weiß ich nicht, es ist jedenfalls nichts dahingehend verbürgt. Sicher waren ab 1975 alle Oberbürgermeister unserer Stadt Otto Dullenkopf (1970-1986), Prof. Dr. Gerhard Seiler (1986-1998), Heinz Fenrich (1998-2013) unsere Gäste bei festlichen VTH-Anlässen.

Unser Vorbereitungs-Team steht vor großen Aufgaben. Ich bin sehr zuversichtlich, dass diese mit frischem Elan arbeitenden Vereinsmitglieder etwas Tolles auf die Beine stellen werden. Sie dürfen gespannt sein.

Mit dem sogen. Abspann werde ich meinen Bericht wieder beenden:

Für Bewegung, Fortschritt, Veränderung, Kooperation sind wir immer offen. Deshalb gilt unser einprägsames Motto:
seit 1895 in Bewegung!
Das beweisen wir alltäglich. Wer will dabei mithelfen? Ich wünsche Ihnen - auch namens der Verwaltung des Vereins - wieder eine spannende Lektüre dieser Ausgabe und viel Freunde und Genuss in der Vereinsgemeinschaft.

Ihr
Bernd G. Weber, Vorsitzender
mobil +49151-17430895 (WhatsApp), vth1895-vorsitzender@t-online.de

PS: Sollte Ihnen die eine oder andere Passage in dieser Ausgabe nicht behagen, behalten Sie es nicht für sich, sondern teilen Sie es mir/uns gerne mit. Vielleicht kommen wir so mit Ihnen in einen konstruktiven Dialog?